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March 15, 2007

Beim Versicherungskonzern AMB Generali fallen Arbeitsplätze weg

Beim Versicherungskonzern AMB Generali fallen Arbeitsplätze weg

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Artikelstatus: Fertig 10:20, 15. Mär. 2007 (CET)
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Aachen / Bergisch Gladbach (Deutschland), 15.03.2007 – Der Versicherungskonzern AMB Generali plant laut dessen Vorstandsvorsitzendem Walter Thießen den Abbau von rund 1.000 der 17.600 Stellen. Als Grund dafür nannte Thießen, man dürfe sich keine „unternehmerischen Fesseln“ in diesen „schnelllebigen Zeiten“ anlegen. Dabei schloss er Kündigungen nicht aus.

Währenddessen konnten Vertreter des Unternehmens bekannt geben, den Gewinn vor Steuern auf 346 Millionen Euro steigern zu können, was zehn Prozent mehr als im Vorjahr sind. Des Weiteren sei das Unternehmen zweimal so stark gewachsen wie der Markt im Durchschnitt, was sich in einer Steigerung der Beiträge auf 13,4 Milliarden Euro, was 4,6 Prozent mehr als im Vorjahr sind, bemerkbar machte. Was Übernahmen von anderen Firmen angeht, sagte Thießen in Bergisch Gladbach, sein Unternehmen, dem mehrere Versicherungen wie die Aachen Münchener und CosmosDirekt angehören und das insbesondere beim Verkauf von so genannten Riester-Renten stark ist, würde solche Übernahmen derzeit nicht planen; sie seien aber möglich.

Der Vorstandsvorsitzende, gegen den nach eigenen Angaben gerade ein Ermittlungsverfahren wegen Verdachtes auf Bestechlichkeit eingestellt wurde, kritisierte am eigenen Unternehmen jedoch den Service und sagte, dass man dessen Verbesserung gezielt angehen müsse.

Quellen

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March 13, 2007

Straßenverkehrszählung: Bis zu 191.400 Autos täglich auf der A 100

Straßenverkehrszählung: Bis zu 191.400 Autos täglich auf der A 100

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Artikelstatus: Fertig 17:23, 13. Mär. 2007 (CET)
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Kölner Ring

Bergisch Gladbach (Deutschland), 13.03.2007 – Nach Angaben der Bundesanstalt für Straßenwesen mit Sitz in Bergisch Gladbach ist die Berliner Autobahn A 100 die meistbefahrene Autobahn Deutschlands. Hier fahren auf der Teilstrecke zwischen dem Dreieck Funkturm und dem Kurfürstendamm täglich durchschnittlich 191.400 Autos. Drei weitere Teilstrecken der A 100 werden täglich von mehr als 165.000 Autos befahren.

Damit liegt die Verkehrsbelastung auf der A 100 deutlich höher als auf dem Kölner Ring (A 3), wo zwischen der Ausfahrt Köln-Dellbrück und dem Kreuz Köln-Ost durchschnittlich 165.000 Autos gezählt werden, und dem Frankfurter Kreuz (A 5) mit durchschnittlich 150.700 Autos pro Tag.

Im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen wird alle fünf Jahre – zuletzt im Jahr 2005 – eine bundesweite Straßenverkehrszählung durchgeführt. Die angegebenen Zahlen wurden durch Hochrechnung aus dieser Datenbasis ermittelt. Die Ergebnisse der Straßenverkehrszählungen dienen als Grundlage für Straßen- und Verkehrsplanungen, Sicherheitsanalysen und Emissionsberechnungen.

Quellen

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May 11, 2006

Erster Bestatter mit eigenem Friedhof

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Erster Bestatter mit eigenem Friedhof

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Artikelstatus: Fertig 12:49, 11. Mai 2006 (CEST)
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Bergisch Gladbach (Deutschland), 11.05.2006 – Auf einem 30.000 Quadratmeter großen Gelände hat am Freitag, dem 5. Mai 2006, der Bergisch Gladbacher Bestatter Fritz Roth einen eigenen Friedhof eröffnet. Das Gelände liegt auf einem bewaldeten Hügel am Ortsrand von Bergisch Gladbach.

Bisher waren Friedhöfe grundsätzlich in kommunaler oder kirchlicher Trägerschaft. Eine Ausnahme bildeten die seit 2003 erlaubten, so genannten Friedwälder. Die Darmstädter Friedwald GmbH bietet ihren Kunden seit Längerm schon die Beisetzung der Asche der Toten an den Wurzeln von Bäumen an. Allerdings gehören die Wälder, in denen dies erlaubt ist, ebenfalls den Kommunen.

Von der Regelung privater Friedhofserlaubnis machte nun Fritz Roth Gebrauch. Roth ist auf seinem Fachgebiet erfahren, er übt den Beruf des Bestatters und Trauerbegleiters seit über 20 Jahren aus. Er wird daher auch „Pionier des deutschen Bestattungswesens“ genannt.

Nach Angaben Roths sollen Angehörige und Freunde nach ihren eigenen Vorstellungen „frei von behördlicher Reglementierung“ die Gräber gestalten können. Das was auf den rund 320.000 kommunalen Friedhöfen in Deutschland nicht erlaubt ist, von der Grabform bis zur Grabgestaltung ist alles vorgeschrieben – ist auf dem Privatfriedhof machbar. Die Bestattung kann hier individuell erfolgen und speziell auf den Verstorbenen zugeschnitten werden.

Um den privaten Friedhof gegen eine Insolvenz zu sichern, hat die Stadt Bergisch Gladbach eine Bürgschaft zur Sicherung der Ruhefrist der Toten übernommen.

Quellen

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