WikiNews de

December 31, 2009

In Deutschland sind nur Feuerwerkskörper mit BAM-Siegel erlaubt

In Deutschland sind nur Feuerwerkskörper mit BAM-Siegel erlaubt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:08, 31. Dez. 2009 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Frankfurt am Main (Deutschland), 31.12.2009 – Seit Dienstag 29.12.2009 bis Donnerstag 31.12.2009 dürfen wieder Feuerwerkskörper verkauft werden. Dabei gibt es die Unterscheidung in vier Feuerwerksklassen: die zum Verkauf zugelassene Klasse I (Kleinstfeuerwerk, Knallerbsen und Tischfeuerwerk; das ganze Jahr über erhältlich und zugelassen für Kinder ab 12 Jahren: Prüfsiegel BAM-PI und BAM-PII (Böller, Raketen und Batteriefeuerwerk; zugelassen nur für Erwachsene ab 18 Jahren: Kennzeichnung BAM-PII), sowie die derzeit nicht zugelassene Klasse III und IV, die einer behördlichen Genehmigung bedürfen und Spezialunternehmen vorbehalten sind. Die zugelassenen und mit dem BAM-Prüfsiegel versehenen Feuerwerkskörper unterliegen unter anderem einer Begrenzung des Schallpegels auf 120 Dezibel (in einem Abstand von acht Metern) und müssen in einem Zeitraum zwischen drei und acht Sekunden zünden.

Anlässlich des bevorstehenden Silvesterfeuerwerks wird vor unsachgemäßem Umgang mit Feuerwerkskörpern gewarnt. Es sollen in Deutschland ausschließlich Feuerwerkskörper eingesetzt werden, welche das Prüfsiegel der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung aufwiesen. Andere Feuerwerkskörper ohne dieses Siegel dürfen nicht gezündet werden und sind in Deutschland unzulässig. Es greift im Schadenfall keine Versicherung.

Darüber hinaus war aus Kreisen der Feuerwehr zu erfahren, dass unsachgemäßer Umgang mit Feuerwerkskörpern die zweithäufigste Verletzungsursache nach dem Alkoholmissbrauch sei. Nicht selten kam es zu erheblichen Verletzungen durch verirrte Böller, gelegentlich sogar zu Todesfällen.

Wie in der Sendung Maintower berichtet wird, sind erstmals seit Einführung eines neuen Gesetzes die Zündungen sämtlicher Feuerwerkskörper in allen Altstädten mit Fachwerkgebäuden und reetgedeckten Gebäuden gänzlich verboten. Kinder dürfen ebenfalls wegen einer neuen Richtlinie nicht unbeaufsichtigt (ohne Aufsicht durch verantwortungsbewusste Erwachsene) jedwedes Feuerwerk abbrennnen.

Aus Sicherheits- und versicherungstechnischen Gründen soll der Abstand zwischen Silvesterfeuerwerk und Personen mindestens sieben Meter betragen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Verbraucherschutz

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 1, 2007

Allgemeine Rauchmelderpflicht – SPD ergreift die Initiative

Allgemeine Rauchmelderpflicht – SPD ergreift die Initiative

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23:33, 1. Feb. 2007 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Mainz (Deutschland), 01.02.2007 – Die rheinland-pfälzische SPD kündigte an, in die nächste Landtagssitzung am 7. und 8. Februar einen Gesetzesentwurf für eine Rauchmelderpflicht in Altbauwohnungen einzubringen. Damit müssten innerhalb einer Übergangsfrist von zehn Jahren in allen Wohnungen, die vor 2004 erbaut wurden, Brandmelder installiert werden. Damit sind Rauchmelder für alle Wohnungen vorgeschrieben. Bislang bestand die Pflicht nur für Neubauten seit 2004. Diesen Schritt hält die SPD für erforderlich, da Appelle und Werbeaktionen von Feuerwehren und Versicherungen bislang nicht dazu geführt haben, dass deutlich mehr dieser Geräte installiert wurden. Die TÜV-geprüften Geräte, die laut SPD nur wenige Euro kosten, hätten bereits vielen Menschen bei Schwelbränden das Leben retten können.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

October 26, 2005

Feuerwehrübung durch ernsthaften Einsatz unterbrochen

Feuerwehrübung durch ernsthaften Einsatz unterbrochen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 14:48, 28. Okt. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Ilmenau (Deutschland), 26.10.2005 – Am gestrigen Nachmittag um 17:00 Uhr begann eine Großübung aller Ilmenauer Feuerwehren. Übungsobjekt war die Festhalle, zu der unter anderem Löschwasserverbindungen gelegt und in der Menschen gerettet werden sollten. Auch war es ein Teil der Übung, die daneben liegende Diskothek „Hühnerhof“ vor einem möglichen Übergreifen des Feuers zu schützen. Die Diskothek brannte vor zehn Jahren vollkommen aus. Damals drohte das Feuer auch auf die Festhalle überzugreifen.

Um 17:30 Uhr wurde die Übung jedoch von einem Ernstfall unterbrochen, als von der A 71 ein Unfall gemeldet wurde. Ein Lastwagen kam, vermutlich durch starke Windböen, auf der Reichenbachtalbrücke ins Schleudern. Dabei hob der Wind den Anhänger auf die Mittelleitplanke, so dass beide Fahrbahnen bei der Bergung des LKWs kurzzeitig gesperrt werden mussten.

Es war schon der dritte Unfall dieser Art binnen kurzer Zeit auf der Brücke. Schon lange gibt es Rufe nach Windschutzwänden für die Brücke, welche aber mit dem Hinweis abgelehnt wurden, dass die Windsäcke an beiden Enden völlig ausreichten.

In Ilmenau werden jedes Jahr zwei Großübungen durchgeführt. Die einzelnen Feuerwehren haben sich jeweils auf bestimmte Bereiche spezialisiert. In den Übungen wird das Zusammenspiel dann geprobt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Brände
  • Portal:Verkehrsunfälle

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.