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March 21, 2008

Flughafen Düsseldorf will Startfrequenz erhöhen

Flughafen Düsseldorf will Startfrequenz erhöhen

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Veröffentlicht: 17:18, 21. Mär. 2008 (CET)
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Terminalgebäude des Flughafens Düsseldorf International

Düsseldorf (Deutschland), 21.03.2008 – Auf dem Flughafen Düsseldorf soll auf einer Start- und Landebahn die Start- und Landefrequenz erhöht werden. Statt 40 möchte der Flughafenbetreiber testweise stündlich 45 Flugbewegungen organisieren. Die Versuche sollen bis zum Herbst 2009 fortgesetzt werden. Die erforderliche Genehmigung des Verkehrsministeriums des Landes Nordrhein-Westfalen wurde nun erteilt. Rechtliche Grundlage ist die Anschlussgenehmigung vom 9. November 2005, die durch das Oberverwaltungsgericht Münster am 16. Mai 2007 bestätigt wurde. Die in der Betriebsgenehmigung festgelegte Anzahl der Starts und Landungen pro Jahr werde aber nicht überschritten.

Zu Problemen wird diese Erhöhung der Frequenz nach Einschätzung des Sprechers der Geschäftsführung des Betreibers Flughafen Düsseldorf GmbH, Christoph Blume, nicht führen. In einer Pressemitteilung der Gesellschaft wird er mit den Worten zitiert: „Wir sind davon überzeugt, dass der zusätzliche Verkehr reibungslos abgewickelt werden kann. Durch die Gestattung des Probebetriebes können wir uns der hohen Nachfrage unserer Airlines flexibler anpassen.“

Düsseldorf ist bezüglich des Passagieraufkommmens (2007: 17.831.248) der drittgrößte Flughafen Deutschlands. In der Rangliste liegen nur Frankfurt am Main und München vor der Rheinmetropole. Im Jahr 2007 gab es genau 227.899 Flugbewegungen, am Tag sind das im Durchschnitt 624. Während sich die Flugbewegungen im Vergleich zum Vorjahr 2006 erhöht haben, ist der Luftfrachtumschlag um acht Prozent gesunken.

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February 7, 2007

Beinahe-Kollision zweier Flugzeuge in Düsseldorf

Beinahe-Kollision zweier Flugzeuge in Düsseldorf

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Artikelstatus: Fertig 18:40, 7. Feb 2007 (CET)
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Flughafen Düsseldorf: Kontrollturm und Skytrain

Düsseldorf (Deutschland), 07.02.2007 – Auf dem drittgrößten Flughafen Deutschlands, in Düsseldorf, konnte gestern eine schwere Kollision zweier Flugzeuge nur knapp vermieden werden. Der Pilot einer italienischen Maschine der Flugesellschaft „Alitalia“ des Typs „Embraer 145“ habe trotz Halte-Aufforderung die Startbahn überquert, obwohl auf der gleichen Piste gerade eine Eurowings-Maschine (Typ BAe 146-300) mit 71 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern in Richtung Zürich gestartet sei, teilte die Deutsche Flugsicherung mit. Der Eurowings-Pilot habe rechtzeitig abheben können und die italienische Maschine in nur ungefähr 50 Metern Höhe überflogen. An Bord des Alitalia-Flugzeugs befanden sich nach Angaben der Fluggesellschaft 44 Fluggäste. Verletzt wurde niemand; beide Maschinen blieben unbeschädigt.

Der Zwischenfall wurde von der Deutschen Flugsicherung (DFS) bei der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung (BFU) gemeldet, die nun versuchen wird, die Ursache für diese „schwere Störung“ aufzuklären. Eine Störung des Funkverkehrs schließt die Deutsche Flugsicherung aus, da der Pilot der italienischen Maschine die Anweisung zum Anhalten bestätigt habe, dann aber trotzdem weitergerollt sei. Ein Sprecher von Alitalia sprach davon, dass es sich um ein Missverständnis mit dem Kontrollturm gehandelt haben müsse. Das Flugzeug habe die Startbahn erst überquert, nachdem die startende Maschine schon in der Luft gewesen sei.

„Unser Start war genehmigt, der Pilot hat die Maschine hochgezogen und den italienischen Jet überflogen“, sagte ein Eurowings-Sprecher. Die Fluggesellschaft kündigte an, die Untersuchungen der Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung zu unterstützen und alle Flugdaten zur Verfügung zu stellen.

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March 7, 2006

Journalist wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verurteilt

Journalist wegen Verstoßes gegen das Luftverkehrsgesetz verurteilt

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Artikelstatus: Fertig 22:34, 7. Mrz. 2006 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 07.03.2006 – Heute sprach das Düsseldorfer Oberlandesgericht in zweiter Instanz das Urteil im Fall eines Journalisten.

Der Mann hatte im Januar 2002 mehrere Butterfly-Messer in Flugzeuge geschmuggelt. Er tat dies in Ausübung seines Berufes für eine Fernsehsendung. Den Vorgang wiederholte er auf mehreren großen deutschen Flughäfen, unter anderem auf den Flughäfen Düsseldorf, München, Berlin und Frankfurt. Der Mann konnte jeweils problemlos mit den Messern in die Flugzeuge gelangen, obwohl nach den Terroranschlägen in den USA am 11. September 2001 die Sicherheitsmaßnahmen überall verschärft wurden.

Die Richter verhingen über den Mann das mildeste Urteil, das möglich war. Er wurde verwarnt. Nach der ersten Instanz sah es noch anders aus: Damals hatte der Staatsanwalt ein Strafmaß von knapp 10.000 Euro für die Taten angesetzt. Die damaligen Richter hatten den Journalisten zu 750 Euro Strafe verurteilt. Das neue Urteil fiel für ihn wesentlich besser aus, weil er nun überhaupt keine Strafe bezahlen muss.

Der Anwalt des Journalisten hatte darauf hingewiesen, dass die allgemeine Sicherheit auf den Flughäfen durch die Aktionen verbessert wurde: „Er hat die Sicherheit im Luftverkehr nicht gefährdet, sondern gefördert.“ Dies hat der Bundesgrenzschutz auch vor dem Gericht bestätigt. Nach Angaben eines Beamten wäre das Kontrollpersonal nach Ausstrahlung der Fernsehsendung aufmerksamer geworden und die Sicherheitschecks wurden nochmals verschärft. Die Richter erkannten die gute Absicht des Mannes und die daraus entstandenen Folgen positiv an. Dennoch mussten sie dem Gesetz folgen und den Mann verurteilen.

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February 21, 2006

Düsseldorf: Randale in LTU-Airbus

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Düsseldorf: Randale in LTU-Airbus

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Artikelstatus: Fertig 23:55, 21. Feb. 2006 (CET)
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Düsseldorf (Deutschland), 21.02.2006 – Auf dem Flug eines Airbusses von München nach Bangkok hatte ein Flugpassagier heute Nacht rund eineinhalb Stunden nach dem Start angefangen, zu randalieren und um sich zu schlagen. Das Flugzeug befand sich zu diesem Zeitpunkt über der Ukraine.

Der Passagier wurde extrem gewalttätig. Versuche, den Mann zu beruhigen, schlugen fehl. Daraufhin wurde der Mann gefesselt. Auch dann wurde der Mann nicht ruhiger. Der Pilot der deutschen Fluggesellschaft LTU sah sich nach weiteren 30 Minuten gezwungen, eine Zwischenlandung vorzunehmen und den Fluggast zu „entsorgen“.

Da ein Rückflug nach München nicht möglich war, entschied sich der Pilot für den Flughafen Düsseldorf. In München gab es in der Nacht keine freien Hotelzimmer für die Passagiere. Eine neue Besatzung für den Weiterflug stand in München ebenfalls nicht zur Verfügung.

Der Mann wurde nach der Landung in Düsseldorf noch auf dem Flughafen verhaftet und an die Bundespolizei überstellt. Im Airbus befanden sich insgesamt 212 Passagiere. 211 Passagiere flogen heute Morgen nach Bangkok weiter.

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  • Portal:Airbus

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October 17, 2005

Skytrain muss komplett saniert werden

Skytrain muss komplett saniert werden – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Skytrain muss komplett saniert werden

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SkyTrain am Düsseldorfer Flughafen

Düsseldorf (Deutschland), 17.10.2005 – Die vollautomatische Schwebebahn am Flughafen Düsseldorf (SkyTrain) muss von Siemens jetzt generalüberholt werden. Dafür wird die Bahn im nächsten Jahr sechs Monate stillgelegt.

Grund dafür sind immerwährende Probleme mit den fahrerlosen Bahnen, die zwischen den Terminals, dem ICE-Halt und einem Parkhaus pendeln. Manchmal blieben die Fahrzeuge mitten auf der Strecke stehen, so dass die Passagiere aus luftiger Höhe gerettet werden mussten. Es gab auch Probleme mit den Türen.

Die Stadt Düsseldorf, die mit 50 Prozent am Flughafen beteiligt ist, erwog bereits vom Vertrag zurückzutreten und den Rückbau zu erwirken.

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