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October 23, 2006

Beinahe Flugzeug-Zusammenstoß über Rheinland-Pfalz

Artikelstatus: Fertig 21:35, 23. Okt. 2006 (CEST)
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Lautzenhausen (Deutschland), 23.10.2006 – Wie die Deutsche Flugsicherung bestätigte, ist es am vergangenen Montag beinahe zu einem Zusammenstoß zwischen einem Passagierflugzeug der Gesellschaft Ryanair und einem Bundeswehr-Kampfjet vom Typ Tornado gekommen. Zwei Tornados seien über der mit 170 Passagieren besetzten Boeing 737 geflogen, die sich im Landeanflug auf den Flughafen Hahn befunden habe. Einer der Jagdbomber sei abgesunken und der zivilen Maschine sehr nahe gekommen. Einer Augenzeugin zufolge hat man das Gesicht des Piloten erkennen können, der Pilot schätzte die Entfernung auf weniger als 100 Meter. Radaraufzeichnungen haben den Vorfall festgehalten, das Luftwaffenamt nahm Untersuchungen auf.

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March 27, 2006

Der 1. FSV Mainz 05 gewann Flughafen Frankfurt-Hahn als Partner

Der 1. FSV Mainz 05 gewann Flughafen Frankfurt-Hahn als Partner

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Artikelstatus: Fertig 15:53, 27. Mrz. 2006 (CEST)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 27.03.2006 – Der Zivilflughafen Frankfurt-Hahn weitet sein Marketingkonzept aus. Ab der Fußballsaison 2006/07 sponsert die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH den Fußballerstligisten 1. FSV Mainz 05. Die Mainzer sind momentan vom Abstieg bedroht. Sie stehen heute auf Platz 14 der Bundesliga-Tabelle. Bisher waren die Fußballer hauptsächlich als Reisende mit dem Flughafen verbunden, jetzt sind sie es auch per Vertrag.

Der Vertrag zwischen den beiden Parteien wurde vorerst mit einer Laufzeit von einem Jahr abgeschlossen. Die Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH darf dafür an verschiedenen gut sichtbaren Bereichen im Mainzer Stadion Werbung für den Flughafen machen.

Der Flughafen Frankfurt-Hahn, dessen Verantwortlichen sagen, er sei der erste deutsche „Low-Cost-Flughafen“, wurde im Jahr 1993 als Zivilflughafen in Betrieb genommen. Zuvor war er ein Militärflughafen. Er ist im Februar 2006 in die Schlagzeilen geraten, als Flughafengegner dem Flughafenbetrieb trotz der Zivilnutzung eine militärische Nutzung unterstellten und zu Gegenaktionen an Ostern aufriefen.

Auf dem Flughafen werden derzeit täglich rund 60 Linienflüge innerhalb Europas abgewickelt. Hauptkunden sind die Ryanair, die Wizz Air und die isländische Fluggesellschaft Iceland Express.

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Quellen

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March 18, 2006

Drohende Remilitarisierung des Zivilflughafens Hahn im Hunsrück

Drohende Remilitarisierung des Zivilflughafens Hahn im Hunsrück

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Hahn (Deutschland), 18.03.2006 – Seit bereits drei Jahren sollen über den Zivilflughafen Hahn im Hunsrück US-amerikanische Truppen und Kriegsmaterial in die und aus der Golf Region geflogen sein, allerdings als Zivilflüge „getarnt“. Außerdem würden seit langem Versorgungsflüge der ISAF-Truppen nach Zentralasien und Afghanistan stattfinden, heißt es laut Aussage der „Bürgerinitiative gegen den Nachtflughafen Hahn“.

Der Flugplatz Hahn ist ein rein ziviler Flughafen, der aus der militärischen Trägerschaft entlassen ist und keinen NATO-Reservestatus mehr besitzt. Nach Angaben der Geschäftsführung des Flughafens Frankfurt-Hahn GmbH heißt es, dass derartige Flüge zwar getätigt wurden, aber nur in einem Rahmen von zirka fünf bis sechs Flügen pro Woche. Desweiteren seien dies keine Militärflüge, sondern zivile Charterflüge US-amerikanischer Fluggesellschaften im Auftrag des US-Verteidigungsministerium, die der Flughafen Hahn begrüßt, und die er auch notwendig hat, um profitabel zu werden, so Stefano Wulf, Geschäftsführer Flughafen Frankfurt-Hahn GmbH. Anderen Informationen zufolge soll es sich jedoch um bis zu vier Flüge pro Tag handeln. Auf gezielte Nachfrage gibt die Pressestelle der Flughafen Hahn GmbH dazu keinen Kommentar und ist nach eigenen Angaben aus Sicherheitsgründen nicht dazu autorisiert, Auskunft zu erteilen.

Diverse örtliche Vereine äußerten bereits sicherheitliche und völkerrechtliche Bedenken und beanstanden die fehlende Information der Öffentlichkeit über mögliche Risiken. Da nach deren Auffassung mit einer Ausweitung dieser vermeintlich militärischen Flüge gerechnet werden muss, was sich zu einer potenziellen Gefahr für Passagiere und Anwohner ausweiten könne, wurde bereits am Mittwoch, dem 8. Februar 2006 überregional zu einer Protestaktion in Form eines Ostermarsches aufgerufen.

Quellen

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