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September 28, 2010

Steirische Landtagswahlen 2010

Steirische Landtagswahlen 2010 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Steirische Landtagswahlen 2010

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Veröffentlicht: 09:39, 29. Sep. 2010 (CEST)
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Graz (Österreich), 28.09.2010 – Am vergangenen Sonntag, dem 25. September 2010, hat die Steiermark einen neuen Landtag gewählt. 966.900 Steirerinnen und Steirer haben über ihre politische Zukunft entschieden.

Mehrheiten den steierischen Wahlbezirken

Ergebnisse

Noch fehlen die 63.000 Wahlkarten, die in den nächsten Tagen ausgezählt werden sollen. Die Wahl fiel sehr knapp aus. Alle Parteivorsitzende haben nach der Wahl sich über das Ergebnis zufrieden gezeigt. Gemäß dem vorläufigen Endergebnis haben 38,43 Prozent der Wähler die SPÖ, 37,14 Prozent die ÖVP, 10,83 Prozent die FPÖ, 5,25 Prozent die Grünen und 4,41 Prozent dieKPÖ gewählt. Diese Parteien zogen mit diesem Ergebnis in den Landtag ein. Die Mandatsverteilung wäre vorläufig 23 Mandate für die SPÖ, 22 Mandate für die ÖVP, sechs für die FPÖ, drei für die Grünen und zwei für die KPÖ.

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Landtagswahl in der Steiermark 2010“.

Quellen

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April 23, 2010

Nach tödlichem Unglück: Neue Techniken sollen mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen bringen

Nach tödlichem Unglück: Neue Techniken sollen mehr Sicherheit an Eisenbahnkreuzungen bringen

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Veröffentlicht: 18:49, 23. Apr. 2010 (CEST)
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STRAIL - Bahnübergangsplatten.JPG

Krottendorf (Steiermark) (Österreich), 23.04.2010 –Im österreichischen Krottendorf ist am 12. April 2010 der Fahrer eines Einsatzfahrzeugs auf der Fahrt zu einem Notfall an einem unbeschrankten und technisch nicht gesicherten Bahnübergang tödlich verunglückt. Das Fahrzeug wurde von der Lok eines Nahverkehrszuges erfasst und 40 Meter mitgeschleift. Der Fahrer des verunglückten Fahrzeugs war auf der Stelle tot. Da es sich an diesem Bahnübergang bereits um den zweiten Vorfall dieser Art handelte (am 31. Januar 2008 verunglückte eine Mutter mit ihrem siebenjährigen Kind, das seinen Verletzungen erlag), sehen die Verkehrsexperten Handlungsbedarf.

Zum Einsatz könnte daher eine neue Art der Absicherung von Eisenbahnkreuzugen kommen. So lag etwa der Fokus des österreichischen Staatspreises für Verkehr 2009, verliehen durch das zuständige Ministerium BMVIT, auf Verkehrssicherheit. Es sollten innovative und intelligente Lösungen ausgezeichnet werden, die Gefahrenquellen ausforschen, das Unfallrisiko senken helfen und zukunftsorientierte Antworten für ein sicheres Leben geben. Dabei galt es, die Entwicklung des Unfallgeschehens zu beobachten und neue Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren, um positiv steuernd einwirken zu können.

Ausgezeichnet wurde hierbei unter anderem das Projekt ISIS – „Intelligentes System zur Identifikation und Signalisierung“. Es erfasst die Verkehrslage und warnt durch LED-Lichtsignale. Diese steigern demnach die Aufmerksamkeit bzw. Wahrnehmbarkeit von Verkehrsteilnehmern deutlich. Unfälle können dadurch vermieden werden. ISIS „Lane-Lights“ erzeugt über Bodenmarkierungsleuchten eine optische Schranke und ergänzt die technische Sicherung. ISIS „Wechselverkehrszeichen“ zeigt den Verkehrsteilnehmern die Eisenbahnkreuzung über ein Leuchtsignal an. Diese autarke Lösung ist rasch umsetzbar, da die Stromversorgung über eine Photovoltaik-Komponente gewährleistet ist und Grabungsarbeiten entfallen. Bisher wurden 40 Bahnübergänge mit derartigen Warnsystemen ausgerüstet, weitere werden auf Basis von Evaluierungen durch die zuständigen Behörden folgen.

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May 18, 2009

Österreich fördert Kauf von Elektrofahrzeugen

Österreich fördert Kauf von Elektrofahrzeugen

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Veröffentlicht: 22:03, 18. Mai 2009 (CEST)
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Graz / Linz (Österreich), 18.05.2009 – Das Land Steiermark unterstützt zukünftig den Kauf von Elektrofahrzeugen. Bald sollen die Käufer von Elektroautos und Elektrofahrrädern eine Unterstützung von bis zu 1.000 Euro vom Land erhalten. Die Landesregierung beschloss in ihrer letzten Sitzung einstimmig, den Kauf eines Elektrofahrrads mit 250 Euro zu bezuschussen, 500 Euro für den Kauf eines Elektromopeds und 1.000 Euro für den Kauf eines Elektroautos als Unterstützung zu geben.

Umweltlandesrat Manfred Wegscheider (SPÖ) bemängelte die zurzeit noch fehlenden Tankstellen für Elektroautos in dem Land, so dass die Aktion zum jetzigen Zeitpunkt eher Symbolwert habe. Bislang gibt es unter den insgesamt 654.000 Kraftfahrzeugen des Landes nur elf Elektroautos.

In Oberösterreich gibt es eine ähnliche Förderaktion bereits seit dem 1. August 2008. Bislang stieg dort die Anzahl der Elektroautos jedoch nur um zwei. Die Anzahl der Elektrofahrräder erhöhte sich um 800 und die der Elektromopeds um 200. Dort soll die Aktion besonders von Personen im Alter von 50 und mehr Jahren angenommen worden sein.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Elektroautos

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March 3, 2009

Skiunfall: Thüringens Ministerpräsident Althaus im Schnellverfahren zu einer Geldstrafe von 33.300 Euro verurteilt

Skiunfall: Thüringens Ministerpräsident Althaus im Schnellverfahren zu einer Geldstrafe von 33.300 Euro verurteilt

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Veröffentlicht: 23:52, 3. Mär. 2009 (CET)
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Dieter Althaus

Irdning (Österreich), 03.03.2009 – Der thüringische Ministerpräsident Dieter Althaus (CDU) wurde heute in einem Schnellverfahren im Zusammenhang mit einem Skiunfall am Neujahrstag der fahrlässigen Tötung für schuldig befunden. Das Gericht verhängte eine Geldstrafe in Höhe von 180 Tagessätzen, das entspricht im Falle Althaus einer Strafe von 33.300 Euro. Außerdem verurteilte das Gericht den Angeklagten zur Zahlung von 5.000 Euro Schmerzensgeld zugunsten des Ehemanns der bei dem Unfall getöteten Frau, der slowakischen Skifahrerin Beata C., die bei dem Zusammenstoß mit Althaus so schwer verletzt worden war, dass sie kurz darauf verstarb. Die Anklageerhebung gegen Althaus war erst am gestrigen Montag erfolgt. Daraufhin hatte der Anwalt von Althaus im Auftrag des Ministerpräsidenten ein Schnellverfahren beantragt. Althaus nahm wegen seiner schweren Verletzung persönlich nicht an der Verhandlung teil. Der CDU-Politiker war nach dem Unfall in ein künstliches Koma versetzt worden, aus dem er zwei Tage später erwachte. Auch jetzt sei der Ministerpräsident immer noch nicht verhandlungsfähig, erklärte sein Anwalt.

Der Skiunfall hatte sich am 1. Januar des Jahres auf einer Skipiste auf der Riesneralm bei Altirdning in der Steiermark (Österreich) ereignet. Althaus war bei der Abfahrt mit einer 41-jährigen, in den USA lebenden Slowakin zusammengeprallt. Nach der Rekonstruktion des Unfalls durch ein Fachgutachten sah es das Gericht als erwiesen an, dass der Angeklagte fahrlässig gehandelt und die Verhaltensregeln des internationalen Skiverbandes FIS missachtet habe, weil er bei der Kreuzung zweier Pisten ein Stück bergauf gefahren und deshalb mit der Skifahrerin zusammengeprallt war. Die Frau, die keinen Helm getragen hatte, hatte bei dem Zusammenstoß schwere Kopfverletzungen erlitten, an denen sie auf dem Transport ins Krankenhaus verstarb.

Althaus hatte in einer von seiner Staatskanzlei verbreiteten Erklärung der Rekonstruktion des Unfallhergangs durch die Gutachter grundsätzlich zugestimmt: „Ich stehe zu meiner Verantwortung, die sich aus der Rekonstruktion des Unfallhergangs ergibt, auch wenn ich mich an den Skiunfall am Neujahrstag nicht erinnern kann.“ Allerdings hatte Althaus kein volles Schuldbekenntnis abgelegt, sondern lediglich eine Mitschuld an dem Unfall eingeräumt, erklärte sein Anwalt, Walter Kreissl. Das Urteil wurde von Althaus akzeptiert. Sein Anwalt erklärte nach dem Prozess, er halte das Urteil für „tat- und schuldangemessen“.

Die CDU Thüringen erklärte nach dem Bekanntwerden des Urteils, sie halte weiterhin an Althaus als Spitzenkandidat für die bevorstehenden Landtagswahlen fest. Nach der Verurteilung gilt Althaus zwar in Österreich als vorbestraft. Es erfolgt jedoch kein Eintrag in das Strafregister. Der SPD-Spitzenkandidat und Fraktionsvorsitzende der SPD im thüringischen Landtag, Christoph Matschie erklärte, der CDU-Ministerpräsident sollte nun „sein Gewissen befragen, ob er sein Amt als Ministerpräsident unter den gegebenen Voraussetzungen weiterführen kann.“

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March 29, 2008

Universitätsbibliothek Graz digitalisiert Bestand – Roboter schafft 1.000 Seiten pro Stunde

Universitätsbibliothek Graz digitalisiert Bestand – Roboter schafft 1.000 Seiten pro Stunde

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Veröffentlicht: 15:58, 29. Mär. 2008 (CET)
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Der Lesesaal der Universitätsbibliothek in Graz

Graz (Österreich), 29.03.2008 – Ein aufsehenerregendes Projekt der Universitätsbibliothek der Karl-Franzens-Universität in Graz ist nun durch den Einsatz einer relativ jungen Erfindung erheblich beschleunigt worden. Angeschafft wurde ein so genannter Scan-Roboter, der seit kurzem eingesetzt wird und in der Lage ist, 1.000 Seiten pro Stunde zu scannen. Ziel des Projektes ist es, die Bücher der Universitätsbibliothek zu digitalisieren – bisher wurden 600.000 Bücher dem Prozess unterworfen – und der Öffentlichkeit in digitaler Form zugänglich zu machen.

Bei dem Scan-Roboter handelt es sich um ein Produkt der im Jahr 2006 gegründeten Firma Treventus, das von Studenten der Technischen Universität Wien entwickelt wurde und zurzeit weltweit nur fünfmal im Einsatz ist. Bei der Entwicklung des Gerätes arbeitete man auch eng mit dem Institut für Buch- und Handschriftenrestaurierung (IBR) sowie dem Münchener Digitalisierungszentrum (MDZ) der Bayerischen Staatsbibliothek zusammen.

Die Arbeitsweise des Gerätes gilt bei den Bibliotheksexperten als schonend. Mit einem Vakuumgebläse wird die Seite aufgenommen und anschließend durch einen Luftzug umgeblättert und bis zu 60 Grad geöffnet. Ein spezieller Mechanismus verhindert dabei das Umknicken einer Seite. Die Seiten werden dabei bis zirka vier Millimeter zur Buchfalz hin gescannt und in mehreren Dateiformaten ausgegeben. Eine eingesetzte Texterkennung macht dann eine Volltextsuche möglich.

Für ihre Innovation erhielt die Gruppe im Jahr 2007 eine Auszeichnung. Überreicht wurde ihr am 16. März 2007 auf der CeBIT in Hannover der so genannte ICT-Prize. Begründet wurde die Vergabe damit, dass das Produkt bei der Schaffung einer digitalen Bibliothek die Kosten senken würde.

Doch die Konkurrenz schläft nicht. Die Firma Quidenus, ebenfalls ein österreichisches Unternehmen, will nun auf der CeBIT 2008 einen Roboter vorstellen, der 1.300 Seiten pro Stunde schafft. Die Anschaffungskosten für dieses Modell betragen zwischen 100.000 und 125.000 Euro.

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July 29, 2007

Feuerwehrmann erliegt Verletzungen nach Unfall im Einsatz

Feuerwehrmann erliegt Verletzungen nach Unfall im Einsatz

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Veröffentlicht: 20:09, 29. Jul. 2007 (CEST)
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Steiermark

Kapfenberg (Österreich), 29.07.2007 – Ein 31-jähriger Taucher der Stadtfeuerwehr Kapfenberg erlag am Samstag, den 21. Juli seinen schweren Verletzungen. Diese hatte er sich bei der Suche nach einem Feuerwehrkameraden im obersteirischen Kindberg drei Tage zuvor zugezogen.

Der Mann wurde während des Taucheinsatzes durch einen plötzlichen Pegelanstieg des Flusses Mürz über ein Wehr gezogen und stürzte über fünf Meter auf ein Betonpodest. Danach versank er auf den Grund des Gewässers. Kurz darauf wurde er von Kollegen geborgen. Nach erfolgreicher Reanimation wurde er mit dem Rettungshubschrauber in das Landeskrankenhaus Graz geflogen. Seitdem lag er auf der Intensivstation im künstlichen Tiefschlaf.

Der Mann war seit 20 Jahren Mitglied der Stadtfeuerwehr und hätte am Dienstag, dem 24. Juli 2007, gemeinsam mit einem Kameraden für eine Lebensrettung geehrt werden sollen. Er hinterlässt eine neunjährige Tochter.

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July 27, 2006

Österreichischer UN-Mitarbeiter gilt offiziell noch als vermisst

Österreichischer UN-Mitarbeiter gilt offiziell noch als vermisst

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Artikelstatus: Fertig
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Graz (Österreich), 27.07.2006 – Wie die Zeitung Salzburger Nachrichten in ihrer Donnerstagausgabe berichtet, soll es sich bei dem österreichischen Opfer des israelischen Angriffs auf einen UNO-Beobachtungsposten im Libanon um den 44-jährigen Major Hans-Peter L. aus Graz handeln, Vertragsbediensteter beim dortigen Kommando „Internationale Einsätze“. Am 16. August hätte der gebürtige Burgenländer in seine Heimat zurückkehren sollen. Offiziell gilt der Österreicher noch als vermisst, da bisher nur die Leiche des chinesischen UN-Mitarbeiters identifiziert werden konnte.

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February 17, 2006

Vogelgrippe in Österreich nachgewiesen

Vogelgrippe in Österreich nachgewiesen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vogelgrippe in Österreich nachgewiesen

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Artikelstatus: Fertig 08:32, 17. Feb. 2006 (CET)
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Brüssel (Belgien) / Graz (Österreich), 17.02.2006 – Am Dienstag, den 14. Februar teilte die EU-Kommission in Brüssel mit, dass das Vogelgrippevirus H5N1 in Österreich nachgewiesen wurde. Es wurde in zwei verendeten Schwänen in der Steiermark nahe der Landeshauptstadt Graz entdeckt. Wie in Deutschland auch wurde rund um den Fundort eine Überwachungszone eingerichtet. Der Handel mit Geflügel ist im Umkreis von drei Kilometern verboten, die Jagd auf Wildvögel sogar in einem Zehn-Kilometer-Umkreis.

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  • Themenportal Vogelgrippe

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October 2, 2005

Ergebnisse der steirischen Landtagswahl

Ergebnisse der steirischen Landtagswahl – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Ergebnisse der steirischen Landtagswahl

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Lage der Steiermark

Graz (Österreich), 02.10.2005 – Heute wählt die Steiermark einen neuen Landtag. 930.000 Steirerinnen und Steirer entscheiden am Sonntag, den 2. Oktober 2005, über ihre politische Zukunft. Einige Wahllokale öffneten bereits um 05:00 Uhr (Ortszeit).

Folgendes Ergebniss erwartet die Österreicher aufgrund von neuesten Meinungsumfragen: Die konservative Volkspartei von Bundeskanzler Wolfgang Schüssel muss mit Verlusten rechnen. Seit 60 Jahren stellte die ÖVP immer den Landeshauptmann.

Bei der letzten Wahl im Jahr 2000 gewann die Volkspartei 27 und die Sozialdemokraten 19 Mandate. Heute treffen erstmals nach ihrer Spaltung die rechtsnationale Freiheitliche Partei (FPÖ) und das neue Bündnis Zukunft Österreich (BZÖ) des Rechtspopulisten Jörg Haider aufeinander.

Die Wahllokale schließen um 16:00 Uhr, das amtliche Endergebnis wird gegen 18:30 Uhr erwartet.

Ergebnisse

Der Wahlsieger SPÖ kommt auf 41,72 Prozent der Stimmen, dies sind 9,30 Prozent mehr als bei der letzten Wahl. Damit wird die SPÖ zur stimmenstärksten Partei in der Steiermark. Die ÖVP wird mit 38,66 Prozent der Stimmen zweitstärkste Partei. Die kommunistische KPÖ gewinnt gegenüber der letzten Wahl 5,29 Prozent hinzu und zieht mit 6,32 Prozent der Stimmen in den Landtag ein. Die Grünen kommen nach dem vorläufigen Ergebnis nur auf 4,68 Prozent, ziehen dank eines Grazer Grundmandats aber trotzdem in den Landtag ein. Das Ergebnis der FPÖ liegt mit 4,59 Prozent deutlich über dem des BZÖ mit 1,72 Prozent der Stimmen. Beide Parteien, die Liste Hirschmann und die Parteifreien werden nicht im Landtag vertreten sein. Die Wahlbeteiligung liegt mit 75,55 Prozent etwas höher als bei der Wahl im Jahr 2000.

Wahlergebnis Landtagswahl 2005 Steiermark

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August 21, 2005

Beinaheabsturz eines österreichischen F-5-Abfangjägers

Artikelstatus: Fertig 23:33, 21. Aug 2005 (CEST)
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Wien / Graz (Österreich), 21.08.2005 – Am Mittwochvormittag, den 10.08.2005, ist in der Steiermark am Rande des Luftkorridors der Hohen Tauern ein F-5-Abfangjäger des Bundesheers knapp einer Katastrophe entronnen. Der Zwischenfall ereignete sich in den Seetaler Alpen über dem Zirbitzgebiet im Bezirk Judenburg, wurde aber vom Bundesheer zunächst geheim gehalten. Das österreichische Militärkommando gab den Beinaheunfall erst am darauffolgenden Freitag bekannt, als erste Informationen an die Öffentlichkeit durchsickerten.

Der Pilot befand sich zusammen mit einer zweiten F-5 auf einem Übungsflug, als in zwölf Kilometer Höhe plötzlich beide Triebwerke des „Tiger II“ ausgefallen sind. Der Abfangjäger wäre dadurch beinahe abgestürzt.

Daraufhin hatte der Pilot sofort den Notruf „Mayday“ abgesetzt und die Flughöhe des Jets auf 8.000 Meter Höhe abgesenkt. Er ist anschließend mit der Maschine in geringer Entfernung zur Erde in einen Gleitflug übergegangen. Dabei gelang es ihm letztendlich, bei der so genannten Anlasshöhe in höherer Luftdichte die Triebwerke wieder anzuwerfen. Der Jet landete 30 Minuten später sicher am Flughafen Thalerhof.

Befürchtungen der Bewohner in der Steiermark, sie wären in großer Gefahr gewesen, wurden vom österreichischen Bundesheer dementiert, es hätte keine unmittelbare Gefährdung bestanden. Nach Erklärungen der Verantwortlichen werden Flugmanöver des Heeres grundsätzlich immer über bergigem und unbewohntem Gebiet abgehalten. Zudem würden die Jet-Piloten auf solche unvorhersehbaren Pannen durch ein Training vorbereitet.

Die zwölf F-5-Jets des Bundesheeres sind auf dem Fliegerhorst Nittner in Graz-Thalerhof stationiert. Österreich hat alle zwölf Abfangjäger seit einem Jahr von der Schweiz ausgeliehen. Aus diesem Grund war eine schweizerische Expertenkommission in Österreich, um zu klären, wie es zu dem Triebwerksausfall kommen konnte. Techniker aus der Schweiz, die als Assistenz fest für die Wartung am Fliegerhorst Nittner beschäftigt sind, zerlegten und überprüften die Maschine komplett, konnten jedoch keine Fehler finden.

Nachdem bisher nie Probleme aufgetreten waren, bleiben die elf weiteren Maschinen unverändert im Einsatz. Dazu sagte Oskar Krasser vom Bundesheer: „Man kann nicht auf Grund dieses einen Vorfalls sagen, dass das ein schlechtes Fluggerät ist – ganz im Gegenteil. Wir hatten bis jetzt noch überhaupt keine Vorfälle. Die F-5 ist ein sehr zuverlässiges Flugzeug, was auch der Betrieb in der Schweiz bisher gezeigt hat.“ Ein weiterer Verantwortlicher verglich den Triebwerksausfall mit dem Abwürgen eines Automotors.

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  • Portal:Luftfahrt
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