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March 7, 2008

Deutschland: Streiks im öffentlichen Dienst – Mittwoch auch Flughäfen betroffen

Deutschland: Streiks im öffentlichen Dienst – Mittwoch auch Flughäfen betroffen

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Veröffentlicht: 19:00, 7. Mär. 2008 (CET)
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Frankfurt am Main (Deutschland), 07.03.2008 – Bei der Tarifrunde 2008 im öffentlichen Dienst wollen die Gewerkschaften ver.di, dbb tarifunion und komba am Mittwoch, den 5.März 2008, auch mehrere deutsche Flughäfen einbeziehen. Dabei sollen die Beschäftigten der Gepäckabfertigung, der Flughafenfeuerwehren und der Sicherheitsbereiche an den Flughäfen Frankfurt am Main, München, Nürnberg, Stuttgart, Köln-Bonn, Münster-Osnabrück, Hamburg, Hannover-Langenhagen, Dortmund und Saarbrücken von 4:00 bis 12:00 Uhr die Arbeit niederlegen.

Die Gewerkschaft ver.di geht davon aus, dass es dadurch zu massiven Beeinträchtigungen im Flugverkehr kommen wird. Die Deutsche Lufthansa AG hat daher vorsorglich 142 Flüge ab Frankfurt gestrichen.

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February 22, 2008

Russische Behörden sperren Lufthansa-Konten

Russische Behörden sperren Lufthansa-Konten

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Veröffentlicht: 22:59, 22. Feb. 2008 (CET)
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Lufthansa-Hauptverwaltung in Köln

Frankfurt am Main (Deutschland) / Moskau (Russland), 22.02.2008 – Die Deutsche Lufthansa AG hat offenbar massive Probleme mit den russischen Steuerbehörden: Es geht um strittige Steuernachzahlungen zwischen fünf und sieben Millionen Euro. Nachdem die Lufthansa offenbar anderer Auffassung ist, haben die russischen Steuerbehörden nunmehr einige Konten der Lufthansa in Russland gesperrt.

Die Streitigkeiten zwischen der Deutschen Lufthansa und den russischen Steuerbehörden zieht sich schon seit mehreren Jahren hin. Es geht dabei um die Auslegung steuerlicher Regelungen in Russland. Weder die Deutsche Lufthansa noch die russischen Steuerbehörden wollten die Vorgänge bisher kommentieren.

Ende Oktober 2007 hatte es einen heftigen Streit zwischen der Deutschen Lufthansa und den russischen Behörden gegeben: Russland hatte der Frachttochter Lufthansa Cargo im Streit um die Nutzung von Frachtflughäfen zeitweilig die Überflugrechte entzogen. Es ging darum, dass die Lufthansa Cargo auf Flügen nach Asien nicht mehr auf dem kasachischen Flughafen Rosa Flamingo, sondern auf dem sibierischen Flughafen Krasnojarsk landen sollten. Die Lufthansa hat Bedenken gegen die veraltete Flugsicherheit und Infrastruktur am Flughafen Krasnojarsk.

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  • Portal:Luftfahrt
  • Portal:Deutsche Lufthansa

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November 25, 2006

Europäischer Luftraumblock F.A.B. soll für mehr Sicherheit am Himmel sorgen

Europäischer Luftraumblock F.A.B. soll für mehr Sicherheit am Himmel sorgen

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Artikelstatus: Fertig 10:35, 26. Nov. 2006 (CEST)
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Brüssel (Belgien), 25.11.2006 – Sechs europäische Staaten haben im Rahmen eines Austausches in Brüssel eine Absichtserklärung vereinbart, die vorsieht, einen gemeinsamen Luftraumblock zu schaffen. Dieser F.A.B. („Functional Airspace Block“) soll die Flugsicherheit im Luftraum der Benelux-Staaten (Belgien, Niederlande und Luxemburg) sowie in Deutschland, Frankreich und der Schweiz erhöhen.

Die Errichtung des F.A.B. reiht sich ein in das „Single European Sky“-Projekt der EU, das zum Ziel hat, das europäische Flugsicherungsnetz leistungsfähiger zu gestalten. Demnach sollen die Lufträume nicht mehr wie bis heute üblich nach Landesgrenzen, sondern grenzüberschreitend ausgerichtet werden.

Bereits 2003 verabschiedeten das Europäische Parlament und der Ministerrat das Projekt betreffend eines einheitlichen europäischen Luftraumes. Das Unterschreiben der F.A.B.-Absichtserklärung wird als weiteres wichtiges Etappenziel zu einem einheitlichen europäischen Luftraum gewertet.

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October 30, 2006

Flugzeugabsturz in Nigeria – über 100 Tote

Flugzeugabsturz in Nigeria – über 100 Tote

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Artikelstatus: Fertig 18:42, 30. Okt. 2006 (CET)
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Karte Nigerias

Abuja (Nigeria), 30.10.2006 – Eine Maschine der privaten Fluggesellschaft „ADC Airlines Nigeria“ ist gestern kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Abuja in gebirgigem Gelände, nur vier Kilometer vom Flughafen entfernt, abgestürzt und fing danach sofort Feuer, wie ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Nach Angaben des Luftfahrtministeriums kamen 96 Menschen bei dem Absturz ums Leben. Neun Menschen überlebten, darunter zwei Crewmitglieder. Beim Aufprall der Maschine auf einem Feld wurden außerdem sechs Bauern getötet. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AP berichtete, waren Trümmer und Leichenteile über eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes verstreut.

Das Flugzeug vom Typ Boeing 737-200 war auf dem Weg nach Sokoto im Norden Nigerias. An Bord befanden sich einige hochrangige Politiker des Landes sowie Sultan Macchido, das geistige Oberhaupt der nigerianischen Muslime, der nach offiziellen Angaben bei dem Unglück ums Leben kam. Der Sultan wurde bereits am gestrigen Sonntag beerdigt.

Ein Radiosender berichtete, nach dem Start sei die Maschine in stürmisches Wetter geraten. Augenzeugen berichteten von heftigem Regen. Der nigerianische Luftfahrtminister, Babalola Borishade, sieht die Unglücksursache in den schlechten Wetterbedingungen in Verbindung mit menschlichem Versagen. „Das Unglück hätte verhindert werden können“, sagte der Minister heute. Die Flugsicherung hatte gestern vor einem Start gewarnt. Die Besatzung war aufgefordert worden, zunächst den Sturm abzuwarten. Weiteren Aufschluss über den Unfallhergang bringt möglicherweise eine „Black Box“ des Flugzeugs, die heute gefunden wurde. Der Fluggesellschaft wurde von der nigerianischen Regierung heute die Betriebserlaubnis entzogen.

Die nigerianische Fluggesellschaft „Aviation Development Company“ (ADC) führt nach eigenen Angaben wöchentlich 120 Flüge durch. Bei dieser Fluggesellschaft gab es bereits in der Vergangenheit mehrfach schwere Flugzwischenfälle. Am 7. November 1996 stürzte eine Boeing 720 zwischen Port Harcourt nach Lagos ab. Damals kamen alle 143 Passagiere ums Leben. Am 29. Juli 1997 gab es einen Unfall bei einer Landung: Eine Maschine des Typs BAC 1-11 schoss nach der missglückten Landung auf dem Flughafen von Calabar über die Landebahn hinaus. Ein Mensch starb dabei.

In Afrika und speziell in Nigeria gilt die Flugsicherheit als besonders gefährdet. 2005 starben weltweit 1.054 Menschen durch Flugunfälle. Ein Drittel der Opfer war in Afrika zu beklagen. In Nigeria und dem Kongo ist die Situation in der Flugsicherheit kritisch: „Korruption und ungenügende Kontrolle der Fluglinien durch den Staat verhindern dort seit Jahren den Aufbau einer zeitgemäßen Sicherheitsstruktur“, heißt es dazu in dem deutschen Fachmagazin „Aero International“.

Die nigerianische Luftverkehrsinfrastruktur sollte im kommenden Monat durch die International Civil Aviation Organization, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, im Hinblick auf die Erfüllung von Sicherheitsstandards bewertet werden. Von der Einschätzung dieser Organisation wird unter anderem abhängen, ob nigerianische Fluggesellschaften ausländische Flughäfen anfliegen können, unter anderem in den Vereinigten Staaten, schreibt die Financial Times.

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April 6, 2006

Beinahezusammenstöße sind im griechischen Luftraum nicht ungewöhnlich

Beinahezusammenstöße sind im griechischen Luftraum nicht ungewöhnlich

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Artikelstatus: Fertig 14:05, 7. Apr. 2006 (CEST)
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Athen (Griechenland), 06.04.2006 – Am Dienstag waren sich eine Boeing 737 der griechischen Fluggesellschaft Olympic Airlines und zwei Militärjets gefährlich nahe gekommen. Auch in den vergangenen Jahren war es im Luftraum über der Ägäis zu einigen Beinahezusammenstößen gekommen. Immer wieder hatten griechische Fluglotsen auf diese Gefahr hingewiesen. Ausgelöst werden die Flugmanöver der griechischen Militärjets durch Streitigkeiten, die zwischen der Türkei und Griechenland bestehen. Die beiden Länder können sich nicht über die Hoheitsrechte über der Ägäis einigen.

Die drei Maschinen befanden sich am Dienstag ebenfalls auf Kollisionskurs, als die Boeing zum Landeanflug auf den Flughafen von Thessaloniki ansetzte. Dort war eine Zwischenlandung geplant, bevor die Maschine nach Düsseldorf weiterfliegen sollte.

Eine Sprecherin von Olympic Airlines äußerte sich nach dem Zwischenfall positiv über das unmittelbare Verhalten des Piloten der Boeing nach Auslösung der Kollisionswarnung. Seine sofortige Reaktion habe den Zusammenstoß vermieden. Dass die Passagiere keine Verletzungen erlitten, ist dem Umstand zu verdanken, dass sich alle Insassen beim Landeanflug angeschnallt in ihren Sitzen befanden.

Die griechische Luftwaffe bestätigte den Vorfall mit zwei ihrer Maschinen inzwischen ebenfalls. Es hatte sich um zwei Phantom-Aufklärungsflugzeuge vom Typ F-16 aus der Flotte gehandelt. Der Sprecher erklärte das Geschehen mit der schlechten Sicht über Thessaloniki, die Wolken seien sehr dicht gewesen. Zu diesem Zeitpunkt hatten die beiden Armeepiloten ein Flugmanöver durchgeführt. Sie befanden sich auf der gleichen Höhe wie die Boeing. Die Entfernung zum Passagierjet betrug zwischen zwei und zehn Seemeilen, da dies die Entfernung ist, bei dem automatisch der Alarm ausgelöst wird.

Der geplante Rückflug des Jets mit der Flugnummer 0A 181 nach Düsseldorf hatte sich dann am Nachmittag noch verzögert, weil die Olympic Airlines erst eine Ersatz-Stewardess auftreiben musste. Durch eine Verletzung bei der Landung der Boeing war eine Stewardess der Stammmannschaft ausgefallen.

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March 1, 2006

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

Geringe Veränderungen im Sicherheitsranking der 50 größten Fluggesellschaften

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Artikelstatus: Fertig 15:29, 1. Mrz. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 01.03.2006 – Der neueste Sicherheitsbericht des Hamburger „Jet Airliners Crashes Evaluation Centres“ (J.A.C.D.E.C.) vom Februar 2006 wurde in der Märzausgabe des Fliegermagazins „Aero International“ veröffentlicht. In Flugkreisen ist der jährlich erscheinende Bericht des deutschen Flugunfall-Untersuchungsbüros unter der Bezeichnung „JACDEC-Safety-Ranking“ bekannt und gilt für die Zivilluftfahrt. Nicht berücksichtigt sind Flüge mit Militärmaschinen, Charter- und Frachtmaschinen sowie Flüge von Regionalfluglinien.

Für die Analyse werden die jeweils 50 größten Fluggesellschaften weltweit herangezogen. Berücksichtigt wurde der zurückliegende Zeitraum vom 1. Januar 1973 bis einschließlich 31. Dezember 2005. In dem Bericht werden nur Flüge von Zivilmaschinen erfasst, die zum Zeitpunkt des Unfalls zahlende Passagiere an Bord hatten. Der neueste Bericht weist relativ wenige Veränderungen im Vergleich zum vorangehenden Bericht auf. Daraus kann der Schluss gezogen werden, dass sich mit Maschinen der 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Flugunfälle ereignet haben. Angegeben werden die Rankingzahlen nicht in ganzen Zahlen, sondern mit zwei Nachkommastellen. Das kommt daher, dass sich die Zahlen aus mehreren Faktoren errechnen. So wird eine Zahl errechnet, die neben der Flugleistung in Kilometern beziehungsweise Meilen die Anzahl der Passagiere an Bord sowie die Anzahl der Toten an Bord berücksichtigt. Tote, die sich nicht an Bord befanden, sondern in Häusern oder auf Straßen, werden nicht berücksichtigt. Ebenfalls nicht berücksichtigt sind verletzte Personen an Bord.

Boeing 747 der Qantas Airways

Spitzenreiter des Rankingberichtes ist wie in den Vorjahren die australische Qantas Airways. Sie besitzt eine der modernsten Flotten in der Zivilluftfahrt. Ihre Maschinen weisen ein Durchschnittsalter von sieben Jahren auf. Zu einer der sichersten Fluggesellschaften Deutschlands zählt die 1979 gegründete Air Berlin. Sie landete mit einer Unfallrate von 0,00 auf dem sechsten von 50 Plätzen. Vor ihr liegen neben der Qantas Airways noch die Finnair, Cathay Pacific, EL AL und All Nippon Airways. Auch sie haben eine Unfallrate von 0,00, sind aber schon länger im Flugbetrieb als die Berliner Fluggesellschaft und kommen daher auf einen besseren Rankingplatz. Die Deutsche Lufthansa ist in der Rankingliste auf Platz 18 zu finden. Seit Beginn der Analysen hat die Lufthansa 61 Tote zu verzeichnen.

Gleich dahinter auf Platz 19 liegt die österreichische Fluglinie Austrian Airlines (AUA). Sie lag in den vorhergehenden Rankingberichten auf einem Spitzenplatz, den sie jedoch nicht halten konnte. Schuld daran war die Notlandung einer AUA-Fokker 70, ausgelöst durch einen Triebwerkschaden. Die Notlandung erfolgte Anfang Januar 2004 zwei Kilometer vom Münchener Flughafen entfernt auf einem Feld und forderte einige Leichtverletzte.

Das „JACDEC-Safety-Ranking“ berücksichtigt ausschließlich die erfolgten Flugunfälle. Nicht zur Beurteilung herangezogen werden die Schuldfragen bei den Unfällen. Daher kann laut JACDEC kein Schluss gezogen werden, ob die Fluggesellschaften auch weiterhin zuverlässig sein werden. Das Ranking bezieht sich ausschließlich auf die Vergangenheit.

So meldete sich zum Beispiel nach Erscheinen der neuesten Analyse ein Sprecher der AUA zu Wort und wies auf das Ergebnis der Schuldfrage im Abschlussbericht der deutschen Flugunfallkommission hin. Demnach war nach Ansicht der Österreicher weder die AUA noch der Pilot für die Notlandung verantwortlich. Die Untersuchung hätte ergeben, dass sich die Maschine vor Beginn des Fluges technisch in einem einwandfreien Zustand befunden habe. Dank des souveränen Verhaltens des Piloten sei kein größerer Schaden entstanden. Die AUA zählt sich trotz Platz 19 weiterhin zu den sichersten Fluglinien der Welt, schließlich gab es in der über 40-jährigen Geschichte der AUA keinen einzigen Todesfall.

Dass die Veränderungen im Sicherheitsranking relativ gering ausgefallen sind, liegt daran, dass bei den 50 größten Fluggesellschaften nur wenige Todesopfer zu beklagen sind. Zwar hat sich Zahl der Toten im zivilen Flugverkehr von 2004 auf 2005 mehr als verdoppelt, aber von schweren Unfällen betroffen waren 2005 überwiegend kleinere Fluggesellschaften. 2004 gab es 516 Tote, 2005 waren 1.054 zu beklagen.

Folgende im Sicherheitsranking enthaltenen Fluggesellschaften weisen eine Unfallrate von 0,00 auf (alphabetische Sortierung):

  • Air Berlin
  • All Nippon Airways
  • Cathay Pacific
  • Easyjet
  • El Al
  • Emirates
  • Eva Air
  • Jet Blue Airways
  • Qantas Airways
  • Ryanair
  • Virgin Atlantic Airways

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  • Portal:Luftfahrt

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September 24, 2005

Notlandung des Airbus womöglich wegen eines Konstruktionsfehlers

Notlandung des Airbus womöglich wegen eines Konstruktionsfehlers

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Artikelstatus: Fertig 09:41, 24. Sep. 2005 (CEST)
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Landung des Jet-Blue-Airbuss

Los Angeles (USA), 24.09.2005 – Einen Tag nach der Notlandung des A 320 der Billigfluglinie „jetBlue“ wurden weitere Zwischenfälle mit diesem Flugzeugtyp bekannt. Der Chef der Nationalen Verkehrssicherheitsbehörde, Howard Plagens, sagte gestern, es habe bereits in den vergangenen Jahren zwischen drei und sechs technische Defekte ähnlicher Art an diesen Flugzeugen gegeben.

Plagens ist auch der Chef der Kommission, die die gestrige Notlandung des Airbus untersucht. Seinen Angaben zufolge sind bereits mehrmals Probleme speziell mit dem Bugfahrwerk dieses Airbustyps aufgetreten.

Den Defekt am Bugfahrwerk hatten die Piloten festgestellt, als sie nach dem Start die vorderen Räder nicht einwandfrei einfahren konnten. Die Reifen standen im 90-Grad-Winkel quer und fingen bei der Notlandung Feuer. Der ganze Vorgang wurde dabei live im US-Fernsehen übertragen.

US-Zeitungen hatten dann auch in ihren heutigen Ausgaben nähere Details zu den aufgetreten Problemen beschrieben. So seien die Defekte an den Fahrwerken auf Wartungsarbeiten zurückzuführen, die mit dem hydraulischen Steuerungssystem zusammenhingen. Bereits im Jahr 2002 ereigneten sich zwei Vorfälle, bei denen ein Airbus der United Airlines notlandete.

Fragen an Airbus bezüglich der Häufung dieser Vorfälle wich der Flugzeughersteller zunächst aus. Ein Airbus-Sprecher äußerte sich dann doch gegenüber dem Online-Magazin „Der Spiegel“: „Wir können noch nicht sagen, ob der aktuelle Vorfall etwas mit vorherigen Ereignissen zu tun hat.“ Gestern hatte Airbus ein Team von Technikern nach Los Angeles zur Klärung der Schadensursache entsandt. Airbus betonte, dies sei nichts Außergewöhnliches, sondern bei jedem Vorfall mit einem ihrer Flugzeuge so üblich.

Ein weiterer Bericht in den US-Medien kam von der Tageszeitung „LA Times“. Sie verwies auf eine Studie aus Kanada, aus der hervorgeht, dass in den letzten fünfzehn Jahren 67 Zwischenfälle mit einem Airbus aus der A320er-Gruppe aufgetreten seien.

Als grundsätzliches Problem bezüglich der Flugsicherheit der Maschinen bezeichnete Plagens die Vorfälle nicht. Als Begründung gab er an, solche Vorkommnisse gäbe es auch mit Flugzeugen anderer Hersteller. Es wäre wegen solch eines Vorfalles auch noch nie ein Flugverbot für einen Airbus erlassen worden. Sehr wohl werde die Kommission während der kommenden Ermittlungen die bisherigen Schadensfälle mit Bugfahrwerken näher in Betracht ziehen. Sollten sich dann durchgehende Ursachen herauskristallisieren, versprach Plagens zu handeln.

Themenverwandte Artikel

  • US-Fernsehen berichtete live über die Notlandung eines Jet-Blue-Airbusses (23.09.2005)
  • Portal:Luftfahrt
  • Themenportal Airbus

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