WikiNews de

February 26, 2006

Belgische Regierung gab Pressemitteilung im Fall Ruanda heraus

Artikelstatus: Fertig 21:27, 26. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Brüssel (Belgien) / Kigali (Ruanda), 26.02.2006 – Eine Linienmaschine der belgischen Fluggesellschaft SN Brussels Airlines wurde von Dienstag bis Freitag 72 Stunden lang auf dem ruandischen Flughafen Kigali festgehalten. Am Samstagmorgen war diese Maschine auf dem belgischen Flughafen Zaventem gelandet.

Während sich am Dienstag noch 140 Passagiere an Bord der Maschine befanden, kamen in Zaventem nur noch 63 von ihnen an. Über den Verbleib der übrigen Passagiere ist nichts bekannt. Desweiteren landeten 11 Besatzungsmitglieder in Zaventem.

Als Begründung für die Startverzögerung wurde von den Behörden des afrikanischen Landes eine fehlende Flugtauglichkeitsbescheinigung für die Maschine angegeben.

Nach der Rückkehr der Passagiere gab nun die belgische Regierung eine Pressemitteilung zu dem Fall heraus. Die Politiker äußerten sich zum Verhalten der ruandischen Behörden mit den Worten, es sei „reine Schikane“ gewesen. Einen weiteren gleichartigen Fall werden die Verantwortlichen in Belgien nicht mehr akzeptieren.

Themenverwandte Artikel

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the GNU Free Documentation License, Version 1.2 or any later version published by the Free Software Foundation; with no Invariant Sections, no Front-Cover Texts, and no Back-Cover Texts. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 25, 2006

Belgische Fluggesellschaft wird ab sofort nicht mehr in Ruanda zwischenlanden

Belgische Fluggesellschaft wird ab sofort nicht mehr in Ruanda zwischenlanden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:49, 25. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kigali (Ruanda), 25.02.2006 – Die Linienmaschine der belgischen Fluggesellschaft SN Brussels Airlines, die mit 140 Passagieren an Bord seit Dienstag auf dem Flughafen Kigali in Ruanda festgehalten wurde, ist heute Morgen in Brüssel eingetroffen. Der unfreiwillige Aufenthalt in Kigali dauerte 72 Stunden.

Ruanda war nicht das ursprüngliche Ziel des Fluges der Linienmaschine, sondern sie befand sich auf dem Flug von Brüssel nach Nairobi. In Kigali sollte lediglich ein kurzer technischer Zwischenstopp erfolgen. Jetzt hat die SN Brussels Airlines Konsequenzen aus dem Vorfall gezogen. Ab sofort wird es keine Zwischenlandungen in Ruanda mehr geben. Die Fluggesellschaft lässt offen, ob sie jemals Ruanda wieder ansteuern wird. Auf jeden Fall wird sie die Entwicklung der Situation in dem afrikanischen Land verfolgen.

Auch politisch hat der unfreiwillige Zwangsaufenthalt der 140 Personen Konsequenzen. Zwar konnte das Flugzeug mit Verzögerung starten, nachdem der belgische Premierminister Guy Verhofstadt mit dem ruandischen Staatspräsidenten Paul Kagame telefoniert hatte, dennoch gab es heftige Kritik der Regierung in Brüssel. Verhofstadt hat gegenüber Ruanda gedroht, die Beziehungen zu dem Land neu zu überdenken, falls sich solch ein Vorfall wiederholen sollte.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Belgisches Linien-Flugzeug steckt seit drei Tagen in Ruanda fest

Belgisches Linien-Flugzeug steckt seit drei Tagen in Ruanda fest

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 15:12, 25. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kigali (Ruanda), 25.02.2006 – Eine Linienmaschine der belgischen Fluggesellschaft SN Brussels Airlines mit 140 Passagieren an Bord steckt in Ruanda fest.

Die Maschine sollte am Dienstag vom ruandischen Flughafen in Kigali in Richtung Belgien starten. Das Flugzeug erhielt jedoch keine Starterlaubnis. Veranlasst wurde die Blockade durch die Behörden in Ruanda. Auf die SN Brussels Airlines kommen durch den unfreiwilligen Aufenthalt der Maschine in Kigali hohe Kosten zu.

In den Fall hat sich mittlerweile der belgische Premierminister Guy Verhofstadt eingeschaltet. Als Begründung gaben die Ruander an, für den Flug lägen notwendige technische Unterlagen nicht vor. Verhofstadt hatte daher am Mittwoch mit dem Staatspräsidenten Paul Kagame in Ruanda telefoniert, um den Vorgang zu klären.

Nachdem unmittelbar nach dem Gespräch keine Details an die Öffentlichkeit kamen, scheint sich danach dennoch etwas getan zu haben. Jetzt liegen den ruandischen Behörden plötzlich doch passende Dokumente für das Flugzeug vor. Darin wird der technisch einwandfreie Zustand der belgischen Maschine beschrieben. Verhofstadt hatte Kagame gebeten, so schnell wie möglich die Starterlaubnis zu geben. Daraufhin sagte Kagame zu Verhofstadt, es gebe keine weiteren Probleme. Aber bis gestern wurden keine neuen Informationen über einen tatsächlichen Startzeitpunkt für die Maschine bekannt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.