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September 19, 2007

Blauzungenkrankheit jetzt auch in Baden-Württemberg nachgewiesen

Blauzungenkrankheit jetzt auch in Baden-Württemberg nachgewiesen

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Veröffentlicht: 16:27, 19. Sep. 2007 (CEST)
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Stuttgart (Deutschland), 19.09.2007 – Das Friedrich-Loeffler-Institut bestätigte die Befunde des Staatlichen Tierärztlichen Untersuchungsamts Aulendorf, wonach rund 15 Rinder und Schafe in mehreren baden-württembergischen Landkreisen an Blauzungenkrankheit erkrankt sind. Es handelt sich um das erste Auftreten dieser Virusinfektion in Baden-Württemberg. Betroffen sind der Main-Tauber-Kreis, der Landkreis Heilbronn, der Enzkreis und der Ortenaukreis. Auch bei einigen Tieren aus dem Stadt- und Landkreis Karlsruhe sowie dem Rhein-Neckar-Kreis besteht der Verdacht auf eine Infektion.

Die Blauzungenkrankheit, die Wiederkäuer wie Rinder, Schafe und Ziegen befällt, wurde im vorigen Jahr erstmals in Deutschland nachgewiesen. Hervorgerufen wird die Erkrankung durch ein Virus, das ausschließlich durch Stechmücken übertragen wird. Symptome sind Fieber, Blutungen oder Geschwüre. Von der blau verfärbten Zunge, die insbesondere bei Schafen beobachtet werden kann, erhielt die Krankheit, die früher in Europa nur im Mittelmeerraum auftrat, ihren Namen.

Ein Sprecher des baden-württembergischen Ernährungsministeriums erklärte, die betroffenen Tiere würden medikamentös behandelt oder notgeschlachtet. Rund um die betroffenen Höfe sei eine Schutzzone eingerichtet worden. Es sei sichergestellt, dass Fleisch und Milch von erkrankten Tieren nicht in den Handel gelange. Allerdings gilt als sicher, das die Krankheit nicht auf den Menschen übertragen werden kann und dass der Verzehr von Fleisch und Milch erkrankter Tiere keinerlei Gesundheitsrisiko bedeute.

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August 12, 2007

Blauzungenkrankheit breitet sich in Mittelhessen aus

Blauzungenkrankheit breitet sich in Mittelhessen aus

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Veröffentlicht: 22:00, 12. Aug. 2007 (CEST)
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Wetzlar (Deutschland), 12.08.2007 – Die Blauzungenkrankheit breitet sich in Mittelhessen weiter aus. Bei einem Schaf und acht Rindern wurde die meldepflichtige und nicht auf den Menschen übertragbare Tierseuche festgestellt. Betroffen ist der Landkreis Marburg-Biedenkopf, hier wurden schon in der letzten Woche in den Orten Fronhausen, Breidenbach, Angelburg und Rauschenberg Fälle gemeldet. Auch andere Landkreise Hessens verzeichnen bereits Fälle der Tierseuche. Es sind die Kreise Gießen und Limburg-Weilburg.

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December 2, 2006

Blauzungenkrankheit erstmals in Luxemburg festgestellt

Blauzungenkrankheit erstmals in Luxemburg festgestellt

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Artikelstatus: Fertig 21:16, 2. Dez. 2006 (CET)
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Schafe auf Weide

Luxemburg (Luxemburg), 02.12.2006 – Wie das Landwirtschaftsministerium mitteilte, wurde in einem Rinderbetrieb bei Hüpperdingen (auf luxemburgisch Hëpperdang) ein Fall von Blauzungenkrankheit in einem Rinderbetrieb festgestellt. Das infizierte Rind, das zweieinhalb Jahre alt ist, wurde vor kurzem von einer in Belgien liegenden Weide nach Hüpperdingen zurückgebracht.

Die Blauzungenkrankheit ist eine saisongebundene, nicht ansteckende, seuchenhaft auftretende Erkrankung. Als Überträger können Stechmücken (Culicoides), Mosquitos oder Zecken fungieren. Die Blauzungenkrankheit tritt bei Schafen, Ziegen sowie anderen Haustieren und Wildwiederkäuern auf. Für Menschen besteht keine Ansteckungsgefahr – weder durch den Kontakt noch durch den Verzehr des infizierten Fleisches.

Die Krankheit wurde erstmals in Südafrika festgestellt und von dort in andere Teile Afrikas übertragen. Später gab es Seuchenausbrüche in arabischen, asiatischen, europäischen und nordamerikanischen Ländern. In Europa gab es Seuchenausbrüche in Südeuropa (Griechenland, Kroatien, Mazedonien, Italien, Albanien), und in den Jahren 2001 und 2002 wurden Fälle auf dem Territorium des ehemaligen Jugoslawiens, aus Tunesien und aus Singapur gemeldet. Im August 2006 wurden infizierte Schafe in den Niederlanden und in Belgien gemeldet. Im gleichen Monat trat die Krankheit auch zum ersten Mal in Deutschland auf. Der nun aufgetretene Fall ist der erste bislang bekannte Fall in Luxemburg. Die luxemburgischen Gesetze sehen in einem solchen Fall eine provisorische Sperre des infizierten Rinderbetriebes sowie die Ausweisung einer Infektionszone über einen Radius von 20 Kilometern vor. Tiertransporte sind in dieser Zone nur noch unter gewissen Auflagen erlaubt. Das Landwirtschaftsministerium hat angekündigt, die Einfuhr von Tieren künftig strenger zu kontrollieren.

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August 19, 2006

Belgische Schafe mit Blauzungenkrankheit angesteckt

Belgische Schafe mit Blauzungenkrankheit angesteckt

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Artikelstatus: Fertig 22:10, 19. Aug. 2006 (CEST)
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Provinz Lüttich / Voeren (Belgien), 19.08.2006 – Wie die belgische Bundesnahrungsmittelagentur heute mitteilte, ist auch in Belgien die Blauzungenkrankheit aufgetreten. Am 17. und 18. August waren bereits drei landwirtschaftliche Betriebe im niederländischen Süd-Limburg ganz in der Nähe von Deutschland betroffen.

Bei elf Betrieben in der wallonischen Provinz Lüttich und in der flämischen Gemeinde Voeren sind auch Schafe und Rinder angesteckt worden.

Die belgische Behörde hat folgende Regelungen getroffen: In einer Umgebung von 20 Kilometern um den betroffenen Betrieb dürfen die Tiere nicht transportiert werden, daneben wurde ein Schutzgebiet mit einem Radius von 50 bis 100 Kilometern eingerichtet, das diese Tiere nicht verlassen dürfen.

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August 18, 2006

Niederländische Schafe mit Blauzungenkrankheit angesteckt

Niederländische Schafe mit Blauzungenkrankheit angesteckt

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Artikelstatus: Fertig 20:59, 18. Aug. 2006 (CEST)
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Schafe auf Weide

Kerkrade (Niederlande), 18.08.2006 – Im niederländischen Süd-Limburg ganz in der Nähe von Deutschland ist in einem Betrieb, in dem Schafe gehalten werden, am gestrigen Donnerstag die Blauzungenkrankheit aufgetreten. Das hat das niederländische Ministerium für Landwirtschaft, Natur und Nahrungsmittelqualität festgestellt. Die Blauzungenkrankheit ist vor allem eine Krankheit, die Schafe trifft: Sie bekommen eine blaue Zunge, hohes Fieber und einen angeschwollenen Kopf. Auch können sie an dieser Krankheit sterben. Für die meisten anderen Tiere und für Menschen ist diese Krankheit nicht gefährlich. Es ist das erste Mal, dass diese Krankheit in den Niederlanden vorkommt. Bislang trat sie hauptsächlich in der Nähe des Mittelmeeres auf.

Ansteckungsherd Kerkrade

Die niederländische Behörde hat folgende Regelungen getroffen: Aus den Niederlanden dürfen keine Tiere wie Schafe, Ziegen und Rinder mehr exportiert werden. In einer Umgebung von 20 Kilometern um den betroffenen Betrieb dürfen die Tiere nicht transportiert werden, sie müssen eingestallt werden und es müssen auch Insektizide benutzt werden. Daneben wurde ein Schutzgebiet mit einem Radius von 150 Kilometern eingerichtet, das diese Tiere nicht verlassen dürfen.

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