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August 28, 2008

Tote durch Hurrikan auf Haiti und der Dominikanischen Republik

Tote durch Hurrikan auf Haiti und der Dominikanischen Republik

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Veröffentlicht: 19:07, 28. Aug. 2008 (CEST)
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Hurrikan „Gustav“ über der Insel Hispaniola am 25.08.2008

Haiti / Santo Domingo (Dominikanische Republik), 28.08.2008 – Durch den Hurrikan „Gustav“ haben fünf Menschen im haitianischen Teil der Insel Hispaniola ihr Leben verloren, sieben weitere wurden verletzt. Drei Menschen davon kamen durch einen Erdrutsch ums Leben, durch den ein Haus begraben wurde. Zudem wurden Bäume entwurzelt und landwirtschaftliche Plantagen verwüstet.

Im benachbarten Staat Dominikanische Republik sind acht Menschen gestorben. Alle gehörten einer Familie an und auch sie wurden durch einen Erdrutsch getötet. Das Unglück geschah in der Hauptstadt Santo Domingo.

Zwar hat sich der Sturm zwischenzeitlich abgeschwächt, doch befürchten Meteorologen, dass „Gustav“ an Stärke gewinnt und nun Kuba bedroht. In Teilen des Landes haben erste Evakuierungen begonnen. Bedroht sind auch Jamaika und die Cayman-Inseln.

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April 13, 2006

Die Dominikanische Republik bekommt einen neuen Flughafen

Die Dominikanische Republik bekommt einen neuen Flughafen

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Artikelstatus: Fertig 15:19, 13. Apr. 2006 (CEST)
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Santo Domingo (Dominikanische Republik), 13.04.2006 – In der Dominikanischen Republik gibt es bisher sechs Flughäfen: in Puerto Plata, in Santo Domingo, in Santiago, in Punta Cana, La Romana und in Barahona. Jetzt entsteht in 200 Kilometer Entfernung im Nordosten der Dominikanischen Republik ein neuer Flughafen im Ort El Catey. Dieser liegt auf der Halbinsel Samana. Er soll ab Ende des Jahres als Zielflughafen für internationale Flüge zur Verfügung stehen.

Im Bau befindet sich derzeit eine Rollbahn, auf der die Starts und Landungen stattfinden werden. Die Bahn wird drei Kilometer lang und 45 Meter breit. Gleichzeitig entsteht ein neues zweistöckiges Terminal mit einer Gesamtfläche von 8.000 Quadratmetern, das Platz für die Abfertigung von maximal 1.500 Fluggästen bietet.

Durch den Neubau soll der Fremdenverkehr in Nordosten des Landes angekurbelt werden. Von den rund 3,1 Millionen Gästen auf der Dominikanischen Republik kamen etwa 234.800 Gäste aus Deutschland. Die feierliche Eröffnung soll am 1. November 2006 stattfinden.

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October 25, 2005

Tropensturm Alpha tötet mindestens zwölf Menschen

Tropensturm Alpha tötet mindestens zwölf Menschen

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Artikelstatus: Fertig 09:28, 3. Nov. 2005 (CET)
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Port-au-Prince (Haiti) / Santo Domingo (Dominikanische Republik), 25.10.2005 – Während der Hurrikan Wilma in Florida wütete, gab es gleichzeitig einen Tropensturm auf Haiti. Da nach Wilma, welcher ein „W“ am Anfang hat, die normale Buchstabenreihe für Namen erschöpft ist, wurde dieser Tropensturm nach dem ersten Buchstaben im griechischen Alphabet benannt.

Alpha tötete in Haiti zehn und in der Dominikanischen Republik zwei Menschen, als er über die Insel Hispaniola zog. In beiden Ländern wurden zusätzlich sechs Menschen als vermisst gemeldet und zwölf Menschen verletzt. Der Tropensturm zerstörte in Haiti 200 Häuser. Noch am Abend waren 120.000 Menschen ohne Strom. Die Bananenplantagen erlitten zudem erhebliche Schäden.

Der Tropensturm war mit 85 Kilometer pro Stunde zwar nicht sehr schnell, jedoch begleiteten ihn heftige Niederschläge. Diese ließen die Flüsse und Bäche über ihre Ufer treten, was durch die fortführende Zerstörung der Bergwälder unterstützt wurde.

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Alpha fordert nun schon 15 Todesopfer

Alpha fordert nun schon 15 Todesopfer – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Alpha fordert nun schon 15 Todesopfer

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Artikelstatus: Fertig 18:41, 3. Nov. 2005 (CET)
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Port-au-Prince (Haiti) / Santo Domingo (Dominikanische Republik), 25.10.2005 – Der Tropensturm Alpha forderte nun schon 15 Todesopfer. Davon sind zwei in der Dominikanischen Republik und dreizehn in Haiti gemeldet worden. Die Zahl der Vermissten steigt derzeit immer weiter. Die UN-Blauhelmgruppe „MINUSTAH“, die auf der Insel Hispaniola stationiert ist, und das Rote Kreuz von Haiti kündigten Hilfsmaßnahmen für die Katastrophengebiete an.

20.000 Menschen wurden in Sicherheit gebracht. Es werden erhebliche Schäden in dem Landwirtschaftlichen Bereich, vor allem in den Bananenplantagen, erwartet.

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  • Tropensturm Alpha tötet mindestens zwölf Menschen (25.10.2005)

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December 7, 2004

Dominikanische Republik: Situation der haitianischen Minderheit verschlechtert sich

Dominikanische Republik: Situation der haitianischen Minderheit verschlechtert sich

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Dominikanische Republik

Santo Domingo (Dominikanische Republik), 07.12.2004 – In der Dominikanischen Republik, dem beliebtesten Ferienziel in der Karibik, wird die haitianische Minderheit systematisch diskriminiert.

Im Gegensatz zu vielen anderen karibischen Staaten gehört die schwarze Bevölkerung in der Dominikanischen Republik zur Minderheit. Obwohl auch der Zustand der Wirtschaft der Dominikanischen Republik desolat ist, suchen seit 100 Jahren viele, vor allem landlose, Haitianer ihr Heil im Nachbarland. Zumeist passieren sie illegal die grüne Grenze um in die Dominikanische Republik zu gelangen.

Inzwischen leben etwa 800.000 Haitianer in der 8,7 Millionen Einwohner zählenden Dominikanischen Republik. Sie können jederzeit in ihr Heimatland ausgeliefert werden.

Häufig werden die Haitianer als schlecht bezahlte und quasi rechtlose Arbeitskräfte auf den Zuckerplantagen in der Dominikanischen Republik eingesetzt, wo sie bis zu 15 Stunden am Tag arbeiten. Als illegale Einwanderer erhalten die Haitianer nicht den staatlich fixierten Mindestlohn.

Die haitianische Minderheit in der Dominikanischen Republik organisiert sich in zunehmendem Maße. Vor allem die Organisation dominico-haitianischer Frauen (MUDHA) spielt bei den Bemühungen um bessere Arbeitbedingungen sowie um eine Verbesserung des rechtlichen Status der haitianischen Einwanderer eine wichtige Rolle.

Nach der Privatisierung zahlreicher Zuckerplantagen hat sich die Situation der haitianischen Arbeiter weiter verschärft, da nun Arbeitkräfte keinen Zugang zur Gesundheitversorgung mehr haben. Ein weiteres Problem ist die rasante Ausbreitung des HI-Virus unter der haitianischen Bevölkerung in der Dominikanischen Republik.

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