WikiNews de

January 14, 2011

Papst Johannes Paul II. soll seliggesprochen werden

Papst Johannes Paul II. soll seliggesprochen werden

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:36, 14. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Johannes Paul II. (2004)

Rom (Italien), 14.01.2011 – Papst Johannes Paul II. soll am 1. Mai 2011 durch Papst Benedikt XVI. in Rom seliggesprochen werden. Das teilte der Präfekt der Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse, Kardinal Angelo Amato, in Rom mit. Der Vorgänger von Benedikt XVI. soll ein Wunder vollbracht haben.

Drei Monate nach dem Tod von Johannes Paul II. hatte Benedikt XVI. bereits das Seligsprechungsverfahren eröffnet. Normalerweise ist die Eröffnung des Verfahrens frühestens fünf Jahre nach dem Tod der Person üblich. Das Verfahren geriet jedoch in der Zwischenzeit ins Stocken, als Zweifel daran aufkamen, ob die französische Ordensfrau Marie Simon-Pierre wirklich durch den Papst von ihrer Parkinson-Krankheit geheilt worden war, was als Wunder gelten würde. Voraussetzung für eine Seligsprechung ist nämlich neben den Bedingungen, „vorbildlich aus dem Glauben heraus gelebt“ zu haben und „Jesus Christus in besonderer Weise nachgefolgt“ zu sein, dass die betreffende Person ein Wunder vollbracht hat.

Die Nonne soll plötzlich von ihrer Parkinson-Krankheit geheilt gewesen sein, nachdem Johannes Paul II. in den Monaten nach seinem Tod in Gebeten um Hilfe angefleht worden war. Die zuständige Medizinerkommission des Vatikan schaute sich, nachdem zunächst Zweifel aufgekommen waren, den Fall noch einmal genauer an und bestätigte am Ende das Wunder.

Am 8. April 2005, als auf dem Petersplatz Millionen Gläubige Abschied von Johannes Paul II. nahmen, hatten sie mit den Ausrufen „Santo subito“ die sofortige Heiligsprechung des Papstes gefordert. Dazu ist jedoch der Nachweis von mindestens zwei Wundern nötig.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Papst

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 14, 2006

September 2006: Papstbesuch in Deutschland

September 2006: Papstbesuch in Deutschland

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:35, 14. Aug. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Regensburg (Deutschland), 14.08.2006 – Vom 9. bis zum 14. September 2006 besucht Papst Benedikt XVI. zum zweiten Mal Deutschland. Dabei wird er München, Altötting, Freising und Regensburg besuchen. Das Oberhaupt der katholischen Kirche wird laut offiziellen Angaben am Samstag, den 9. September am Nachmittag auf dem Münchner Flughafen landen und anschließend mit dem Papamobil, einem offenen mit Panzerglas ausgestatteten weißen Mercedes-Offroader, durch die Münchener Innenstadt fahren.

Benedikt XVI. war bereits im August 2005 beim Weltjugendtag in Köln. Der letzte Papstbesuch vor diesem Termin in Deutschland hatte 1996 durch Ratzingers Vorgänger Johannes Paul II. stattgefunden. Damals hatte es vor allem in Berlin starke Gegenproteste gegen Papst Johannes Paul gegeben.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 16, 2006

Frederico Lombardi zum neuen Leiter des vatikanischen Pressebüros ernannt

Frederico Lombardi zum neuen Leiter des vatikanischen Pressebüros ernannt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:03, 16. Jul. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 16.07.2006 – Am 11. Juli verkündete der Vatikan den Rücktritt seines bisherigen Pressesprechers Joaquín Navarro-Valls. Als Nachfolger wurde der Generaldirektor von Radio Vatikan, Padre Federico Lombardi, benannt.

Joaquín Navarro-Valls, ein Mitglied des Opus Dei, wurde von Papst Johannes Paul II. im November 1984 als Pressesprecher in den Vatikan gerufen. Vor seinem Ruf hatte der Spanier bereits viele Jahre als Auslandskorrespondent für die spanischen Zeitungen ABC und Nuestro Tiempo gearbeitet. Navarro-Valls, der Medizin, Psychiatrie und Journalismus studiert hat, war von 1974 bis 1977 auch als Sprecher des Opus Dei tätig. Bei dem polnischen Kardinal Karol Józef Wojtyła, dem späteren Papst, beschwerte er sich einmal über die „Geheimniskrämerei“ des Vatikans. Navarro-Valls begleitete den polnischen Papst auf all seinen Reisen. Nach dem Tod des früheren „Chefs“ bat er seinen Nachfolger mehrfach um die Erlaubnis seines Rücktrittes, die ihm nun gewährt wurde.

Sein Nachfolger ist der Jesuit Padre Federico Lombardi, Generaldirektor des Senders „Radio Vatikan“ und Direktor des vatikanischen Fernsehzentrums „Centro Televisivo Vaticana“ (CTV). Der 63-Jährige sammelte bereits als stellvertretender Chefredakteur der Jesuitenzeitung „Civilta cattolica“ erste Erfahrungen. 1991 wurde er Programmdirektor von Radio Vatikan und 2005 dessen Generaldirektor. 2001 übernahm er zusätzlich das Amt des Direktors von CTV. Diese Ämter wird er auch weiterhin bekleiden.

In einem Brief würdigte Lombardi die Arbeit seines Vorgängers und dankte dem Papst für seine Ernennung.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vatikanstadt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 3, 2006

Erster Todestag von Johannes Paul II.

Erster Todestag von Johannes Paul II. – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erster Todestag von Johannes Paul II.

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 10:41, 3. Apr. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 03.04.2006 – Am ersten Todestag gedachten Hunderttausende Papst Johannes Pauls II. Der Pole starb am 2. April 2005 um 21:37 MESZ in seinen Privatgemächern im Vatikan. Ein Jahr später und zur gleichen Minute sprach von diesem Ort aus sein Nachfolger Papst Benedikt XVI. zu rund zehntausend Gläubigen auf dem Petersplatz. Auch in anderen Teilen der Welt, unter Anderem in Johannes Pauls Heimatland Polen, wurde in Gottesdiensten für Karol Józef Wojtyła gebetet. Selbst Nichtchristen nahmen an den Veranstaltungen teil und feierten ihn als Mann des Friedens.

Auch die deutsche Medienlandschaft beschäftigte sich in den letzten Tagen mit Papst Johannes Paul II. So zeigte RTL2 einen zweiteiligen Spielfilm über das Leben des jungen Polen vom Einmarsch der deutschen Truppen in Polen 1939 bis zu seiner Wahl zum Papst 1978. Das ZDF zeigte ein einstündiges Doku-Drama, welches die wichtigsten Lebensabschnitte des Papstes aufzeigte.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Papst

Quellen

Originäre Berichterstattung
Plume ombre.png
Dieser Artikel enthält Journalismus aus erster Hand. Siehe auch die Diskussionsseite für Details.

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 24, 2006

Einladung für Papst Benedikt XVI. nach Israel

Einladung für Papst Benedikt XVI. nach Israel

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 15:58, 24. Mrz. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 24.03.2006 – Die israelische Außenministerin Zippi Liwni hat vorgestern dem Oberhaupt der Katholische Kirche, Papst Benedikt XVI., eine Einladung ihres Landes überbracht. Laut Aussage des Vatikans wird der Papst die Einladung annehmen und versuchen, wie schon sein Vorgänger Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000, nach Israel zu reisen. Papst Benedikt XVI. versucht bereits seit Beginn seiner Amtszeit, Versöhnung zwischen Juden und Christen zu erreichen. Insbesondere zeigte sich dies zum Weltjugendtag in Köln, als der Heilige Vater eine Synagoge besuchte und eine Ansprache vor der jüdischen Gemeinde hielt.

Bei dem Treffen, bei dem die Einladung ausgesprochen wurde, unterhielten sich der vatikanische Außenminister Monsignore Giovanni Lajolo und die israelische Außenministerin auch über die aktuelle Lage im Nahen Osten und im Irak sowie über den Islam.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Vatikan

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 27, 2006

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:47, 27. Feb. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 27.02.2006 – Papst Benedikt XVI. hat angekündigt, 15 neue Kardinäle zu ernennen. Darunter wird der Bischof von Hongkong, Joseph Zen Ze-kiun, sein, der China vor allem wegen der mangelnden Religionsfreiheit öffentlich angeklagt hat. China hatte auf Grund dessen dem Bischof verboten, in das chinesische Kernland zu reisen. Beobachter des Vatikans hatten erst gedacht, dass er der Träger eines der beiden anonym vergebenen Kardinalshüte des früheren Papstes gewesen sei.

Weiterere Kandidaten sind der ehemalige Privatsekretär Johannes Pauls II. und Krakauer Bischof, Stanisław Dziwisz, Josef Ratzingers Nachfolger in der Glaubenskongregation, William Joseph Levada, und der Bostoner Erzbischof Sean O’Malley. Letzterer wird der Kardinalshut wahrscheinlich als Ehrung für seine Verdienste bei der Aufklärung eines Missbrauchskandals bekommen. Dieser Skandal hatte seinem Vorgänger den Bischofssitz gekostet.

Insgesamt wird der Papst am 24. März 2006 einen Afrikaner, je drei Amerikaner und Asiaten sowie acht Europäer zu Kardinälen ernennen. Zwölf von ihnen sind unter 80 Jahre alt und könnten somit noch zum Papst gewählt werden. Es werden kein Deutscher und nur zwei Kurienmitglieder zum Kardinal ernannt.

Für den Tag vor der Ernennung lud Papst Benedikt XVI. alle Kardinäle in den Vatikan ein. Hierbei soll nach Angaben der englischen katholischen Wochenzeitung „The Tablet“ über die Zusammenlegung mehrerer Laienräte sowie der Kommunikationsstellen des Vatikans gesprochen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Vatikanstadt

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 30, 2006

Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. rückt näher

Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. rückt näher

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:19, 30. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Johannes Paul II.

Vatikanstadt, 30.01.2006 – Eine baldige Seligsprechung von Papst Johannes Paul II. ist wahrscheinlich geworden.

Bereits zur Trauerfeier nach dem Tod von Papst Johannes Paul II. hatten die angereisten Gläubigen mit ihrem Sprechchor „Santo subito!“ die sofortige Heiligsprechung des polnischen Papstes gefordert. Papst Benedikt XVI. setzte das Seligsprechungsverfahren bereits drei Monate nach dem Tod seines Vorgängers ein. Das Kirchenrecht sieht hierfür im Regelfall eine Frist von fünf Jahren vor. Um einen Menschen selig sprechen zu können, muss mindestens ein “Wunder” nach dem Tod der entsprechenden Person gewirkt haben. Der Vatikan wurde jedoch regelrecht mit Hinweisen auf “Wunder” überflutet. So soll durch Karol Józef Wojtyła, so der bürgerliche Name des verstorbenen Papstes, ein Mann aus dem Koma erwacht sein, eine Frau soll von ihrer Gleichgewichtsstörung geheilt worden sein und eine Polin sei nach zehn kinderlosen Jahren schwanger geworden. Das “Wunder”, das für die Seligsprechung aber herangezogen werden soll, ist nach Angaben der italienischen Tageszeitung Il Messaggero in Frankreich geschehen. Hier habe eine Klosterfrau im April letzten Jahres zu dem verstorbenen Papst gebetet und ihn gebeten, sie von ihrer Parkinson-Krankheit zu heilen. Die Heilung geschah tatsächlich und konnte nicht wissenschaftlich erklärt werden. Der Papst hatte selbst an Parkinson gelitten.

In einem Buch von Kurienkardinal Julián Herranz Casado wurden unterdessen die Rücktrittsgedanken von Johannes Paul II. bestätigt. Er sei aber nicht zurückgetreten, um keinen Präzedenzfall zu schaffen. Herranz beruft sich dabei auf Erzbischof Stanisław Dziwisz, den langjährigen Privatsekretär des Papstes.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 22, 2006

Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft

Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 12:57, 22. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Istanbul (Türkei), 22.01.2006 – Vor einer Woche wurde Mehmet Ali Ağca aus dem Gefängnis entlassen. Am Freitag, dem 20. Januar, wurde der Papstattentäter in Istanbul erneut inhaftiert. Es hat nach Angaben des Provinzgouverneurs von Istanbul Verfahrensfehler bei der Freilassung gegeben.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 17, 2006

Vatikan hat höchste Kriminalitätsrate der Welt

Vatikan hat höchste Kriminalitätsrate der Welt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 13:02, 17. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Vatikanstadt, 17.01.2006 – Mit 486 Zivil- und 472 Strafverfahren auf 492 Bürger des Vatikan im Jahr 2005, hat der Vatikan auch weiterhin weltweit die höchste Kriminalitätsrate. Die Verbrechen werden jedoch hauptsächlich nicht durch die Bürger des Vatikans, die sich aus der Schweizergarde, Kardinälen, Klerikern und dem Papst zusammensetzen, sondern durch die zirka 20 Millionen Pilger, die den Vatikan besuchen, verübt.

Da viele Verbrecher Ausländer sind, ist eine Strafverfolgung oft schwierig. Deshalb überlegen die Verantwortlichen im Kirchenstaat, ob ein Beitritt zum Schengener Abkommen der Europäischen Union sinnvoll wäre.

Ein Phänomen der besonderen Art stellt der Papstwechsel im letzten Jahr dar. Während der Todeszeremonien und der Papstwahl wurde trotz des großen Menschenandranges keine einzige Straftat gemeldet.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 16, 2006

ZDF DokuDrama: Karol Wojtyla – Geheimnisse eines Papstes

ZDF DokuDrama: Karol Wojtyla – Geheimnisse eines Papstes

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 09:23, 16. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Johannes Paul II.

Mainz (Deutschland), 16.01.2006 – Das Zweite Deutsche Fernsehen dreht ein Doku-Drama über das Leben von Papst Johannes Paul II., der im vergangenen Jahr verstorben ist. Schwerpunkte des Filmes sollen laut Angaben des ZDFs die Jahre Karol Wojtylas während des Zweiten Weltkrieges und des Niederganges des kommunistischen Systems sein. Als Regisseur verpflichtete das ZDF Gero von Boehm.

Als Hauptdarsteller werden David Striesow den jungen Wojtyla und Michael Mendl den Papst Johannes Paul II. spielen. Striesow ist dem Publikum im Deutschen Fernsehen als Kommissar bekannt. Er spielt diese Rolle in der Krimiserie „Bella Block“. Cosma Shiva Hagen spielt seine Freundin. Der Schauspieler Mario Adorf spielt die Rolle des Peppino Mancuso. Dieser war dem Papst als Gärtner der vatikanischen Gärten bei seinen Spaziergängen begegnet.

Zusätzlich werden wichtige Persönlichkeiten den Lebensweg des Papstes im Film kommentieren. Dabei kommen verschiedene Politiker zu Wort: Helmut Kohl, Henry Kissinger, Zbignew Brzezinski, Wojtech Jaruzelski, Michail Sergejewitsch Gorbatschow und Lech Wałęsa.

Das Privatleben Karol Wojtylas wird ebenfalls dokumentiert. Hier konnte das ZDF Freunde und Verwandte aus Schul- und Theaterzeiten des jungen Christen engagieren. Auch seine ehemalige Freundin, die Schauspielerin Halina, kommt zu Wort.

Die Dreharbeiten begannen am Freitag, den 13. Januar. Das ZDF dreht den Film an Originalschauplätzen in Polen und im Vatikan. Auch in Deutschland wird gedreht: Am 19. Januar 2006 siedelt das Drehteam nach Görlitz um.

Den Namen der Fernsehsendung gab das ZDF auch bereits bekannt: „Karol Wojtyla – Geheimnisse eines Papstes“. Der Sendetermin wird im Zusammenhang mit dem ersten Todestag des Papstes liegen, das genaue Datum ist jedoch noch nicht bekannt.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »