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March 25, 2011

Myanmar: Erdbeben der Stärke 5 – über 70 Tote

Myanmar: Erdbeben der Stärke 5 – über 70 Tote

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Veröffentlicht: 23:12, 25. Mär. 2011 (CET)
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Epizentrum des Bebens im Nordosten Myanmars, im „Golden Dreieck“

Rangun (Myanmar), 25.03.2011 – Um 6:52 Uhr Ortszeit (00:22:39 UTC) ereignete sich im Nordosten des südasiatischen Staates Myanmar ein Erdbeben der Stärke 5,0 auf der Momenten-Magnituden-Skala. Das Epizentrum lag 90 Kilometer nördlich der thailändischen Stadt Chiang Rai und 170 Kilometer südwestlich der chinesischen Stadt Jinghong (Provinz Yunnan). Das meldete die US-Erdbebenwarte (USGS).

Unter Berufung auf offizielle Angaben aus Myanmar berichten Medien über mindestens 74 Tote und über 100 Verletzte. Mehr als 200 Gebäude sollen zerstört worden sein. In Thailand (Bezirk Mae Sai) gab es ebenfalls ein Todesopfer: Eine 52-jährige Frau starb, weil sie von einer einstürzenden Hauswand begraben wurde. Es kam im Laufe des Tages zu einer Serie von Nachbeben, die im „Goldenen Dreieck“ zwischen Myanmar, Thailand und Laos bei vielen Menschen Panik auslöste.

Das Beben war auch in der 774 Kilometer vom Epizentrum entfernten thailändischen Hauptstadt Bangkok spürbar. Aus der chinesischen Provinz Yunnan wird über erhebliche Schäden an der Bausubstanz berichtet. Hier sollen nach Angaben von Radio China International 4.771 Häuser beschädigt worden sein.

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November 14, 2010

Myanmar: Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi ist frei

Myanmar: Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi ist frei

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Veröffentlicht: 16:48, 14. Nov. 2010 (CET)
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Rangun (Myanmar), 14.11.2010 – Die burmesische Oppositionspolitikerin Aung San Suu Kyi, die von der in Myanmar herrschenden Militärjunta seit 15 Jahren gefangen gehalten wird, wurde am gestrigen Samstag auf freien Fuß gesetzt. Tausende Anhänger begrüßten sie jubelnd, als sie sich am Tor ihres Hauses zeigte. 1991 hatte Suu Kyi für ihren Kampf um Demokratie und Menschenrechte in ihrem Land den Friedensnobelpreis erhalten. Das norwegische Nobelkomitee hat die Politikerin nun nach Norwegen eingeladen, um den Preis entgegenzunehmen. Wegen ihres Hausarrestes hatte die Preisträgerin ihren Preis nicht persönlich entgegennehmen können.

Weltweit wurde die Freilassung der beliebten Politikerin mit Genugtuung aufgenommen. In einer ersten Ansprache an ihre Anhänger sagte Suu Kyi: „Wenn wir unsere Kraft richtig einsetzen, kann sie niemand brechen.“ Ihren Anhängern machte sie Mut ihren Kampf um Demokratie fortzuführen: „Mut bedeutet, dass wir uns beharrlich für das einsetzen, woran wir glauben… Mut bedeutet nicht, seine physische Kraft einzusetzen und laut zu werden.“ Gegen die Junta hege sie keine Rachegefühle. Während ihrer Gefangenschaft sei sie immer gut behandelt worden.

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November 12, 2010

Myanmar: Freilassung Aung San Suu Kyis angekündigt

Myanmar: Freilassung Aung San Suu Kyis angekündigt

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Veröffentlicht: 21:40, 12. Nov. 2010 (CET)
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Rangun (Myanmar), 12.11.2010 – Nachrichtenagenturen berichten, die Freilassung der Friedensnobelpreisträgerin und Idol der demokratischen Opposition in Myanmar, Aung San Suu Kyi, stehe unmittelbar bevor. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP versicherte ein Regierungsvertreter: „Die Behörden werden sie freilassen, das steht fest.“ Wann das geschehen wird, ist bislang unklar.

Suu Kyi, Generalsekretärin der verbotenen Partei „National League for Democracy“ (NLD), wird von der herrschenden Militärjunta Myanmars seit 15 Jahren im Gefängnis oder in Hausarrest gefangen gehalten. Suu Kyis Anwalt erklärte: „Wir denken, dass die Behörden sie freilassen werden, aber wir haben keine Bestätigung.“

Ihr Hausarrest wäre eigentlich schon im vergangenen Jahr abgelaufen. Im Mai 2009 hatte sich Suu Kyi jedoch vor Gericht verantworten müssen, weil ein US-Bürger angeblich in ihr bewachtes Haus in Rangun, in dem sie unter Arrest steht, eingedrungen war, um sie zu besuchen. Ihr Hausarrest war daraufhin um 18 Monate verlängert worden.

Reuters berichtet, dass sich am Freitag einige Dutzend Menschen vor der Absperrung an der zu ihrem Haus führenden Zufahrtsstraße versammelt hatten. Sie trugen Plakate mit sich, auf denen ein Bild Suu Kyis zu sehen war.

Anfang November hatte die seit 20 Jahren herrschende Militärjunta Scheinwahlen in Myanmar abgehalten. Internationale Beobachter zweifeln nicht daran, dass die Parteien, die die Militärjunta unterstützen, einen überwältigenden Sieg bei den Parlamentswahlen davon tragen werden und dass diese Wahlen durch die Militärjunta manipuliert wurden.

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November 8, 2010

Parlamentswahlen in Myanmar: Manipulationsvorwürfe

Parlamentswahlen in Myanmar: Manipulationsvorwürfe

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Veröffentlicht: 21:57, 8. Nov. 2010 (CET)
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Rangun (Myanmar), 08.11.2010 – Am Sonntag fanden in dem südostasiatischen Staat Myanmar Parlamentswahlen statt. Die herrschende Militärjunta, die sich selbst „Staatsrat für Frieden und Entwicklung“ nennt, führte zum ersten Mal seit ihrer Machtergreifung vor 20 Jahren Wahlen durch. Ziel des Wahlvorgangs sei die Bildung einer „neue[n] Zivilregierung“, ließ die Junta erklären. Westliche Medien berichten von massiven Wahlmanipulationen. Wahlergebnisse liegen bisher nur vereinzelt vor. Ein amtliches Endergebnis wird frühestens in einigen Wochen erwartet. US-Präsident Barack Obama nannte die Wahlen in Myanmar „weder frei noch fair“.

Gewählt wurden die Abgeordneten für zwei Parlamentskammern und 14 Regionalparlamente. Ein Viertel der Parlamentssitze wird von der Militärführung ohne Wahlvorgang per Dekret besetzt. Die wichtigste Oppositionspartei, die National League for Democracy (NLD), war vor der Wahl von der Militärjunta aufgelöst worden, weil sie zum Boykott der Wahl aufgerufen hatte. Die einflussreichste Oppositionspolitikerin, die der NLD angehörende Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi, steht nach wie vor unter Hausarrest.

Bekannt wurde, dass mehrere dem politischen Führer des Landes, General Than Shwe, ergebene Kandidaten aus der militärischen Führung des Landes Mandate erringen konnten. Beobachter gehen davon aus, dass das Wahlergebnis manipuliert ist. Wie Medien berichten, waren viele Wahlurnen bereits vor der Öffnung der Wahllokale mit zahlreichen Stimmzetteln gefüllt. Unabhängige Wahlbeobachter waren von der Militärjunta nicht zugelassen worden. Die Berichte über Unregelmäßigkeiten stammen von Augenzeugen vor Ort. Berichtet wird auch, dass teilweise unvollständige Wahllisten vorlagen, so dass Wähler daran gehindert waren, ihre Stimme abzugeben. Auch über unversiegelte Wahlurnen wird berichtet. Es gibt auch Aussagen darüber, dass Wahlbeamte die Wähler bei der Stimmabgabe unter Druck gesetzt haben sollen, damit diese ihre Stimme der USDP geben. Die USDP ist die Partei der Militärjunta.

Medien berichteten am Montag von massiven Kämpfen im Osten des Landes, in der Stadt Myawaddy (in der Nähe der Grenze zu Thailand). Die Kämpfe wurden sowohl von Regierungssprechern als auch von der „Karen National Union“ (KNU) bestätigt. Die Karen sind eine ethnische Minderheit in Myanmar, die seit Jahren gegen die Militärdiktatur kämpft und die selbst ebenso wie andere ethnische Minderheiten in Myanmar von der herrschenden Militärjunta systematisch verfolgt wird. Wie ein Regierungssprecher mitteilte, sollen bei den Kämpfen mindestens drei Zivilisten getötet worden sein. Vor den gewaltsamen Auseinandersetzungen sollen 10.000 Menschen – viele von ihnen überquerten in Booten einen Grenzfluss – nach Thailand geflohen sein. Nach thailändischen Angaben hat eine Rakete, die von Myanmar aus abgeschossen wurde, die thailändische Stadt Mae Sot getroffen. Dabei sollen fünf Menschen Verletzungen davon getragen haben.

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October 13, 2010

Myanmar: Aung San Suu Kyi wird bei den Nationalwahlen nicht abstimmen

Myanmar: Aung San Suu Kyi wird bei den Nationalwahlen nicht abstimmen

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Veröffentlicht: Timofei 18:18, 13. Okt. 2010 (CEST)
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Rangun (Myanmar), 13.10.2010 – Die Friedensnobelpreisträgerin und Politikerin Aung San Suu Kyi (65) erklärte laut Medienberichten, sie werde sich nicht an den am 7. September anstehenden Wahlen in Myanmar beteiligen. Nach der letzten Wahl, die im Jahr 1990 stattfand und mithin bereits 20 Jahre zurückliegt, hatte ihre Partei, die Nationale Liga für Demokratie (NLD), einen klaren Wahlsieg für sich in Anspruch genommen, das Ergebnis wurde allerdings annulliert. Suu Kyi steht seitdem mit kleinen Unterbrechungen in Rangun unter Hausarrest. Dieser soll zum 13. November 2010 planmäßig aufgehoben werden. Nach Ansicht ihrer Unterstützer handelte es sich bei dem Strafverfahren um einen politischen Prozess und mithin um Unrecht.

Die anstehenden Wahlen werden von vielen politischen Beobachtern als reine Farce bezeichnet. Es wird davon ausgegangen, dass die Wahl lediglich dazu beitragen soll, das Ansehen der Regierung im Ausland aufzupolieren, um Investoren ins Land zu locken. 25 Prozent der Parlamentssitze sind bereits im Voraus für Vertreter des Militärs reserviert. Außerdem werden die entscheidenden Funktionen in der Regierung laut Verfassung vom Militär und nicht etwa vom Parlament besetzt. Für Verfassungsänderungen ist eine Zustimmung von 75 Prozent der Parlamentarier Voraussetzung, so dass ohne Zustimmung durch das Militär keine verfassungspolitischen Reformen realisiert werden können.

Die NLD wurde inzwischen von der Regierung aufgelöst. Um an der Wahl teilnehmen zu können, hätte sie ihre Spitzenkandidatin Suu Kyi ausschließen müssen. Das hatte die Partei jedoch abgelehnt. Gegen die Auflösung der NLD steht noch eine Klage an, die am 05.10.2010 von Suu Kyi eingericht wurde.

Politische Beobachter erwarten, dass die Weigerung Suu Kyis, sich an der Wahl zu beteiligen, von vielen ihrer politischen Anhänger als Boykottaufruf aufgefasst wird. Einige Mitglieder der aufgelösten NLD haben offenbar eine neue Partei gegründet, die sich an den Wahlen beteiligen will. Dieser Vorgang scheint nicht von Suu Kyi und dem bisherigen „Führungskreis“ der NLD unterstützt zu werden.

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May 19, 2009

Myanmar: Aung San Suu Kyi vor Gericht

Myanmar: Aung San Suu Kyi vor Gericht – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Myanmar: Aung San Suu Kyi vor Gericht

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Veröffentlicht: 19:21, 19. Mai 2009 (CEST)
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Rangun (Myanmar), 19.05.2009 – Die seit Jahren in Myanmar unter Hausarrest stehende Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi muss sich seit Montag wegen des Bruchs der von der regierenden Militärjunta über sie verhängten Auflagen für den Hausarrest vor Gericht verantworten. Im April soll ein US-Bürger in ihrem Haus zu Gast gewesen sein. Um zu dem Haus zu gelangen, soll er einen See durchschwommen haben, durch den das Haus von der Außenwelt abgeschirmt wird. Die Friedensnobelpreisträgerin von 1991 bestreitet die Vorwürfe.

Der Prozess findet hinter verschlossenen Türen in einem Gefängnis in Rangun statt und steht nach Ansicht von Beobachtern mit den geplanten Wahlen in Myanmar in Zusammenhang, die 2010 stattfinden sollen. Suu Kyi ist die Symbolfigur der demokratischen Opposition des Landes. Ihre Partei, die National League for Democracy (NLD), hatte bei den letzten Parlamentswahlen von 1990 einen erdrutschartigen Sieg verbuchen können. Danach hatte jedoch das Militär die Macht an sich gerissen. Suu Kyi verbrachte 13 der letzten 19 Jahre mit nur kurzen Unterbrechungen im Hausarrest. Das Ende ihres letzten sechsjährigen Hausarrests stand am 27. Mai des Jahres bevor. Nun muss sie laut Beobachtern mit einer Strafe zwischen drei und fünf Jahren Gefängnis rechnen.

Bei dem US-Amerikaner, der zwei Tage im Haus Suu Kyis verbracht haben soll, handelt es sich um den 53-jährigen John Yettaw aus dem US-Bundesstaat Mississippi. Er wird laut Medienberichten zurzeit ebenfalls, wie Suu Kyi, in einem Gefängnis in Rangun festgehalten. Ihm wird illegale Einreise und widerrechtliches Betreten einer verbotenen Zone und illegales Schwimmen in dem See Inya vorgeworfen. Yettaw soll laut der New York Times schon zweimal unbemerkt den See zum Haus Suu Kyis durchschwommen haben. Er wurde bereits am Freitag einem Richter vorgeführt. Ein Anwalt wurde ihm nicht zugestanden.

Der Prozess gegen Suu Kyi löste internationale Proteste aus. Die ASEAN (Verband Südostasiatischer Nationen) äußerte „Besorgnis“ über die Situation in Myanmar. Die zwischenstaatliche Organisation hatte mehrfach die Freilassung Suu Kyis gefordert. Die Europäische Union erwägt eine Verschärfung von Sanktionen gegen Myanmar. Die Vereinigten Staaten beschlossen bereits entsprechende Schritte. Die chinesische Regierung hält sich mit der Begründung zurück, man wolle sich nicht in die inneren Angelegenheiten des Nachbarlandes einmischen. Der französische Außenminister Bernard Kouchner bezeichnete das Verfahren gegen Suu Kyi als „skandalöse Provokation“.

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May 30, 2008

Human Rights Watch: Arbeit von Hilfsorganisationen in Myanmar weiter behindert

Human Rights Watch: Arbeit von Hilfsorganisationen in Myanmar weiter behindert

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Veröffentlicht: 19:36, 30. Mai 2008 (CEST)
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Rangun (Myanmar), 30.05.2008 – Nach Angaben von Human Rights Watch und anderen Hilfsorganisationen wird die Arbeit von Hilfsorganisationen in Myanmar weiterhin behindert. Nach dem Besuch des UNO-Generalsekretärs Ban Ki-moon hatte die regierende Militärjunta Myanmars zwar die Einreise von Hilfskräften unabhängig von ihrer nationalen Herkunft zugestanden, faktisch müssen sich die Mitarbeiter von Hilfsorganisationen jedoch einem langwierigen bürokratischen Prozedere unterwerfen, bevor sie eine Einreisegenehmigung erhalten. Die Bearbeitung eines Visa-Antrages dauert demnach 48 Stunden.

30 Mitarbeiter des Internationalen Roten Kreuzes (IKRK) warten zurzeit auf ihre Einreisegenehmigungen. Schiffe der Vereinigten Staaten, Großbritanniens und Frankreichs liegen vor der Küste in internationalen Gewässern mit hunderten Tonnen Hilfsgütern fest, weil sie keine Genehmigung zum Anlaufen der Häfen erhalten. Die Regierung befürchtet eine militärische Intervention. Bei den Schiffen handelt es sich um Schiffe der Marine dieser Länder. Diese verfügen laut Human Rights Watch über die Logistik (Hubschrauber und Schlauchboote), die jetzt dringend nötig sei, um die hilfsbedürftigen Menschen im überschwemmten Irrawaddy-Delta schnell zu erreichen. Jede Verzögerung sei angesichts der Notlage der Menschen eine Zeitverschwendung.

Unterschiedliche Einschätzungen bezüglich der Beurteilung der Situation in Myanmar erschweren offenbar auch die Zusammenarbeit der Hilfsorganisationen mit der Militärjunta. Während die Militärregierung davon ausgeht, dass knapp vier Wochen nach dem Wüten des Zyklons Nargis nun die Phase des Wiederaufbaus begonnen habe, vertreten die Hilfsorganisationen ebenso wie die UNO die Auffassung, dass zunächst die dringend notwendige unmittelbare Hilfe für die Sturm- und Flutopfer in Angriff genommen werden müsse. Am wichtigsten sei jetzt die Versorgung mit keimfreiem Trinkwasser. Die Zahl der Hungernden und Obdachlosen im Irrawaddy-Delta wird auf 2,4 Millionen Menschen geschätzt. Nach UN-Angaben wurden bisher 60 Prozent der Hilfsbedürftigen nicht erreicht. Die Zahl der Toten und Vermissten nach dem tropischen Wirbelsturm „Nargis“ vom 2. und 3. Mai wird offiziellen Angaben zufolge inzwischen mit 133.000 Menschen beziffert.

Die Lageeinschätzung der Militärs wird auch durch Äußerungen deutlich, die in offiziellen staatlich kontrollierten Medien verbreitet wurden. Danach sei eine Hilfe für die Menschen im Irrawaddy-Delta eigentlich überflüssig, diese könnten sich sehr gut selbst helfen und sie seien nicht auf die „Schokoriegel“ von internationalen Helfern angewiesen. So stand es laut AFP in der staatlichen kontrollierten Zeitung „New Light of Myanmar“. Ebenfalls wird in den Medien Myanmars die internationale Gemeinschaft wegen ihrer zu geringen Spendenbereitschaft kritisiert. Die zugesagten Hilfen lägen weit unter dem, was notwendig sei.

Unterdessen hat die Militärjunta die vor wenigen Tagen in einem Referendum zur Abstimmung gestellte neue Verfassung in Kraft gesetzt. Ursprünglich sollte die Verfassung erst nach der Durchführung von allgemeinen Wahlen in Kraft treten, die in zwei Jahren vorgesehen sind. Die Abstimmung über das Referendum war trotz internationaler Proteste in dem von einer verheerenden Katastrophe heimgesuchten Land abgehalten worden. Die Beteiligung lag laut offiziellen Angaben bei 98,12 Prozent. Die Zustimmung zu dem unter Ausschluss der Opposition zustande gekommenen Verfassungsentwurf lag danach bei 92,48 Prozent.

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May 27, 2008

Myanmar: Hausarrest für Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi verlängert

Myanmar: Hausarrest für Oppositionsführerin Aung San Suu Kyi verlängert

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Veröffentlicht: 23:03, 27. Mai 2008 (CEST)
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Aung San Suu Kyi

Rangun (Myanmar), 27.05.2008 – Die seit Mai 2003 wegen angeblicher „Gefährdung der nationalen Sicherheit“ unter ununterbrochenem Hausarrest stehende Führerin der „Nationalen Liga für Demokratie“ (NLD) und Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi darf auch weiterhin ihr Haus nicht verlassen. Ihr Hausarrest wurde um weitere sechs Monate verlängert. Dies teilte ihr ein Juntavertreter am Dienstag in einer zehnminütigen Unterredung mit.

Die Militärdiktatur in Myanmar übt trotz des klaren Wahlsieges der NLD bei den Wahlen vom 27. Mai 1990 weiterhin die Herrschaft in dem südostasiatischen Land aus, über das sie seit 46 Jahren herrscht. Mit der Verlängerung des Hausarrestes begeht die Militärregierung einen weiteren Rechtsbruch, da laut Gesetz ein solcher Hausarrest nicht länger als fünf Jahre dauern darf. Die fünfjährige Frist ist heute abgelaufen. Insgesamt verbrachte Suu Kyi seit dem Wahlsieg ihrer Partei vor 18 Jahren 12 Jahre unter Hausarrest.

Mindestens 15 von 20 jungen Mitgliedern der NLD, die heute versucht hatten vor das Haus der NLD-Führerin zu ziehen, wurden von der Polizei verhaftet, wie ein NLD-Sprecher mitteilte. Nach Augenzeugenberichten wurden die festgenommenen Demonstranten auf einen Lastwagen verladen und mit unbekanntem Ziel abtransportiert. Beobachtern zufolge hatte die Junta die Kontrolle des Hauses der Oppositionsführerin am Jahrestag des NLD-Wahlsieges vor 18 Jahren verschärft. Ein Reuters-Journalist hat demnach sechs Polizeilastwagen, einen Gefangenentransporter und ein Feuerwehrfahrzeug vor dem Haus beobachtet.

Die indonesische Regierung hat unterdessen an die Militärregierung Myanmars appelliert die 62-jährige Nobelpreisträgerin freizulassen. Dies könnte auch ein positives Zeichen gegenüber der internationalen Gemeinschaft sein, die angesichts der Sturm- und Überschwemmungskatastrophe, die das Land heimgesucht hat, so großzügig helfe. Die Erfolgsaussichten des Appells der indonesischen Regierung beurteilt der indonesische Außenminister Hassan Wirayuda selbst als „nicht sehr optimistisch“.

Am Montag hatte die Militärjunta die Annahme der in einem Referendum zur Abstimmung gestellten Verfassung bekannt gegeben. Bei dem Referendum hatten nach offiziellen Angaben 92,48 Prozent für die Verfassung gestimmt, die nach Ansicht der Opposition nur dazu dient, die Herrschaft der Generäle über das Land noch weiter zu festigen. Die Wahlbeteiligung betrug nach Regierungsangaben 98,1 Prozent. Die Abstimmung über die Verfassung war landesweit am 10. Mai, wenige Tage nach dem der verheerende Tropensturm „Nargis“ große Teile des Südens zerstört hatte, abgehalten worden. Lediglich in den durch den Sturm verwüsteten Regionen des Landes war das Referendum auf den 24. Mai verschoben worden – in einer Region, in der 134.000 Menschen als tot oder vermisst gelten und die Hilfsmaßnahmen nur schleppend vorankommen. Das Verfassungsreferendum ist Teil eines so genannten Fahrplans zur Demokratie, mit dem die Militärjunta nach eigener Aussage den Weg zu einer parlamentarischen Demokratie ebnen will.

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May 16, 2008

Weiterhin katastrophale Lage in Myanmar nach dem Zyklon „Nargis“

Weiterhin katastrophale Lage in Myanmar nach dem Zyklon „Nargis“

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Veröffentlicht: 18:01, 16. Mai 2008 (CEST)
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Rangun (Myanmar), 16.05.2008 – Die humanitäre Krise in Myanmar spitzt sich knapp 14 Tage nach dem verheerenden Tropensturm „Nargis“ immer weiter zu. Offiziellen Angaben zufolge wurden 34.273 Menschen durch den Sturm und die anschließende Überschwemmung getötet. 27.836 Menschen gelten als vermisst. Hilfsorganisationen befürchten, dass weit mehr Menschen durch die Katastrophe getötet worden sein könnten. Von bis zu 130.000 Todesopfern ist die Rede. Wie heute bekannt wurde, sind in dem am schwersten betroffenen Gebiet, dem Irrawaddy-Delta, bereits erste Cholerafälle aufgetreten. Das berichteten Mitarbeiter des Malteser Hilfsdienstes aus der Küstenstadt Labutta. Die Menschen haben vermutlich verschmutztes Wasser getrunken. Die Situation in Myanmar könnte sich in den nächsten Tagen durch schwere Regenfälle weiter verschlechtern. Ein Tiefdruckgebiet, das in den letzten Tagen über der Bucht von Bengalen gestanden hatte, habe nun das Festland erreicht, meldet die indische Meteorologiebehörde.

Wie Steve Marshall, Sprecher der UN-Büros in Birma, in Bangkok mitteilte, hat die Regierung in dem Katastrophengebiet lediglich sechs Hubschrauber im Einsatz. Diese könnten täglich nur 24 Tonnen Hilfsgüter in das Katastrophengebiet transportieren. Das Kinderhilfswerk UNICEF sorgt sich um die Situation der Kinder im Irrawaddy-Delta, viele von ihnen litten inzwischen an Durchfall- sowie Haut- und Atemwegserkrankungen. Hunderttausende Menschen sind schutzlos der Witterung ausgesetzt, weil ihre Häuser zerstört wurden. Wie die „Aktion Deutschland hilft“ heute mitteilte, werde insbesondere von den Hilfsorganisationen, die bereits vor dem Zyklon in Myanmar tätig waren, trotz aller behördlicher Behinderungen effektive Hilfe geleistet. In der „Aktion Deutschland hilft“ sind mehrere Hilfsorganisationen zusammengeschlossen, unter anderem die Johanniter Unfall-Hilfe, der Malteser-Hilfsdienst und World Vision Deutschland. Bisher habe man in Deutschland 1,95 Millionen Euro an Spendengeldern erhalten. „Aber angesichts der Tatsache, dass so vielen Menschen geholfen werden muss, wird das nicht ausreichen“, erklärte die Geschäftsführerin der Organisation, Manuela Roßbach. Sie warnte vor einer neuen Katastrophe, wenn die Hilfe nicht mit Hochdruck fortgesetzt werde: „Weite Teile des Landes stehen unter Wasser, und jetzt kommt der Monsun, danach der Hunger.“ Moritz Wohlrab von der „Aktion Deutschland hilft“ sagte, es sei in Deutschland fatalerweise ein falscher Eindruck entstanden, wonach die Hilfe in Myanmar nicht ankomme. Bisher seien jedoch 65 Tonnen Reis, Decken, Kleidung und Plastikplanen sowie rund eine Million Wassertabletten in der Krisenregion verteilt worden.

Das Auswärtige Amt der Bundesrepublik Deutschland meldete gestern, der erste rein deutsche Hilfsflug sei gestern in Rangun eingetroffen. Teil der Lieferung waren unter anderem sechs Trinkwasseraufbereitungsanlagen des Technischen Hilfswerks (THW) sowie medizinische Notfallsets und Medikamente, die von Hilfsorganisationen dringend benötigt würden. Weitere sechs Trinkwasseraufbereitungsanlagen seien mit einem Flug des Deutschen Roten Kreuzes unterwegs. Mit dem Eintreffen der Maschine wird am Freitagnachmittag gerechnet.

Die Welternährungsorganisation FAO warnt unterdessen vor den mittelfristigen Konsequenzen der Katastrophe für die Nahrungsversorgung der Bevölkerung in Myanmar, da die für die nächste Aussaat benötigten Reisvorräte durch die Überflutung vernichtet wurden.

Der Entwicklungskommissar der Europäischen Union, Louis Michel, der sich seit Mittwoch in Myanmar aufhält, um die Junta aufzufordern, das Land für ausländische Helfer zu öffnen, durfte nicht in das Katastrophengebiet reisen. Die Behörden hätten eine Einreisegenehmigung erst für den kommenden Samstag erteilt, wenn er bereits wieder das Land verlassen habe. Zusagen für eine Öffnung des Landes für ausländische Hilfskräfte hat der Kommissar nicht erhalten.

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May 10, 2008

Welternährungsprogramm nahm Hilfsflüge nach Myanmar wieder auf

Welternährungsprogramm nahm Hilfsflüge nach Myanmar wieder auf

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Veröffentlicht: 20:29, 10. Mai 2008 (CEST)
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Entwurzelte Bäume in Rangun (Aufnahme vom 5. Mai 2008)

Rangun (Myanmar), 10.05.2008 – Das Welternährungsprogramm der Vereinten Nationen (WFP) setzte heute die Hilfsflüge in die von dem Tropensturm „Nargis“ zerstörten südlichen Landesteile von Myanmar wieder fort. Gestern hatte das WFP die Flüge kurzfristig wegen eines Streits mit der Militärregierung des Landes ausgesetzt. 40 Tonnen Hilfsgüter waren von der Regierung mit der Begründung beschlagnahmt worden, das Militär werde die Verteilung selbst organisieren. Gestern war auch von vielfältigen bürokratischen Hürden gegenüber den Mitarbeitern von Hilfsorganisationen berichtet worden. So wurden Visa für die Helfer nur schleppend erteilt, Ausländer wurden für unerwünscht erklärt. Hilfsgüter könnten aber am Flughafen Rangun abgegeben werden. Die Zahl der Opfer nach dem verheerenden Sturm „Nargis“ wird von den Vereinten Nationen inzwischen auf 63.000 bis 100.000 geschätzt. Die Militärjunta blieb bei ihrer vor einigen Tagen veröffentlichten Zahl von 23.000 Toten. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) berichtet heute, zurzeit seien in vielen Krankenhäusern in der betroffenen Region Verletzte in Behandlung. Bisher gebe es aber noch keine hohen Zahlen von Seuchenopfern. Vorsichtsmaßnahmen gegen den Ausbruch von Krankheiten durch verseuchtes Wasser und Infektionen auf dem Luftweg würden jedoch ergriffen. Der WHO seien aus der ehemaligen Hauptstadt Rangun 104 Fälle von Durchfallerkrankungen gemeldet worden sowie vier Fälle von Ruhr.

Ein ZDF-Korrespondent berichtete, ein Konvoi des UN-Hochkommissariats für Flüchtlingsfragen (UNHCR) sei von Thailand kommend in Richtung Rangun gestartet. Der Konvoi habe gegen Mittag bei Mae Sot die Grenze überquert und sei zwei Kilometer hinter der Grenze von Militärs abgefangen worden. Nach der Beobachtung des Korrespondenten sei der Transport dann auf das Grundstück eines Klosters geleitet worden. Auf Nachfrage habe ein Offizier dem ZDF-Korrespondenten mitgeteilt, der Konvoi bleibe zunächst einmal hier und werde am morgigen Sonntag weitergeleitet.

Frankreich will nach den Worten seines Außenministers Bernard Kouchner jetzt die Initiative ergreifen und die Hilfe für die notleidende Bevölkerung im Süden Myanmars selbst organisieren. Zu diesem Zweck wurde das Kriegsschiff „Mistral“ entsendet. Es hat 1500 Tonnen Hilfsgüter geladen. Diese sollen von der Besatzung des Schiffes oder von französischen Hilfsorganisationen verteilt werden. Eine direkte Lieferung an die Militärjunta komme nicht infrage, fügte der französische Außenminister hinzu. „Dieses Regime ist zu allem fähig – selbst dazu, inmitten einer Naturkatastrophe ein Verfassungsabstimmung zu organisieren“, sagte der Minister. Hilfsorganisationen haben die Befürchtung geäußert, das Militär Myanmars zweige Teile von Hilfslieferungen für den Eigengebrauch ab.

Trotz der Katastrophe im südlichen Landesteil Myanmars und internationaler Kritik an den Plänen, hielt die Militärjunta an ihrem Zeitplan für die Durchführung eines Verfassungsreferendums fest. Tausende Wahlhelfer waren heute im Einsatz, um den Menschen zu erklären, wie sie den Wahlzettel ausfüllen müssen. Die Militärjunta hatte monatelang dafür geworben, bei dem für heute vorgesehenen Referendum über die Verfassung mit „Ja“ zu stimmen. Nur in den von dem Sturm am schwersten betroffenen Regionen um das Irrawaddy-Delta wurde die Abstimmung um 14 Tage verschoben. Kritiker befürchten, dass die neue Verfassung nur ein weiterer Schritt der Militärmachthaber ist, um ihre Macht zu zementieren.

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