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July 7, 2012

Pilatus ist auch vom Exportverbot in die Arabischen Emirate betroffen

Pilatus ist auch vom Exportverbot in die Arabischen Emirate betroffen

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Veröffentlicht: 14:27, 7. Jul. 2012 (CEST)
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Mehrzweckflugzeug Pilatus PC-12

Stans (Schweiz), 07.07.2012 – Auf Anweisung des Staatssekretariats für Wirtschaft (SECO) muss das Stanser Unternehmen Pilatus Flugzeugwerke AG sämtliche Lieferungen in die Vereinigten Arabischen Emirate einstellen. Der Grund dafür ist das Exportverbot von Kriegsmaterial in das Land am Persischen Golf.

Auf Anfrage der Nachrichtenagentur sda hin gab Pilatus-Chef Oskar Schwenk dies am Donnerstag bekannt. 2009 wurden bei Pilatus 25 militärische Trainingsflugzeuge des Typs PC-21 im Wert von 500 Millionen Schweizer Franken (CHF) von den Vereinigten Arabischen Emiraten bestellt.

Diese Flugzeuge gelten in der Regel nicht als Kriegsmaterial. Gerade diese Lieferung wurde jedoch vom Bundesrat unter das Kriegsmaterialgesetz gestellt aufgrund der Tatsache, dass sich der Kunde in den Vertragsverhandlungen nach einer möglichen Bewaffnung der Flugzeuge erkundigte. Weil die Vereinigten Arabischen Emirate vom Bundesrat als politisch stabil angesehen wurden, bewilligte er den Export.

Nachdem Medienberichte über Handgranaten des Schweizer Rüstungsbetriebs RUAG in den Händen Aufständischer in Syrien um die Welt gingen, wurden am Mittwoch alle Exporte von Kriegsmaterial an die Vereinigten Arabischen Emirate durch das SECO eingestellt. Schwenk berichtete, dass die Anweisung Pilatus am Donnerstag erreichte. Jetzt müsse analysiert werden, was diese Verfügung für das Unternehmen bedeutet.

Die 25 Flugzeuge sind bereits ausgeliefert. Nach Aussage Schwenks habe Pilatus aber noch zahlreiche vertragliche Verpflichtungen. Darunter fallen die Lieferung von Ersatzteilen und Software, und Unterhalts- und Garantieleistungen gehören ebenfalls dazu.

Pilatus-Chef Oskar Schwenk sagte: „Zudem haben wir noch viel Geld ausstehend.“ Schwenk befürchtet, dass sich der Lieferstopp negativ auf die Zahlungsmoral der Kunden auswirkt. Er kritisierte wortwörtlich: „Das Schlimmste ist aber der Vertrauensbruch aufgrund von etwas, was noch gar nicht bewiesen ist.“.

Vom Bund wird davon ausgegangen, dass die Handgranaten der syrischen Rebellen aus einer im Jahre 2003 getätigten Lieferung an die Vereinigten Arabischen Emirate stammen. Damals wurden insgesamt 225.162 Granaten von der RUAG an die Armee der Vereinigten Arabischen Emirate gesendet. Die Armee unterzeichnete dafür eine Nichtwiederausfuhr-Erklärung.

Die genaue Beweislage ist jedoch noch nicht sicher. Deshalb ist die vom SECO angeordnete Einstellung von Rüstungs-Exporten bisher nur provisorisch. Schwenk hofft darauf, eine Lösung für Pilatus durch Gespräche mit den Behörden zu finden.

Noch im letzten Jahr waren die Vereinigten Arabischen Emirate der größte Abnehmer von Kriegsmaterial aus der Schweiz. Von der Verfügung des SECO sind 20 weitere Unternehmen ebenfalls betroffen, welche vom Staatssekretariat für Wirtschaft (SECO) jedoch nicht genannt wurden.

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January 15, 2006

Kleinflugzeug stürzt nahe des Flugplatzes Freiburg ab

Kleinflugzeug stürzt nahe des Flugplatzes Freiburg ab

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Artikelstatus: Fertig 10:11, 15. Jan. 2006 (CET)
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Freiburg im Breisgau (Deutschland), 15.01.2006 – Am Donnerstagabend etwa um 18:30 Uhr sind zwei Insassen eines Kleinflugzeuges beim Absturz ihrer Maschine ums Leben gekommen.

Die Maschine vom Typ Beechcraft King Air 350 befand sich in der Nähe des Flugplatzes Freiburg. Während des Landesanfluges aus westlicher Richtung stürzte sie in einen Wald nahe dem Flughafen. Sie fing sofort Feuer. Die zweimotorige Turboprop-Maschine gehört vermutlich dem Flugunternehmen „Euroflug Frenzel“. Der Pilot der Maschine soll nach ersten Angaben der Chefpilot dieser Firma sein.

Im Laufe des Abends waren die Bergungsarbeiten voll im Gange. Bereits unmittelbar nach dem Absturz wurden die Polizei, Feuerwehr und Rettungskräfte alarmiert. Der herbeigeeilte Notarzt konnte nicht mehr helfen. Die Rettungskräfte bargen zwei Tote: den Piloten und seinen Copiloten. In der Maschine wäre zusätzlich Platz für maximal zwölf Passagiere gewesen, andere Quellen berichten von maximal elf Sitzplätzen.

Die beiden Insassen kamen aus der Nähe von Rastatt. Sie waren gegen 18:00 Uhr auf dem Flughafen Karlsruhe/Baden-Baden in Rheinmünster-Söllingen gestartet und wollten in Freiburg landen.

Da sich der Absturzort in einem öffentlichen Waldgebiet befindet, suchten zahlreiche Rettungskräfte, unter anderem auch das Technische Hilfswerk (THW), nach Menschen, die eventuell durch den Absturz hätten getroffen werden können. Durch die Luft fliegende Trümmerteile hätten sie treffen und verletzen oder töten können. Mittlerweile gibt es auch Augenzeugenberichte. Zwei Joggerinnen befanden sich während des Unglücks nur 50 Meter von der Stelle entfernt. Sie sahen das Flugzeug bereits im Anflug und bemerkten eine sehr geringe Flughöhe. Bis in den Abend hinein gegen 22:00 Uhr wurden außer den beiden Toten keine weiteren Opfer gefunden. Die Aufräumarbeiten für die Hilfskräfte gestalteten sich sehr aufwändig: Die bewaldete Böschung, in die das Flugzeug gestürzt war ist nur schwer zugänglich. Im Einsatz waren 46 Feuerwehrmänner, die mit zwölf Löschfahrzeugen vor Ort waren.

Vor dem Absturz hatte das Flugzeug Baumwipfel des angrenzenden Waldes gestreift. Warum der Pilot in den Wald statt Richtung Flughafen flog, ist bisher ist noch nicht bekannt, auch nicht, ob ein technischer Defekt an der Maschine vorlag. Allerdings lag zum Absturzzeitpunkt eine Schlechtwetterlage über der Freiburger Gegend. Starker Nebel lag über dem Gelände.

Flugsachverständige und die zuständige Kriminaldienststelle haben die Ermittlungen zur Klärung der Absturzursache aufgenommen. Insbesondere werden die Ermittler hinterfragen, warum der Pilot den Flughafen von Westen aus angesteuert hat, während üblicherweise der Landeanflug über dem Stadtgebiet eingeleitet wird. Der Flieger der Maschine hat in Flugkreisen einen Ruf als sehr erfahrener Pilot. Er war nicht nur als Pilot für Charterflüge im Einsatz. Für zahlreiche Fernsehserien der ARD fungierte er als Berater, und er beteiligte sich an den Drehbucharbeiten. Für den Malteser Hilfsdienst stand er als Ambulanzflieger unter Vertrag. Erste Ergebnisse der Ermittlungsbehörden werden für kommenden Montag erwartet.

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December 18, 2005

Mindestens zwei Tote bei Flugzeugabsturz im Kreis Lörrach

Mindestens zwei Tote bei Flugzeugabsturz im Kreis Lörrach

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Artikelstatus: Fertig 22:08, 18. Dez. 2005 (CET)
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Kandern (Deutschland), 18.12.2005 – Bei einem Absturz eines viersitzigen privaten Flugzeug in Kandern im Kreis Lörrach sind mindestens zwei Menschen ums Leben gekommen.

Der Absturzort befindet sich über einem unbewohnten Waldgebiet nahe eines Parkplatzes an der Landstraße 135 zwischen Kandern und dem Ort Schlächtenhaus in der Gemeinde Steinen etwa 15 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Der Zeitpunkt des Absturzes war gegen 09:00 Uhr bei Nebel und Schneefall, um etwa 10:00 Uhr wurde das Wrack gefunden. Die Maschine startete um 08:30 Uhr in Freiburg im Breisgau und war nach Grenchen SO unterwegs. Nachdem Augenzeugen den Vorfall beobachtet hatten, alarmierten sie die Polizei und die Feuerwehr. Angaben über die genaue Unglücksursache liegen zur Zeit noch nicht vor.

Zwei Leichen konnten bis Sonntagnachmittag noch nicht identifiziert werden, ein Behördenvertreter berichtete, dass Leichenteile über die Absturzstelle verteilt waren. Mitarbeiter des Luftfahrt-Bundesamtes in Braunschweig untersuchen den Vorfall.

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December 13, 2005

Kleinflugzeug in Belgien vermisst

Kleinflugzeug in Belgien vermisst – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Kleinflugzeug in Belgien vermisst

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Artikelstatus: Fertig 10:14, 14. Dez. 2005 (CET)
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Hechtel (Belgien), 13.12.2005 – In der belgischen Stadt Hechtel in der Provinz Limburg wird seit dem Dienstagmorgen ein Kleinflugzeug mit zwei Insassen an Bord vermisst. Kurz nach dem Start riss die Funkverbindung ab, seitdem fehlt jede Spur von dem Flugzeug. Da das Flugzeug nur für eine Flugdauer von maximal vier Stunden Treibstoff an Bord hat, wurde die Suche nun mit einem Militärflugzeug intensiviert.

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October 31, 2005

Genua: Salzburger Pilot samt Flugzeug verschollen

Genua: Salzburger Pilot samt Flugzeug verschollen

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Artikelstatus: Fertig 17:33, 31. Okt. 2005 (CET)
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Genua (Italien) / Zell am See (Österreich), 31.10.2005 – Ein österreichischer Pilot aus Salzburg ist vor der Küste Genuas samt seinem einmotorigen Flugzeug verschollen. Nach dem Piloten und dem Flugzeug wird derzeit vor der italienischen Küste gesucht.

Gestartet war der erfahrene Pilot am letzten Donnerstag in Zell am See allein in seiner viersitzigen Maschine. Von dort aus wollte er direkt nach Calvi auf Korsika fliegen. Ein Zwischenstopp zum Auftanken war nicht geplant. Die Maschine verschwand ohne Notruf. Erst als sie nach gewisser Zeit in Calvi nicht ankam, wurde Alarm ausgelöst. Das letzte Lebenszeichen des Piloten empfing eine italienische Kontrollstelle in der Nähe von Genua.

Der Betreiber des Zeller Flugplatzes gab den Namen des Piloten, dem auch das Flugzeug gehört, bisher nicht bekannt.

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October 6, 2005

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Wyoming

Zwei Tote bei Flugzeugabsturz in Wyoming

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Cheyenne (Wyoming) (USA), 06.10.2005 – Suchmannschaften haben am Mittwoch ein Kleinflugzeug vom Typ „Beechcraft“ gefunden, das am Dienstag in einer Gebirgsgegend zwischen Worland und Casper zerschellt ist.

Die zwei Insassen der Maschine, ein Mann und eine Frau, haben nach Behördenangaben den Absturz nicht überlebt. Der Sheriff der Gegend, Gary Mitchell, glaubte wegen der schwierigen Lage des Flugzeugs und der Schlechtwetterlage an der Absturzstelle nicht an eine baldige Bergung der Leichen. Zwei Flugzeuge, die am Mittwoch die Suche begannen, mussten unverrichteter Dinge wieder umkehren.

Am Dienstagmorgen ging ein Notruf von der Maschine aus, der von vereisten Tragflächen berichtete. Dadurch habe die Maschine an Höhe verloren. Die Identität der beiden Flugzeuginsassen konnte nicht sofort geklärt werden.

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October 1, 2005

Ein Toter bei Kleinflugzeugabsturz in Kimball County

Ein Toter bei Kleinflugzeugabsturz in Kimball County

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Kimball County (USA), 01.10.2005 – Ein Mann starb bei einem Absturz eines Kleinflugzeuges in Kimball County, das teilte das Sheriff-Büro am Freitag, den 30.09.2005 mit. Der Absturzort liegt etwa eine Meile vom Flughafen der Stadt im US-Bundesstaat Nebraska entfernt. Berichte sagen aus, dass es ein kleines weißes Flugzeug gewesen sei, dessen Heck senkrecht vom Boden ab in die Höhe ragen würde. Über ein Feuer oder eine Rauchentwicklung wurde nichts berichtet. Das Sheriff-Büro teilte weiter mit, es hätte sich nur eine Person an Bord befunden.

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September 29, 2005

Zwei Tote beim Absturz einer „Beech 36“ in Australien

Zwei Tote beim Absturz einer „Beech 36“ in Australien

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Artikelstatus: Fertig 29. Sep. 2005 (CEST)
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New South Wales (Australien), 29.09.2005 – Ein Ehepaar aus der Stadt Coonabarabran im westlichen New South Wales kam bei einem Flugzeugabsturz im Norden des Staates ums Leben. David Knight und seine Frau Jill, beide hatten bereits ihren 70. Geburtstag gefeiert, starben, als ein einmotoriges Kleinflugzeug des Typs „Beech 36“ in einem gebirgigen Gelände 37 Kilometer südöstlich von Tenterfield nahe der Grenze zu Queensland abstürzte.

Die australische Behörde „Australian Maritime Safety Authority“ (AMSA) teilte mit, dass das Wrack am frühen Morgen gefunden wurde. Beide Insassen wurden bereits seit Samstag, den 24. September, vermisst, aber das Ausbleiben des Flugzeugs, das von Murwillumbah nach Coonabarabran zurückkehren sollte, wurde erst gestern offiziell vermeldet. Peter Shinton, der Bürgermeister von Warrumbungle Shire Council, sagte, Herr und Frau Knight waren in ihrem Wohnsitz Coonabarabran langjährige und hochangesehene Bürger. Er sagte auch, dass Knight über 45 Jahre Flugerfahrung besaß. Bisher hätte er nur einen Absturz gehabt, bei dem ihn seine Frau aus dem Wrack geborgen hatte, kurz bevor es in Flammen aufging. Shinton sagte auch, dass er nicht wisse, warum die Alarmierung so lange gedauert habe, schließlich seien die beiden schon seit dem Wochenende vermisst gewesen.

Die AMSA stellte in ihrer Stellungnahme nochmals klar, das sie vorhergehende Berichte nicht bestätigen könne, am Absturzort seien Überlebende gefunden wurden. Mit anderen Worten, eine offizielle Bestätigung der Leichenfunde steht noch aus.

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September 28, 2005

Zwei Überlebende bei Absturz eines Kleinflugzeugs in Alaska

Zwei Überlebende bei Absturz eines Kleinflugzeugs in Alaska

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Matanuska-Susutna (USA), 28.09.2005 – Zwei Menschen wurden am Mittwoch verletzt, als ihr Flugzeug des Typs „Aeronca Champ“ in einen Wald in der Hatcher Pass-Region abstürzte, das berichteten Polizisten aus dem Staat Alaska.

Die Familie von Robert Miller (46) aus Wasilla und der Cousin von Millers Frau Robert Rasmussen (54), so führten Polizisten in einem Report aus, verunglückten mit dem Flugzeug von Rasmussen des Modells „90-horsepower 7EC“. Die Polizei alarmierte die Nationalgarde, die die verunglückten Personen zum Alaska Regional-Krankenhaus nach Anchorage brachten. Rasmussen hatte das Flugzeug aufgetankt, hatte aber selber keinen Flug geplant, da ihn Miller anrief, er wolle Elche jagen.

„Wir starteten mit vollen Tanks und waren bereits eine halbe Stunde in der Luft“, berichtete Rasmussen von seinem Krankenhausbett aus am Donnerstag. „Es war ein bisschen windig und regnerisch. Ich habe den Vergaser des Motors noch dahingehend überprüft, ob sich Eis gebildet hat.“

Rasmussen berichtete von Bedingungen, bei denen sich Eis bei der Luftzufuhr des Vergasers bilden kann, so dass der Motor an Leistung verliert. „Wir waren ungefähr bei Fishhook Road und Peters Creek“, sagte er. „Der obere Flügel überzog. Ich wollte das korrigieren, aber ich konnte nicht an Höhe gewinnen. Dann habe die Maschine zwischen zwei Bäume gesteuert.“

„Bobby holte mich raus, und ich kroch unter eine Fichte“. Sie versuchten so weit wie nur möglich vom Flugzeug wegzukommen, da Treibstoff aus dem Flügelbereich austrat. Wie Rasmussen berichtete, hatten sie ein Mobiltelefon und ein Überlebensset an Bord. Sie versuchten nach Hilfe zu rufen, stellten sicher, dass der Notfallsender aktiviert war und starteten ein Signalfeuer.

„Bobby machte eine gute Arbeit bei den Notfallaktionen“, sagte Rasmussen. „Und die Rettungskräfte arbeiteten ebenfalls gut, als sie uns in den Hubschrauber hineinluden und uns in Krankenhaus flogen.“ Nach Aussage von Rasmussens Ehefrau hat er einen Knöchelbruch, eine kollabierte und gequetschte Lunge, gebrochene Rippen und einige Riss- und Platzwunden, die genäht werden mussten.

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Mann aus Cedar City überlebte Flugzeugabsturz

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Cedar City (USA), 28.09.2005 – Ein Mann aus der US-amerikanischen Stadt Cedar City, der nach einem Flugzeugabsturz in Lincoln County, Nevada, westlich von Iron County vermisst wurde, wurde am Montagabend von Feuerwehrleuten des „Panaca Fire department“ lebend gefunden.

Der Sheriff von Lincoln County Sgt. Kerry Lee teilte mit, dass dem in Cedar City wohnenden Michael Seo das Flugbenzin ausgegangen ist und er in der Gebirgsgegend von Wilson Creek abgestürzt sei. Der Notruf lief am Sonntagvormittag um 09:30 Uhr Ortszeit beim Sherrifbüro auf und wurde durch die Luftverkehrsüberwachung von Salt Lake City übermittelt. Berichte von einem anderen Privatflugzeug und zwei Flugzeugen der zivilen Luftpatrouille Las Vegas hielfen bei der Lokalisierung der Absturzstelle.

„Es sieht so aus, dass beim Herunterkommen die Flügel der Maschine durch Bäume abgeschlagen wurden“, sagte Lee. „Rettungskräfte machten sich zum Absturzort auf, der Flugzeugrumpf schien nicht zerstört zu sein. Wir schlossen aus dem nichtbeschädigten Rumpf, dass es ein überlebbarer Absturz war.“

„Ein Rettungsteam untersuchte das Flugzeug, da war kein Blut zu finden und es sah so aus, als ob Seo die Flugzeugtür normal geöffnet hätte“, sagte Lee. Es hätte auch so ausgesehen, als ob Essen und der persönliche Besitz vom Rücksitz genommen worden sei. Den Rettungskräften aus Lincoln County gelang es danach, telefonisch mit Seo Kontakt aufzunehmen, so dass er abends um 18:35 Uhr Ortszeit zwischen fünf und zehn Meilen von der Absturzstelle entfernt gefunden werden konnte.

Der Mann befand sich bei guter Gesundheit, er hatte lediglich ein paar Kratzer in seinem Gesicht. Lee sagte, Mediziner hätten ihn anschließend nochmal untersucht, und er würde falls nötig in ein Krankenhaus gebracht werden.

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