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December 28, 2011

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

Weihnachtsstürme in Skandinavien und Australien

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Veröffentlicht: 11:18, 28. Dez. 2011 (CET)
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Canberra (Australien) / Stockholm (Schweden), 28.12.2011 – Der Sturm Dagmar sorgte dafür, dass etwa 270.000 schwedischen und norwegischen Haushalten der Strom fehlt. In Nordaustralien tobte Zyklon Grant mit Windgeschwindigkeiten von 130 km/h und starken Niederschlägen. Ein mit Chemikalien beladener Zug wurde von den Wassermassen des angeschwollenen Edith Rivers von den Schienen geschwemmt.

In Schweden entschied die Transportbehörde aufgrund des Sturms Dagmar, den gesamten Schienenverkehr am 1. Weihnachtstag ab acht Uhr abends stillzulegen. Zehn bereits abgefahrene Züge konnten ihren Zielbahnhof nicht erreichen und 400 Passagiere mussten in den Zügen übernachten. Umgefallene Bäume blockierten, nachdem Dagmar durchgezogen war, Gleise und Straßen. Der Zugverkehr im Süden des Landes wurde am Montagmorgen wieder aufgenommen, am frühen Nachmittag fuhren auch in Nordschweden die ersten Züge wieder. Am Montagmorgen waren noch etwa 154.000 Haushalte ohne Strom.

In Norwegen waren am Montagnachmittag noch etwa 100.000 Haushalte ohne Strom und Heizung.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Wetter

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April 8, 2011

Mecklenburg-Vorpommern: Mehrere Tote bei Massenkarambolage im Sandsturm auf der Bundesautobahn 19

Mecklenburg-Vorpommern: Mehrere Tote bei Massenkarambolage im Sandsturm auf der Bundesautobahn 19

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Veröffentlicht: 22:36, 8. Apr. 2011 (CEST)
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Sandsturm (Archivbild)

Kavelstorf (Deutschland), 08.04.2011 – Mindestens zehn Personen starben am Freitag, dem 8. April, bei einer Massenkarambolage auf der Bundesautobahn 19 zwischen den Anschlussstellen Kavelstorf und Laage in Mecklenburg-Vorpommern. Nach Angaben von Gerhard Lux, Sprecher des Deutschen Wetterdienstes (DWD), hatte „eine Verkettung mehrerer unglücklicher Umstände“ zur Katastrophe geführt. Windböen mit einer Geschwindigkeit von zirka 90 Stundenkilometern hatten Sand (eigentlich Ackerstaub) von den aufgrund einer langen Trockenperiode völlig ausgedörrten Feldern neben der Autobahn aufgewirbelt und zu Sichtweiten von unter einhundert Metern geführt. Einige Quellen sprechen von Sichtweiten unter zehn Metern. Geografische Besonderheit ist, dass die Felder höher liegen als das Straßenniveau der Autobahn. So haben sich Sandwehen auf der Fahrbahn gebildet, in welche die Fahrzeuge hineinrasten.

Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD), Innenminister Lorenz Caffier (CDU) und Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer (CSU) zeigten sich tief bestürzt vor Ort. Dort wurde eine Betreuungsstelle des DRK-Kriseninterventionsdienstes auf einem nahe gelegenen Parkplatz eingerichtet. Vierzig bis fünfzig Fahrzeuge waren gegen 12:30 Uhr ineinander gerast, darunter auch drei Lastwagen inklusive eines Tanklasters. Um die zwanzig Fahrzeuge gerieten in Brand, darunter auch der Gefahrguttransporter. Rund 100 Verletzte wurden von den Rettungskräften in Krankenhäuser in Bad Doberan, die Güstrower KMG-Klinik und das Rostocker Uniklinikum gebracht, die Krisenstäbe eingerichtet haben und ihr Personal durch Rückholung von Ärzten, Schwestern und Pflegern aufstockten. Am Rettungseinsatz waren sieben Rettungshubschrauber beteiligt. Busse transportierten mehrere Leichtverletzte in umliegende Krankenhäuser.

Die Autobahn wurde in beide Richtungen vollständig gesperrt. Nach Angaben von Augenzeugen war die Unfallstelle ein einziges Trümmerfeld; Fahrzeugwracks wurden bis zu 50 Meter in die umliegenden Felder gedrückt. Die Feuerwehr löschte zunächst die brennenden Fahrzeuge, bevor sie daran ging, die Toten zu bergen. Den Helfern schlägt bestialischer Gestank entgegen. „So was hier hab ich aber noch nie erlebt, man weiß ja noch nicht einmal, mit wie vielen Toten wir es zu tun haben“, sagte Norbert Holldorf von der zuständigen Autobahnpolizei. Vorläufig ist von acht Personen die Rede, für die jede Hilfe zu spät kam. Unfallbeteiligte, die ihre beschädigten Fahrzeuge verlassen hatten, standen geschockt und hilflos in einer Parkbucht an der Autobahn. Auch die Bergungsarbeiten wurden durch den Sandsturm erschwert, so dass ein Rettungshubschrauber zunächst nicht starten durfte. Der Sandsturm dauert noch an. Die Vollsperrung der Autobahn wird die ganze Nacht und voraussichtlich auch noch den morgigen Tag andauern, bis alle Fahrzeuge geborgen sind.

Auch in anderen Landesteilen kam es zu Unfällen. Auf der Insel Usedom riss eine Freilandleitung, auf die ein Baum gestürzt war.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Deutschland
  • Portal:Verkehrsunfälle
  • Portal:Wetter
  • Portal:Feuerwehr

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Karte

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January 22, 2010

Kalifornien: Notstand wegen Stürmen und starken Regenfällen ausgerufen

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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 22.01.2010 – Wegen starker und andauernder Regenfälle sowie Stürmen besteht in Kalifornien die Gefahr von Schlammlawinen und Erdrutschen. Für weite Teile des US-Bundesstaates Kalifornien riefen die Behörden den Notstand aus. In der Stadt Los Angeles kam es zeitweise zu großflächigen Ausfällen der Stromversorgung. Davon waren 3000 Häuser betroffen. Durch die Waldbrände der vergangenen Jahre sind viele Hänge in der Umgebung von Los Angeles so stark erodiert, dass die Gefahr von Erdrutschen stark erhöht ist.

Für das südliche Kalifornien und Arizona wurde vom Wetteramt eine Tornadowarnung ausgegeben. Der Flughafen Los Angeles ist von starken Winden betroffen. Die Fluggesellschaft Southwest Airlines fliegt den Flughafen zurzeit nicht mehr an. Zwei Flugzeuge der Gesellschaft waren am Mittwoch von Blitzen getroffen worden.

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Kalifornien: Notstand wegen Stürmen und starker Regenfälle ausgerufen

Kalifornien: Notstand wegen Stürmen und starker Regenfälle ausgerufen

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Veröffentlicht: 17:55, 22. Jan. 2010 (CET)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 22.01.2010 – Wegen starker und andauernder Regenfälle sowie Stürmen besteht in Kalifornien die Gefahr von Schlammlawinen und Erdrutschen. Für weite Teile des US-Bundesstaates Kalifornien riefen die Behörden den Notstand aus. In der Stadt Los Angeles kam es zeitweise zu großflächigen Ausfällen der Stromversorgung. Davon waren 3000 Häuser betroffen. Durch die Waldbrände der vergangenen Jahre sind viele Hänge in der Umgebung von Los Angeles so stark erodiert, dass die Gefahr von Erdrutschen stark erhöht ist.

Für das südliche Kalifornien und Arizona wurde vom Wetteramt eine Tornadowarnung ausgegeben. Der Flughafen Los Angeles ist von starken Winden betroffen. Die Fluggesellschaft Southwest Airlines fliegt den Flughafen zurzeit nicht mehr an. Zwei Flugzeuge der Gesellschaft waren am Mittwoch von Blitzen getroffen worden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Naturkatastrophen

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August 2, 2009

Ölpest in Norwegen nach Frachtschiffsunglücken

Ölpest in Norwegen nach Frachtschiffsunglücken

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Veröffentlicht: 21:30, 2. Aug. 2009 (CEST)
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Oslo (Norwegen) / Göteborg (Schweden), 02.08.2009 – Vor der skandinavischen Küste haben sich am vergangenen Freitag bei schwerem Sturm (Windstärke neun) zwei schwere Schiffsunglücke von besonderer Tragweite ereignet:

Ein Ölteppich hat die norwegischen Schären erreicht, nachdem der unter panamesischer Flagge fahrende Fracher „Full City“ mit 1.120 Tonnen Treibstoff und russischsprachiger Besatzung nahe Langesund im berühmt-berüchtigten Skagerrak in der Nacht zum Freitag bei schwerer See auf Grund gelaufen war. Experten befürchten ein Untergehen oder sogar Auseinanderbrechen des Havaristen und riefen den Kapitän auf, das Schiff aufzugeben. Die Evakuierung des Frachtschiffs ist in vollem Gange, sieben Seeleute müssen neben dem Kapitän noch ausgeflogen werden.
Umweltschützer befürchten, dass der Ölteppich bei totalem Ladungsverlust des Schiffes sich von dem in der Skagerakeinfahrt liegenden Larvik auf 200 Kilometer bis nach Christianssand ausbreiten könne.
Die Gegend ist zum Einen ein beliebtes Feriengebiet, zum Anderen sind dort seltene Wasservögel in 27 Naturschutzgebieten der dortigen Schären – vor allem des in einem Kilometer entfernten Vogelschutzgebietes „Lille Såstein“ – beheimatet, die nun durch das Öl bedroht und zum Teil bereits getötet worden seien. Auch der Einsatz tausender Helfer kann ein Auftreffen des Schweröls auf die Küstenlinien besagten Abschnitts nicht verhindern. Es wurde Kritik am zu zögerlichen Ausbringen von Ölsperren durch die Behörden vor Ort geäußert. Die norwegische Regierung rief den Notstand aus. Rettungs- und Säuberungsarbeiten sind mit Unterstützung des Worldwide Fund for Nature (WWF) in vollem Gange.

Ein weiterer, mit Steinen beladener Frachter soll an der westschwedischen Küste gesunken sein. Hier wurden nur Trümmerteile und die leere Rettungsinseln gefunden, somit vermutlich keine Überlebenden. Derzeit werden noch insgesamt sieben Seeleute vermisst, die Suche wurde auch am Tag nach dem Unglück fortgesetzt. Das gesunkene Schiff konnte in über 100 Metern Tiefe indessen geortet werden.

Quellen

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December 16, 2008

Chaos durch Eisregen in Neuengland

Chaos durch Eisregen in Neuengland – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Chaos durch Eisregen in Neuengland

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Veröffentlicht: 20:36, 16. Dez. 2008 (CET)
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Gefahr besteht durch herunterhängende Stromleitungen, umgebrochene Bäume blockieren zahlreiche Straßen.

Albany (Vereinigte Staaten), 16.12.2008 – Ein Wintersturm mit Eisregen hat in den US-Bundesstaaten Neuenglands zu einem Chaos geführt. Die Eisschicht war örtlich mehr als zwei Zentimeter dick. Bäume brachen durch die Last der vereisten Äste zusammen und zerstörten so Stromleitungen. Hunderte von Straßen wurden durch umgestürzte Bäume, herabgefallene Äste und herunterhängende Stromkabel blockiert. Mindestens eine Million Haushalte in New York, Massachusetts, Maine und New Hampshire seien ohne Strom gewesen, berichtete der Boston Globe. Betroffen waren auch der Norden Ohios, Teile Pennsylvania und Vermont.

Auf Verlangen der Gouverneure Deval Patrick und John Lynch erklärte US-Präsident George W. Bush für neun Countys in Massachusetts sowie für New Hampshire den Notstand, was die Freigabe von Bundesmitteln ermöglichte. Allgemein wird das Wettereignis mit einem Eissturm von 1998 verglichen; allerdings war damals ein wesentlich kleineres Gebiet betroffen.

Durch den Eissturm wurden mindestens vier Personen getötet. Ein Mann in New Hampshire und ein Ehepaar in New York starben an Kohlenmonoxydvergiftungen, die durch dieselgetriebene Generatoren verursacht wurden. In Massachusetts wurde ein Angehöriger des öffentlichen Dienstes ertrunken aus einem Stausee geborgen. Die Behörden forderten die Bevölkerung auf, von herunterhängenden Stromleitungen Abstand zu halten, da diese eine tödliche Gefahr darstellten.

Nach Augenzeugenberichten brachte der Eissturm Bäume mit einem Durchmesser von 40 Zentimetern und mehr zum Brechen wie Streichhölzer; auch Telegrafenmasten hielten nicht stand. Viele geparkte Autos wurden durch abgebrochene Äste und Bäume beschädigt sowie Oberleitungen und Signale des Eisenbahnnetzes in Mitleidenschaft gezogen.

In der Region fielen innerhalb von sieben Tagen teilweise mehr als 100 Millimeter Niederschlag. Die Ausnahmesituation wurde durch das Zusammentreffen einer Kaltfront mit einem Tiefdruckgebiet hervorgerufen, das über Neuengland stationär wurde; einige Flüsse führen deswegen Hochwasser.

Quellen

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May 5, 2008

Mindestens 351 Tote durch Zyklon Nargis in Myanmar

Im Entstehen
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Nargis am 1. Mai

Nargis am 1. Mai

Rangun (Myanmar), 05.05.2008 – Der erste tropische Wirbelsturm der diesjährigen Wirbelsturmsaison im nördlichen Indischen Ozean, Zyklon Nargis, hat in Myanmar eine Spur der Verwüstung hinterlassen. Der Sturm, dessen Stärke kurz vor dem Landfall der Kategorie 4 auf der Saffir-Simpson-Hurrikan-Skala entsprach, fegte mit einer Geschwindigkeit von mindestens 190 Kilometer pro Stunde über das Land und deckte dabei Dächer ab und riss Versorgungsleitungen herunter. Der Flugverkehr auf dem internationalen Flughafen wurde unterbrochen.

Die Regierung Myanmars hat für die fünf Divisionen Irrawaddy, Karen, Mon, Bago und Rangun den Notstand ausgerufen. Die mehr als fünf Millionen Einwohner zählende frühere Hauptstadt lag unmittelbar in der Zugbahn des Zyklons. Der Sturm traf das Land eine Woche vor der angesetzten Volksabstimmung über den Verfassungsentwurf der Militärjunta, der für 2010 freie Wahlen vorsieht. Die Opposition hatte die Wähler aufgefordert, den Verfassungsentwurf abzulehnen.

Shwedagon-Pagode (Archivfoto)

Shwedagon-Pagode (Archivfoto)

Inwieweit internationale Nothilfe vor Ort gelangt, ist unklar, da die Militärs auch nach der Tsunami-Katastrophe keine ausländischen Hilfsorganisationen ins Land ließen. Es wird befürchtet, dass die Opferzahl noch steigt. Bisher wurden landesweit 351 Tote gemeldet, davon 109 auf der Insel Haing Gyi. Besonders betroffen sind tiefliegende Gebiete im Delta des Irrawaddy, wo zu den direkten Auswirkungen durch Wind und Regen noch eine Sturmflut wütete. In der Ortschaft Labutta sind nach Angaben des staatlichen Fernsehsenders 75 Prozent der Gebäude zerstört.

Augenzeugen berichteten, dass auch Rangun erhebliche Schäden davon getragen hat. Die Shwedagon-Pagode soll schwer beschädigt und viele umliegende Gebäude völlig zerstört worden sein. Auch die Sule-Pagode sei verwüstet. Eine UN-Mitarbeiterin sagte in Rangun zur Associated Press, die Straßen seien blockiert, es gebe keinen Strom und kein Trinkwasser. Laut Agenturmeldungen sind im Irrawaddy-Delta mindestens 90.000 Menschen obdachlos geworden, 20.000 Häuser sollen hier zerstört worden sein. Die Menschen flohen in Notunterkünfte. Ein Diplomat verglich die Stadt mit einem Kriegsschauplatz. Im Hafen der Stadt sind nach Angaben staatlicher Medien vier Schiffe gesunken.

Vereinzelt wurde durch die Bürger Kritik an den schleppenden Hilfsmaßnahmen des Militärs geäußert. „Wo sind all die uniformierten Leute, die stets bereit sind, Zivilisten zu prügeln?“ fragte einer.

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  • Portal:Naturkatastrophen
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March 12, 2008

Unwetterwarnung für Teile Deutschlands vor Tief „Kirsten“ herausgegeben

Unwetterwarnung für Teile Deutschlands vor Tief „Kirsten“ herausgegeben

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Veröffentlicht: 10:51, 12. Mär. 2008 (CET)
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Offenbach am Main (Deutschland), 12.03.2008 – Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für Mittwoch, den 12. März 2008 eine Unwetterwarnung für Teile Deutschlands herausgegeben.

So sollen am Mittwoch insbesondere im Nordwesten des Landes teilweise orkanartige Böen mit einer Geschwindigkeit von bis zu 110 Kilometer pro Stunde auftreten. Auch in exponierten Lagen wie dem Brocken in Sachsen-Anhalt können solche Spitzen auftreten. Doch auch im flacheren Land können gefährliche Winde auftreten, und auch die anderen Teile des Landes könnten betroffen sein.

Ab Donnerstag könnten die stärksten Winde sich abgeschwächt haben, da das Tief dann nach Großbritannien und Skandinavien weitergezogen sein dürfte. Das Wetter wird weiterhin regnerisch bleiben, und das Auftreten von weiteren Sturmböen kann dann noch nicht gänzlich ausgeschlossen werden.

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December 3, 2007

Deutscher Wetterdienst gab für gestern eine Wind-/Sturmwarnung für das gesamte Bundesgebiet heraus

Deutscher Wetterdienst gab für gestern eine Wind-/Sturmwarnung für das gesamte Bundesgebiet heraus

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Veröffentlicht: 13:16, 3. Dez. 2007 (CET)
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Offenbach am Main (Deutschland), 03.12.2007 – Der Deutsche Wetterdienst warnte am 2. Dezember vor Sturmlage und teilweise ergiebigen Niederschlägen. Da Deutschland am südlichen Rand eines großen Tiefkomplexes liege, werde zunächst milde Meeresluft herangeführt. Dies bedinge teilweise schwere Sturm- und Orkanböen, vor allem im Westen des Bundesgebietes. In Staulagen müsse zusätzlich mit ergiebigem Regen gerechnet werden. In der Nacht zum Montag könnten auch vereinzelte Gewitter auftreten.

Entsprechende Warnungen für betroffene Landkreise wurden herausgegeben und konnten im Rundfunk, Fernsehen und im Internet (Homepage des DWD) abgerufen werden.

Für weite Teile Baden-Württembergs wurde eine Unwetterwarnung ausgegeben. Oberhalb von 800 Metern könnten Orkanböen von über 120 Kilometer pro Stunde auftreten. Besonders der Westen und Norden des Bundeslandes seien betroffen. Im Hochschwarzwald und im Feldberggebiet wurden bis zum Abend schon Windgeschwindigkeiten von 140 Kilometer pro Stunde festgestellt. Bei Rastatt knickten Strommasten um. Die B 500 musste wegen Windwurfes gesperrt werden, bei Karlsruhe wurde ein Mann schwer verletzt.

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December 21, 2005

Böhlener Wald erlitt schwere Sturmschäden

Böhlener Wald erlitt schwere Sturmschäden

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Artikelstatus: Fertig 20:00, 21. Dez. 2005 (CET)
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Böhlen (Deutschland), 21.12.2005 – Der Sturm am vergangenen Wochenende richtete schweren Schaden im 290 Hektar großen Kommunalwald von Böhlen an. Der ortseigene Wald war zwar nur zirka 20 Minuten den orkanartigen Windböhen ausgesetzt, dennoch rechnet der Bürgermeister des kleinen Ortes, Reinhard Krannich, dass ungefähr 200 Festmeter Holz abgebrochen sind. Es wurden bereits erste Maßnahmen zur Schadensbeseitigung eingeleitet. Das beschädigte Holz soll schnellstens gefällt und verkauft werden. Die Bevölkerung wird davor gewarnt, den Wald zu betreten, da Lebensgefahr besteht.

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