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November 29, 2010

Kulturstaatsminister Neumann kritisiert Programmplanung der ARD

Kulturstaatsminister Neumann kritisiert Programmplanung der ARD

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Veröffentlicht: 17:41, 29. Nov. 2010 (CET)
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Berlin (Deutschland), 29.11.2010 – Der Bundeskulturstaatsminister Bernd Neumann (CDU) hat sich in einem veröffentlichten Brief an die Spitzen der ARD gewendet, um ihnen seine Besorgnis über die Abschaffung der montäglichen Dokumentarfilme im Programm „Das Erste“ mitzuteilen. Derzeit beraten die Intendanten der Mitgliedsanstalten der ARD über eine Reform der Programmstruktur des Gemeinschaftsprogramms.

In der ARD wird darüber nachgedacht, das Angebot an Talkshows auszuweiten. Eine Programmstrecke, die hierfür freigemacht werden soll, ist der montägliche Dokumentarfilm zur Hauptsendezeit um 20:15 Uhr.

Neumann kritisiert, die ARD würde sich damit weiter von ihrem gesetzlichen Programmauftrag entfernen. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk in Deutschland wird zu einem Großteil aus Rundfunkgebühren finanziert und ist im Gegenzug zur Bereitstellung einer Grundversorgung der Zuschauer nicht nur mit Unterhaltungsprogrammen, sondern auch mit Information und Kultur verpflichtet. Neumann hat seine Besorgnis geäußert, die ARD könnte ihr Flaggschiffprogramm „Das Erste“ zunehmend an die Angebote des Privatfernsehens angleichen. In diesem Zusammenhang wies er auch auf den derzeitigen Diskurs in den das öffentlich-rechtliche Fernsehen tragenden Bundesländern hin. Dort wird angesichts der Gebührenbelastung der Zuschauer bereits seit längerem darüber diskutiert, welche Bestandteile des Angebots der Rundfunkanstalten „noch“ notwendig sind.

Quellen

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March 14, 2008

Deutsche Islamkonferenz einigt sich auf die Einführung von islamischem Religionsunterricht

Deutsche Islamkonferenz einigt sich auf die Einführung von islamischem Religionsunterricht

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Veröffentlicht: 21:23, 14. Mär. 2008 (CET)
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Berlin (Deutschland), 14.03.2008 – Die dritte Plenumssitzung der Deutschen Islamkonferenz (DIK) trat gestern unter Leitung von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble (CDU) zusammen. Beschlossen wurden gemeinsame Schritte zur Verbesserung der Integration der in Deutschland lebenden Muslime in die Gesellschaft. Es bestand Konsens unter den Teilnehmern, an deutschen Schulen einen konfessionellen Unterricht für die islamische Religion einzuführen. Dazu müssen jedoch in den nächsten Jahren zunächst die Voraussetzungen geschaffen werden. Außerdem wurde vereinbart, beim Bau von Moscheen sowie in Fragen der Sicherheit und Terrorismusbekämpfung zusammenzuarbeiten.

Dem Gremium, dem je 15 Vertreter aus der Politik sowie 15 Vertreter der Muslime in Deutschland angehören, lagen bei seiner nunmehr dritten Zusammenkunft umfangreiche Arbeitsergebnisse von Arbeitsgruppen und einem Gesprächskreis vor. Sie sollen im Anschluss an die Konferenz den zuständigen Konferenzen der Fachministerien in Deutschland zur Kenntnisnahme und weiteren Umsetzung zugeleitet werden.

Als besonders schwierig wird sich dabei die Umsetzung islamischen Religionsunterrichts an deutschen Schulen gestalten, weil dazu viele bürokratische Hürden überwunden werden müssen. Dieses Projekt befindet sich bereits seit Jahren in der Vorbereitung, bereits mit einigen praktischen Erfahrungen in Modellversuchen auf der Grundlage eines Beschlusses der Regierungschefs von Bund und Ländern vom 20. Dezember 2001, die in Berlin, Niedersachsen und Schleswig-Holstein durchgeführt werden. Vor einer bundesweiten Einführung muss vor allem die Frage eines Ansprechpartners auf muslimischer Seite geklärt werden. Da der Staat für die Inhalte des konfessionsgebundenen Religionsunterrichts aufgrund der in der Verfassung verankerten Trennung von Religion und Staat nicht federführend sein kann, muss die jeweilige Religionsgemeinschaft für die Lehrplaninhalte die Verantwortung übernehmen. Dabei sind die Anforderungen zu beachten, die eine Religionsgemeinschaft erfüllen muss, um als Ansprechpartner des Staates nach Artikel 7 Abs. 3 des Grundgesetzes fungieren zu können. Diese Grundsätze wurden in einem Urteil des Bundesverfassungsgerichts vom 23. Februar 2005 formuliert. Das ist keine ganz leichte Aufgabe, da die in Deutschland lebenden 3,2 bis 3,5 Millionen Menschen muslimischer Prägung (noch einmal unterteilt – nach Angaben des BMI – in 2,4 Millionen Sunniten, knapp 500.000 Aleviten und nicht ganz 130.000 Schiiten) nur in geringem Maße organisiert sind. Nach BMI-Angaben sind etwa 10 bis 15 Prozent in Moscheevereinen und anderen Organisationsformen zusammengeschlossen. Die wichtigsten sind die DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion), der Islamrat (IR), der ZMD (Zentralrat der Muslime in Deutschland) sowie der Verband der Islamischen Kulturzentren (VIKZ) und die Alevitische Gemeinde Deutschland (AABF), die zusammen auf etwa 300.000 Mitglieder kommen. Einen gemeinsamen Dachverband der Muslime in Deutschland gibt es bislang nicht. Außerdem sind bestimmte Mindestzahlen von Schülern, für die dieses Schulfach dann angeboten wird, einzuhalten.

In Niedersachsen wird seit dem Jahr 2003 im Rahmen des Modellversuchs an inzwischen 26 Grundschulen Islam-Unterricht angeboten. Ein Ziel dieses Unterrichtsangebots ist es dabei, den Kindern mit islamischem Glauben eine Alternative zu den Koranschulen anzubieten, deren Lehrpläne nicht am Prinzip der religiösen Toleranz ausgerichtet sind, sondern die Überlegenheit des Islam über andere Religionen predigen. Ein weiterer Vorteil des Unterrichtsangebots an den staatlichen Schulen besteht darin, dass der Unterricht von ausgebildeten Lehrkräften in deutscher Sprache erteilt wird. Dadurch werden – als Nebeneffekt – auch die Kenntnisse der Schüler in der deutschen Sprache verbessert. An der Universität Osnabrück gibt es inzwischen einen Studiengang für die Lehrkräfte, die islamische Religion unterrichten wollen. Die Richtlinien für das Fach wurden dabei in Zusammenarbeit mit muslimischen Organisationen in Niedersachsen erarbeitet. Die niedersächsische Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann (CDU) erklärte heute, mit diesem Unterricht gebe es nur positive Erfahrungen.

In Berlin wird kein konfessionell gebundener Unterricht angeboten, sondern Kinder verschiedener Religionszugehörigkeit im Unterricht des Faches „Werte und Normen“ zusammengeführt. In Schleswig-Holstein begann der Islam-Unterricht als freiwilliges Unterrichtsangebot an zunächst acht Grundschulen mit Beginn des Schuljahres 2007/08 und orientiert sich dabei am niedersächsischen Vorbild.

Als weiterer recht konkreter Punkt, auf den sich die Islamkonferenz in Berlin gestern einigen konnte, ist die Einrichtung einer „clearing-Stelle“ beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge, die die Errichtung eines Netzwerks für die gemeinsame Bildungsarbeit, die Erfassung von Ansprechpartnern auf beiden Seiten sowie die Erstellung von Informationsmaterialien zum Ziel hat.

Um die Wahrnehmung der Muslime in der Öffentlichkeit zu verbessern, wurden die Fernseh- und Rundfunkredaktionen sowie die Printmedien aufgefordert vermehrt qualifizierte Mitarbeiter mit Migrationshintergrund einzustellen, um zu einer differenzierteren und vorurteilsfreieren Berichterstattung über Muslime in Deutschland beizutragen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Islam

Quellen

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March 7, 2008

Frankreich wird die Niederlande nach Ausstrahlung des Islamfilms von Wilders unterstützen

Frankreich wird die Niederlande nach Ausstrahlung des Islamfilms von Wilders unterstützen

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Veröffentlicht: 14:50, 7. Mär. 2008 (CET)
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Paris (Frankreich), 07.03.2008 – Der französische Präsident Nicolas Sarkozy hat am 5. März bekannt gegeben, dass Frankreich hinter dem Islamfilm von Geert Wilders steht. Frankreich würde die Niederlande unterstützen, wenn es nach der Ausstrahlung Probleme mit Moslems und moslemischen Staaten bekäme. Die Zusicherung zur Hilfe gab der französische Präsident am 5. März dem Ministerpräsidenten Balkenende, der ihn Paris besuchte und um Unterstützung bat.

Der noch nicht ausgestrahlte Islamfilm von Geert Wilders hat viel Aufregung verursacht und führte sogar schon zu Unruhen in moslemischen Ländern. Sowohl die niederländische als auch die dänische Flagge wurde von Moslems verbrannt. Zuletzt sind diese Länder erneut wegen Karikaturen über den Islam in Misskredit gebracht worden. Norwegen und Schweden haben bereits angedeutet, hinter diesen Karikaturen aus Dänemark zu stehen.

Quellen

niederländische Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 05.03.2008.

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September 1, 2006

Ab 2010: „Islamischer Religionsunterricht“ in Niedersachsen

Ab 2010: „Islamischer Religionsunterricht“ in Niedersachsen

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Artikelstatus: Fertig 19:31, 1. Sep. 2006 (CEST)
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Hannover (Deutschland), 01.09.2006 – Ab dem Jahr 2010 soll „Islamischer Religionsunterricht“ als reguläres Fach an niedersächsischen Schulen eingeführt werden. Das gab der niedersächsische Kultusminister Bernd Busemann (CDU) anlässlich des Schuljahresbeginns in Niedersachsen bekannt.

Voraussetzung für die Durchführung des Unterrichts an den Schulen seien entsprechende Anmeldezahlen für das Fach. „Wenn Eltern vor Ort das wünschen und acht bis zwölf Kinder zusammen sind, bieten wir das an“, sagte Busemann am Mittwoch. In Niedersachsen gibt es etwa 50.000 muslimische Kinder. An insgesamt 21 Grundschulen wird laut Busemann zurzeit bereits ein solches Unterrichtsangebot bereitgestellt. Seit dem Jahr 2003 läuft ein entsprechender Modellversuch.

Ein Modellversuch mit bekenntnisorientiertem Islamunterricht wird auch an Schulen in Köln und Duisburg demnächst praktiziert. Der Unterricht wird in deutscher Sprache erteilt und steht unter staatlicher Aufsicht. Ein ähnliches Modell läuft im Bundesland Berlin, wo allerdings der bekenntnisorientierte Unterricht nicht unter staatlicher Aufsicht steht. Die Ausweitung eines bekenntnisorientierten Unterrichtsangebots im Bundesgebiet für den Islamunterricht scheiterte bisher an der Zersplitterung der islamischen Organisationen in Deutschland, die nicht wie die evangelische und katholische Kirche in einer gemeinsamen Dachorganisation zusammengeschlossen sind. In Köln und Duisburg hatte sich der Schulträger deshalb mit den örtlichen muslimischen Organisationen an einen Tisch gesetzt und so ein bekenntnisorientiertes Unterrichtsangebot bereitstellen können.

An den Schulen Nordrhein-Westfalens läuft seit 1999 außerdem ein Schulversuch zur Erprobung von Islamkunde mit einem religionskundlichen Konzept, also keine religiöse Unterweisung. Dieser Schulversuch findet in Nordrhein-Westfalen an 110 Schulen statt (Stand: Februar 2005) und erreicht zwischen 7000 und 8000 Schülern.

Quellen

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April 24, 2006

Deutscher Kulturetat 2006 im Spiegel knapper Finanzen

Deutscher Kulturetat 2006 im Spiegel knapper Finanzen

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Artikelstatus: Fertig 00:35, 24. Apr. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 24.04.2006 – Eine frohe Botschaft für alle Kulturschaffenden verkündete Bernd Neumann (CDU) in seiner Eigenschaft als Beauftragter der Bundesregierung für Fragen zu Kultur und Medien vor dem Deutschen Bundestag am 29. März 2006. Demnach werde der Gesamtbetrag für das Jahr 2006 gegenüber dem Haushaltsjahr 2005 um 2,1 Prozent steigen. Es gebe keine Kürzungen, und das Bundeskulturministerium habe sich als verlässlicher Partner erwiesen.

Von welchen absoluten Zahlen sprechen wir, und welche Projekte sollen nun gefördert werden? Laut Neumann stehen dem Bund im Jahr 2005 1,038 Milliarden Euro zur Verfügung, was etwa der Ausgabenhöhe von 2001 entspricht.

Das größte Projekt ist die Sanierung der Museumsinsel in Berlin, die zum Weltkulturerbe gehört. Bereits Ende 2001 wurde innerhalb von drei Jahren die Nationalgalerie fertiggestellt. Das sanierte Bodemuseum soll im Herbst 2006 fertig sein. Zurzeit wird auch am Neuen Museum gearbeitet, und im Jahr 2011 soll das Pergamonmuseum in Angriff genommen werden. Die Kosten für diese Maßnahmen belaufen sich bis zum Jahr 2011 auf 351 Millionen Euro. Am 27. Februar wurde durch die Stiftung Preußischer Kulturbesitz bekannt, dass die Sanierung der Berliner Museumsinsel 1,5 Milliarden Euro kosten wird. Summen von zwei Milliarden Euro, die zuvor genannt worden, werden nicht erreicht.

Elf Millionen Euro aus dem Bundesetat bekommt die Klassik Stiftung Weimar. Zusätzlich wurde das Kunstfest Weimar, das sich mit zeitgenössischer Kunst beschäftigt, gefördert.

Grundsätzlich liegt die vorrangige Kompetenz zur Förderung von Kunst und Kultur bei den Ländern. Der Bund konzentriert sich daher auf die Verbesserung der Rahmenbedingungen, den Aufbau und die Förderung gesamtstaatlich bedeutsamer kultureller Einrichtungen sowie die Bewahrung und den Schutz des kulturellen Erbes.

Themenverwandte Artikel

  • Sanierung der Berliner Museumsinsel soll 1,5 Milliarden Euro kosten (06.03.2006)

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March 14, 2006

Japanische Schüler und Lehrer müssen Nationalhymne singen

Japanische Schüler und Lehrer müssen Nationalhymne singen

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Artikelstatus: Fertig 14. Mär. 2006 (CET)
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Die Noten der japanischen Nationalhymne „Kimi Ga Yo“

Tōkyō (Japan), 14.03.2006 – Der Bildungsausschuss der Stadtregierung Tōkyō will dafür sorgen, dass bei Schulzeremonien die japanische Nationalhymne „Kimi Ga Yo“ gesungen wird. Mit einer erneuten Weisung an die Direktoren der öffentlichen Oberschulen soll sichergestellt werden, dass die bereits seit Oktober 2003 verpflichtende Regelung eingehalten wird. Aktueller Anlass ist laut Berichten der Tageszeitung „The Asahi Shimbun“ eine Abschlusszeremonie vom 11. März, bei der ein Großteil der Schüler nicht wie vorgeschrieben aufstand, um mitzusingen.

In den Jahren 2004 und 2005 gab es Disziplinarmaßnahmen gegen insgesamt etwa 250 Schulbedienstete, da diese sich ebenfalls nicht daran beteiligt hatten. Nach der Bekräftigung der Anweisung tragen diese nun auch die Verantwortung dafür, dass die Schüler mitsingen. Das könnte zu härteren Maßnahmen gegen Schüler führen, die sich weigern.

Die Einführung der Nationalhymnen-Pflicht hatte für Kritik gesorgt. Die „Kimi Ga Yo“, die 1999 wieder gesetzlich als Nationalhymne verankert wurde, wird als Symbol für Japans militaristische Vergangenheit gesehen.

Quellen

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November 21, 2005

Dritter Jenaer Kunstmarkt war ein voller Erfolg

Dritter Jenaer Kunstmarkt war ein voller Erfolg

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Jena (Deutschland), 21.11.2005 – Am vergangenen Sonntag veranstaltete JenaKultur den dritten Kunstmarkt im Jenaer Volkshaus. Dabei stellten 35 Künstler, zumeist aus Jena, einen Teil ihrer Kunstwerke vor zirka 500 Besuchern aus. Der Kunstmarkt selbst wurde von allen Seiten sehr gelobt. Einige Kunstwerke konnten auch gleich vor Ort verkauft werden, doch viel wichtiger war es, Interessenten für die größeren Kunstwerke zu gewinnen. Gerade bei größeren Anschaffungen benötigen die Kunden etwas Zeit für die Entscheidung.

Laut Aussage von Evelyn Halm, der Kunstmarkt-Organisatorin von JenaKultur, haben sich der Standort, das Volkshaus, und auch der Termin kurz vor dem Advent bewährt. Dennoch steht es in den Sternen, ob ein vierter Kunstmarkt schon im nächsten Jahr veranstaltet wird. Das Problem ist die Finanzlage. Zwar zahlt jeder Besucher fünf Euro, dennoch reicht es nicht aus. Es wurden schon Überlegungen angestellt, von den Künstlern eine Standgebühr zu verlangen. Evelyn Halm sagte: „Es ist nicht viel, was die Stadt für die Künstler tun kann, deshalb wollten wir nicht auch noch Miete kassieren.“ Dennoch äußerten einige Künstler, sie würden gerne einen kleinen Beitrag leisten, wenn der Markt nächstes Jahr wieder stattfände.

2003 wurde der Kunstmarkt das erste Mal veranstaltet.

Quellen

  • TLZ: „Das Volkshaus hat sich bewährt“ (20.11.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • OTZ: „Jenaer Kunstmarkt im Volkshaus ein voller Erfolg“ (20.11.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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April 18, 2005

Siegfried Schneider Nachfolger von Monika Hohlmeier

Siegfried Schneider Nachfolger von Monika Hohlmeier

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Siegfried Schneider

München (Deutschland), 18.04.2005 – Der 49-jährige CSU-Politiker Siegfried Schneider soll der Strauß-Tochter Monika Hohlmeier im Amt des bayerischen Kultusministers folgen.

Während einer heutigen Sitzung des CSU-Spitzengremiums sagte Ministerpräsident Edmund Stoiber, er hätte sich bereits für einen Nachfolger Monika Hohlmeiers entschieden. Der Name Schneiders wurde auch bereits konkret genannt. Der Schulexperte der CSU hat sich mittlerweile auch schon bereit erklärt, das Amt zu übernehmen. Schneider gilt als Vater von drei Kindern und Fachmann im Schulwesen als prädestiniert für das Amt.

Bevor Stoiber die Entscheidung offiziell verkündet, wird er übermorgen die Landtagsfraktion seiner Partei informieren. Es bestehen jedoch keine Zweifel mehr an der Ernennung Schneiders zum Minister.

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April 15, 2005

Kultusministerin Hohlmeier zurückgetreten

Kultusministerin Hohlmeier zurückgetreten

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Friedensengel.jpg

München (Deutschland), 15.04.2005 – Die bayerische Kultusministerin Monika Hohlmeier hat heute um 15:00 Uhr, in einer nach einem Gespräch mit Edmund Stoiber überraschend einberufenen Pressekonferenz, ihren Rücktritt erklärt.

Damit zog die Strauß-Tochter Konsequenzen aus der Wahlfälschungsaffäre der Münchner CSU. In dem anschließenden Untersuchungsausschuss im bayerischen Landtag wurde sie wiederholt schwer belastet. Ihr Nachfolger als Münchner Parteivorsitzender Hans Podiuk hatte sie gestern öffentlich beschuldigt, in die Münchner Wahlfälschungsaffäre tiefer als zugegeben verwickelt gewesen zu sein, ihn bei der Aufklärung behindert und gelogen zu haben.

Hohlmeier nannte den Rücktritt eine „ganz persönlichen Entscheidung“. Sie begründete den Schritt damit, Schaden vom Ministeramt und von der Partei abwenden zu wollen.

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