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June 10, 2005

Berlusconi und Karsai erleichtert über die Freilassung Cantonis

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Kabul (Afghanistan) / Rom (Italien), 10.06.2005 – Nach der gestrigen Freilassung der entführten italienischen Entwicklungshelferin Clementina Cantoni zeigten sich der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi und der afghanische Präsident Hamid Karsai erleichtert.

Die 32-jährige Mitarbeiterin der Hilfsorganisation Care International befand sich seit dem 16. Mai 2005 in Kabul in der Hand krimineller Rebellen. Nach ihrer Freilassung aus mehr als dreiwöchiger Geiselhaft soll Cantoni am heutigen Freitag nach Italien zurückfliegen.

Nach Angaben des afghanischen Innenministers Ali Ahmed Dschalali gab es keine Verhandlungen mit den Entführern. Er sagte bei einer Pressekonferenz in Kabul gestern Abend: „Wir haben kein Lösegeld gezahlt.“ Die italienische Regierung ließ verlauten, an der Freilassung Contonis sei der Chef des italienischen Geheimdienstes beteiligt gewesen.

Weitere Hintergründe der Geiselnahme wurden auch bei der eilig anberaumten Pressekonferenz nicht bekannt.

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Quellen

  • swissinfo.org: „Italienische Geisel in Afghanistan ist frei“ (09.06.2005, 21:51 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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Doch Zugeständnisse an Entführer Cantonis

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Kabul (Afghanistan) / Rom (Italien), 10.06.2005 – Bei einer gestern eilig anberaumten Pressekonferenz nach der Freilassung Clementina Cantonis gab der afghanische Innenministers Ali Ahmed Dschalali bekannt, es hätte keine Verhandlungen mit den Entführern gegeben. Jetzt kommen erste Details über das Zustandekommen der Freilassung zu Tage.

Demnach hat die Regierung in Kabul offenbar weitgehende Zugeständnisse an die Kidnapper gemacht. Die Angaben stammen von italienischen Medien, die sich auf Berichte der Geheimdienste berufen. Kabul hat demnach mehrere inhaftierte Mitglieder der Kidnapper-Bande auf freien Fuß gesetzt und es sei doch Lösegeld gezahlt worden.

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