WikiNews de

January 2, 2013

Skispringen: Jacobsen gewinnt zweites Springen

Skispringen: Jacobsen gewinnt zweites Springen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:56, 2. Jan. 2013 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Gewinner des Neujahrsspringen 2013: Anders Jacobsen

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 02.01.2013 – Der Norweger Anders Jacobsen hat am Neujahrstag 2013 auch das zweite Springen der 61. Vierschanzentournee auf der Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen für sich entscheiden können. Nach einem misslungenen Sprung im ersten Durchgang sprang Jacobsen in seinem zweiten Sprung 143,0 Meter und setzte sich damit an die Spitze. Selbst der Top-Favorit und Vorjahressieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich konnte mit zwei sehr guten Sprüngen die Punktzahl von Jacobsen nicht erreichen. Auf den dritten Platz sprang der norwegische Teamkollege von Jacobsen, Anders Bardal.

Deutsche Springer enttäuschen

Die deutschen Hoffnungen wurden beim zweiten Springen enttäuscht: Favorit Severin Freund kam mit der Schanze nicht zurecht und zeigte zwei durchwachsene Sprünge, die am Ende nur für einen 15. Platz reichten, Michael Neumayer belegte gar nur den 21. Rang. Besser lief es für den 17-jährigen Tournee-Neuling Andreas Wellinger. Mit zwei guten Sprüngen schaffte Wellinger mit Rang neun eine Platzierung unter den besten zehn, Andreas Wank kam auf den elften Platz. Routinier Martin Schmitt war nach dem ersten Durchgang des Springens sogar bester Deutscher auf dem siebenten Rang, nach dem zweiten Durchgang fiel Schmitt jedoch auf Platz 14 zurück. Enttäuschung auch auf Schweizer und österreichischer Seite: Sowohl der Schweizer Simon Ammann als auch der Österreicher Wolfgang Loitzl erreichten nicht die zweite Runde in Garmisch-Partenkirchen.

Schmitt weiter dabei

Am Abend gab Bundestrainer Werner Schuster bekannt, welche sechs Springer er für die zwei verbleibenden Springen der Vierschanzentournee in Österreich mitnehmen wird. Neben Severin Freund, Richard Freitag, Michael Neumayer, Andreas Wellinger und Andreas Wank darf sich auch der viermalige Weltmeister und Routinier Martin Schmitt zum Aufgebot der deutschen Sprungmannschaft zählen. Bundestrainer Schuster dazu: „Wir haben es nach dem Leistungsprinzip gesehen, Martin gebührt hoher Respekt, er hat sich das verdient.”

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 1, 2013

Vor dem Neujahrsspringen: Schlierenzauer überzeugt

Vor dem Neujahrsspringen: Schlierenzauer überzeugt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:01, 1. Jan. 2013 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Gregor Schlierenzauer (Österreich)

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 01.01.2013 – In der Qualifikation zum Neujahrsspringen der 61. Vierschanzentournee auf der Großen Olympiaschanze in Garmisch-Partenkirchen zeigte sich Vorjahressieger Gregor Schlierenzauer aus Österreich in Topform. Mit seinem Sprung über 138 Metern dominierte er die Konkurrenz, auch den Sieger des Auftaktspringens in Oberstdorf, den Norweger Anders Jacobsen, sowie den Favoriten aus Deutschland, Severin Freund (126 m).

Neumayer bester Deutscher, Schmitt hat Spaß

Wie schon in den vergangenen Tagen zeigte sich Michael Neumayer in guter Form. Er landete mit seinem Sprung von 133 Metern auf Rang sieben der Qualifikation und zeigte damit den besten deutschen Sprung. Freund hingegen patzte bei seinem Sprung und kam nur auf eine Weite von 126 Metern. Auch der viermalige Weltmeister Martin Schmitt zeigte sich in konstant guter Form bei seinem Sprung von 125 Metern. „Das hat Spaß gemacht, ich freue mich auf das Springen und bin bereit“, sagte Schmitt gegenüber der ARD Sportschau. Insgesamt schafften es 10 deutsche Skipringer des DSV in die erste Runde des Neujahrsspringens: Andreas Wank (8.), Andreas Wellinger und Richard Freitag (beide 16.), Martin Schmitt (20.), Danny Queck (23.), Karl Geiger (32.), Maximilian Mechler (38.) und Felix Schoft (50.). Tobias Bogner wurde wegen regelwidriger Schuhe disqualifiziert.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 24, 2011

Garmisch-Partenkirchen: Amerikaner kommt wegen versuchtem Mord in Untersuchungshaft

Garmisch-Partenkirchen: Amerikaner kommt wegen versuchtem Mord in Untersuchungshaft

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:14, 24. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 24.01.2011 – Eine Kneipenschlägerei in Garmisch-Partenkirchen in der Nacht vom vergangenen Freitag auf Samstag führte zur Verhaftung eines US-Amerikaners durch die Polizei.

Gegen 01:30 Uhr waren zwei Männer in einem Garmischer Nachtlokal in Streit geraten. Der Streit endete damit, dass ein 27-jähriger Putzbrunner von dem 33-jährigen US-Amerikaner vor dem Lokal zu Boden gestoßen wurde, so dass er mit dem Kopf auf dem Fußweg aufschlug. Benommen blieb der Mann liegen, und der Angreifer versetzte ihm mehrere massive Schläge gegen den Kopf. Erst als Passanten die Situation erkannten und zu Hilfe eilten, ließ er von dem Opfer ab und flüchtete. Der Verletzte wurde ins Unfallklinikum Murnau eingeliefert und wird dort stationär versorgt. Er hat Gesichtsverletzungen und Frakturen davongetragen, die nicht lebensgefährlich sind.

Die Staatsanwaltschaft München II stellte Antrag auf Haftbefehl wegen versuchten Mordes. Wegen der brutalen Vorgehensweise ging das Gericht von einem Tötungsvorsatz aus und folgte dem Antrag.

Um 15 Uhr wurde der tatverdächtige US-Bürger festgenommen. Er befindet sich zurzeit in Untersuchungshaft.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Recht in Bayern
  • Portal:Tötungsdelikte

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 15, 2008

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Vier-Schanzen-Tournee 2007/08

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 11:56, 15. Jan. 2008 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Oberstdorf / Garmisch-Partenkirchen (Deutschland) / Bischofshofen (Österreich), 15.01.2008 – Am 29. Dezember 2007 begann die 56. Vierschanzentournee mit einem von vier Springen in Oberstdorf. Bei der Qualifikation erzielte der Deutsche Michael Neumayer die beste Weite: Mit 129 Metern und daraus resultierenden 129,2 Punkten belegte er den sechsten Platz.

Die Ergebnisse der anderen Deutschen: Martin Schmitt sprang auf die Marke von 116,5 Metern und erzielte 105,7 Punkte. Mit diesem Ergebnis schaffte er Platz 45 und damit gerade noch die Qualifikation. Severin Freund und Stephan Hocke sprangen beide je 123 Meter (118,9 Punkte). Julian Musiol sprang 116,5 Meter (105,7 Punkte). Der Oberstdorfer Georg Späth sprang 119 Meter (111,6 Punkte). Martin Schmitt, Michael Neumayer, Stephan Hocke, Julian Musiol und Georg Späth waren somit für das erste Springen der besten 50 qualifiziert. Ausgeschieden sind Jörg Ritzerfeld, Andreas Wank, Felix Schoft, Erik Simon und Kevin Horlacher. Sieger der Qualifikation war der Österreicher Thomas Morgenstern. Er flog 136,0 Meter weit und erzielte so 141,8 Punkte.

Das eigentliche Springen gewann ebenfalls Thomas Morgenstern mit 136,5 sowie 141,5 Metern. Sein Landsmann Gregor Schlierenzauer wurde Zweiter mit 280,7 Punkten, Dritter der Finne Janne Ahonen. Michael Neumayer wurde mit Platz sieben bester Deutscher. Martin Schmitt wurde elfter. Georg Späth erreichte Platz 30. Im ersten Durchgang sind Michael Uhrmann, Stephan Hocke und Julian Musiol ausgeschieden.

Garmisch-Partenkirchen

Das zweite Springen der Tournee sollte in Garmisch-Partenkirchen erfolgen. Das Qualifikationsspringen musste allerdings am 31. Dezember 2007 wegen schlechter Windverhältnisse abgebrochen werden, nachdem vier Springer ihre Sprünge absolviert hatten. Die Qualifikation wurde auf Dienstag, den 1. Januar 2008 verschoben. Der Deutsche Ski-Verband (DSV) hatte zwölf Springer an den Start der Qualifikation geschickt, sechs davon kamen in den ersten Durchgang. Die Entscheidung der besten 50 Springer erreichten nicht: Christian Ulmer, Kevin Horlacher, Julian Musiol, Erik Simon, Andreas Wank und Jörg Ritzerfeld. Severin Freund konnte wegen eines Magen-Darm-Infektes nicht starten. Nach dem ersten Durchgang führte der Finne Janne Ahonen vor dem Schweizer Andreas Küttel mit 130,5 Punkten und dem Norweger Tom Hilde mit 130,4 Punkten. Bester Deutscher war Michael Neumayer auf Platz sieben. Martin Schmitt und Georg Späth belegten im ersten Durchgang die Plätze 21 und 29. Nach dem zweiten Durchgang siegte der Österreicher Gregor Schlierenzauer, auf Platz zwei kam Janne Ahonen, und Platz drei erreichte Michael Neumayer. Thomas Morgenstern, der erste Sieger dieser Vier-Schanzen-Tournee, landete auf Platz sechs. Martin Schmitt erreichte den 19. Platz, den 30. Rang sicherte sich Georg Späth.

Innsbruck

Die Qualifikation zum Springen in Innsbruck am 3. Januar 2008 musste wegen schlechter Wetterverhältnisse abgesagt werden. Bei starkem Wind war auch zuvor das Training nach 24 Springern unterbrochen worden. Einige Trainer hielten die Bedingungen für gefährlich. Das dritte Springen der Schanzentournee wurde abgesagt und wurde am 5. Januar 2008 in Bischofshofen nachgeholt.

Bischofshofen

Es gewannen schließlich Janne Ahonen vor Thomas Morgenstern und Simon Ammann. Auf Platz sieben überzeugte der Deutsche Michael Neumayer mit Sprüngen von 130 und 132 Metern. Er belegte so beim vorletzten Springen in der Gesamtwertung Platz sechs. Die anderen beiden Deutschen, Georg Späth mit 105,3 Punkten und der angeschlagene Michael Uhrmann mit 98,8 Punkten, hatten auf den Plätzen 35 bzw. 44 das Finale verpasst. In der Qualifikation sind bereits Severin Freund und Felix Schoft ausgeschieden.

Janne Ahonen siegte am 6. Januar 2008 beim letzten Springen der Vierschanzentournee vor Anders Bardal und Thomas Morgenstern. Damit ist Jens Weißflog mit vier Gesamtsiegen nicht mehr Rekordhalter und wurde vom Finnen Janne Ahonen mit fünf Tourensiegen abgelöst. Der erste Durchgang wurde geprägt von Dauerregen und dem vorzeitigen Ausscheiden einiger Tourfavoriten, beispielsweise Gregor Schlierenzauer, Tom Hilde und Simon Ammann. Die Anlaufspur wurde durch den Dauerregen sehr beeinträchtigt, und im Verlauf des Wettbewerbs konnten die Springer deshalb immer langsamer starten. Davon konnte der Deutsche Michael Neumayer profitieren: Er landete auf Platz zehn und im der Gesamtwertung auf Platz drei. In der Gesamtwertung lag Ahonen mit 1085,8 Punkten am Ende klar vor Thomas Morgenstern mit 1066,0 Punkten und Neumayer mit 994,6 Punkten. Achter in der Gesamtwertung wurde Martin Schmitt mit 955,9 Punkten. Er konnte Nutzen aus seiner frühen Startzeit ziehen und verbuchte in Bischofshofen als Vierter sein bestes Saisonergebnis. Janne Ahonen konnte nach seinen Erfolgen in den Jahren 1999, 2003, 2005 und 2006 seinen fünften Triumph feiern. Lob gab es auch vom vormaligen Rekordhalter Jens Weißflog, der seinen Hut vor dem Finnen zog. Der österreichische Trainer Alexander Pointner bedauerte die schlechten Bedingungen des Springens. So war die dritte Station in Innsbruck am Freitag ganz abgesagt und am Samstag in Bischofshofen nachgeholt worden. Georg Späth landete auf Platz 20, Severin Freund wurde 22. und Felix Schoft verbuchte einen 44. Platz. Michael Uhrmann war in der Qualifikation ausgeschieden.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 6, 2006

Bär wieder in Bayern

Bär wieder in Bayern – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Bär wieder in Bayern

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:40, 6. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 06.06.2006 – Sechs tote Schafe lassen keinen Zweifel: Der Bär JJ1, auch „Bruno“ genannt, ist nach seinem Aufenthalt in Österreich nach Bayern zurückgekehrt. Am Sonntag wie am Montag riss er dort jeweils drei Schafe im Gebiet Garmisch-Partenkirchen.

Das Tier legte dabei in vier Tagen eine Strecke von 80 Kilometern von seinem letzten vermuteten Aufenthaltsort am Achensee in Österreich zurück. Der ursprünglich aus Italien stammende Bär war bereits vor zwei Wochen als erster Bär seit 170 Jahren zu Besuch in Deutschland und hält sich seitdem im deutsch-österreichischen Grenzgebiet auf.

Nach Einschätzung von Experten ist das Verhalten des Bären nicht arttypisch, denn Bären ernährten sich zu einem großen Teil von pflanzlicher Nahrung. JJ1 hingegen hat seit seinem Auftauchen bereits um die 20 Schafe und etliche Hühner getötet. Seine Beute frisst er dabei meist nicht einmal ganz auf.

Die Nähe des Bären zu menschlichen Siedlungen stellt nach Angaben des Sprechers des bayerischen Umweltministeriums, Roland Eichhorn, ein immer größer werdendes Risiko für Menschen dar – es sei nur eine Frage der Zeit, bis der Bär mit Menschen zusammentreffe, und keiner könne sagen, was passiere, wenn er sich dabei in die Enge getrieben fühle und angreife.

Aus diesem Grund soll der Bär jetzt so rasch wie möglich eingefangen oder im Ernstfall auch erschossen werden. Anders als in Tirol, wo eine zunächst erteilte Abschussgenehmigung für den Bären inzwischen zurückgezogen wurde, bleibt eine solche in Bayern weiterhin bestehen. Wenn möglich, will man den Bären jedoch lebend fangen. Nach bisher 25 erfolglosen Fangversuchen und einer mehrwöchigen Jagd auf den Bären quer durch die Alpen gilt dabei Hilfe aus Finnland am erfolgversprechendsten: Finnische Bärenhunde sollen im Laufe der Woche eintreffen, den Bären aufspüren und vor die Flinte eines Schützen mit einem Betäubungsgewehr locken.

Nach erfolgreicher Betäubung will man den Bären mit einem Hubschrauber abtransportieren und in einen Zoo bringen. Nach Anbringen eines Senders würde er eventuell in Italien wieder freigelassen.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 26, 2006

Alpine Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen

Alpine Ski-WM 2011 in Garmisch-Partenkirchen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:48, 26. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 26.05.2006 – Die alpine Ski-Weltmeisterschaft 2011 wird in Garmisch-Partenkirchen stattfinden. Das entschied der Rat des internationalen Skiverbands FIS gestern auf seinem 45. Kongress in Vilamoura. Garmisch-Partenkirchen setzte sich mit neun zu sechs Stimmen gegen die österreichische Stadt Schladming durch. Zudem entschied der Rat des Skiverbandes, dass die Skiflug-WM 2010 im slowenischen Planica, die nordische Ski-WM 2011 in Olso, die Snowboard-WM 2011 im spanischen La Molina und die Freestyle Weltmeisterschaft 2011 in Deer Valley in den Vereinigten Staaten stattfinden werden.

Quellen

  • fis-ski.com: „FIS MEDIA INFO: Organizers for the 2010 and 2011 FIS World Championships“ (englischsprachige Quelle) (25.05.2006) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 22, 2006

Nach 170 Jahren: Braunbär wieder in Deutschland

Nach 170 Jahren: Braunbär wieder in Deutschland

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 12:34, 22. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 22.05.2006 – Nach 170 Jahren gibt es erstmals in Deutschland wieder wild lebende Braunbären. Nördlich von Garmisch-Partenkirchen riss das Tier am gestrigen Sonntag vier Schafe, wie eine Sprecherin des World Wildlife Fund (WWF) bekannt gab. Das Tier kam aus Österreich, wo es bereits im Tiroler Lechtal mehrere Bienenstöcke geplündert hatte. Am Samstag war der Bär bei Dickelschwaig im Graswangtal ebenfalls bei Garmisch-Partenkirchen unterwegs, wo er drei Schafe riss.

Bereits letzten Mittwoch wurde der Bär in Tirol in der Nähe von Füssen gesichtet. Nach Angaben des WWF wanderte er in Richtung Norden. Pro Tag kann das Tier eine Wegstrecke von rund 20 Kilometern zurücklegen. Ein WWF-Bärenexperte meinte, der gesichtete Bär sei „extrem mobil“ – woraus sich schließen ließe, dass es sich um ein männliches Tier handele.

Nun wollen Experten des WWF und der Universität Freiburg dem Tier ein Peilgerät umhängen. Dazu soll es gefangen, betäubt und danach sofort wieder freigelassen werden. Das bayerische Umweltministerium hat bereits die Genehmigung dazu erteilt.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Braunbär in Deutschland: Freigabe zum Abschuss

Braunbär in Deutschland: Freigabe zum Abschuss

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 22:17, 22. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 22.05.2006 – Bayerns Umweltminister Werner Schnappauf (CSU) hat heute in München dem Abschuss des ersten Braunbären, der seit 170 Jahren in Deutschland in freier Wildbahn gesichtet wurde, zugestimmt.

„Der Bär ist zu einem Problembären geworden“, so Schnappauf. „Der Bär ist ganz offensichtlich außer Rand und Band.“ Der Abschuss soll laut Schnappauf aus Sicherheitsgründen erfolgen. Ursprüngliche Pläne, den Bären zu betäuben und einzufangen, wurden daher verworfen. Der Bär hatte gestern in der Nähe von Garmisch-Partenkirchen vier Schafe gerissen. Am Sonntagabend hatte der bayerische Umweltminister die Erlaubnis gegeben, den Bären einzufangen, wonach er später wieder freigelassen werden sollte.

Die Umweltschutzorganisation WWF gab in einer Pressemitteilung bekannt, dass sie den Beschluss des Umweltministers akzeptiere. Der Beschluss ist laut WWF in Absprache mit Wildbiologen und Bärenexperten getroffen worden. Die Umweltschutzorganisation hofft jedoch, dass es noch gelingt, den Bären lebendig einzufangen. Der Abschuss des Bären rechtfertige sich nach Meinung der Umweltschutzorganisation durch die Gefährdung für Menschen, die von dem „verhaltensauffälligen Bären“ ausgehe. In der Pressemitteilung des WWF heißt es weiter, dass ein konfliktfreies Nebeneinander von Mensch und Bär bei diesem Tier sehr unwahrscheinlich sei. Die Umweltschutzorganisation fordert von der Staatsregierung einen „Management Plan“, mit dem die Bevölkerung auf einwandernde wilde Tiere vorbereitet werden soll. Der Plan solle sich besonders an Schäfer, Landwirte, Imker, Wanderer und Förster richten.

Themenverwandte Artikel

  • Nach 170 Jahren: Braunbär wieder in Deutschland (22.05.2006)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 7, 2006

Innenminister einigen sich auf einheitliche Regelungen zur Einwanderung

Innenminister einigen sich auf einheitliche Regelungen zur Einwanderung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 21:52, 7. Mai 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Garmisch-Partenkirchen (Deutschland), 07.05.2006 – Die Innenminister der Bundesländer haben sich auf einer Konferenz in Garmisch-Partenkirchen am 5. Mai 2006 auf einheitliche Einwanderungsbestimmungen geeinigt. Größte Neuerung ist dabei, dass in Zukunft in allen Ländern Einbürgerungskurse zur Pflicht gemacht werden.

Es wurde einheitlich beschlossen, dass das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge die Kriterien für die Kurse, in denen unter anderem Wissen über das Grundgesetz vermittelt werden soll, in den nächsten Monaten festschreibt. Die genaue Ausgestaltung der Abprüfung dieses Wissens bleibt allerdings den Ländern überlassen. Dazu wurden teils widersprüchliche Aussagen gemacht. Einerseits wird im Beschluss der Innenminister ausgesagt, die Bescheinigung eines „bestandenen“ Einwanderungskurses würde meist ausreichen. Andererseits kam vom bayrischen Innenminister Günther Beckstein die Aussage, dass die Kursinhalte statt durch eine Prüfung auch durch ein Rollenspiel kontrolliert werden könnten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 6, 2006

Die ersten Riesenslalom-Weltcup-Punkte für Felix Neureuther

Die ersten Riesenslalom-Weltcup-Punkte für Felix Neureuther

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:07, 6. Mrz. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Yongpyong (Südkorea), 06.03.2006 – Am 4. März 2006 wurde der alpine Weltcup-Riesenslalom in Südkorea ausgetragen. Die deutsche Nachwuchshoffnung der Herren-Ski-Mannschaft, der 21-jährige Felix Neureuther aus Garmisch-Partenkirchen, errang einen Achtungserfolg. Er ging als einziger deutscher Fahrer ins Rennen und kam auf den 21. Platz in einer Zeit von 2:16,53 Minuten. Damit lag er in der Platzierung sogar noch vor dem österreichischen Ski-Weltmeister Hermann Maier. Er kam auf Platz 23.

Die Tatsache, dass Neureuther zweimal ins Ziel kam, bescherte ihm zum ersten Mal in seiner Profi-Karriere Weltcup-Punkte im Riesenslalom. Bisher schaffte es Neureuther kein einziges Mal, bei beiden Läufen ins Ziel zu kommen. Nach dem ersten Lauf lag Neureuther noch abgeschlagen auf Platz 29. Nachdem er aber im zweiten Lauf überraschend die zwölftbeste Zeit aller Fahrer erreicht hatte, addierten sich beide Zeiten zu dem 21. Platz.

Durch diese Platzierung darf der Deutsche Skiverband (DSV) beim nächsten Riesenslalom einen zweiten Fahrer ins Rennen schicken. Neureuther ist froh darüber: „Das wurde auch höchste Zeit, ich will nicht immer allein rumfahren, Ich war noch müde vom Jetlag, das war nicht einfach. Aber Skifahren macht mir einfach so viel Spaß, da nimmt man das gerne in Kauf. Ich habe nun endlich gezeigt, dass es auch im Riesenslalom klappt.“

Hatte Neureuther bei den Olympischen Spielen in Turin noch zu viel riskiert, so fuhr er in Südkorea wohl überlegt die Strecke hinab. Über seinen Platz vor Hermann Maier ist der Jungfahrer stolz.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Olympische Winterspiele

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »