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April 1, 2013

Rom: Einbruch ins etruskische Nationalmuseum

Rom: Einbruch ins etruskische Nationalmuseum

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Veröffentlicht: 15:54, 1. Apr. 2013 (CEST)
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Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia

Rom (Italien), 01.04.2013 – In der Nacht zum Sonntag sprengten zwei oder drei Täter den Eingang zur Villa Giulia, eine ehemals päpstliche Sommerresidenz im Norden Roms, die das Museo Nazionale Etrusco di Villa Giulia beherbergt.

In den Räumen des Museums warfen sie Rauchbomben, weshalb sie auf den Überwachungsvideos nicht zu erkennen sind. Vitrinen wurden zertrümmert. Sie erbeuteten Schmuckstücke aus der Sammlung Castellani, die im Jahr 1919 dem italienischen Staat übereignet wurde und mehr als tausend antike und moderne Exponate enthält. Die Beutestücke sollen nicht besonders wertvoll sein. Die Wachleute hatten die Feuerwehr gerufen, in der allgemeinen Verwirrung konnten die Täter unerkannt entkommen.

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September 13, 2012

Neapel: Krieg zwischen Camorra-Clans

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Neapel: Krieg zwischen Camorra-Clans

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Veröffentlicht: 14:15, 13. Sep. 2012 (CEST)
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Neapel (Italien), 13.09.2012 – Am Sonntagmorgen wurde der 42 Jahre alte Raffaele Abete vor der „Caffetteria Zeus“ im neapolitanischen Stadtteil Scampia von zwei Killern mit drei Schüssen in den Kopf ermordet (Bild). Vermutlich ein Racheakt eines Camorraclans, nach der Ermordung von Gaetano Marino am Strand von Terracina vor zwei Wochen.

Der Ermordete galt nicht als einflussreich. Opfer dürfte er geworden sein, weil er der Bruder des in Strafhaft befindlichen Camorrachefs Arcangelo Abete, genannt „Arcangelo“ („Erzengel“), ist. Nicht ohne Hintergrund ist der Tatort des Mordes, er befindet sich im tristen Ortsteil Scampia im Norden der Stadt und hat den Beinamen „größter Drogensupermarkt Europas“. Dort gibt es riesige Wohnblöcke, an denen der Zahn der Zeit schon extreme Spuren hinterlassen hat. Tausende Menschen wohnen trotzdem darin. Wegen ihres einst blauen Anstrichs werden sie „Case dei Puffi“, Häuser der Schlümpfe genannt. Hunderte Kriminelle teilen sich den Drogenmarkt im Viertel. Die Staatsanwaltschaft schätzt den Umsatz von illegalen Drogen im Stadtteil auf 100 Millionen Euro.

Vieles spricht dafür, dass man am Anfang eines neuen Mafiakriegs steht. Mehrere Personen, die Angehörige verschiedener Camorraclans waren, sind in den vergangenen Monaten ermordet worden. Innenminister Annamaria Cancellieri sagte: „In der letzten Zeit haben wir starke Kontrollen auf dem Gebiet umgesetzt. Wahrscheinlich war es nicht genug, und wir müssen mehr tun“.

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August 26, 2012

Terracina in Süditalien: Mord an einem ehemaligen Camorra-Chef am Strand

Terracina in Süditalien: Mord an einem ehemaligen Camorra-Chef am Strand

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Veröffentlicht: 21:48, 26. Aug. 2012 (CEST)
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Der Strand von Terracina (Archivbild)

Terracina (Italien), 26.08.2012 – Gaetano Marino, der Boss einer Gruppe von Mafiosi, die sich vom mächtigen Di-Lauro-Clan losgesagt hatten, wurde am Strand von Terracina vor den Augen seiner Familie und vieler Touristen erschossen. Dem Opfer wurde mit einer halbautomatischen Pistole ins Gesicht geschossen.

Einem der Mörder gelang die Flucht in einem grauen Fiat Punto, der zweite Täter konnte festgenommen werden. Am Strand brach Panik aus. Gaetano Marino, auch „Spalter“ genannt, hat bei einer Sprengstoffexplosion beide Hände verloren. Dies brachte ihm einen weiteren Spitznamen ein: „Moncherino” (Armstumpf). Der Machtkampf im Di-Lauro-Clan hat in den Straßen von Neapel schon viele Todesopfer gefordert. Der Clan gehört zur Mafiaorganisation Camorra.

Ein Auftritt der 12-jährigen Tochter des Ermordeten in einer Neujahrssendung des staatlichen Rai-Fernsehens hatte erst vor kurzem zu herber Kritik geführt. Sie hatte das Lied ihrem Vater gewidmet, der sich unter den Zuschauern befand.

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May 19, 2012

Reggio Calabria: Justiz beschlagnahmt Vermögen im Wert von 330 Millionen Euro von einstigem Glückspielkönig

Reggio Calabria: Justiz beschlagnahmt Vermögen im Wert von 330 Millionen Euro von einstigem Glückspielkönig

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Veröffentlicht: 14:02, 19. Mai 2012 (CEST)
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Geldspielautomat

Reggio Calabria (Italien), 19.05.2012 – Der 72-jährige Gioacchino Campolo wurde im Januar 2011 wegen seinen Verbindungen zur ’Ndrangheta zu 18 Jahren Haft verurteilt. Jahrelang hatte er den Glücksspielmarkt in Reggio Calabria kontrolliert. Jetzt hat die Justiz auf sein angehäuftes Vermögen zugegriffen und ihn um 330 Millionen Euro ärmer gemacht.

Aus Polizeikreisen wurden berichtet, man habe vier der Unternehmen von Campolo beschlagnahmt. In Rom, Mailand und Paris wurden 250 Wohnungen, Geschäfte, Luxusautos, 27 Bankkonten und über 100 Bilder, darunter von den bekannten Malern Salvador Dalí und Giorgio de Chirico, konfisziert. Die Wertgegenstände waren schon Juli 2010 vorläufig beschlagnahmt worden.

Die ’Ndrangheta hatte dem „Pokerkönig“ geholfen ein Monopol aufzubauen. Mitbewerber wurden aus dem Markt gedrängt. Geschäftsleute wurden gezwungen die Geldspielautomaten der Firmen von Campolo aufzustellen. Seine Gewinnmargen erhöhte er durch gezielte Eingriffe in die Automaten.

Die ’Ndrangheta ist eine der Mafiaorganisationen Italiens und hat ihren Ursprung in Kalabrien, zwischenzeitlich agiert sie weltweit und verdient Milliarden mit dem Handel von Drogen. Daneben gibt es weitere Organisationen der Mafia in Italien, die Camorra in Neapel, die Cosa Nostra, die Stidda auf Sizilien und die Sacra Corona Unita in Apulien.

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May 15, 2012

Rom: Grab eines Mafioso wurde im Fall eines vor 29 Jahren verschwundenen Mädchens geöffnet

Rom: Grab eines Mafioso wurde im Fall eines vor 29 Jahren verschwundenen Mädchens geöffnet

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Veröffentlicht: 20:49, 15. Mai 2012 (CEST)
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Innenraum der Basilika Sant’Apollinare, in deren Krypta sich das Grab befindet

Rom (Italien), 15.05.2012 – Nach anonymen Hinweisen sollten sich im Grab eines berüchtigten Mafioso Hinweise auf einen 29 Jahre zurückliegenden Vermisstenfall befinden. Damals war die 15-jährige Emanuele Orlandi, Tochter eines Vatikanangestellten, spurlos auf dem Weg zur Musikstunde verschwunden. Jetzt wurde das Grab mit Genehmigung des Heiligen Stuhls geöffnet.

Bei dem Mafioso, der in seiner Totenruhe gestört wurde, handelt es sich um Enrico De Pedis, er wurde am 2. Februar 1990 erschossen. Damals war er Chef der Magliana-Bande, getötet wurde er von einem konkurierenden Mafiaclan. Der Magliana-Clan war bekannt für Mord, Raub, Erpressungen und Entführungen. Eine Aussage der früheren Lebensgefährtin von De Pedis bestätigte die anonymen Anrufe, danach soll der Mafioso an der Entführung des Mädchens beteiligt gewesen sein. Auch gab es Mutmaßungen, der Fall stehe in Verbindung mit dem Attentat auf Johannes Paul II. durch Ali Agca.

Bei der Exhumierung wurde neben dem Sarg eine Kassette mit Knochen gefunden. Zwischenzeitlich geht man aber davon aus, dass diese 200 oder 300 Jahre alt sind. In der Basilika werden sonst nur ranghohe Kirchenmänner zur letzen Ruhe gelegt. Wie der Mafiaboss dort seine Grabstätte erhalten hat, wirft Fragen auf. Im Sarg lag De Pedis, das bestätigten Spezialisten, die den Leichnam untersucht hatten. Der Bruder der Vermissten ist weiter bemüht, ihr Schicksal aufzuklären: Es sei ein Akt der Liebe gegenüber seiner Schwester, die Unrecht erlitten habe: „Sie haben ihr nicht erlaubt, ihr Leben zu leben.“

Bild der am 22. Juni 1983 verschwundenen 15-jährigen Emanuele Orlandi

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May 3, 2012

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

Camorra stellt nahezu perfektes Falschgeld her

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Veröffentlicht: 08:30, 3. Mai 2012 (CEST)
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Einer Frau werden von einer Mitarbeiterin der Österreichischen Nationalbank die Sicherheitsmerkmale eines Euro-Scheins erklärt.

Giugliano in Campania (Italien), 03.05.2012 – Die Europäische Zentralbank (EZB) ist besorgt: In Italien expandiert die Camorra in Sachen Falschgeldherstellung. Inzwischen kommen nahezu perfekt nachgemachte Euro-Scheine auf den Markt.

Rund um die Gemeinde Giugliano nördlich von Neapel gibt es die meisten Werkstätten zur Herstellung von Eurofalsifikaten in Europa. Nach italienischen Medienberichten will die Regierung Monti einen Schwerpunkt in der Bekämpfung dieser Kriminalität setzen. Besondere Besorgnis lösen die hervorragenden Reproduktionstechniken aus, die zur Produktion eingesetzt werden. Mehr als die Hälfte der falschen Banknoten, die in den Ländern der Eurozone angehalten werden, stammen aus der Region um Giugliano. Als „angehalten“ gilt Falschgeld, das sich im Zahlungsverkehr befunden hat, erkannt und sichergestellt wurde. Das Gebiet wird durch die Camorra kontrolliert.

Den Fälschern in der Region ist es gelungen, die Sicherheitselemente der Scheine nachzuahmen. Diese sollen dem Spezialisten, dem Warenhaus und auch dem Verbraucher ermöglichen, falsche von echten Scheinen zu unterscheiden.

Gefälschte Scheine im Millonenwert wurden durch die Organisationen der Mafia insbesondere in Nordafrika, Kolumbien und in Nahost in Umlauf gebracht.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität

Videobericht[Bearbeiten]

Video in italienischer Sprache über die Aushebung von Fälscherwerkstätten der Camorra & ‘Ndrangheta italienischsprachige Quelle

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April 14, 2012

Italien: \’Ndrangheta Boss Presta verhaftet

Italien: ‘Ndrangheta Boss Presta verhaftet

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Veröffentlicht: 09:04, 15. Apr. 2012 (CEST)
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Cosenza (Italien), 14.04.2012 – Franco Presta ist einer der großen Bosse der ’Ndrangheta. Seit dem Jahr 2009 steht er weit oben auf den italienischen Fahndungslisten. Ihm wird vorgeworfen drei Mitglieder eines rivalisierenden Clans getötet zu haben. Jetzt ging er den Ermittlern in Cosenza ins Netz.

Der Mafiaboss hatte sich in einer Wohnung nahe der Universität versteckt gehalten, dort gelang die Festsetzung. Er wird zu den 100 gefährlichsten Verbrechern Italiens gezählt.

Die ’Ndrangheta ist in Kalabrien beheimatet und gilt derzeit als die aktivste unter den Mafiaorganisationen. Sie agiert heute in ganz Europa, Nord- und Südamerika sowie Russland und Australien. Die Einnahmen werden unter anderem im Drogen-, Waffenhandel, mit Geldwäsche und durch Erpressungen erzielt.

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February 17, 2012

Schweiz: Sicherstellung von gefälschten US Bonds der Mafia im Wert von sechs Billionen Dollar

Schweiz: Sicherstellung von gefälschten US Bonds der Mafia im Wert von sechs Billionen Dollar

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Veröffentlicht: 22:18, 17. Feb. 2012 (CET)
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Potenza (Italien) / Schweiz, 17.02.2012 – In einer Anti-Mafia-Operation von italienischen Staatsanwälten aus Potenza wurden in Zusammenarbeit mit der Schweizer Justiz und den dortigen Ermittlungsbehörden gefälschte US-Bonds in Wert von sechs Billionen US-Dollar in der Schweiz sichergestellt.

Im Jahr 2007 waren die Papiere in drei Kisten von Hongkong nach Zürich geschmuggelt worden, wo sie von einer Schweizer Gesellschaft übernommen wurden. Bei Ermittlungen gegen einen Mafia-Clan aus der süditalienischen Region Basilikata war insbesondere durch Telefonüberwachungen bekannt geworden, dass die gefälschten Bonds an ein Entwicklungsland verkauft werden sollten. Acht Personen wurden wegen Betrugs verhaftet.

Die Ermittlungen dauerten länger als ein Jahr. Die italienische Staatsanwaltschaft fand lobende Worte für die gute Zusammenarbeit mit der Schweiz.

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  • Portal:Organisierte Kriminalität
  • Portal:Schweiz
  • Portal:Italien

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February 3, 2012

Deutschland muss Nazi-Opfern keine Entschädigung zahlen

Deutschland muss Nazi-Opfern keine Entschädigung zahlen

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Veröffentlicht: 19:43, 3. Feb. 2012 (CET)
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Internationaler Gerichtshof

Den Haag (Niederlande), 03.02.2012 – Der Internationale Gerichtshof (IGH) in Den Haag hat entschieden: Ausländische Gerichte können Deutschland nicht für Kriegsverbrechen durch den Nationalsozialismus belangen. Dementsprechende Urteile in Italien seien nicht mit dem Völkerrecht vereinbar und würden die deutsche Staatsimmunität nicht anerkennen, sagte Richter Hisashi Owada in der Urteilsbegründung.

Ende 2008 hatte die Bundesregierung sich an den IGH gewandt, um die Urteile zu prüfen. In Italien waren Entschädigungen für Nazi-Verbrechen zwischen September 1943 und Mai 1945 während der deutschen Besatzung gefordert worden. Der dortige Kassationsgerichtshof hatte entschieden, dass Deutschland die Hinterbliebenen eines Massakers in dem Dorf Civitella 1944 entschädigen müsse. Mehr als 200 Einwohner waren dort durch Wehrmachtssoldaten ermordet worden. Grundsätzlich ging es darum, ob Privatpersonen vor Gericht in einem Staat Anklage gegen einen anderen Staat stellen können. Deutschland hatte bereits aufgrund eines Abkommens von 1961 Reparationszahlungen in Höhe von 40 Millionen Deutsche Mark an Italien bezahlt. Weitere individuelle Forderungen lehnt die Bundesregierung ab. Diese Haltung wird von dem neuen Urteil des IGH gestärkt.

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  • Portal:Vereinte Nationen
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January 21, 2012

Aversa bei Neapel: Italienische Polizei nimmt Chef eines Camorra-Clans fest

Aversa bei Neapel: Italienische Polizei nimmt Chef eines Camorra-Clans fest

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Veröffentlicht: 20:53, 21. Jan. 2013 (CET)
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Weg in Aversa

Aversa (Italien), 21.01.2012 – Nach einer einstündigen Verfolgungsjagd konnte Carmine Schiavone, Chef des Casalesi-Clans, des mächtigsten Clans der Camorra, durch die Polizei festgenommen werden.

Im Morgengrauen war er in einem Nachtclub in Aversa entdeckt worden, durch eine versteckte Tür konnte er zunächst fliehen. Bei seiner Festnahme sagte er zu den Polizisten: „Das habt ihr gut gemacht“. Danach brachte er aber zum Ausdruck, dass er die Polizei grundsätzlich nicht ins Herz geschlossen habe. Er ist der Sohn von Francesco Schiavone, der eine lebenslange Haftstrafe verbüßt. Damit sind jetzt vier seiner fünf Söhne im Gefängnis.

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