WikiNews de

April 18, 2010

Holocaust-Leugner Williamson will Berufung gegen Urteil wegen Volksverhetzung einlegen

Holocaust-Leugner Williamson will Berufung gegen Urteil wegen Volksverhetzung einlegen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:24, 18. Apr. 2010 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Regensburg / Mainz (Deutschland), 18.04.2010 – Richard Williamson, wegen Leugnung des Holocaust und Volksverhetzung verurteilter Bischof der erzkonservativen Pius-Bruderschaft, will das Urteil des Amtsgerichts Regensburg vom Freitag nicht akzeptieren. Das teilte sein Rechtsanwalt gegenüber dem ARD-Magazin „Report Mainz“ mit. Das Gericht hatte den 70-Jährigen zu 100 Tagessätzen von je 100 Euro verurteilt.

Die Verteidigung hatte argumentiert, Williamson sei nicht bewusst gewesen, dass das Interview auch in Deutschland verbreitet werde. In Deutschland ist die Leugnung des Holocaust strafbar.

In einem Interview mit dem schwedischen Fernsehen hatte Williamson anlässlich eines Aufenthaltes in der Pius-Gemeinde Zaitzkofen am 1. November 2008 den Holocaust an den Juden relativiert und die Existenz von Gaskammern geleugnet. Seiner Meinung nach seien zwar „zwei- oder dreihunderttausend Juden in Nazi-Konzentrationslagern“ umgekommen, „aber nicht so“. Er glaube, dass keiner davon in Gaskammern umgekommmen sei. Williamson hatte sich im November 2008 im Priesterseminar der Bruderschaft in Zaitzkofen nahe Regensburg aufgehalten.

Zahlreiche Neonazis und Holocaust-Leugner waren durch den Prozess angelockt worden, zu dem Williamson selbst nicht erschienen war: Das Nachrichtenportal „regensburg-digital.de“ berichtete, im Gerichtssaal habe „sich ein Völkchen eingefunden, auf das zutrifft, was Oberstaatsanwalt Edgar Zach auch bei Williamson ausmacht: einen ‚pathologischen Drang, seine wirren Ansichten zu verbreiten‘.“

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 22, 2006

Edvard Munch: Räuber bot Gemälde an

Edvard Munch: Räuber bot Gemälde an – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Edvard Munch: Räuber bot Gemälde an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 20:46, 22. Aug. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Oslo (Norwegen), 22.08.2006 – Am 22. August 2004 wurden im Osloer Munch-Museum die Gemälde „Madonna“ und „Der Schrei“ des norwegischen Expressionisten Edvard Munch gestohlen. Jetzt hat sich nach Angaben der norwegischen Tageszeitung „Dagbladet“ vom Montag der norwegische Räuber gemeldet. Er gab bekannt, angeblich die beiden Gemälde zurückgeben zu wollen.

Grund für seinen Sinneswandel ist die Hoffnung auf eine mildere Strafe im Berufungsprozess. Die Urteile wurden im Mai 2006 gesprochen.

Themenverwandte Artikel

  • Munch-Ausstellung im Museum of Modern Art (09.01.2006)
  • Munch-Ausstellung in Dortmund (29.01.2005)
  • Oslo: Prozessbeginn um Raub der Munch-Gemälde (14.02.2006)
  • Oslo: Urteile im Munch-Prozess verkündet (02.05.2006; auch Quelle)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 18, 2006

Reaktionen auf Urteil gegen einen Friedensaktivisten im Sudan

Reaktionen auf Urteil gegen einen Friedensaktivisten im Sudan

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:17, 18. Aug. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Khartum (Sudan), 18.08.2006 – Nach der Verurteilung von Tomo Križnar, dem Friedensaktivisten, Schriftsteller und Sondergesandten des slowenischen Präsidenten im Sudan, wegen „illegaler Einreise, Spionage und Verbreitung falscher Nachrichten“ am 14. August regt sich Widerstand.

Tomo Križnar war im Februar 2006 mit Hilfe von Rebellen aus dem benachbarten Tschad in die sudanesische Krisenregion Darfur eingereist, um als Sondergesandter der slowenischen Regierung die dortigen Zustände zu untersuchen. Am 20. Juli wurde er verhaftet und anschließend aufgrund der oben genannten Tatbestände von einem Gericht in Al-Fashir im Bundesstaat Schamal Darfur (Nord-Darfur) zu zwei Jahren Haft und einem Bußgeld von 500.000 Dinar (2.400 US-Dollar) verurteilt. Seine Fotoausrüstung sowie Film- und Fotomaterial wurden beschlagnahmt.

Die Regierung Sloweniens fordert die Freilassung Tomo Križnars. Der slowenische Präsident Janez Drnovšek schrieb einen entsprechenden Brief an seinen sudanesischen Amtskollegen Omar al-Bashir. Laut dem slowenischen Außenministerium ist der slowenische Konsul in Ägypten auf dem Weg nach Al-Fashir, um Križnar zu besuchen.

Die slowenische Sektion von amnesty international plant eine Protestkampagne zugunsten Križnars. Die Menschenrechtsorganisation „Aegis Trust“ hat dazu aufgerufen, Visaanträge an sudanesische Botschaften zu richten, um „nach Darfur zu reisen und Tomo Križnar im Gefängnis zu besuchen“.

Križnars sudanesischer Anwalt, Mohammed Madjub, hat gegen das Urteil Berufung eingelegt und sieht gute Chancen, dass es angesichts des internationalen Drucks nicht vollstreckt und sein Mandant stattdessen des Landes verwiesen wird.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 25, 2006

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erneute Haft für Mehmet Ali Ağca

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 16:17, 25. Jan. 2006 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Ankara (Türkei), 25.01.2006 – Der Türke und Papstattentäter Mehmet Ali Ağca musste, wie Wikinews bereits berichtete, erneut bis 2010 in Haft. Die Inhaftierung wurde auf Grund eines Beschlusses des Berufungsgerichtes veranlasst. Berufung hatte die Regierung selbst eingelegt. Die Staatsanwaltschaft entschied außerdem am Montag, dass die Haft bis 2010 dauern wird.

Während seiner Verhaftung hatte sich Ağca wieder als Messias bezeichnet. Dies tat er bereits in einem Brief, den er 2000 an die türkische Regierung schickte.

Themenverwandte Artikel

  • Mehmet Ali Ağca wurde aus dem Gefängnis entlassen (12.01.2006)
  • Mehmet Ali Ağca muss nicht zum Militär (17.01.2006)
  • Mehmet Ali Ağca in Istanbul wieder in Haft (22.01.2006)

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 16, 2005

Pfahls legt Revision ein

Pfahls legt Revision ein – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Pfahls legt Revision ein

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche

Augsburg (Deutschland), 16.08.2005 – Der ehemalige Verteidigungsstaatssekretär Ludwig-Holger Pfahls hat Revision gegen das am vergangenen Freitag verkündete Urteil des Landgerichts Augsburg eingelegt. Ziel ist laut Verteidigung, dass Pfahls eine geringere Haftstrafe bekommt.

Hintergrund dürfte aber vielmehr sein, dass bei einem noch nicht rechtskräftigen Urteil die 10. Strafkammer für die Entscheidung über eine vorzeitige Haftentlassung zuständig ist. Müsste sich erst eine andere Strafkammer in den Fall einarbeiten, könnte eine Verzögerung die Folge sein. Unter Anrechnung der Auslieferungs- und Untersuchungshaft hätte Pfahls im September die Hälfte seiner Strafe verbüßt, so dass der Rest dann zur Bewährung ausgesetzt werden könnte.

Der ehemalige CSU-Politiker war der Vorteilsannahme und Steuerhinterziehung für schuldig befunden und zu zwei Jahren und drei Monaten Haft verurteilt worden.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

July 23, 2005

Bernd Schuster erhält 94.000 Euro Abfindung und geht in Berufung

Bernd Schuster erhält 94.000 Euro Abfindung und geht in Berufung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 23. Jul. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Valencia / Getafe (Spanien), 23.07.2005 – Der frühere deutsche Nationalspieler Bernd Schuster hat von seinem ehemaligen Verein UD Levante eine Abfindung in Höhe von 94.000 Euro zugesagt bekommen.

Schuster war im Mai 2005 von Levante wegen Erfolglosigkeit entlassen worden, obwohl sein Vertrag noch bis 2006 lief. Sein ehemaliger Verein war während seiner Amtszeit in die zweite Liga abgestiegen. Nach der Entlassung ging der Augsburger vor das Arbeitsgericht in Valencia um eine Abfindung zu erstreiten.

Der „Blonde Engel“, der mittlerweile beim spanischen Erstligisten CF Getafe arbeitet, ist mit diesem Urteil nicht zufrieden. Er hatte eine Summe von 800.000 Euro gefordert und geht nun in Berufung.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.