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November 25, 2011

München: Spaziergänger melden einen Wolf im Forstenrieder Park

München: Spaziergänger melden einen Wolf im Forstenrieder Park

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Veröffentlicht: 14:31, 25. Nov. 2011 (CET)
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Forstenrieder Park

München (Deutschland), 25.11.2011 – Am Donnerstag erhielt der Förster vom Forstenrieder Park mehrere Anrufe. Verängstigte Spaziergänger teilten mit, dass sie einen Wolf im Wald gesehen hätten.

Die Polizei wurde eingeschaltet. Erste Ermittlungen ergaben, dass es sich um einen ausgesetzten Hund handeln dürfte, der große Ähnlichkeit mit einem Wolf hat. Die Hundehalterin ist bekannt, konnte jedoch noch nicht erreicht werden. Sie wohnt nicht mehr in München.

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January 29, 2011

Mecklenburg-Vorpommern: Rentiere im Müritzkreis offenbar von Wolf gerissen

Mecklenburg-Vorpommern: Rentiere im Müritzkreis offenbar von Wolf gerissen

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Veröffentlicht: 21:38, 29. Jan. 2011 (CET)
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Canis lupus

Schwerin (Deutschland), 29.01.2011 – Im Landkreis Müritz (Mecklenburg-Vorpommern) wurden nach Angaben des Agrarministeriums drei Rentiere eines Rentierzüchters gerissen. Drei weitere Tiere wurden verletzt. Gutachter konnten die Bisswunden und gefundenen Fährten einem Wolf zuordnen. Dem Rentierzüchter wurde von seiten des Ministeriums eine Entschädigung zugesichert. In Mecklenburg-Vorpommern und Nordbrandenburg wurden in letzter Zeit mehrfach Wölfe gesichtet.

Nach Schätzung des WWF gibt es in Deutschland wieder zwischen 50 und 60 Wölfen, die meisten in der sächsischen Lausitz. Auch in Hessen und Bayern wurden mehrfach Wölfe gesichtet.

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October 20, 2010

Eröffnung des Forschungszentrums für Wölfe und Hunde in Ernstbrunn am 21. Oktober 2010

Eröffnung des Forschungszentrums für Wölfe und Hunde in Ernstbrunn am 21. Oktober 2010

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Veröffentlicht: 14:35, 20. Okt. 2010 (CEST)
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Ernstbrunn (Österreich), 20.10.2010 – Am 21. Oktober 2010 wird das Wolf Science Center (WSC) zur Erforschung der geistigen Leistungen und der Kooperationsfähigkeit von Wölfen und Hunden im österreichischen Ernstbrunn eröffnet. Unter der Leitung der Forscher Kurt Kotrschal, Friederike Range und Zsófia Virányi von der Universität Wien entstand ein weltweit einzigartiges Zentrum mit neuen Forschungsansätzen und ausgezeichneter Tierhaltung. Die Universität Wien unterstützt das große wissenschaftliche Potenzial des WSC maßgeblich.

Durch die neuen Gebäude und Anlagen wird es den Besuchern des Wolf Science Centers ermöglicht, Verhaltensforschung zu erleben und zu beobachten. Für die Forschung werden 20 Timberwölfe mit der Hand aufgezogen und als Vergleichsgruppe ebenso viele Hunde, die in der selben Art und Weise aufgezogen und gehalten werden.

Die Eröffnung der neuen Gebäude des Wolf Science Centers findet am 21. Oktober 2010 im Wildpark Ernstbrunn statt.

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December 17, 2007

Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wolf von Jägern erschossen

Landkreis Lüchow-Dannenberg: Wolf von Jägern erschossen

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Veröffentlicht: 22:07, 17. Dez. 2007 (CET)
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Trebel (Deutschland), 17.12.2007 – Ein freilebender Wolf wurde am Sonnabend in der Nähe der Ortschaft Gedelitz im niedersächsischen Lüchow-Dannenberg von zwei Jägern erschossen. In Deutschland gelten Wölfe seit 1904 als ausgerottet. Die scheuen Tiere gelten nach Expertenansicht als ungefährlich für Menschen. Im benachbarten Polen (Region Lausitz) sollen seit einigen Jahren wieder ein paar Rudel Wölfe in den Wäldern leben. Wölfe haben es in Deutschland jedoch schwer. Im April wurde zuletzt ein Wolf in Schleswig-Holstein gesichtet. Er wurde auf einer Landstraße überfahren.

Das am Wochenende von Jägern getötete Tier soll möglicherweise aus der Lausitz stammen und nach Ansicht des Naturschutzbundes (NABU) Niedersachsen auf der Suche nach einer Gefährtin gewesen sein. Während ihrer Paarungszeit legen Wölfe große Entfernungen zurück. Der Deutsche Jagdschutzverband (DJV), die Landesjägerschaft Niedersachsen (LJN), der NABU und die „Gesellschaft zum Schutz der Wölfe“ kündigten eine Strafanzeige gegen die beiden niedersächsischen Jäger an, die auf das Tier geschossen hatten. Die Jagd auf Wölfe ist laut dem Naturschutzgesetz untersagt. Seit Anfang der 1990-er Jahre stehen die Beutegreifer auch europaweit unter Schutz. Die Jäger verteidigten ihre tödlichen Schüsse auf den Wolf nach Polizeiangaben damit, dass das Tier bereits verwundet gewesen sei. Der getötete Rüde befindet sich zurzeit für weitere Untersuchungen zur Klärung der näheren Umstände seines Todes in der Tierärztlichen Hochschule Hannover.

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June 22, 2007

Eiszeitliche Wolfsart fraß Mammuts und Bisons

Eiszeitliche Wolfsart fraß Mammuts und Bisons

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Veröffentlicht: 14:41, 22. Jun. 2007 (CEST)
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Heutiger Wolf (Canis lupus)

Los Angeles (Vereinigte Staaten), 22.06.2007 – Bis zum Ende der letzten Eiszeit vor ungefähr 12.500 Jahren lebte in Beringia, einer Landbrücke, die damals Alaska mit Sibirien verband, eine Wolfsart, die mit kräftigen Kiefern und großen Reißzähnen in der Lage war, Großtiere wie Mammuts und Karibus zu reißen. Diese Wölfe starben nach Ansicht von Blaire Van Valkenburgh von der Universität von Kalifornien in Los Angeles und seiner Mitarbeiter aus, weil sie wegen des Aussterbens ihrer Beutetiere, insbesondere der Mammuts, nicht mehr genug Nahrung fanden.

Den Wissenschaftlern standen für ihre Untersuchungen Knochen von insgesamt 56 Individuen, die im Permafrostboden in Alaska gefunden worden waren, zur Verfügung. Mit Hilfe der Radiokarbonmethode stellten sie das Alter der Knochen fest und kamen zu dem Ergebnis, dass alle Skelette aus der Zeit von vor mehr als 12.500 Jahren stammten. Aus der Tatsache, dass keine jüngeren Funde vorliegen, schlossen sie, dass die Art etwa zu dieser Zeit gleichzeitig mit anderen eiszeitlichen Großtieren ausgestorben ist.

Wovon die Raubtiere sich ernährten, konnte das Team um Van Valkenburgh durch chemische Analysen der Knochenzusammensetzung feststellen. Danach gehörten Mammuts, Bisons, Moschusochsen, Yaks, Pferde und Karibus zu den Beutetieren. Typische Abnutzungsspuren an den Zähnen und zahlreiche zerbrochene Zähne deuten darauf hin, dass die robusten Raubtiere mit ihren starken Kiefern die Knochen ihrer Beutetiere zermalmt haben.

DNA-Untersuchungen haben ergeben, dass die eiszeitlichen Wölfe mit den heute lebenden Wölfen nicht verwandt sind. Es weist aber einiges darauf hin, dass verwandtschaftliche Beziehungen zu eurasischen Wolfsarten aus jener Zeit bestehen.

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April 8, 2006

Wolf tötete Kind in russischem Zoo

Wolf tötete Kind in russischem Zoo – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Wolf tötete Kind in russischem Zoo

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Artikelstatus: Fertig 20:11, 8. Apr. 2006 (CEST)
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Nachodka (Russland), 08.04.2006 – In einem russischen Zoo ereignete sich ein tragischer Unglücksfall. Die Nachrichtenagentur RIA-Nowosti gab den Vorfall am Freitag, den 7. April bekannt.

Ein achtjähriger Junge besuchte demnach in der Stadt Nachodka im Osten des Landes das Wolfsgehege des Zoos. Zusammen mit einem Freund stand er vor dem Gehege und wollte einen Wolf durch das Gitter hindurch streicheln. Mehrere Wölfe befanden sich unmittelbar hinter dem Zaun. Der Junge wurde plötzlich von einem Tier gebissen, ein weiteres verletzte ihn am Bein. Der Achtjährige stürzte zu Boden, hatte aber nicht mehr genügend Kraft zu entkommen. Nachdem der Freund keine Hilfe herbeigeholt hatte, verstarb der Junge am Unfallort.

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March 25, 2006

Berner Oberland: Wolf wurde von Zug überfahren

Berner Oberland: Wolf wurde von Zug überfahren

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Artikelstatus: Fertig 14:02, 25. Mär. 2006 (CET)
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Interlaken (Schweiz), 25.03.2006 – Am Mittwoch, den 22. März ereilte gegen 21:00 Uhr einen Wolf im Berner Oberland ein tödliches Schicksal, als er in Gsteigwiler unter einen Zug der „Berner Oberland Bahnen“ geriet. Bereits im September 2005 ging ein Ausflug eines ausgebrochenen Wolfs in Gelsenkirchen tödlich aus. Der Wolf in Gelsenkirchen war aus einem Erlebnispark ausgebrochen und wurde einige Tage später auf der Autobahn von einem Auto angefahren.

Beim Wolf aus dem Berner Oberland handelt es sich um einen ausgewachsenen Rüden. Ein zuständiger Jäger aus der Region geht davon aus, dass der Wolf aus Italien über die Alpen in die Schweiz gelangt ist. Dort ist ein Wolfsrudel bekannt, dem rund 130 Tiere angehören. Der überfahrene Wolf wurde am Freitag im Berner Tierspital obduziert. Dabei stellten die Tierärzte an dem Kadaver zahlreiche Knochenbrüche und die Tierseuche Räude fest. In der Gegend, in der der Wolf gefunden wurde, herrscht bereits seit längerem die Fuchsräude. Anhand einer DNA-Bestimmung an der Universität Lausanne wollen die Ärzte nun noch die definitive Abstammung des Tieres klären.

Der Unfall erregt Aufmerksamkeit in der Schweiz, weil Experten schon lange vermuten, dass sich auf dem Gebiet des Kantons Bern Wölfe aufhalten. In anderen Regionen der Schweiz wurde die Existenz von Wölfen 1995 bereits nachgewiesen. Im Mai 2001, im August 2002 und im Oktober 2004 wurde im Berner Gebirge ein Wolf gesichtet. Bisher waren das jedoch nur Spekulationen, und es wurde nie offiziell bestätigt. Der Fund des toten Wolfes ist nun erstmalig der Beweis für diese These.

Der Wolf gehört in der Schweiz zu den geschützen Tieren und darf nicht gejagt werden. Kleintierzüchter, vor allem Schafshirten, sind jedoch über die Anwesenheit des Raubtieres nicht erfreut. Da die Schweizer Behörden auf die Rückkehr des Wolfes vorbereitet sind, wird nun mit den Züchtern und Hirten zusammengearbeitet. Es existiert schon ein „Konzept Wolf“, das regeln soll, wie Mensch und Tier, ohne Schaden zu nehmen, zusammenleben können. Das Konzept sieht vor, unter anderem Schafsherden künftig von Herdenschutzhunden bewachen zu lassen. Darin wird auch geregelt, unter welchen Voraussetzungen Wölfe trotz des Schutzstatus geschossen werden dürfen.

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September 25, 2005

Gelsenkirchen: Entflohener Wolf ist tot

Gelsenkirchen: Entflohener Wolf ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Gelsenkirchen: Entflohener Wolf ist tot

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Wolf (Canis lupus)

Gelsenkirchen (Deutschland), 25.09.2005 – Die tagelange vergebliche Suche nach dem entlaufenen Wolf endete tragisch. Der weibliche Wolf, der am Samstag, den 17.09.2005, aus der „Zoom-Erlebniswelt“ Gelsenkirchen ausgebrochen war, ist nach Angaben der Bezirksregierung Münster tot. Bereits früh morgens gingen bei der Gelsenkirchener Polizei zahlreiche Notrufe ein, der Wolf wäre in der Nähe der A42 gesehen worden. Daraufhin verstärkten die diensthabenden Polizisten ihre Ausschau nach dem Tier.

Am heutigen Morgen gegen 08:00 Uhr wurde der Wolf dann auf der Autobahn 42 zwischen den Anschlussstellen Gelsenkirchen-Bismarck und Gelsenkirchen-Schalke von einem 49-jährigen Autofahrer aus Bochum überfahren und starb. Der Mann konnte dem Tier, das die Autobahn überquerte, nicht mehr ausweichen. Er ging zunächst davon aus, er hätte einen Hund angefahren. Der Notruf ging bei der Polizei um 08:15 Uhr mit folgenden Worten ein: „Unfall mit großem Hund auf der Autobahn 42, sieht aus wie ein Wolf.“ Die herbeigerufenen Polizeibeamten identifizierten den Hund dann tatsächlich als Wolf. Das teilte die Bezirksregierung Münster mit.

Der Pkw des Bochumers wurde durch den Zusammenprall mit dem Wolf schwer beschädigt. Der Mann befand sich auf dem Weg zu einem holländischen Flughafen und wollte in den Urlaub fliegen. An dem Auto entstand ein Sachschaden von rund 2.000 Euro. Es musste von einer Abschleppfirma von der Autobahn entsorgt werden, der Wolf wurde von Beamten der Feuerwehr dem Gelsenkirchener Zoo überstellt. Der Verlust für den Zoo dürfte nach Angaben der Gelsenkirchener Polizeistelle weit über der Schadenshöhe des Autos liegen.

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September 21, 2005

Gelsenkirchen: Suche nach entlaufenem Wolf geht weiter

Filed under: Gelsenkirchen,Polizeieinsatz,Themenportal Europa,Wolf,Zoo — admin @ 5:00 am

Gelsenkirchen: Suche nach entlaufenem Wolf geht weiter

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Gelsenkirchen (Deutschland), 21.09.2005 – Die Suche nach dem am Samstagmorgen aus der „Zoom-Erlebniswelt“ Gelsenkirchen ausgebrochenen Wolf geht weiter. Auch drei Tage nach seiner Flucht konnte er bisher nicht gefunden werden. Die am Wochenende zur Suche des Wolfs zusammengesetzte Mannschaft der Polizei von 50 Personen wurde mittlerweile wieder aufgelöst. Die Suche läuft derzeit nur noch im Rahmen des normalen Streifendienstes.

Mittlerweile gibt es laut Zoom-Sprecherin Sabine Haas auch keine Hinweise mehr auf seinen Aufenthaltsort. Zwar beteiligt sich die Bevölkerung Gelsenkirchens ausgiebig an der Suche nach dem Tier, der Zoo erhalte auch jede Menge Informationen aus der Bevölkerung, aber ein wirklich brauchbarer Hinweis auf den tatsächlichen Aufenthaltsort gäbe es nicht. Schwierig sei die Suche, weil Wölfe nachtaktiv sind und erst in der Dämmerung zum Vorschein kommen.

Haas meinte weiter, dass der in einem dänischen Zoo aufgewachsene und etwa zwei Jahre alte Wolf gute Chancen habe, auch ohne seine gewohnte Umgebung zu überleben. Um den Wolf anzulocken, habe der Zoo inzwischen Fleischköder rund um das Gelände ausgelegt. Dadurch könne der Wolf vielleicht zur Rückkehr in die nähere Umgebung bewegt werden. Auch das Wolfsgeheul seiner Artgenossen könne ihn anlocken, meinte Haas.

Die 3,50 Meter hohe Wand sowie der darüber befindliche Elektrodraht im Wolfsgehege sei laut Haas normalerweise vollkommen ausreichend, um ein Überklettern zu verhindern. Um jedoch weitere Ausbrüche zu vermeiden, wurde die Mauer vorsichtshalber zusätzlich abgesichert.

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September 19, 2005

Entlaufener Wolf noch immer auf der Flucht

Entlaufener Wolf noch immer auf der Flucht

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Gelsenkirchen (Deutschland), 19.09.2005 – Der Wolf, der am Samstagmorgen aus der Zoom-Erlebniswelt Gelsenkirchen ausgebrochen war, konnte auch am darauffolgenden Sonntag und Montag nicht eingefangen werden. Nach Angaben eines Polizeisprechers am Montag waren Tierpfleger des Zoos sowie Polizei und Jäger an beiden Tagen in der Gegend des Brachgeländes und auf Bahngleisen auf Suche gegangen. Dort wurde der Wolf am Samstag mehrmals gesichtet. Der momentane Aufenthaltsort des Raubtieres ist vollkommen unklar.

Mittlerweile wurden auch Details zum Ausbruch des Tieres bekannt. So gehen die Tierpfleger davon aus, dass es im Wolfsgehege Rangkämpfe unter den anwesenden Wölfen gegeben hatte. Der vermisste Wolf könne von seinen Artgenossen in die Enge getrieben worden und in Panik über die 3,5 Meter hohe Wand und den darüber befindlichen Elektrodraht geklettert sein.

Tierexperten sehen wenig Chancen den Wolf lebend einzufangen, es steht nach deren Meinung höchstens 50:50. Sie wiesen die Bevölkerung in der näheren Umgebung des Zoos nochmals darauf hin, dass von dem Tier keine Gefahr ausgehe, da seine Angst vor Menschen überwiegen würde. Trotzdem sollten sich Kinder nicht unbeaufsichtigt im Freien aufhalten, Hunde sind an der Leine zu führen.

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