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May 16, 2014

Interview zum Tag gegen den Schlaganfall

Interview zum Tag gegen den Schlaganfall

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Veröffentlicht: 16.05.2014 02:54 (CEST)
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Ein Gerinnsel kann die Blutzufuhr in einem Teil des Gehirns unterbrechen und so zum Schlaganfall führen

Gütersloh (Deutschland), 16.05.2014 – Am 10. Mai wurde bundesweit der „Tag gegen den Schlaganfall“ begangen. Wikinews führte ein exklusives E-Mail-Interview mit Dr. Michael Brinkmeier, dem Vorstandsvorsitzenden der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe:

Was versteht man unter einem Schlaganfall?

Ein Schlaganfall resultiert aus einer Durchblutungsstörung des Gehirns. Er entsteht, wenn hirnversorgende Blutgefäße (Arterien) „verstopft“ sind oder „platzen“. Durch die daraus folgende Minderversorgung der Gehirnzellen mit Sauerstoff und Nährstoffen können wichtige Funktionen des Gehirns unvermittelt („schlagartig“) ausfallen, Zellen beginnen abzusterben.

Welche Ursachen kann ein Schlaganfall haben?

Für etwa 80 Prozent aller Schlaganfälle ist eine „Verstopfung“ der Gefäße verantwortlich. Sie entsteht durch Blutgerinnsel, die entweder mit dem Blutstrom aus anderen Gefäßen „verschleppt“ werden (Embolie), oder direkt „vor Ort“ entstehen (Thrombose) – Mediziner sprechen von einem Hirninfarkt. Seltener entsteht ein Schlaganfall durch „Platzen“ eines Hirngefäßes – hier sprechen Mediziner von einer Hirnblutung.

Was kann man im Ernstfall tun?

„Jeder Schlaganfall ist ein Notfall“ – Zeit ist der entscheidende Faktor, schnelles Handeln kann schwerwiegende Folgen verhindern. Wer meint, einen Schlaganfall an einem der typischen Symptome erkannt zu haben, sollte umgehend den Notruf 112 wählen. Typische Symptome sind plötzlich einsetzende Lähmungserscheinungen, eine undeutliche Sprache oder ein hängender Mundwinkel.

Welche vorbeugenden Maßnahmen sollte man ergreifen?

Einige Risikofaktoren für Schlaganfall können wir beeinflussen, etwa Bluthochdruck, Bewegungsmangel, Diabetes, Herzrhythmusstörungen und Rauchen. Ein durch Bewegung und eine ausgewogene, gesundheitsbewusste Ernährung geprägter Lebensstil kann sich positiv auf Gewicht, Blutdruck, Blutfette und den Blutzucker auswirken. Ebenso senkt der Verzicht auf das Rauchen das Schlaganfall-Risiko. Studien haben gezeigt, dass bereits durch eine geringe Senkung des Blutdrucks das allgemeine Schlaganfall-Risiko der Bevölkerung deutlich verringert werden könnte.

Außerdem sollten die relevanten medizinischen Werte regelmäßig ärztlich kontrolliert werden. Reichen nämlich lebensstilbezogene Maßnahmen nicht aus, kann das Risiko durch eine ärztlich verordnete und kontrollierte Prophylaxe vermindert werden. Hier gilt: Medikamentöse Maßnahmen und ein aktiver gesundheitsfördernder Lebensstil ergänzen sich positiv.

Wozu wurde der Tag gegen den Schlaganfall ins Leben gerufen?

Die Deutsche Schlaganfall-Hilfe hat erstmalig am 10. Mai 1999 den bundesweiten „Tag gegen den Schlaganfall” ausgerufen. Ziel des Aktionstages ist, den Schlaganfall sowie die Ziele der Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe in der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Was unternimmt die Stiftung Deutsche Schlaganfall-Hilfe an diesem Aktionstag?

Kliniken, Ärzte und Selbsthilfegruppen führen zum diesjährigen Aktionstag 80 Veranstaltungen durch. Hier unterstützt die Stiftung bei Vorbereitung und Durchführung mit kostenlosen Informationsmaterialien. Außerdem stand das Service- und Beratungszentrum der Stiftung telefonisch bei Fragen zur Verfügung.

Was möchten Sie sonst noch loswerden?

Bitte zögern Sie bei einem Verdacht auf Schlaganfall nie, den Notruf 112 zu wählen. Durch frühzeitige Behandlung können schwerste Folgeschäden vermeiden werden, deshalb ist Zurückhaltung fehl am Platz.

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Quellen[Bearbeiten]

Originäre Berichterstattung
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November 24, 2011

Bertelsmann Studie zur Bildung in Deutschland stuft Bremen als Schlusslicht ein

Bertelsmann Studie zur Bildung in Deutschland stuft Bremen als Schlusslicht ein

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Veröffentlicht: 06:21, 24. Nov. 2011 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 24.11.2011 – Die Bertelsmann Stiftung in Gütersloh hat im Rahmen ihres Programms „Zukunft der Beschäftigung“ einen „Deutschen Lernatlas“ veröffentlicht. Es wurden statistische Vergleiche zwischen Bundesländern, Städten und Landkreisen dargestellt. Insgesamt wurden 412 Kreise und kreisfreie Städte untersucht. Im Ergebnis landete das kleinste Bundesland Bremen (und auch die Städte Bremen und Bremerhaven) auf dem letzten Platz. Der Mittelwert beim schulischen Lernen liegt in Deutschland laut dem Lernatlas von Bertelsmann bei 39,81 Punkten – das Land Bremen erreichte nur 18,62 Punkte. Aber auch in Bereichen wie der beruflichen Weiterbildung und der Arbeitsmarktsituation steht Bremen schlecht da. So beträgt die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit vor Beginn einer beruflichen Weiterbildung in der Stadt Bremen 291 Tage, im Durchschnitt sind es 154 Tage – also etwa nur halb so viel. Zu viel Unterricht werde von fachfremden Lehrkräften erteilt, 20 Prozent des Mathematikunterrichts in Gymnasien und 31 Prozent des Deutschunterrichts werden nicht von Fachlehrern gegeben, kritisiert die Bremer CDU und schiebt der bisherigen Bildungspolitik der rot-grünen Regierungskoalition, die seit 2007 im Amt ist, die Schuld zu.

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December 13, 2010

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: Einheitliches Patientenrecht gefordert

Bertelsmann Gesundheitsmonitor: Einheitliches Patientenrecht gefordert

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Veröffentlicht: 20:01, 13. Dez. 2010 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 13.12.2010 – Die Bertelsmann Stiftung stellt heute ihren neuen Gesundheitsmonitor zum Thema „Bürgerorientierung im Gesundheitswesen“ vor. Der Bericht widmet sich zwei zentralen Fragen. Wie sieht es mit den Kenntnissen der Deutschen um das Gesundheitswesen aus? Und gibt es so etwas wie eine „gesundheitliche Legasthenie“? Der Bertelsmann-Gesundheitsmonitor erstellt seine Studie durch repräsentative Bevölkerungsumfragen, die von der Stiftung schon seit dem Jahr 2001 durchgeführt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass die Mehrheit der Deutschen nur schlecht über ihre Patientenrechte informiert ist. Dies könne eine schlechtere Behandlung zur Folge haben. Daher spricht sich die Bertelsmann-Stiftung für ein einheitliches Patientenrechtsgesetz aus, das alle Patientenrechte allgemeinverständlich bündelt.

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April 19, 2010

Steinhagen: Täter wird bei Überfall von Opfer getötet, zwei Komplizen fliehen

Steinhagen: Täter wird bei Überfall von Opfer getötet, zwei Komplizen fliehen

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Veröffentlicht: 07:19, 20. Apr. 2010 (CEST)
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Steinhagen (Westfalen) (Deutschland), 19.04.2010 – Am Sonntagabend verschafften sich drei maskierte Männer Zugang zur Wohnung eines 21-Jährigen in Steinhagen, indem sie zunächst an seiner Wohnungstür klingelten und den öffnenden Mieter dann in die Wohnung drängten.

In der Wohnung schlugen die Täter dem Mann eine Bierflasche auf den Kopf. Dem Überfallenen gelang es, ein Messer zu greifen und damit auf einen Täter einzustechen, der dadurch lebensgefährlich verletzt wurde. Während dieser noch am Tatort verstarb, ergriffen seine zwei Komplizen die Flucht.

Die Polizei nahm den 21-Jährigen zunächst fest. Die Staatsanwaltschaft Bielefeld geht nach der Aussage des Mannes und der Obduktion des Getöteten, eines ebenfalls 21 Jahre alten Mannes, von Notwehr aus, weshalb der 21-Jährige inzwischen wieder freigelassen wurde. Im Zuge der Ermittlungen gelang es den Beamten, die beiden 19 und 20 Jahre alten Flüchtigen festzunehmen, woraufhin diese gestanden, dass sie bei dem Überfallenen Rauschgift, Bargeld und einen Laptop rauben wollten. Gegen die beiden ermittelt nun die Staatsanwaltschaft Bielefeld mit der Kriminalpolizei Gütersloh, die inzwischen Haftbefehl erließ.

Quellen

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December 23, 2008

Der „Brockhaus“ wird verkauft

Der „Brockhaus“ wird verkauft – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Der „Brockhaus“ wird verkauft

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Veröffentlicht: 12:25, 23. Dez. 2008 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 23.12.2008 – Die Rechte an der traditionsreichen Marke Brockhaus Enzyklopädie werden zum 1. Februar 2009 an eine Tochtergesellschaft der Bertelsmann AG verkauft. Dies teilte der Herausgeber Bibliographisches Institut & F. A. Brockhaus AG in Mannheim mit. Durch die Bertelsmann bereits gehörenden Projekte würde selbiger ein Lexikon-Monopol haben. Eine gedruckte Version wird neben einer Online-Version in Einsatz kommen, hierbei werden Wissensbestände in verschiedene dem Konzern gehörende Projekte z. B. „wissen.de“ überführt. Sprecher des Konzerns sagten allerdings der Presse, die Marke Brockhaus und alle damit in Verbindung stehenden Werke seien sicher. Bertelsmann ist offiziellen Meldungen zufolge mit Wikipedia und Spiegel-Online entsprechende Online-Kooperationen eingegangen.

Rechtlich ist bei einem solchen Verkauf noch die Zustimmung des Bundeskartellamts erforderlich, die noch aussteht und im ersten Quartal 2009 erfolgen soll. Hintergrund sei die Abstoßung eines wirtschaftlich unrentablen Geschäftszweigs seitens des Bibliografischen Instituts F.A. Brockhaus. Geschäftsführer Ulrich Granseyer sagte in einem Interview mit dem Börsenblatt, man habe mit der Brockhaus-Enzyklopädie geschäftlich „nicht mehr das Niveau der vergangenen Jahre und Vorauflagen erreicht“. Hinzu komme, dass das „Online-Geschäftsmodell für eine größere redaktionelle Einheit, die Inhalte recherchiert“, nicht tragfähig sei. Auf die Frage, ob mit dem Verkauf nicht ein Risiko hinsichtlich der Marktdominanz dann nur noch eines Lexikonanbieters verbunden sei, antwortete Ganseyer mit einem Hinweis auf entsprechende Online-Angebote: „Es gibt ja Wikipedia, es gibt ja Google und viele mehr, die ihre Inhalte kostenlos anbieten. Alles Weitere wird das Kartellamt prüfen.“

Der Verkauf hat personelle Konsequenzen: Die 60-köpfige Online-Redaktion von Brockhaus in Leipzig wird geschlossen, der Online-Auftritt von Brockhaus ist vom Tisch.

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February 4, 2008

Studie der Bertelsmann Stiftung: Zu viel Zeitaufwand für Bürokratie in Deutschland

Studie der Bertelsmann Stiftung: Zu viel Zeitaufwand für Bürokratie in Deutschland

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Veröffentlicht: 20:22, 4. Feb. 2008 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 04.02.2008 – Nach einer Studie der Bertelsmann-Stiftung haben die Bundesbürger einen erheblichen Zeitaufwand für Bürokratie zu opfern. Die bürokratischen Hürden für die Menschen kosten viel Zeit und Geld. Die zeitliche Belastung für die Bürger könnten um über 20 Prozent vermindert werden.

Die Bertelsmann-Stiftung hat in ihrer am Montag vorgestellten Bürokratiestudie drei Gruppen exemplarisch untersucht: Eltern von behinderten Kindern, pflegende Angehörige von älteren Menschen und ehrenamtliche Vorstände von Fußballvereinen.

In Deutschland werden etwa 162.000 behinderte Kinder von ihren Eltern gepflegt. Die Eltern müssen etwa 40 Stunden jährlich ihre bürokratischen Pflichten erfüllen; bei allen Eltern sind das zusammen ca. 6,4 Millionen Stunden jährlich. Die betreuenden Eltern müssen etwa 23 Informationspflichten, insbesondere gegenüber Sozialleistungsträgern, nachkommen. So müssen die Eltern etwa alle 5 Wochen immer wieder ärztliche Rezepte für Windeln und Pflegesalben abholen, obwohl die Behinderung dauerhaft besteht. Dauerhafte ärztliche Verordnungen könnten mindestens die Hälfte der Arztbesuche einsparen. Der bürokratische Zeitaufwand für die betreuenden Eltern könne nach der Bertelsmann-Studie um mehr als ein Viertel verringert werden. Insbesondere durch einheitliche Formularvordrucke, bundesweite Infoportale, eine unabhängige Patientenberatung und Langzeitrezepte.

In Deutschland werden über 1,2 Millionen pflegebedürftige ältere Menschen von ihren Angehörigen gepflegt. Die pflegenden Angehörigen müssten etwa 32 Stunden jährlich ihren gesetzlichen Informationspflichten nachkommen; bei allen Fällen wären das zusammen ca. 36,6 Millionen Stunden jährlich. Ein großes Problem für die pflegenden Angehörigen sei die fehlende Zugänglichkeit von Informationen; für die Informationsbeschaffung und Beratung müssten sie etwa sieben Millionen Stunden jährlich investieren. Die Bertelsmann-Studie meint, dieser zeitliche Aufwand von pflegenden Angehörigen könne um 23 Prozent gesenkt werden.

Ehrenamtliche Vorstände von Fußballvereinen müssten etwa 42 Stunden monatlich für Informationspflichten gegenüber dem Staat aufbringen. Die umfangreichen Informationspflichten gegenüber dem Deutschen Fußball Bund seien dabei noch gar nicht berücksichtigt.

Der Projektleiter Agenda Moderne Regulierung der Bertelsmann Stiftung, Frank Frick, meint, der Staat solle Menschen in besonderen Lebenssituationen nicht unnötig mit Bürokratie belasten. Dabei müssten berechtigte Informationsinteressen des Staates gar nicht mal wesentlich eingeschränkt werden.

Quellen

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March 21, 2007

Bertelsmann konnte 2006 einen hohen Gewinn erzielen

Artikelstatus: Fertig 20:05, 21. Mär. 2007 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 21.03.2007 – Der Medienkonzern Bertelsmann konnte für das vergangene Geschäftsjahr einen Rekordgewinn verbuchen. So betrug der Gewinn 2006 nun 2,4 Milliarden Euro. Allerdings wird dieser Wert auch durch den Verkauf eines Musikverlags (BMG Music Publishing) erhöht. Bereinigt um diesen Wert betrug der Gewinn noch 1,87 Millarden Euro (vor Steuern und Zinsen), was einer Steigerung von 16 Prozent im Vergleich zum Vorjahr entspricht. Der Umsatz des Unternehmens betrug 19,3 Milliarden Euro, was 7,9 Prozent mehr als im Vorjahr waren. Einen Beitrag zu dieser Entwicklung hätten alle Unternehmenssparten mit Ausnahme von Sony BMG, einer 50-Prozent-Beteiligung des Unternehmens, leisten können, hieß es auf einer Pressekonferenz anlässlich der Bilanz in Berlin.

Für die kommenden Jahre soll Bertelsmann den Erwerb von Minderheitsbeteiligungen an anderen Medienunternehmen mit der Hilfe von Finanzinvestoren planen.

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September 15, 2006

Bertelsmann platziert Anleihen im Wert von 1,5 Milliarden Euro

Bertelsmann platziert Anleihen im Wert von 1,5 Milliarden Euro

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Artikelstatus: Fertig 13:16, 15. Sep. 2006 (CEST)
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Gütersloh (Deutschland), 15.09.2006 – Bertelsmann gab am 14. September 2006 bekannt, dass zwei neue Benchmark-Anleihen am Kapitalmarkt platziert wurden. Die beiden Anleihen mit einem Gesamtvolumen von 1,5 Milliarden Euro sind Teil des Konzeptes zur Finanzierung des Aktienrückkaufs von der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) im Wert von 4,5 Milliarden Euro vom 1. Juli 2006. Nach Unternehmensangaben wurde das Orderbuch aufgrund des regen Investoren-Interesses vorzeitig geschlossen.

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September 6, 2006

Bertelsmann verkauft Musikverlag

Artikelstatus: Fertig 23:25, 6. Sep. 2006 (CEST)
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Gütersloh (Deutschland), 06.09.2006 – Bertelsmann wird seinen Musikverlag BMG Music Publishing für 1,63 Milliarden Euro an Vivendi verkaufen.

Im ersten Halbjahr dieses Jahres sah sich Bertelsmann gezwungen, einen von der Groupe Bruxelles Lambert (GBL) gehaltenen 25,1-Prozent-Kapitalanteil zurückzukaufen, um zu verhindern, dass dieses Paket an die Börse geht. „Bertelsmann“ zahlte dafür 4,5 Milliarden Euro an GBL. Damit halten seit dem 1. Juli 2006 die Bertelsmann Stiftung (76,9 %) und die Familie Mohn (u. a. Reinhard Mohn) (23,1 Prozent)) gemeinsam wieder 100 Prozent von Bertelsmann.

Um diesen Rückkauf, zumindest teilweise, zu finanzieren, entschloss sich Bertelsmann seinen Musikverlag BMG Music Publishing zu verkaufen. Der Verkaufsprozess wurde Mitte Juni mit der Aussendung von Prospekten und Geschäftsunterlagen an Interessenten gestartet. Durch eine Versteigerung des Unternehmens sollte der Verkaufserlös deutlich über einer Milliarde Euro liegen.

BMG Music Publishing hat unter anderem Verträge mit Robbie Williams und Coldplay und besitzt die Rechte an über einer Million Musiktiteln. Nach eigenen Angaben erzielte das Unternehmen im vergangen Jahr einen Umsatz von 371 Millionen Euro und ein operatives Ergebnis (EBITDA) von 81 Millionen Euro.

Mit 1,63 Milliarden Euro war das Angebot des französischen Medienkonzerns Vivendi das Höchste, und heute wurde bekanntgegeben, dass die Transaktion von den Aufsichtsgremien von Bertelsmann und Vivendi bereits genehmigt wurde. Wenn der Kaufpreis wie erwartet noch dieses Jahr überwiesen wird, rechnet Bertelsmann damit, dass der Konzerngewinn dadurch um etwa eine Milliarde Euro höher ausfallen wird.

Durch diesen Zukauf wird die zu Vivendi gehörende Universal Music Group – gemeinsam mit dem Musikverlag Universal Music Publishing – zum weltgrößten Musikverleger.

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October 30, 2005

Serie von Autoeinbrüchen in Gütersloh reißt nicht ab

Serie von Autoeinbrüchen in Gütersloh reißt nicht ab

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Artikelstatus: Fertig 22:26, 3. Nov. 2005 (CET)
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Gütersloh (Deutschland), 30.10.2005 – Im Ortszentrum von Gütersloh reißt die momentane Serie von Autoeinbrüchen nicht ab. Ein erneuter Einbruch am vergangenen Freitag beschäftigte am Nachmittag die Polizei.

An der Kreuzung Carl-Bertelsmann-Straße, Höhe Ibrüggerstraße brachen unbekannte Täter einen PKW auf und stahlen ein Navigationsgerät. In der Nacht von Freitag auf Samstag dann ein erneuter Einbruch in ein Auto: Diesmal stahlen die Diebe ein Handy. Der dritte Einbruch in Folge ereignete sich Samstag Abend in der Dalkestraße. Auch hier wurde ein Navigationsgerät aus einem PKW entwendet.

Die Polizeidienststelle Gütersloh bittet Zeugen um Mithilfe bei der Aufklärung der Diebstahlserie.

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