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January 16, 2015

Boko Haram ermordet 2000 Menschen in Nigeria

Boko Haram ermordet 2000 Menschen in Nigeria

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Veröffentlicht: 12:10, 16.01.2015 (CET)
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Islamisch beherrschte Bundesstaaten in Nigeria (hier grün gefärbt)

Abuja (Nigeria), 16.01.2015 – Innerhalb einer Woche sollen im Norden Nigerias bis zu 2.000 Menschen bei Angriffen der Islamistengruppe Boko Haram getötet worden sein. Amnesty International veröffentlicht aktuelle Satellitenbilder, die das Ausmaß der Zerstörung bei den Angriffen durch Boko Haram zeigen. Auf diesen Bilder sind in einem eng besiedelten Gebiet mehr als 3.000 Zerstörungen zu erkennen. Die Angriffe richten sich gegen Wohnungen, aber auch gegen Schulen und Krankenhäuser, wie Augenzeugen berichten.

Die Ereignisse überschatten die bevorstehenden Präsidentschaftswahlen, die am 14. Februar stattfinden. In andern Ländern – insbesondere in Europa – wurde das Geschehen in dem afrikanischen Staat mit rund 150 Millionen Einwohnern weniger beachtet, da die Berichterstattung über das Attentat in Paris am 7. Januar auf Charlie Hebdo im Vordergrund stand.

Boko Haram gilt als terroristische Sekte und geht vor allem gegen Andersgläubige vor. Die Regierung versucht diese islamische Sekte seit einigen Jahren mit verschiedenen Maßnahmen zu bekämpfen. Bei den jüngsten Auseinandersetzungen zwischen Regierungstruppen und Soldaten aus dem Tschad, aus Niger und Kamerun auf der einen Seite und der Sekte auf der anderen Seite gab es zahlreiche Tote. Schätzungen zufolge ist die Hälfte der nigerianischen Bevölkerung muslimisch, die andere Hälfte ist mehrheitlich christlich.

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June 28, 2012

Nigeria: Täglich werden 150.000 Barrel Öl gestohlen

Nigeria: Täglich werden 150.000 Barrel Öl gestohlen

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Veröffentlicht: 14:59, 28. Jun. 2012 (CEST)
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Ölförderstation

Abuja (Nigeria), 28.06.2012 – Mutiu Sumonu, Managing Director bei der Shell Petroleum Development Company Nigeria sprach vor wenigen Tagen vor dem Abgeordnetenhaus von Nigeria bei einer öffentlichen Anhörung und gab dabei erschreckende Zahlen zu Öldiebstählen im Land bekannt. 150.000 Barrel würden täglich durch Kriminelle abgezweigt. Dies ergäbe einen Verlust von vier Milliarden Euro jährlich.

Ein Branchenkenner äußerte, dass die Machenschaften ein ernsthaftes Probleme für die im Land tätigen Ölfirmen darstelle. Nach Sumonu haben professionell arbeitende kriminelle Organisationen das Geschäft mit dem illegalen Öl zwischenzeitlich fest in ihrer Hand. Es sei ihnen gelungen Mitarbeiter der Förderfirmen zu korrumpieren. Er forderte ein wesentlich stärkeres Engagement der Politik. Ein Experte erklärte: „Die Regierung Nigerias versucht schon seit Jahren, eine Gesetzgebung an den Start zu bringen, die mit illegalen Praktiken aufräumt. Bisher waren jedoch alle Versuche zum Scheitern verurteilt.“ Aminu Tambuwal, Sprecher des nigerianischen Abgeordnetenhauses, sagte bei der Anhörung von Sumonu: „Die Aktivitäten der Öldiebe gefährden sowohl die nationale Sicherheit als auch die Umwelt.“ Die Verhaftung von 300 Nigerianern und 15 Ghanaern wegen Öldiebstahl gibt Hoffnung.

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February 21, 2008

Berti Vogts nicht mehr Trainer der nigerianischen Fußballnationalmannschaft

Veröffentlicht: 20:24, 21. Feb. 2008 (CET)
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Vogts (1. v.l.)

Vogts (1. v.l.)

Abuja (Nigeria), 21.02.2008 – Berti Vogts hat seinen Vertrag als Fußball-Nationaltrainer in Nigeria am 19. Februar 2008 aufgekündigt. „Die Maßnahmen und das Verhalten der ‚Nigerian Football Association‘ während und nach dem Afrika-Cup haben einer weiteren Zusammenarbeit jedes Vertrauen entzogen, eine weitere Zusammenarbeit ist unmöglich“, heißt es in der Presseerklärung seines Rechtsanwalts Stefan v. Moers.

Vogts hatte erst am 1. März 2007 die Rolle als Nationaltrainer der nigerianischen Mannschaft übernommen. Während und nach dem Afrika-Cup im Januar 2008 hatte es wiederholt Auseinandersetzungen mit Journalisten aus Nigeria gegeben, die Vogts und seinen Trainerstab mit Steffen Freund und Uli Stein heftig attackiert hatten. „Ich habe vor allem kein Vertrauen zum Präsidenten des nigerianischen Verbandes mehr“, ergänzte Berti Vogts am 20. Februar gegenüber der dpa.

Mögliche Nachfolger von Vogts sind die nigerianischen Ex-Profis Stephan Keshi und Sunday Oliseh, der früher in der deutschen Bundesliga spielte.

Für Berti Vogts war das Traineramt in Nigeria das fünfte als Cheftrainer. Sein größter Erfolg war der Gewinn der Europameisterschaft 1996 mit der deutschen Mannschaft als Nationaltrainer.

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  • Berti Vogts wird neuer Nationaltrainer von Nigeria (18.01.2007)
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January 18, 2007

Berti Vogts wird neuer Nationaltrainer von Nigeria

Artikelstatus: Fertig 16:19, 18. Jan. 2007 (CET)
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Abuja (Nigeria), 18.01.2007 – Berti Vogts unterschrieb am 15. Januar 2007 in London einen Vertrag zum Trainer der Fußball-Nationalmannschaft von Nigeria bis zur Weltmeisterschaft 2010. Vogts hat sich gegen seinen Konkurrenten, den Franzosen Philippe Troussier, durchgesetzt.

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October 30, 2006

Flugzeugabsturz in Nigeria – über 100 Tote

Flugzeugabsturz in Nigeria – über 100 Tote

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Artikelstatus: Fertig 18:42, 30. Okt. 2006 (CET)
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Karte Nigerias

Abuja (Nigeria), 30.10.2006 – Eine Maschine der privaten Fluggesellschaft „ADC Airlines Nigeria“ ist gestern kurz nach dem Start in der nigerianischen Hauptstadt Abuja in gebirgigem Gelände, nur vier Kilometer vom Flughafen entfernt, abgestürzt und fing danach sofort Feuer, wie ein Mitarbeiter der Katastrophenschutzbehörde mitteilte.

Nach Angaben des Luftfahrtministeriums kamen 96 Menschen bei dem Absturz ums Leben. Neun Menschen überlebten, darunter zwei Crewmitglieder. Beim Aufprall der Maschine auf einem Feld wurden außerdem sechs Bauern getötet. Wie ein Reporter der Nachrichtenagentur AP berichtete, waren Trümmer und Leichenteile über eine Fläche von der Größe eines Fußballfeldes verstreut.

Das Flugzeug vom Typ Boeing 737-200 war auf dem Weg nach Sokoto im Norden Nigerias. An Bord befanden sich einige hochrangige Politiker des Landes sowie Sultan Macchido, das geistige Oberhaupt der nigerianischen Muslime, der nach offiziellen Angaben bei dem Unglück ums Leben kam. Der Sultan wurde bereits am gestrigen Sonntag beerdigt.

Ein Radiosender berichtete, nach dem Start sei die Maschine in stürmisches Wetter geraten. Augenzeugen berichteten von heftigem Regen. Der nigerianische Luftfahrtminister, Babalola Borishade, sieht die Unglücksursache in den schlechten Wetterbedingungen in Verbindung mit menschlichem Versagen. „Das Unglück hätte verhindert werden können“, sagte der Minister heute. Die Flugsicherung hatte gestern vor einem Start gewarnt. Die Besatzung war aufgefordert worden, zunächst den Sturm abzuwarten. Weiteren Aufschluss über den Unfallhergang bringt möglicherweise eine „Black Box“ des Flugzeugs, die heute gefunden wurde. Der Fluggesellschaft wurde von der nigerianischen Regierung heute die Betriebserlaubnis entzogen.

Die nigerianische Fluggesellschaft „Aviation Development Company“ (ADC) führt nach eigenen Angaben wöchentlich 120 Flüge durch. Bei dieser Fluggesellschaft gab es bereits in der Vergangenheit mehrfach schwere Flugzwischenfälle. Am 7. November 1996 stürzte eine Boeing 720 zwischen Port Harcourt nach Lagos ab. Damals kamen alle 143 Passagiere ums Leben. Am 29. Juli 1997 gab es einen Unfall bei einer Landung: Eine Maschine des Typs BAC 1-11 schoss nach der missglückten Landung auf dem Flughafen von Calabar über die Landebahn hinaus. Ein Mensch starb dabei.

In Afrika und speziell in Nigeria gilt die Flugsicherheit als besonders gefährdet. 2005 starben weltweit 1.054 Menschen durch Flugunfälle. Ein Drittel der Opfer war in Afrika zu beklagen. In Nigeria und dem Kongo ist die Situation in der Flugsicherheit kritisch: „Korruption und ungenügende Kontrolle der Fluglinien durch den Staat verhindern dort seit Jahren den Aufbau einer zeitgemäßen Sicherheitsstruktur“, heißt es dazu in dem deutschen Fachmagazin „Aero International“.

Die nigerianische Luftverkehrsinfrastruktur sollte im kommenden Monat durch die International Civil Aviation Organization, eine Sonderorganisation der Vereinten Nationen, im Hinblick auf die Erfüllung von Sicherheitsstandards bewertet werden. Von der Einschätzung dieser Organisation wird unter anderem abhängen, ob nigerianische Fluggesellschaften ausländische Flughäfen anfliegen können, unter anderem in den Vereinigten Staaten, schreibt die Financial Times.

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October 10, 2006

Geiselnahme von Arbeitern auf einer Ölplattform im Nigerdelta

Geiselnahme von Arbeitern auf einer Ölplattform im Nigerdelta

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Artikelstatus: Fertig 23:47, 10. Okt. 2006 (CEST)
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Abuja (Nigeria), 10.10.2006 – Die Nachrichtenagentur dpa berichtet über eine Geiselnahme auf einer Erdölplattform im Nigerdelta. Aufständische Jugendliche sollen die Ölförderanlage, die einer Tochtergesellschaft der britisch-niederländischen Firma Shell gehört, mit Waffen gestürmt und anschließend etwa 40 nigerianische Arbeiter als Geiseln genommen haben. Die Information stammt von einem Shell-Sprecher in Lagos.

Bei den Jugendlichen handelt es sich nach Informationen des „Tagesspiegel“ zum Teil offenbar um abhängig Beschäftigte der Betreiberfirma. Ihre Aktion ist demnach ein Protest gegen gebrochene Versprechungen mit Bezug auf Arbeitsplätze und Sozialleistungen.

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  • Neun ausländische Arbeiter in Nigeria entführt (19.02.2006)

Quellen

  • maerkischeallgemeine.de: „Im Nigerdelta etwa 40 Mitarbeiter von Shell als Geisel genommen“ (dpa-Meldung) (10.10.2006, 19:30 Uhr) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • tagesspiegel.de: „Jugendliche setzen 60 Shell-Mitarbeiter fest“ (10.10.2006, 18:38 Uhr)

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March 29, 2006

Ex-Präsident von Liberia in Nigeria festgenommen

Ex-Präsident von Liberia in Nigeria festgenommen

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Artikelstatus: Fertig 15:06, 29. Mrz. 2006 (CEST)
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Monrovia (Liberia) / Abuja (Nigeria), 29.03.2006 – Nach Polizeiangaben wurde der frühere liberianische Präsident Charles Taylor heute im Bundesstaat Borno, im Norden Nigerias, an der Grenze zu Kamerun festgenommen. Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo will Charles Taylor nun an Liberia ausliefern lassen. Der Ort, an dem Charles Tayler festgenommen wurde, ist mehr als 1.500 km von Calabar entfernt, wo sich der liberianische Ex-Präsident seit 2003 aufhielt.

Nach Angaben von lokalen Regierungsbeamten war Charles Tayler mit einem Jeep unterwegs. Charles Tayler soll viele US-Dollars in einem großen Koffer bei sich getragen haben. Die amtierende liberianische Präsidentin Ellen Johnson-Sirleaf hatte unter dem Druck der US-Regierung im März dieses Jahres von Nigeria die Auslieferung des Ex-Präsidenten gefordert. In der letzten Woche hatte die liberianische Präsidentin ihre Forderung erneuert. Sie will, dass sich Taylor in Sierra Leone einem Gericht stellt. In Sierra Leone ist Charles Tayler wegen der Unterstützung von Rebellen angeklagt.

Am Montagabend war der Staatschef Liberias, Charles Taylor, verschwunden. Vor zwei Jahren, im Jahr 2003, wurde er vom Amt enthoben. Er ging damals ins Exil nach Nigeria. Inzwischen wurde er als Kriegsverbrecher angeklagt. Wie und warum Taylor untergetaucht ist, war mysteriös, denn für ihn waren fünf Sicherheitsleute zu seiner persönlichen Bewachung abgestellt. Nigerias Präsident Olusegun Obasanjo hatte angeordnet, das Verschwinden Taylors aufzuklären, da auch eine Entführung in Frage kommen könne.

Am heutigen Mittwoch weilte Präsident Olusegun Obasanjo in Washington. Ob ihn George W. Bush empfangen würde, wie es geplant war, ist nicht bekannt.

Themenverwandte Artikel

  • Fußballstar George Weah stellte sich in Liberia zur Wahl (11.10.2005)

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December 10, 2005

Über 100 Tote bei Flugzeugabsturz in Nigeria

Über 100 Tote bei Flugzeugabsturz in Nigeria

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Artikelstatus: Fertig 21:23, 10. Dez. 2005 (CET)
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Flugzeug des Typs „DC-9“

Port Harcourt (Nigeria), 10.12.2005 – In Nigeria sind im Süden des Landes bei einem Flugzeugabsturz über 100 Menschen ums Leben gekommen.

Die Maschine der privaten inländischen Fluggesellschaft „Sosoliso“ befand sich auf dem Weg von Port Harcourt nach Abuja. Sieben Menschen haben die Bruchlandung bei stürmischem Wetter überlebt, das Flugzeug ging danach in Flammen auf. Durch den Aufprall verteilten sich die Trümmer gemäß einem Augenzeugen im weitem Umkreis. Der Fernsehsender „Silverbird“ berichtete von der Bergung von 56 Leichen. Beim Flugzeug handelt es sich um eine Maschine des Typs DC-9. An Bord der Maschine befanden sich 103 Passagiere und sieben Crew-Mitglieder. Unter den Passagieren befanden sich Berichten zufolge etwa 75 Schulkinder aus Abuja.

Die Absturzursache ist noch unklar. US-Experten vor Ort schlossen einen Terroranschlag als Absturzursache jedoch aus. Auf demselben Flughafen kam es im Juni zu einem Beinahe-Unfall, als eine Air France-Maschine in eine Kuhherde raste.

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October 24, 2005

Hochrangige Politiker und Diplomaten unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Nigeria

Hochrangige Politiker und Diplomaten unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in Nigeria

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Abuja (Nigeria), 24.10.2005 – Unter den 117 Opfern des Flugzeugabsturzes in Nigeria befinden sich auch einige hochrangige nigerianische Politiker und Diplomaten. Berichte aus Südafrika besagen, dass sich US-Diplomaten und Politiker anderer afrikanischer Nationen an Bord befänden hätten. Darunter seien auch Vertreter der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft ECOWAS.

Auch die südafrikanische TV-Produzentin Adele Lorenzo war an Bord. Die Johannesburger Zeitung „The Star“ berichtete heute, die 31-Jährige aus Kapstadt sei in Nigeria gewesen, um einen Film zu drehen.

Beim nigerianischen Staatspräsidenten Olusegun Obasanjo schlug das Schicksal gestern gleich zweimal zu. Im südspanischen Badeort Marbella starb seine Ehefrau, die 59-jährige Stella Obasanjo, während einer Schönheitsoperation.

Eine Maschine des Typs Boeing 737 der nigerianischen Fluggesellschaft „Bellview Airlines“ war gestern Abend gegen 19:00 Uhr (Ortszeit) in Nigeria abgestürzt. Die Maschine befand sich auf dem Weg von Lagos nach Abuja, als sie etwa drei Minuten nach dem Start in Lagos von den Radarschirmen der Fluglotsen verschwand.

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October 23, 2005

Boeing 737 mit 114 Menschen an Bord in Nigeria abgestürzt

Boeing 737 mit 114 Menschen an Bord in Nigeria abgestürzt

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Abuja (Nigeria), 23.10.2005 – Eine Boeing 737 der nigerianischen Fluggesellschaft „Bellview Airlines“ mit 114 Menschen an Bord ist gestern Abend gegen 19:00 Uhr (Ortszeit) in Nigeria abgestürzt.

Die Maschine befand sich auf dem Weg von Lagos nach Abuja, als sie etwa drei Minuten nach dem Start in Lagos von den Radarschirmen der Fluglotsen verschwand. Nachdem die Maschine mehrere Stunden als vermisst galt, wurde sie mitten in der Nacht nach einer großangelegten Suchaktion per Hubschrauber gefunden. Zum Zeitpunkt des Absturzes herrschte in der Umgebung von Lagos schlechtes Wetter.

Unter den 108 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern der Boeing befanden sich nach ersten Vermutungen auch hochrangige Politiker Nigerias. Die Bergung der Toten kann erst nach Tagesanbruch beginnen. Erst dann wird Gewissheit bestehen, wer dabei ist.

Die Fluggesellschaft „Bellview Airlines“ hatte bisher in Nigeria einen guten Ruf in Bezug auf die Sicherheit ihrer Flugzeuge. Bellview gehört einem privaten Luftfahrtunternehmen und bedient Strecken in Westafrika. Zur Flotte Bellviews gehören überwiegend Boeing-Maschinen des Typs 737.

Die Ermittlungen zur Feststellung der Absturzursache sind angelaufen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Luftfahrt
  • Themenportal Boeing

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