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August 23, 2005

EU veröffentlicht „Schwarzbuch“ mit unzuverlässigen Fluggesellschaften

EU veröffentlicht „Schwarzbuch“ mit unzuverlässigen Fluggesellschaften

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Brüssel (Belgien), 23.08.2005 – Als Reaktion auf die jüngsten Flugunfälle bei Charterflügen will die Europäische Union eine Liste mit unzuverlässigen Fluggesellschaften veröffentlichen. Bis zum Jahresende möchte Verkehrskommissar Jacques Barrot diese Liste im Internet den Verbrauchern zur Verfügung stellen. Der EU-Ministerrat hat diesem Vorhaben bereits zugestimmt, lediglich das Europäische Parlament muss das Vorhaben noch ratifizieren.

Doch diese Liste wird nicht überall gutgeheißen. Die Regierungen von Spanien, Deutschland, Frankreich und Belgien fordern, vor der Veröffentlichung einer solchen Liste klare Kriterien festzulegen, die auf einheitlichen Bestimmungen basieren sollen.

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Quellen

  • rsw.beck.de: „„EU plant Negativliste für Fluglinien““ (23.08.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • zeus.zeit.de: „EU will Fluglinien an den Pranger stellen“ (23.08.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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August 7, 2005

Späte Lieferung des neuen Großraumflugzeugs kann für Airbus teuer werden

Späte Lieferung des neuen Großraumflugzeugs kann für Airbus teuer werden

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Airbus 380 beim Jungfernflug

Toulouse (Frankreich) / Singapur, 07.08.2005 – Singapore Airlines fordert für die Lieferungsverzögerung des neuen Airbus A380 eine Entschädigung. Die verspätete Auslieferung würde die Planungen der Fluggesellschaft erheblich stören, sagte der Chef der Fluggesellschaft Singapore Airlines (SIA), Choon Seng Chew, gegenüber dem Nachrichtenmagazin Focus. „Jeder weitere Monat wird für Airbus teurer.“

Singapore Airlines war der erste Großkunde, der den Airbus auf seinen Fluglinien einsetzen wollte. Im Juni hatte Airbus angekündigt, die vereinbarten Liefertermine könnten nicht eingehalten werden. Von einem Zeitraum bis zu einem halben Jahr war die Rede.

Auch die australische Fluggesellschaft Qantas, die bei Airbus mit zwölf Flugzeugen des Typs A380 in den Auftragsbüchern steht, hat Schadenersatzforderungen angekündigt.

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June 17, 2005

Florida: Notlandung auf dreispuriger Straße

Florida: Notlandung auf dreispuriger Straße

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Fort Lauderdale (Vereinigte Staaten), 17.06.2005 – Auf dem Weg von Florida auf die Bahamas ist am Montag, den 13.06.2005, eine zweimotorige Propellermaschine vom Typ DC-3 aus den dreißiger Jahren mitten in einem Wohngebiet notgelandet. Die Frachtmaschine der Firma „Air Pony Express Inc“, die seit fünf Jahren regelmäßig die Strecke zu den Bahamas bedient, hatte neben drei Insassen anderthalb Tonnen Granit geladen.

Kurz nach dem Start vom Executive Airport Fort Lauderdale bekam der Pilot Charles Riggs Probleme. Die Maschine kam nicht auf Touren, in 90 Metern Höhe begann der linke Motor zu qualmen, die DC-3 verlor rasch an Höhe.

Darauf hin beschloss der Pilot, der seit 44 Jahren Maschinen diesen Typs fliegt, die Propellermaschine notzulanden. Er steuerte eine verkehrsreiche dreispurige Straße an. Zuvor streifte das Flugzeug Bäume und Hausdächer und machte dann eine Bruchlandung auf der Straße neben Einfamilienhäusern, Autos und Swimmingpools. Die Maschine ging durch das auslaufende Kerosin in Flammen auf.

Bei der Notlandung kam niemand zu Schaden, alle drei männlichen Insassen der Maschine sprangen nur leicht verletzt aus dem Wrack. Sie wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert. Unter den Bewohnern der umliegenden Häuser gab es keinen Personenschaden. Der Grund für den technischen Defekt des Flugzeuges ist noch nicht bekannt.

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  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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June 8, 2005

Bombenalarm in Passagierflugzeug

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Bombenalarm in Passagierflugzeug

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Faro (Portugal) / London Coventry (Großbritannien), 08.06.2005 – An Bord einer mit 108 Personen vollbesetzten Passagiermaschine wurde am Dienstagabend von einem Fluggast ein Handy gefunden. Da von der Besatzung kein Besitzer ermittelt werden konnte, wurden die Flugkontrolle, der Flughafenbetreiber und die Polizei eingeschaltet. Die Polizei verständigte sofort das britische Verteidigungsministerium. Daraufhin wurde die Boeing 737 von zwei britischen Kampfflugzeugen umgeleitet. Sie begleiteten das Flugzeug 45 Minuten lang.

Die gecharterte Maschine der Reisegesellschaft Thomson Holidays kam aus dem portugiesischen Ferienort Faro und befand sich auf dem Flug in den britischen Ort Coventry. Umgleitet wurde die Boeing von den Kampffliegern zum Flughafen Stansted nordöstlich von London. Nach der Landung untersuchten Bombenexperten das Mobiltelefon, fanden aber keinen Sprengstoff. Das Handy entpuppte sich als ungefährliches Telefon.

Die Urlauber wurden mit dem Bus nach Coventry weiter transportiert. Noch ist unklar, woher das Handy stammte.

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May 14, 2005

Einreise in die USA wird neu geregelt

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Einreise in die USA wird neu geregelt

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Berlin (Deutschland) / Washington D.C. (USA), 14.05.2005 – Ab dem 26. Juni 2005 dürfen Touristen aus den meisten europäischen Ländern nicht mehr ohne moderne, maschinell lesbare Reisepässe in die USA einreisen. Auch Deutschland ist davon betroffen.

Liegt der Pass bei der Einreise nicht vor, kann dem Einreisenden ab diesem Zeitpunkt die Einreise verweigert werden. Diese Regelung galt schon seit dem Oktober 2003. In den vergangenen sechs Monaten hatte nach Angaben des US-Heimatschutzministeriums etwa jeder zwanzigste deutsche Tourist bei der Einreise in die USA den vorgeschriebenen Ausweis nicht dabei, insgesamt waren es 1.373 Personen. Aus diesem Grund verlängerten die USA die Frist. Einige der betroffenen Länder hatten Probleme mit der Produktion solcher Pässe.

Nach dem 26. Juni müssen Fluggesellschaften, die Passagiere ohne die erforderlichen Reisepässe in die USA transportieren, Bußgelder bis zu 3.300 Dollar (2.500 Euro) pro Fluggast bezahlen.

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May 11, 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

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Boeing 747 der KLM

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 11.05.2005 – Die niederländischen Behörden fordern von den USA eine Klärung des Vorfalls am 9. April 2005. Damals wurde einem Jumbo 747 der niederländischen Gesellschaft KLM mit der Flug-Nummer KL-685 auf dem Weg von Amsterdam nach Mexiko-Stadt der Flug über die USA verweigert. Die Maschine musste daraufhin umkehren und zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren. Die holländische Maschine hatte wegen der Weigerung der USA einen 16-stündigen Irrflug hinter sich gebracht, an Bord befanden sich 278 Passagiere.

Grund für diese Entscheidung der USA waren damals die Namen zweier saudischer Passagiere in der KLM-Maschine. Beide standen auf der US-Liste terrorverdächtiger Personen und sollen Kontakt zur Terrororganisation al-Qaida haben. Einer der beiden Saudis hatte in den USA vor Jahren Flugstunden zusammen mit Hani Hanjour absolviert. Hanjour war einer der Terroristen, der am 11. September 2001 ein gekidnapptes Flugzeug in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte.

Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hat nach dem Vorfall bekräftigt, zukünftig die Passagierlisten aller Flugzeuge zu kontrollieren, die den Luftraum der USA durchqueren, aber nicht landen. Flugzeuge, die auf einem US-Flughafen möchten, müssen bereits seit geraumer Zeit im Voraus Listen mit den Flugpassagieren an die USA übermitteln. Dort werden dann die Namen mit dieser Liste abgeglichen. Sollten Fluggesellschaften mit dieser neuen Regelung nicht einverstanden sein, so müssen sie nach US-Angaben einen Umweg um das US-Territorium fliegen.

Seitens der ausländischen Fluggesellschaften gibt es erheblichen Widerstand gegen diese Offenlegung ihrer Passagierlisten. Trotzdem rücken die USA von ihrem Vorhaben nicht ab. Nachdem auf die Fluggesellschaften durch eine Umkehr enorme Zusatzkosten zukommen, rechnen die USA mit deren Kooperation.

Die KLM war nach dem Vorfall über gesperrten US-Luftraum sehr verärgert. Geschäftsleute haben Schadensersatzklagen wegen entgangener Termine angekündigt. Nun verlangt die holländische Fluglinie Aufklärung über die Sperrung des US-amerikanischen Luftraums und darüber, wie die USA an die Daten der Fluggäste kam. Nach Angaben der KLM hätten die US-Behörden die Namen der Passagiere nie erhalten dürfen. Normalerweise dürfen sich US-Behörden ausschließlich Daten über Passagiere von Flugzeugen besorgen, die auf einem US-Flughafen landen wollen.

Themenverwandte Artikel

  • Luftraum über den USA gesperrt (10.04.2005)
  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Boeing

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April 29, 2005

Besserer Schutz für Opfer im Luftverkehr

Besserer Schutz für Opfer im Luftverkehr

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Berlin (Deutschland), 29.04.2005 – Nach Angaben des Bundesjustizministeriums in Berlin wird der Opferschutz im öffentlichen Luftverkehr verbessert.

Ab dem 30.04.2005 sind Luftfahrtunternehmen und Luftfahrzeugbetreiber verpflichtet, eine Haftpflichtversicherung mit Mindestdeckungssummen für Unfälle abzuschließen.

Die Haftungssumme für Fluggäste beläuft sich demnach auf zirka 300.000 Euro, für Reisegepäck auf rund 1.200 Euro je Fluggast und für Schäden Dritter je nach Gewicht des Flugzeuges auf 900.000 bis etwa 840 Millionen Euro.

Themenverwandte Artikel

  • Themenportal Luftfahrt

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March 27, 2005

Trittin kritisiert Billigairlines

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Trittin kritisiert Billigairlines

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Boeing 737 der EasyJet

Berlin / Dortmund (Deutschland), 27.03.2005 – Bundesumweltminister Jürgen Trittin (Grüne) hat die indirekten Subventionen für Billigflieger durch die Kommunen kritisiert. „Billig fliegen auf Kosten der Allgemeinheit gehört sich nicht“ sagte er in der „BILD am Sonntag“.

Am Beispiel des Flughafen Dortmund soll erklärt werden, was Trittin meint: Dortmund-Wickede, jahrzehntelang ein unbedeutender kleiner Flughafen im Osten des Ruhrgebiets, profitierte in den letzten Jahren ungemein vom Ausbau der Billigairlines. Die britische EasyJet entrichtet für jeden Passagier eine Flughafengebühr von fünf Euro. Etablierte Fluggesellschaften, die den Flughafen ansteuern, müssen allerdings 25 Euro bezahlen. Außerdem werden ihnen Flugzeugenteisungen und Fäkalienabpumpungen zusätzlich in Rechnung gestellt.

Der Flughafen in Dortmund-Wickede ist daher stark defizitär. Die Verluste werden vom Steuerzahler aufgefangen, da der Flughafen zu 74 Prozent den Dortmunder Stadtwerken und zu 26 Prozent der Stadt Dortmund gehört. „Es ist ein Unding, dass Bürger von den Stadtwerken zur Kasse gebeten werden, um den Billigfliegern Millionen in den Rachen zu werfen“ sagte der Bundesumweltminister weiter. Er forderte daher den Abbau dieser indirekten Subventionen, „weil sie den fairen Wettbewerb zwischen den Verkehrsträgern behindern“.

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