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October 2, 2005

Willy Bogner: Sohn nach Oktoberfestbesuch tödlich verunglückt

Willy Bogner: Sohn nach Oktoberfestbesuch tödlich verunglückt

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München (Deutschland), 02.10.2005 – Während sich der 63-jährige Münchener Modeunternehmer Willy Bogner mit seiner Ehefrau auf Reisen befand, ist sein 17-jähriger Sohn, Bernhard Bogner, tödlich verunglückt.

Das Unglück ereignete sich in der Nacht von Samstag auf Sonntag im Wohnhaus des bekannten Modeunternehmers. Der Sohn besuchte zuvor zusammen mit seinen Freunden das Münchner Oktoberfest. Er kam stark angetrunken nach Hause. Hausangehörige fanden ihn am heutigen Morgen gegen 08:00 Uhr tot im Dachgeschoss. Der junge Mann hatte sich offenbar in den Seilen einer Hängematte verheddert und war dann erstickt.

Das Ehepaar Bogner informierte die Presse direkt über das tragische Ereignis mit den Worten: „Wir informieren Sie direkt, weil wir nicht möchten, dass in den Medien Gerüchte und Halbwahrheiten über den tragischen Unglücksfall kursieren”. Anfragen seitens der Medien möchte die Familie nicht beantworten. Willy Bogner war ein ehemaliger erfolgreicher Skirennfahrer. Mit seiner Ehefrau Sonia, einer gebürtigen Brasilianerin, ist Bogner seit 1972 verheiratet. Sie hatten zwei Kinder adoptiert, Bernhard und Florinda.

Quellen

  • Reutlinger Generalanzeiger Online: „Sohn des Modeunternehmers Willy Bogner tödlich verunglückt“ (02.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • focus.msn.de: „Bogner-Sohn tödlich verunglückt“ (02.10.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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April 5, 2005

Tod des georgischen Premiers: Familie äußert Zweifel

Tod des georgischen Premiers: Familie äußert Zweifel

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Surab Schwania

Tiflis (Georgien), 05.04.2005 – Die Familie des verstorbenen georgischen Premierministers Surab Schwania hat Zweifel an seinem Unfalltod geäußert. Verschiedene Fragen seien nach den offiziellen Untersuchungen von georgischer Polizei und FBI weiterhin unbeantwortet, äußerte Schwanias Bruder Giorgi gegenüber der Tifliser Tageszeitung „Resonansi“.

So sei nicht geklärt, weshalb die kriminaltechnische Untersuchung der Todeswohnung keinerlei Fingerabdrücke Schwanias und seines Freundes Raul Usupow erbracht habe. Unklar sei auch, weshalb sich in dem Apartment zwar sehr viele Zigarettenstummel gefunden hätten, aber nur einer davon in der Art ausgedrückt worden sei, wie Schwania es tat. Nach Angaben des Bruders hat Schwania Zigaretten nie zu Ende geraucht und den Stummel stets auf eine besondere Weise verdreht.

Nach Angaben Giorgi Schwanias führt die Familie eine von Polizei und Staatsanwaltschaft unabhängige Untersuchung. Sollte sich der offizielle Abschlussbericht zum Tode Schwanias weiter verzögern, drohte der Bruder, weitere Informationen öffentlich zu machen. „Wir wissen zuviel“, sagte er.

Quellen

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April 2, 2005

FBI: Tod des georgischen Premiers war ein Unfall

FBI: Tod des georgischen Premiers war ein Unfall

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Surab Schwania

Tiflis (Georgien), 02.04.2005 – Der Tod des georgischen Ministerpräsidenten Surab Schwania am 3. Februar 2005 war ein Unfall, der durch eine lecke Gasheizung in der Wohnung eines Freundes verursacht wurde. Zu diesem Schluss kommt das US-amerikanische Federal Bureau of Investigation (FBI) nach Untersuchungen in dem Apartment in Tiflis und in seinen Labors in den USA.

In dem offiziellen Untersuchungsbericht der US-Behörde, der vom Leiter des FBI-Büros in Tiflis Bryan Paarman vorgestellt wurde, heißt es, Schwania sei an einer Überdosis Kohlenmonoxid gestorben. Die Giftkonzentration in seinem Blut zum Zeitpunkt des Todes betrug 72 Prozent. Ein ebenfalls in der Wohnung verstorbener Freund hatte 74 Prozent Kohlenmonoxid im Blut. Andere Gifte seien im Blut der beiden Männer nicht festgestellt worden.

Das Kohlenmonoxid, so das FBI, sei aus einer defekten Gasheizung ausgetreten. Das erst wenige Wochen zuvor montierte Gerät sei unsachgemäß installiert worden und habe so den Tod des Premiers und seines Freundes verursacht. Das FBI hatte die Heizung in der Wohnung getestet und festgestellt, dass der Sauerstoffgehalt in der Luft infolge des Versuchs auf 18,4 Prozent sank. Ein derart geringer Sauerstoffgehalt sei lebensgefährlich, erklärte das FBI.

Quellen

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February 12, 2005

FBI: Georgischer Premier vermutlich nicht ermordet

FBI: Georgischer Premier vermutlich nicht ermordet

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Tiflis (Georgien), 12.02.2005 – Die amerikanische Bundespolizei FBI hat erste Ergebnisse seiner Untersuchungen zum Tode des georgischen Ministerpräsidenten Surab Schwania bekanntgegeben. Danach soll es sich tatsächlich um einen „tragischen Unfall“ gehandelt haben. Es gebe gegenwärtig keine Belege für einen Mord.

Der Rechtsattachée der US-amerikanischen Botschaft und FBI-Repräsentant in Tiflis, Bryan Paarman, sagte am Freitagabend, das FBI habe Blut- und Gewebeproben des verstorbenen Premierministers auf Kohlenmonoxid, Drogen, Gifte und Alkohol untersucht. Dabei seien keine Anhaltspunkte gefunden worden, die zu anderen Ergebnissen geführt hätten, als die Untersuchungen der georgischen Ermittler.

Das FBI hatte sich auf Ersuchen der georgischen Regierung wenige Tage nach dem Tod Schwanias am 3. Februar eingeschaltet. Die entsandten Agenten hatten bereits die Giftanschläge auf US-Senator Tom Daschle und den Fernsehjournalisten Tom Brokaw untersucht. Sie hatten Zugang zu allen Akten und stellten im Todesappartment auch Kleidungsstücke und andere Gegenstände sicher, die zur sorgfältigen Auswertung in die USA gebracht worden sind. Es wird erwartet, dass die amerikanische Behörde im März endgültige Ergebnisse vorgelegen wird.

Quellen

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February 11, 2005

Georgische Regierung wird umbesetzt

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Georgische Regierung wird umbesetzt

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Tiflis (Georgien), 11.02.2005 – Der designierte georgische Premierminister Surab Nogaideli hat dem Parlament seine Kabinettsliste vorgelegt. Sie sieht verschiedene Umbesetzungen der Regierung vor.

Künftiger Vizepremier und Justizminister wird Konstantin (Kote) Kemularia, ein langjähriger Gefolgsmann Präsident Micheil Saakaschwilis und gegenwärtig noch Vorsitzender Richter des georgischen Obersten Gerichtshofs. Für ihn müssen der Schwania-Freund, Vizepremier Giorgi Baramidse und Georgiens junger Justizminister Giorgi Papuaschwili ihre Ämter räumen. Papuaschwili soll Umweltminister werden. Umweltminister Tamar Lebanidse muss sich eine neue Arbeitsstelle suchen.

Unterdessen hat die Opposition im georgischen Parlament einen Untersuchungsausschuss zur Klärung des Todes des verstorbenen Premierministers Surab Schwania beantragt. Der Fraktionsvorsitzende der rechtsliberalen Rechten Opposition, David Gamkrelidse, verlangte zu klären, ob es sich bei dem Todesfall tatsächlich um einen Unfall handelte oder um vorsätzlichen Mord.

Quellen

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December 22, 2004

Bestsellerautor Schwanitz tot aufgefunden

Bestsellerautor Schwanitz tot aufgefunden

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Hartheim (Deutschland), 22.12.2004 – Der bekannte Bestsellerautor Dietrich Schwanitz ist heute morgen in seiner Wohnung im Schwarzwald tot aufgefunden worden.

Schwanitz war Literaturprofessor und Autor des 1995 herausgegebenen Buches „Der Campus“. Im Februar 1998 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als sein Buch verfilmt wurde und mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle in die deutschen Kinos kam.

Sein Buch „Bildung“ aus dem Jahre 1999 hat in Kritikerkreisen sehr kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Es geht darin um Themen aus Geschichte, Literatur, Philosophie, Kunst und Musik, die nach Meinung von Schwanitz zur Allgemeinbildung in Deutschland gehören sollten. Seine Kritiker haben jedoch unter anderem moniert, dass das Niveau dieser geforderten Allgemeinbildung deutlich zu hoch sei und eine einfachere Darstellung des Wissens angebracht wäre.

Im letzten Sommer eröffnete Schwanitz in Hartheim ein literarisches Trainingscamp für den kreativen Nachwuchs. Er bildete dort jüngere Autorenkollegen in den Bereichen Literatur und Theater aus.

Die Obduktion hat ergeben, dass Schwanitz an einer Unterkühlung starb. Der Autor litt schon seit mehreren Jahren an einer Hirnerkrankung.

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Quellen

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