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March 30, 2006

Erster Todestag Terri Schiavos

Erster Todestag Terri Schiavos – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erster Todestag Terri Schiavos

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Artikelstatus: Fertig 18:20, 30. Mrz. 2006 (CEST)
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Gruppe Protestierender vor Schiavos Krankenhaus

Pinellas Park (Vereinigte Staaten), 30.03.2006 – Am 31. März 2005, dreizehn Tage nach Entfernung der Magensonde, starb die Patientin Terri Schiavo in Pinellas Park. Sie lag zuvor 15 Jahre im Koma. Auch ein Jahr nach ihrem Tod geht der 1998 entstandene Streit zwischen ihrem Mann, den Eltern und der Schwester weiter.

Kurz vor dem ersten Todestag hat ihr Ehemann ein Buch auf den Markt gebracht: „Terri – Die Wahrheit“. Er begründete die Herausgabe damit, Anschuldigungen entgegentreten zu wollen, die ihn der Misshandlung und des Mordes an seiner Frau beschuldigten. Seine Frau hätte bei der Aussichtslosigkeit ihres Zustandes sterben wollen. Er sagte: „Ich habe nur für sie gekämpft.“ Schiavos Gehirn war laut dem Autopsiebericht des zuständigen Gerichtsmediziners extrem geschädigt, eine Heilung sei ausgeschlossen gewesen.

Die Herausgabe des Buches hat jetzt den Streit zwischen dem Mann, den Eltern und der Schwester Schiavos neu aufleben lassen. Die Eltern und die Schwester gaben am Dienstag eine schriftliche Gegendarstellung in literarischer Form heraus. In dieser Gegendarstellung dementieren sie den Wunsch ihrer Tochter, sterben zu wollen. Sie begründeten dies damit, Schiavo hätte noch kurz vor ihrem Tod auf Besuche reagiert. Auch die Politik hatte sich 2005 in das Schicksal Schiavos eingeschaltet. Einige US-Gerichte wurden von den Streitparteien eingeschaltet.

Dieser erneute, öffentlich ausgetragene Streit hat nun in ganz USA die Debatte über die Rechtmäßigkeit passiver Sterbehilfe neu aufleben lassen.

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October 23, 2005

Captain Jack starb im Alter von 43 Jahren

Captain Jack starb im Alter von 43 Jahren

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Artikelstatus: Fertig 12:40, 25. Okt. 2005 (CEST)
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Palma de Mallorca (Spanien), 23.10.2005 – Gestern starb im Alter von nur 43 Jahren der international bekannte Sänger und Rapper Captain Jack.

Der Sänger gründete 1995 zusammen mit Freunden das Projekt Captain Jack. Insgesamt verkaufte er innerhalb seiner zehnjährigen Karriere knapp 20 Millionen Tonträger. Seine bekanntesten Hits waren unter anderem Soldier, Soldier und Captain Jack, Drill Instructor und viele mehr. Seine Musik hatte einen eingängigen Dance-Sound. Dieser Sound war mit Rap-Elementen im Stil eines Drill-Instructors durchzogen. Seine neueste Single hat Captain Jack, der mit bürgerlichem Namen Franky Gee oder Francisco Gutierrez hieß, erst kürzlich mit dem Song Capitano veröffentlicht.

Franky Gee wurde 1962 in Havanna geboren, siedelte aber bald mit seinen Eltern in die USA um. Nachdem er Mitte der 1980er Jahre in West-Deutschland stationiert war, entschloss er sich am Ende seiner Militärzeit zur vollständigen Umsiedlung nach Deutschland. Gee lebte nach Deutschland seit langem in der spanischen Stadt Palma de Mallorca. Nach einem ersten Schlaganfall im Jahr 2002 brach er am 17. Oktober 2005 erneut zusammen. Seit dem 19. Oktober lag er im Koma, aus dem er nicht mehr aufwachte. In einer Klinik in Palma de Mallorca starb er an den Folgen einer Hirnblutung.

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June 17, 2005

Komapatientin Terri Schiavo: Gehirn war unheilbar geschädigt

Komapatientin Terri Schiavo: Gehirn war unheilbar geschädigt

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Pinellas Park / Florida (USA), 17.06.2005 – Als die Komapatientin Terri Schiavo am 31. März 2005, dreizehn Tage nach Entfernung der Magensonde, starb, war ihr Gehirn extrem geschädigt. Dies geht aus dem jetzt veröffentlichten Autopsiebericht des zuständigen Gerichtsmediziners in Florida hervor.

Nach diesem Bericht war die 41-jährige Patientin chancenlos. An eine Wiederherstellung ihrer Gesundheit war nicht im Geringsten zu denken. Keine medizinische Behandlung hätte jemals ihren Zustand verbessern können.

Anzeichen auf Misshandlung durch ihren Ehemann konnte der Mediziner ebenfalls nicht feststellen. Ihm wurde nachgesagt, die Erkrankung seiner Frau käme daher.

Der Anwalt Michael Schiavos, George Felos, kündigte die Veröffentlichung mehrerer Gehirn- Obduktionsfotos an. Allerdings konnte auch durch die Autopsie nicht endgültig der Grund für ihren Komazustand geklärt werden.

Ursprünglich war ein Kaliummangel als Folge einer Essstörung vermutet worden. An dieser Theorie bestehen nach wie vor Zweifel.

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March 31, 2005

Terri Schiavo ist tot

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Terri Schiavo ist tot

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Gruppe Protestierender vor Schiavos Krankenhaus

Pinellas Park / Florida (USA), 31.03.2005 – Die Komapatientin Theresa Marie Schiavo, allgemein bekannt als Terri Schiavo, starb heute Morgen um 09:05 Ortszeit, 13 Tage nach Entfernung der Magensonde, an Wassermangel und Entkräftung.

Terris Ehemann hatte sich darum bemüht, die künstliche Ernährung nicht weiter durchzuführen. Ihre Eltern gingen durch mehrere Gerichtsinstanzen, darunter sowohl das Oberste Bundesgericht als auch vor mehrere Bezirksgerichte, um die Aufrechterhaltung der künstlichen Ernährung zu erreichen.

Schiavo befand sich seit einer Kaliumunterversorgung, welche durch eine falsche Ernährung hervorgerufen wurde, im Wachkoma (Apallisches Syndrom). Damals wurde ihr Gehirn durch Sauerstoffmangel schwer geschädigt. Die meisten Ärzte Schiavos waren zu dem Schluss gekommen, es wäre nicht mehr möglich, die Patientin aus dem Wachkoma aufzuwecken. Der erlittene Gehirnschaden wäre zu groß gewesen.

Auch die amerikanische Bundespolitik hatte versucht, im „Fall Schiavo“ zu intervenieren.

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December 22, 2004

Bestsellerautor Schwanitz tot aufgefunden

Bestsellerautor Schwanitz tot aufgefunden

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Hartheim (Deutschland), 22.12.2004 – Der bekannte Bestsellerautor Dietrich Schwanitz ist heute morgen in seiner Wohnung im Schwarzwald tot aufgefunden worden.

Schwanitz war Literaturprofessor und Autor des 1995 herausgegebenen Buches „Der Campus“. Im Februar 1998 wurde er einer breiten Öffentlichkeit bekannt, als sein Buch verfilmt wurde und mit Heiner Lauterbach in der Hauptrolle in die deutschen Kinos kam.

Sein Buch „Bildung“ aus dem Jahre 1999 hat in Kritikerkreisen sehr kontroverse Diskussionen hervorgerufen. Es geht darin um Themen aus Geschichte, Literatur, Philosophie, Kunst und Musik, die nach Meinung von Schwanitz zur Allgemeinbildung in Deutschland gehören sollten. Seine Kritiker haben jedoch unter anderem moniert, dass das Niveau dieser geforderten Allgemeinbildung deutlich zu hoch sei und eine einfachere Darstellung des Wissens angebracht wäre.

Im letzten Sommer eröffnete Schwanitz in Hartheim ein literarisches Trainingscamp für den kreativen Nachwuchs. Er bildete dort jüngere Autorenkollegen in den Bereichen Literatur und Theater aus.

Die Obduktion hat ergeben, dass Schwanitz an einer Unterkühlung starb. Der Autor litt schon seit mehreren Jahren an einer Hirnerkrankung.

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