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May 2, 2006

Beziehung zwischen Vatikan und China stark angespannt

Beziehung zwischen Vatikan und China stark angespannt

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Artikelstatus: Fertig 18:02, 2. Mai 2006 (CEST)
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Peking / Hongkong (China) / Vatikanstadt, 02.05.2006 – Vor einigen Wochen wurde erstmals offiziell bestätigt, dass es zwischen dem Vatikan und der chinesischen Regierung Gespräche gebe. Doch nun sind diese langsam aufgebauten Brücken in Gefahr. Die offizielle katholische Staatskirche Chinas, die Chinesische Katholisch-Patriotische Vereinigung, hat gegen den Willen des Vatikans Joseph Ma Yinglin zum Bischof geweiht. Der Vatikan begründete seine Ablehnung mit der geistigen Unreife Ma Yinglins für das Amt des Bischofs. Die Volksrepublik China hingegen steht jedoch auf dem Standpunkt, die Staatskirche Chinas habe das Recht, eigene Bischöfe zu ernennen. Auch ein Aufruf des frisch ernannten Kardinals Joseph Zen Ze-kiun, die Weihe nicht durchzuführen, verhallte vor den Toren der Kirche. Zur Weihe selbst waren nur geladene Gäste zugelassen, ansonsten war die Zeremonie durch die chinesischen Sicherheitsbehörden gut abgeschirmt.

Wie der Vatikan nun auf die Provokation seitens Chinas reagieren wird, ist bislang unklar. Keine Reaktion würde als Unterwerfung unter das kommunistische Regime gesehen werden. Reagiert die römische Kirche aber zu hart, könnte dies zu einer schweren Belastungsprobe für die Beziehungen mit China werden.

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February 27, 2006

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

Neue Kardinäle und geplante Veränderungen im Vatikan

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Artikelstatus: Fertig 16:47, 27. Feb. 2006 (CET)
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Vatikanstadt, 27.02.2006 – Papst Benedikt XVI. hat angekündigt, 15 neue Kardinäle zu ernennen. Darunter wird der Bischof von Hongkong, Joseph Zen Ze-kiun, sein, der China vor allem wegen der mangelnden Religionsfreiheit öffentlich angeklagt hat. China hatte auf Grund dessen dem Bischof verboten, in das chinesische Kernland zu reisen. Beobachter des Vatikans hatten erst gedacht, dass er der Träger eines der beiden anonym vergebenen Kardinalshüte des früheren Papstes gewesen sei.

Weiterere Kandidaten sind der ehemalige Privatsekretär Johannes Pauls II. und Krakauer Bischof, Stanisław Dziwisz, Josef Ratzingers Nachfolger in der Glaubenskongregation, William Joseph Levada, und der Bostoner Erzbischof Sean O’Malley. Letzterer wird der Kardinalshut wahrscheinlich als Ehrung für seine Verdienste bei der Aufklärung eines Missbrauchskandals bekommen. Dieser Skandal hatte seinem Vorgänger den Bischofssitz gekostet.

Insgesamt wird der Papst am 24. März 2006 einen Afrikaner, je drei Amerikaner und Asiaten sowie acht Europäer zu Kardinälen ernennen. Zwölf von ihnen sind unter 80 Jahre alt und könnten somit noch zum Papst gewählt werden. Es werden kein Deutscher und nur zwei Kurienmitglieder zum Kardinal ernannt.

Für den Tag vor der Ernennung lud Papst Benedikt XVI. alle Kardinäle in den Vatikan ein. Hierbei soll nach Angaben der englischen katholischen Wochenzeitung „The Tablet“ über die Zusammenlegung mehrerer Laienräte sowie der Kommunikationsstellen des Vatikans gesprochen werden.

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