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April 17, 2015

Kalifornien Meerwasserentsalzung soll die Dürre lindern

Filed under: Sacramento,Themenportal Wirtschaft,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

Kalifornien Meerwasserentsalzung soll die Dürre lindern

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Veröffentlicht: –Cereale (Diskussion) 07:39, 19. Apr. 2015 (CEST)
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Sacramento (Vereinigte Staaten), 17.04.2015 – In Kalifornien herrscht Wassernotstand. Es hat in den Wintermonaten zu wenig geregnet und geschneit, um die Wasserreservoirs der Region wieder aufzufüllen. Die Trockenheit in Kalifornien spitzt sich zu. Alle Bereiche des Lebens, privater Wasserverbrauch, industrieller Wasserverbrauch, Verbrauch von Wasser in der Landwirtschaft und in den der Gärtnereien, geraten unter Druck . Der kalifornische Gouverneur Jerry Brown hat ein Dekret zum Wassersparen erlassen. Es spiegelt den Ernst der Lage wider. Der Gouverneur hat Städte und Gemeinden angewiesen, den Wasserverbrauch um 25 Prozent zu senken. Die Wasserressourcen in Kalifornien und den anliegenden Staaten sind stark angegriffen. Auch das Grundwasser sinkt und die Bohrung nach Wasser erreicht Rekordtiefen.

Kalifornien will seine Wassernot durch den Bau von Meerwasserentsalzungsanlagen lindern. In Santa Barbara soll eine eingemottete Meerwasserentsalzunganlage wieder reaktiviert werden. Sie wurde 1991 gebaut und gleich wieder stillgelegt, als es heftig zu regnen begann. Eines der größten Meerwasserentsalzungprojekte ist das Carlsbad Desalin Projekt. Die Anlage soll 200.000 Kubikmeter Meerwasser täglich aufbereiten und Trinkwasser für die Region San Diego liefern, wo ca. 3,2 Millionen Menschen leben. Das technische Verfahren erfolgt nach dem Prinzip der Umkehrosmose. Die Poseidon Water veranschlagt für die Entsalzung von einem Kubikmeter Meerwasser 2,8 Kwh, was Kosten von ca. 1,60 Dollar pro Kubikmeter Wasser ausmacht. In Deutschland betragen die Wasserkosten für Trinkwasser 1,23 Euro pro Kubikmeter bis 2,17 Euro pro Kubikmeter ohne Abwasserkosten. Der Energieaufwand ist beim Umkehrosmoseverfahren geringer als bei anderen Verfahren. Im nahen Osten wird bei der Meerwasserentsalzung als Energie vorzugsweise Erdöl oder Erdgas verwendet. Die Anstrengungen in Kalifornien laufen darauf hinaus, Trinkwasser und Betriebswasser strikt zu trennen. In Kalifornien werden Industrie, Landwirtschaft und Gärtnereinen Betriebswasser verwenden müssen. Die Trennung von Trinkwasser und Betriebswasser wird in Deutschland für Industrien angewendet. Die Trennung von Trink- und Betriebswasser ist im privaten Bereich in Deutschland bisher wenig verbreitet.

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January 10, 2010

Kalifornien: 20-Milliarden-Dollar-Loch im Staatshaushalt

Kalifornien: 20-Milliarden-Dollar-Loch im Staatshaushalt

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Veröffentlicht: 12:58, 10. Jan. 2010 (CET)
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Sacramento (Vereinigte Staaten), 10.01.2010 – Trotz eines Defizits in Höhe von 19,9 Milliarden US-Dollar will der Gouverneur Kaliforniens Arnold Schwarzenegger keine neuen Steuererhöhungen durchsetzen. Der Bundesstaat Kalifornien ist nicht weit von einer Bankrotterklärung entfernt. Der Gouverneur hofft noch auf Unterstützung aus Washington. Kommt diese Unterstützung nicht, sind unter anderem Kürzungen im Bildungswesen, dem Gesundheitswesen, bei den Sozialausgaben und im öffentlichen Dienst geplant.

„Kalifornia ist nicht Washington. Wir verfügen nicht über den Luxus Geld zu drucken oder ein Billionen-Dollar-Defizit einzugehen“, sagte Schwarzenegger. Die Kürzungsvorhaben stoßen jedoch auf den Widerstand der oppositionellen Demokraten. Die Demokraten, die im Parlament die Mehrheit haben, werfen dem Gouverneur vor, die schon einmal abgelehnten Vorschläge erneut vorzulegen: „Das sind exakt die gleichen Vorschläge, die er letztes Jahre gemacht hat. Wir haben darüber schon gesprochen, wir haben sie zurückgewiesen, wir taten es so deutlich wie wir es nur für irgend möglich hielten, und er ist zurückgekommen mit den gleichen Vorschlägen, die wir schon einmal abgelehnt hatten“, sagte die Vorsitzende des Finanzausschusses im Senat, Denise Ducheny.

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March 18, 2008

US-Westküste: Rückgang des Königslachs-Bestandes existenzgefährdend

US-Westküste: Rückgang des Königslachs-Bestandes existenzgefährdend

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Veröffentlicht: 21:12, 18. Mär. 2008 (CET)
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Geschlechtsreifer Königslachs

Sacramento (Vereinigte Staaten), 18.03.2008 – Der Bestand an Königslachsen an der US-amerikanischen Westküste ist dramatisch zurückgegangen. Wurden im Jahr 2006 im Sacramento River noch 277.000 Exemplare beobachtet, wurden 2006 nur noch 90.000 Tiere gezählt. Nach drei Jahren des Rückgangs in Folge befürchtet der Pacific Fishery Management Council, dass die Zahl der Fische auf der Wanderung zu den Laichplätzen in diesem Jahr nur noch die Hälfte der zum Fortbestand der Art in diesem Gewässer notwendigen Höhe erreicht. Üblicherweise kommen fast neun Zehntel der vor Kalifornien gefangenen Köngislachse aus dem Flusssystem des Sacramento Rivers.

Einzugsgebiet des Sacramento Rivers.

Die genauen Ursachen für diesen Rückgang sind unklar. Experten machen sowohl die globale Erwärmung und damit die Erhöhung der Wassertemperatur im Pazifik als auch eine Reihe anderer Gründe verantwortlich. Umweltschützer schieben die Schuld auf die Wasserverschmutzung im Flussdelta von Sacramento River und San Joaquin River. Die örtlichen Fischer sehen die Schuld bei den Behörden. Diese hätten 2005 die Entnahme einer zu großen Wassermenge beziehungsweise zu einem falschen Zeitpunkt zur Bewässerung zugelassen. Dadurch seien mehr Fische als üblich Krankheiten und den natürlichen Feinden zum Opfer gefallen, oder die Fische seien in den Bewässerungskanälen verendet. Andere Stimmen sehen den Grund im Artenschutz der natürlichen Feinde, insbesondere der Seelöwen.

Der Meereswissenschaftler Bill Peterson von der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) hat festgestellt, dass die Wetterverhältnisse im Jahr 2005 ungewöhnlich waren. In diesem Jahr sind die meisten jetzt zur Paarung zurückkehrenden Lachse als Jungfische ins Meer gelangt. In jenem Jahr haben die Wasserströmungen, die Phytoplankton und Krill aus größeren Tiefen emportragen, später eingesetzt. „Die Aufwärtströmungen beginnen normalerweise im April und dauern bis zum September an. 2005 setzten sie nicht vor Juli ein.” Nach seiner Meinung seien die Jungfische des Jahres 2005 durch Nahrungsmittelknappheit vernichtet worden.

Es wird allgemein erwartet, dass die normalerweise vier Monate dauernde Fischereisaison für Königslachse in diesem Jahr gesperrt wird. Eine Entscheidung soll im April fallen. Es wäre die umfassendste Beschränkung der Fischereigeschichte an der US-Westküste. Für diesen Fall haben Gouverneur Arnold Schwarzenegger und seine Amtskollegen aus Oregon und Washington die US-Bundesregierung aufgefordert, den Ressourcen-Notstand auszurufen, damit Bundeshilfen freigegeben werden können.

Die Situation bedeutet auch für die betroffenen Fischer ein Existenzproblem. Ähnlich wie der Fang von Hummer an der Küste Neuenglands ist das Fischen der Lachse an der Westküste der Vereinigten Staaten Bestandteil der regionalen Kultur. Das Verschwinden der Fischfangboote aus den Häfen und damit verbundene Auswirkungen auf den Tourismus werden befürchtet.

„Unabhängig davon, welche Möglichkeit letztlich ergriffen wird – es ist klar, dass das Fischen von Lachsen an der amerikanischen Westküste streng beschränkt wird”, so ein Fischereiexperte der NOAA.

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January 31, 2008

US-Präsidentschaftswahl: Schwarzenegger will McCain unterstützen

US-Präsidentschaftswahl: Schwarzenegger will McCain unterstützen

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Veröffentlicht: 17:55, 31. Jan. 2008 (CET)
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Gouverneur Arnold Schwarzenegger

Sacramento (Vereinigte Staaten), 31.01.2008 – Arnold Schwarzenegger, Gouverneur von Kalifornien, will nun offenbar den Präsidentschaftskandidaten John McCain von den Republikanern unterstützen. John McCain gewann bereits in New Hampshire, South Carolina und Florida die Vorwahlen zu den Präsidentschaftswahlen in den Vereinigten Staaten 2008.

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February 27, 2007

Rätselhaftes Verschwinden von Honigbienen in 24 US-Bundesstaaten

Rätselhaftes Verschwinden von Honigbienen in 24 US-Bundesstaaten

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Artikelstatus: Fertig 22:31, 27. Feb. 2007 (CET)
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Sacramento (Vereinigte Staaten), 27.02.2007 – In 24 US-Bundesstaaten hat sich die Honigbienenpopulation stark verringert. In den betroffenen Bundesstaaten sind zwischen 30 und 70 Prozent der Honigbienen verschwunden, was Folgen für die landwirtschaftliche Produktion haben könnte. Im Bundesstaat Texas melden Imker die größten Verluste. Außerhalb der Saison gilt ein Verlust von 20 Prozent der Bienen als normal. Die genaue Ursache des Verschwindens der Bienen ist unklar.

Honigbiene beim Pollensammeln

Bienenzüchter sprechen von der ersten nationalen Krise dieser Art. Forscher verwenden für das Phänomen inzwischen die Bezeichnung „Colony Collapse Disorder“. In der Vergangenheit gab es ähnliche Auffälligkeiten, die jedoch regional begrenzt waren. Laut einer Studie der Cornell University bestäuben Honigbienen in den Vereinigten Staaten jedes Jahr Pflanzen und Feldfrüchte im Wert von 14 Milliarden US-Dollar, darunter hauptsächlich Obst, Gemüse und Nüsse. Die aktuelle Krise könnte auch Auswirkungen auf die profitable Ernte der kalifornischen Mandeln haben. Im Bundesstaat Michigan werden beispielsweise 125 verschiedene Nutzpflanzen angebaut – bis zu 65 davon müssen von Bienen bestäubt werden. Neben den möglichen Folgen für die Landwirtschaft gefährdet der Bienenschwund das Einkommen der Imker.

Forscher, die das Phänomen untersuchen, versuchen das Verschwinden der Bienen mit unterschiedlichen Theorien zu erklären. Nach Angaben von Wissenschaftlern ist es wahrscheinlich, dass die Honigbienen in den Feldern sterben. Grund für den Tod der Honigbienen könne Erschöpfung, Orientierungslosigkeit oder Kälte sein. Jerry Hayes, ein Bienenexperte des Landwirtschaftsministeriums von Florida, sagte gegenüber einer regionalen Tageszeitung, die wesentliche Frage sei, warum die Bienen ihre Stöcke verließen. Es wurde beobachtet, wie die Insekten ihre Stöcke verlassen haben, um Blütenstaub und Nektar zu suchen, wonach sie nicht wieder zurückgekehrt sind. Da es sich um Insekten mit einem stark ausgeprägten Sozialverhalten handele, verließen sie nicht ohne Weiteres die Königin und die jungen Insekten, so Jerry Hayes. Andere Forscher sind dagegen der Meinung, dass der Bienenschwund durch Viren, Pilze oder verunreinigte Bienennahrung verursacht wird. Des Weiteren werden Pestizide untersucht, die in der Europäischen Union bereits verboten sind. Diese könnten die Navigationsfähigkeit und den Orientierungssinn der Insekten negativ beeinflussen. Auch könnte das Immunsystem mancher Populationen in Folge einer bestimmten Züchtung geschwächt worden sein. So gibt es Bienenzüchtungen speziell für die Mandelbäume, die im Februar zu blühen anfangen. Derartige Züchtungen leben kürzer. Eine weitere Ursache für das Verschwinden der Bienen könnten Insektizide sein, die gegen Milben eingesetzt wurden, die Bienenstöcke befallen haben. Diese Insektizide könnten die Fähigkeit der Königinnen, Eier zu legen, beeinflussen. Einige Bienenzüchter transportieren ihre Kolonien von Küste zu Küste. Dies könne das Immunsystem der Insekten schwächen und zur Verbreitung von Viren oder Milben beitragen.

Zac Browning, Vizepräsident der Vereinigung amerikanischer Imker, stellt einen Zusammenhang zwischen dem Verschwinden der Bienen und einem zunehmenden Kostendruck her, der auf den Imkern laste. „Es gibt weniger Imker, weniger Bienen, aber mehr Früchte, die bestäubt werden sollen“, wird Zac Browning von „IHT.com“ zitiert. Imker sehen sich veranlasst, im ganzen Land Verträge mit Landwirten zur Befruchtung der Pflanzen zu schließen, weil ihre Einnahmen aus dem Honigverkauf durch Importe aus China und Argentinien stark zurückgegangen sind.

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October 31, 2006

Bilanz der Feuersbrunst in Kalifornien: ein Werk von Brandstiftern

Bilanz der Feuersbrunst in Kalifornien: ein Werk von Brandstiftern

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Artikelstatus: Fertig 19:30, 31. Okt. 2006 (CET)
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Sacramento (Vereinigte Staaten), 31.10.2006 – Nachdem 85 Prozent der Brände in Kalifornien eingedämmt sind und abflauende Winde und sinkende Temperaturen die Löscharbeiten erleichtern, läuft die Suche nach den Verantwortlichen auf Hochtouren.

Rund 3.000 Feuerwehrleute waren in einem viertägigen Einsatz, um ein Flammenmeer zu bezwingen, das 16.000 Hektar Land verwüstete, 34 Häuser zerstörte, vier Feuerwehrleute direkt das Leben kostete – ein weiterer schwebt weiterhin mit schwersten Brandverletzungen in Lebensgefahr –, hunderte Familien aus ihren Häusern vertrieb und Brandbekämpfungskosten von über 5.000.000 US-Dollar verursachte.

In die Fahndung nach den Brandstiftern hat sich das FBI eingeschaltet. Eine Anklage wegen Mordes für die Täter wäre denkbar. Trotz der über 200 Hinweise für die Fahndung gab es bislang keine Festnahmen.

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July 16, 2006

Gouverneur Arnold Schwarzenegger kündigt Notstand in Kalifornien an

Gouverneur Arnold Schwarzenegger kündigt Notstand in Kalifornien an

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Artikelstatus: Fertig 23:03, 16. Jul. 2006 (CEST)
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Sacramento / San Bernardino (Vereinigte Staaten), 16.07.2006 – Gouverneur Arnold Schwarzenegger hat am 14. Juli 2006 nach einem gewaltigen Brand in Kalifornien den Notstand ausgerufen. Der Brand hatte sich zunächst auf einer Fläche von 16.000 Hektar ausgebreitet. Dementsprechend tobte dort noch ein kleinerer Brand von einer Größe von 486 Hektar in dem San Bernardino National Forest. Beide Brände vereinigten sich am 14. Juli zu einem Großbrand, der inzwischen rund 28.000 Hektar Land verwüstet hat. Ein Todesopfer ist zu beklagen. Feuerwehrleute fanden die Leiche eines seit Dienstag vermissten 57-jährigen Mannes.

Mehr als 4.000 Feuerwehrmänner wurden in das Katastrophengebiet geschickt, wo schon mehr als 200 Gebäude verwüstet wurden. Eine berühmte Hollywood-Film-Produktionsstätte in Pioneertown wurde evakuiert, aber der Brand führte letztlich nicht zu großem Schaden. Den Einsatzkräften gelang es, das Feuer vor der Urlaubsregion um Big Bear Lake zu stoppen.

Nach Angaben der Feuerwehr ist der Brand nach Blitzeinschlägen vor fast einer Woche ausgebrochen.

Zwei Bürger und neun Feuerwehrmänner, die Rauch eingeatmet oder kleine Brandwunden erlitten haben, wurden behandelt. Neun Löschflugzeuge, zwölf Hubschrauber und 100 Feuerwehrwagen bekämpfen das Feuer.

Die Wettervorhersage für das Gebiet ist nicht gut für die weitere Perspektive der Brandbekämpfung, die Temperatur soll in den kommenden Tagen nicht unter 40 Grad Celsius sinken.

niederländische Quelle Dieser Artikel ist teilweise eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels vom 14.07.2006

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September 30, 2005

Schwarzenegger verhindert Gesetz zur Homosexuellen-Ehe

Schwarzenegger verhindert Gesetz zur Homosexuellen-Ehe

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Artikelstatus: Fertig 10:18, 30. Sep. 2005 (CEST)
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Sacramento (Kalifornien), 30.09.2005 – Nachdem das kalifornische Parlament am 6. September das Gesetz zur Legalisierung der Homosexuellen-Ehe beschlossen hatte, hat nun Kaliforniens Gouverneur Arnold Schwarzenegger sein Veto-Recht ausgeübt.

Seiner Ansicht nach würde dieses Gesetz nur zu Irritationen führen. „Wenn das [derzeitige] Verbot gleichgeschlechtlicher Ehe nicht verfassungsgemäß ist, ist das Gesetz nicht notwendig. Wenn das Verbot der Verfassung entspricht, ist das Gesetz unwirksam.“ So sollten deshalb die Bürger und Gerichte Kaliforniens über das Gesetz entscheiden, nicht aber das Parlament.

Weiterhin führt er aus, dass das Gesetz dem Ergebnis der Volksabstimmung aus dem Jahr 2000 widerspräche, bei der die Bürger mehrheitlich entschieden hatten, dass eine Ehe aus Mann und Frau bestehe. Gegen das Verbot gleichgeschlechtlicher Ehen hat sich jedoch ein Gericht in San Francisco ausgesprochen, dass in dem Verbot einen Verfassungsverstoß sieht.

Derzeit wird über den Streit in einem Berufungsverfahren verhandelt.

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September 7, 2005

Neues Gesetz in Kalifornien erlaubt „Homo-Ehe“

Neues Gesetz in Kalifornien erlaubt „Homo-Ehe“

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Artikelstatus: Fertig 21:39, 7. Sep. 2005 (CEST)
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Dies ist ein Artikel, der für einen Wettbewerb eingereicht wurde. Falls ein Einspruch eingelegt wird, bitte Schiedsrichter Cyper davon unterrichten.

Sacramento (Vereinigte Staaten), 07.09.2005 – Kalifornien ist der erste Bundesstaat der USA, in dem auf parlamentarischem Wege ein Gesetz beschlossen wurde, das die Ehe zwischen gleichgeschlechtlichen Partnern erlaubt.

Die Entscheidung wurde vom kalifornischen Parlament in einer knappen 41:35 Entscheidung getroffen, nachdem der ebenfalls mehrheitlich demokratische Senat von Kalifornien dem Gesetzeswerk in der vorigen Woche bereits zugestimmt hatte. Die republikanische Regierung unter Gouverneur Arnold Schwarzenegger ist ein Gegner der Gleichstellung von gleichgeschlechtlichen Ehen. Der Gouverneur hat verlauten lassen, es wäre das beste, wenn Gerichte die letzte Entscheidung in dieser Frage treffen würden.

Noch 2004 waren Heiratsurkunden, die von der Stadt San Francisco für gleichgeschlechtliche Ehen ausgestellt worden waren, vom Obersten Gerichtshof von Kalifornien, dem Supreme Court, für ungültig erklärt worden. Danach hatte es eine landesweite Debatte zu diesem Thema gegeben.

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