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September 5, 2014

Wearable Computing: Baidu macht Google Konkurenz

Wearable Computing: Baidu macht Google Konkurenz

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Veröffentlicht: 06.09.2014, 06:55 (CEST)
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Robin Li

Peking (China), 05.09.2014 – Wenn ein chinesischer Internetnutzer etwas im Netz sucht, dann greift er mit größter Wahrscheinlichkeit zur Suchmaschine „Baidu“. In China wird „gebaidut“ und nicht „gegoogelt“, könnte man sagen. Aber der Konzern, der hinter der chinesischen Suchmaschine steht, möchte wie sein amerikanisches Gegenstück mehr sein als nur ein Suchmaschinenenbetreiber. Robin Li, Gründer und CEO von Baidu, stellte auf der Entwicklungskonferenz seines Konzerns am Mittwoch „Baidu Eye“ vor. Baidu Eye ist ein Konkurrent zu den Google Glasses. Aber anders als das Google-Produkt hat Baidu Eye keinen Monitor, sondern der Träger bekommt die Informationen als Sprachausgabe über einen Kopfhörer in sein Ohr geleitet. Durch den Verzicht auf den Monitor soll die Laufzeit des Geräts zwei Stunden betragen, was mehr als doppelt so lange ist wie die 45 Minuten von Google Glasses. Baidu Eye wird mit den Informationen versorgt, die Baidu selbst sammelt. Als Einsatzgebiete wurden von Li Bildung und das Einkaufen genannt, wobei beim Einkaufen sowohl der Verbraucher Informationen über Produkte erhalten als auch ein Verkäufer Informationen über einen Kunden, wie etwa dessen letzte Einkäufe, abfragen können soll.

Während Baidu Eye ein Produkt ist, das sicher auf den Markt kommen wird, ist die andere Neuvorstellung von Baidu bisher nur ein voll funktionsfähiger Prototyp, über dessen Markteinführung noch nicht entschieden ist. Smart Chopsticks: intelligente Esstäbchen. Für den menschlichen Genuß nicht mehr geeignetes Öl, so genanntes „Gutter Oil“, d.h. Speiseöl, das, statt wie vorgeschrieben nach Gebrauch vernichtet zu werden, gefiltert und wiederverwendet wird, ist nicht nur ein großes Geschäft, sondern auch eine große gesundheitliche Gefahr in China. Die von Baidu vorgestellten Esstäbchen – „Baidu Kuaisuo“ genannt (eine Pinyinumschreibung von „Baidu-Essstäbchen“) – sollen den Verbrauchern helfen, festzustellen, ob ihr Essen ungefährlich ist. Dazu werden die polaren Stoffe im Öl gemessen. Sinkt der Anteil dieser Stoffe unter 25 Prozent, ist das Öl alt und nicht mehr genießbar. Mögliche Einsatzgebiete sind auch die Aufdeckung von Farbstoffen, deren Einsatz Frische bei Lebensmitteln vortäuschen soll, oder ein Trinkwassertest. Eine Funktionserweiterung der Stäbchen kann auch andere Daten von Lebensmitteln herausfinden, wie etwa die Kalorienanzahl. Die beiden letzten Geräte arbeiten im Verbund mit einem Smartphone, um die Daten anzuzeigen. Videos der Essstäbchen waren schon bei YouTube zu sehen, wurden aber als Aprilscherz abgetan.

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August 4, 2013

Google kündigt Dienst zum Auffinden verlorener Handys an

Google kündigt Dienst zum Auffinden verlorener Handys an

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Veröffentlicht: 21:29, 4. Aug. 2013 (CEST)
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Android, Googles mobiles Betriebssystem, ist Marktführer in seiner Branche.

Mountain View (Vereinigte Staaten), 04.08.2013 – Ähnlich wie Apples iCloud oder Sonys MyPhone stellt bald auch der Internetkonzern Google einen Dienst vor, mit dem man sein Android-Smartphone oder -Tablet orten und finden sowie alle dort gespeicherten Daten löschen kann.

Der Dienst „Android Device Manager“ kann sowohl über eine App als auch über einen Webdienst genutzt werden. Hierbei ist es möglich, den Aufenthaltsort des verlorenen Geräts auf einer Karte angezeigt zu bekommen oder das Gerät auf voller Lautstärke klingeln zu lassen, auch wenn es stummgeschaltet ist. Zudem kann man, wenn man befürchtet, dass persönliche Daten in falsche Hände gelangen, die PIN ändern, das Telefon sperren oder sogar alle Daten auf dem Gerät aus der Ferne löschen.

Aktivierung des Android Device Managers als Geräteadministrators nach dem Update der Google Play Services auf Version 3.2.25

Der Dienst soll für alle Android-Geräte der Version 2.2 oder höher verfügbar sein. Ob und wie er funktionieren wird und ob verschiedene Alternativen nicht besser wären, wird sich wohl erst bei dessen Einführung zeigen. Diese findet laut Google später in diesem Monat statt. Durch ein automatisches Update der „Google Play Services“, die auf jedem Gerät installiert sind, kann man den Dienst jedoch bereits jetzt als Geräteadministrator aktivieren, was auf eine baldige Veröffentlichung einer Internetseite hinweist, mit der der Dienst gesteuert werden kann.

Themenverwandte Artikel

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December 31, 2012

Google blockiert Twitpic.com

Google blockiert Twitpic.com – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Veröffentlicht: 19:11, 1. Jan. 2013 (CET)
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Twitter bird logo 2012.svg

Sydney (Australien), 31.12.2012 – Google hat am späten Sonntagabend Twitpic.com als potentiell Malware verbreitende Website gesperrt. Nutzer des Browsers Google Chrome und aktivierter Safe Browsing API waren somit nicht mehr in der Lage, sich in das soziale Netzwerk Twitter und dessen Bildhosters Twitpic einzuloggen. Außerdem wurden die entsprechenden Seiten bei den Suchmaschinenergebnissen nicht mehr angezeigt. „Inhalt von Twitpic.com, einem bekannten Verbreiter von Malware, wurde in diese Webseite eingefügt. Der jetzige Besuch dieser Seite wird ihren Computer sehr wahrscheinlich mit Malware infizieren“, wurde den Benutzern angezeigt.

Am Silvestermorgen mitteleuropäischer Zeit war die Blockade aufgehoben.

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt ist unbekannt, ob die Website von Twitpic.com eine tatsächliche Bedrohung darstellte oder ob bei Google eine Fehlfunktion der Malware-Erkennungsroutinen vorgelegen hat. Twitpic gab an, seine Website auf das Vorhandensein von Malware überprüft zu haben.

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  • Portal:Computer

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October 31, 2012

Google sagt Android Event ab

Google sagt Android Event ab – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Veröffentlicht: 17:22, 31. Okt. 2012 (CET)
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Das extrem hochauflösende Nexus 10

New York (USA), 31.10.2012 – Für vergangenen Montag, den 29. Oktober 2012, war eigentlich ein großes Google-Event geplant. Eine neue Android-Version und mindestens ein weiteres Gerät der Nexus-Reihe sollten dabei vorgestellt werden. Doch Hurrikan „Sandy“ machte dem Unternehmen einen Strich durch die Rechnung. Schon seit mehreren Tagen tobte dieser im Atlantischen Ozean und bewegte sich auf die amerikanische Ostküste zu. Google wollte die Sicherheit der Gäste nicht gefährden und erklärte, deshalb die Veranstaltung zu vertagen: „Wir werden unsere Planung mitteilen, sobald wir mehr wissen“, hieß es im offiziellen Statement.

Doch noch am selben Tag präsentierte Google die neue Android-Version und die neuen Geräte trotzdem – per Webblog. Vorgestellt wurden dabei zwei Geräte: das neue Google-Smartphone-Flaggschiff LG Nexus 4, welches mit einem 4,7-Zoll-Bildschirm, einer 8-Megapixel-Kamera und einem Quadcore-Prozessor mit 1,5 Gigahertz in der 16GB-Variante einen vergleichsweise günstigen Preis besitzt und das von Samsung gefertigte 10-Zoll-Tablet Nexus 10 mit dem hochauflösendsten Tablet-Display der Welt. Außerdem wird es zwei neue Versionen des bereits erhältlichen 7-Zoll-Tablets Nexus 7 geben: eine 32-Gigabyte-Version und eine mit Mobilfunk. Alle drei Geräte werden mit der neuen Android-Version 4.2 ausgeliefert, die entgegen manchen Gerüchten weiterhin die Versionsbezeichnung „Jelly Bean” besitzt und nicht „Key Lime Pie”. Neue Feautures sind z. B. „Photo Sphere”, welche es ermöglicht, 360°-Rundumbilder zu machen; „Gesture Typing”, was die Eingabe von Texten erleichtert; das „Multi-User-System”, ähnlich wie schon bei normalen PCs soll es also mehrere Accounts geben; die schon in Version 4.1 veröffentlichte Funktion „Google Now“ wurde erweitert; und „Google Play Music” ist in weiteren Ländern verfügbar, darunter auch Deutschland.

In den Märkten verfügbar sind die neuen Geräte ab dem 13. November, das Software-Update für die anderen Nexus-Geräte werde ebenfalls Mitte November kommen, Genaueres ist noch nicht bekannt.

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March 13, 2012

Yahoo verklagt Facebook wegen Patentrechten

Yahoo verklagt Facebook wegen Patentrechten

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Veröffentlicht: 09:57, 13. Mär. 2012 (CET)
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Facebook-Logo

San José (Kalifornien) (Vereinigte Staaten), 13.03.2012 – Zwei Internetgiganten streiten: Yahoo hat Facebook verklagt. Die Anwälte werfen den Köpfen hinter dem sozialen Netzwerk Ideenklau vor; viele verwendete Techniken seien von Yahoo entwickelt worden. Dafür fordern sie nun eine noch nicht bezifferte Summe an Schadensersatz. „Unglücklicherweise bleibt die Angelegenheit mit Facebook ungelöst, und wir sind gezwungen, die Wiedergutmachung durch das Bundesgericht zu suchen“, ließ Yahoo verlautbaren. Die Anklage kommt passend zum geplanten Börsengang von Facebook, der für diesen Sommer erwartet wird. Investoren könnten durch die Klage verunsichert werden.

Die Macher von Facebook hätten erst durch die Medien von der Anklage erfahren, sagte Jonathan Thaw, ein Sprecher des sozialen Netzwerks. „Wir sind enttäuscht, dass Yahoo, ein langer Partner von Facebook und eine Firma, die erheblich von der Verbindung mit Facebook profitiert hat, sich dazu entschlossen hat, ein Gerichtsverfahren einzuleiten.“

Konkret geht es in der Anklage um zehn Patente, etwa das Versenden von Nachrichten und die Möglichkeit des Kommentierens, aber auch das Anzeigen von Werbung auf Internetseiten. „Die gesamte Netzwerkstruktur von Facebook, die den Nutzern die Erschaffung und Verbindung von Profilen mit – unter anderem – Dingen, Personen und Firmen ermöglicht, basiert auf Yahoos patentierter Social-Networking-Technologie“, so der Kläger. Laut Spiegel Online besitzt Yahoo mehr als 1.000 Patente, Facebook dagegen nur 56.

Mit rückwirkenden Lizenzzahlungen für die angeblich verbotene Nutzung der Patente will sich Yahoo nicht zufrieden geben. Facebook habe dadurch auch einen Marktanteilgewinn gegenüber Yahoo erhalten. Beim Börsengang von Google 2004 hatte Yahoo ebenfalls Patente eingeklagt; Google hatte sich damals gefügt, Yahoo bekam 2,7 Millionen Aktien des Suchmaschinen-Riesen. Dank des anschließenden Börsenganges waren die Papiere damals rund 230 Millionen Dollar wert.

Der angekündigte Börsengang von Facebook soll noch größer werden als der von Konkurrent Google. Laut der Süddeutschen Zeitung will das Unternehmen etwa fünf Milliarden Dollar durch die Aktien einnehmen.

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January 18, 2012

Wikipedia ist aus Protest 24 Stunden nicht erreichbar

Wikipedia ist aus Protest 24 Stunden nicht erreichbar

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Veröffentlicht: 14:31, 18. Jan. 2012 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 18.01.2012 – Aus Protest gegen die Gesetzesinitiativen SOPA (Stop Online Piracy Act) und PIPA (Protect IP Act) ist die englischsprachige Wikipedia für einen Tag vom Netz gegangen. Die Gesetze sehen weitreichende Netzsperren vor, man will so gegen Raubkopien vorgehen. Andere Onlinedienste schlossen sich der Aktion an.

Wikipedia Blackout Screen

Beim Aufruf der Seite erscheint eine dunkle Seite und die Worte: „Stellen Sie sich eine Welt ohne freies Wissen vor“. Die Wikimedia-Stiftung erklärte in San Francisco: „Das geplante Gesetz werde dem freien und offenen Internet Schaden zufügen.“

Die Gesetze würden es dem US-Justizministerium und Urheberrechtsinhabern erlauben, gerichtliche Verfügungen gegen die Betreiber von Internetseiten zu beantragen, die einen Verstoß gegen das US-amerikanische Urheberrecht darstellen. Das Anzeigen solcher Seiten in Suchmaschinen könnte blockiert werden. Herunterladen von geschützten Inhalten wäre dann eine schwere Straftat.

Kritiker befürchten eine Bevormundung der Internetnutzer und eine Zensur im Netz. In Deutschland war ein Gesetz geplant, das ebenfalls Internetsperren vorsah, die Regierung wollte so gegen Kinderpornografie vorgehen. Massive Proteste verhinderten den Erlass der Regelungen.

Nach Sebastian Nerz, dem Vorsitzenden der Piratenpartei, sind die Maßnahmen in den USA mit der Netzzensur in China zu vergleichen. Die Homepage der Grünen bleibt heute schwarz. So will man die Solidarität mit den Protesten gegen die geplanten Gesetze zeigen: „Man wehrt sich gegen eine Politik, die unverhältnismäßig die Grundrechte einschränkt und eine Gefahr für den Informations- und Wissensaustausch bedeutet.“ Bei Wikipedia hatten sich 1.800 freiwillige Mitarbeiter nach einer Onlinediskussion zu dem Schritt entschlossen. Wikipedia-Gründer Jimmy Wales warnte vor neuen Zensurmöglichkeiten in den Vereinigten Staaten. Auch von Google, Twitter, Facebook und Yahoo kamen Proteste zu den Gesetzesvorhaben.

WikiMedia Proejkts1.jpg

In diesem Artikel wird die Wikimedia Foundation oder eines ihrer Projekte erwähnt.
Auch Wikinews ist ein Projekt der Wikimedia Foundation.

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  • Portal:Internet

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June 29, 2011

Google startet Google Plus

Google startet Google Plus – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Google startet Google Plus

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Veröffentlicht: 20:24, 29. Jun. 2011 (CEST)
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Vereinigte Staaten, 29.06.2011 – Google hat sein soziales Netzwerk „Google+“ – gesprochen: „Google Plus“ gestartet. Das Projekt, welches sich noch in der Testphase befindet, überrascht mit neuen Funktionen wie „Circles“ und „+Sparks“ und möchte mit übersichtlicher Oberfläche den Konkurrenten Facebook am Markt schwächen.

Mit Circles setzt Google Plus neue Maßstäbe im Bezug auf die Privatsphäre. Der Nutzer hat hierbei die Möglichkeit, Inhalte nur mit ausgewählten Personen zu teilen. Grafisch setzt Google Plus hier auf kleine Kreise, in denen man seine Freunde hinzufügen kann.

Mit Google Hangout lässt sich ein Videochat mit vielen Freunden gleichzeitig herstellen. Mit +Sparks können Interessen hinzugefügt werden, man erhält dann einen Strom an Web-Inhalten zu diesen Themen.

Laut dem Handelsblatt hat Googles Vorstandschef (CEO) Larry Page das Thema Soziales Internet zur höchsten Priorität erklärt.

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  • Portal:Internet
  • Portal:Google

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November 30, 2010

EU-Kommission leitet Kartellverfahren gegen Google ein

EU-Kommission leitet Kartellverfahren gegen Google ein

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Veröffentlicht: 15:25, 30. Nov. 2010 (CET)
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Brüssel (Belgien), 30.11.2010 – Die Europäische Kommission wirft dem Suchmaschinenbetreiber Google Inc. den Missbrauch seiner Marktmacht gegenüber seinen Konkurrenten vor. Suchergebnisse zu Konkurrenz-Angeboten auf den Ausgabeseiten der Suchmaschine sollen so manipuliert worden sein, dass sie erst weiter unten gelistet würden. So sollen insbesondere die Webseiten anderer spezialisierter Suchdienste auf diese Weise benachteiligt worden sein, um die Google-eigenen Dienste an bevorzugter Stelle, also weiter oben, aufzuführen. Wegen des möglichen Missbrauchs seiner Marktmacht leitete die EU-Kommission ein Kartellverfahren gegen den Suchmaschinenbetreiber ein. Im Falle einer Verurteilung droht Google einen Strafe in Millionenhöhe.

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November 20, 2010

Google Street View startet in Deutschland

Google Street View startet in Deutschland

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Veröffentlicht: 12:47, 20. Nov. 2010 (CET)
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Spezialauto mit auf dem Dach montierten Kameras macht Aufnahmen für Street View

Deutschland, 20.11.2010 – Das Software-Unternehmen Google hat am Donnerstag seinen interaktiven Kartendienst „Street View“ in Deutschland gestartet. Street View erlaubt es, 360-Grad-Ansichten aus der Perspektive eines sich entlang von Straßen bewegenden Beobachters zu betrachten.

Der Dienst, der bereits in 26 Ländern angeboten wurde, wird in Deutschland zunächst die 20 größten Städte unterstützen. Street View ist in den Kartendienst Google Maps integriert und kann kostenlos benutzt werden. Als Anwendungsmöglichkeiten nennt Google zum Beispiel Wohnungssuche und Urlaubsplanung.

Die Einführung des Dienstes war in den vergangenen Monaten in Deutschland wegen Datenschutzbedenken kontrovers diskutiert worden. Bereits Mitte 2009 übte der Hamburger Datenschutzbeauftragte Johannes Caspar Kritik und forderte Maßnahmen zur Wahrung des Datenschutzes. Auch andere Politiker, wie die Verbraucherschutzministerin Aigner, sahen vor allem durch eine potentielle Verknüpfung der Rundum-Erfassung von Wohngebieten mit anderen Daten eine Gefahr für die Privatsphäre. Im August dieses Jahres legte der Bundesrat einen Gesetzentwurf zur Änderung des Bundesdatenschutzgesetzes vor, um Street View zu verhindern.

Nach der gegenwärtigen Gesetzeslage ist das Anbieten eines solchen Dienstes legal. Das Verwaltungsgericht Karlsruhe entschied 1999 in einem ähnlichen Fall, dass eine Gebäudedatenbank mit Außenansichten von Wohngebäuden und Straßenzügen keine Rechte anderer und keine datenschutzrechtlichen Vorschriften verletzt. Letztlich schloss sich die Bundesregierung nicht der Initiative des Bundesrats an, speziell wegen Google Street View die Gesetze zu ändern. Innenminister de Maizière warnte vor übereiltem Handeln. Von einer Verschärfung der Gesetze wären auch andere Anwendungen betroffen, wie Reiseführer oder Bildbände.

Aufgrund der Debatte hatte Google eigens für Deutschland eine Widerspruchsmöglichkeit für die Aufnahme in Street View eingeräumt. Hausbesitzer und Mieter konnten bis zum 15. Oktober verlangen, dass ihre Wohnungen in den Ansichten unkenntlich gemacht werden. Nach Angaben von Google haben 244.237 Haushalte Widerspruch eingelegt, was 2,89 Prozent aller Haushalte entspricht.

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August 31, 2010

Google wertet Mausbewegungen aus

Filed under: Berlin,Google,Themenportal Computer,Veröffentlicht — admin @ 5:00 am

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Google wertet Mausbewegungen aus

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Veröffentlicht: 09:02, 31. Aug. 2010 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 31.08.2010 – Seit Dezember letzten Jahres bietet der Suchgigant Google eine Echtzeitsuche an. Die Suche zeigt aktuelle Statusupdates in den Netzwerken Facebook, Twitter usw. Kürzlich hat Google der Suche eine eigene Webseite namens „Google Echtzeit“ spendiert. Für die personalisierte Suche will sich Google in Zukunft nicht nur die Links merken, die ein Nutzer angeklickt hat. Vielmehr will der Suchgigant auch Links auswerten, auf die man eigentlich klicken wollte, die man dann aber doch nicht angeklickt hat. Die Bewegungen des Mauszeigers geben darüber Auskunft, für welche Bereiche einer Webseite sich ein Nutzer besonders interessiert, haben die Suchexperten von Google in Tests herausgefunden. Sie haben sich ein Verfahren patentieren lassen, mit dem solche Mausbewegungen ausgewertet werden können.

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