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August 28, 2016

Aufklärung eines Mordes nach 322 Jahren

Aufklärung eines Mordes nach 322 Jahren

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Die Gräfin von Platen gilt als Drahtzieherin in der Königsmarck-Affäre

Hannover (Deustschland), 28.08.2016 – Der Graf Christoph von Königsmarck hatte eine Liebesaffäre mit der Frau des späteren Königs Georg I. von Großbritannien und wurde dehalb Anfang Juli 1694 ermordet. Sein Tod löste eine Staatsaffäre aus. Am 10. August 2016 wurde bei Bauarbeiten am Leineschloss offenbar seine Leiche entdeckt. Eine erste Begutachtung fand in der Medizinischen Hochschule Hannover statt. Letzte Gewissheit über die Identität des Toten sollen DNA-Analysen bringen.

Wer die Täter waren, lässt sich wahrscheinlich nach so langer Zeit nicht mehr ermitteln. Fest steht bisher nur, dass eine Mätresse des späteren Königs, die Gräfin Elisabeth von Platen, maßgeblich an dem Mordkomplott beteiligt war. Der Tod des Grafen wurde damals vertuscht, er galt zunächst als verschollen. Die Gräfin von Platen soll ein Geständnis auf ihrem Totenbett gemacht haben, wonach sie ihre Mitschuld an Königsmarcks Tod eingestand.

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Ingolstadt: Streit um die historische Eselbastei

Ingolstadt: Streit um die historische Eselbastei

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Veröffentlicht: 00:17, 28. Aug. 2016 (CEST)
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Eine Kanonenkugel traf dieses Pferd, als der Schwedenkönig durch Ingolstadt ritt

München (Deutschland), 28.08.2016 – Historische Mauerreste in Ingolstadt sind dort Stadtgespräch und sorgten für heftige politische Auseinandersetzungen. Von einem Platz, auf dem zuletzt eine Gießerei stand, soll der Legende zufolge am 30. April 1632 eine Kanonenkugel auf den Schwedenkönig Gustav Adolf abgeschossen worden sein, die aber nur sein Pferd traf. Das tote Tier wurde später präpariert und gilt als das älteste erhaltene Tierpräparat in Europa.

Die Stadtbefestigung von Ingolstadt aus dem 16. Jahrhundert war bereits 1799 von den Franzosen, welche unter Napoleons Führung die Stadt erobert hatten, weitgehend beseitigt worden. Nur einige Reste blieben erhalten: Dazu gehörte die Eselbastei, die allerdings in der heute bekannten Form erst ab 1650 errichtet worden war. Ihre Fundamente waren Anfang des 19. Jahrhunderts teilweise geschliffen worden, die Steine wurden für ein neues Festungsbauwerk verwendet. 2014 begannen Ausgrabungen, bei denen die historischen Reste näher untersucht werden konnten.

Gegenwärtig geht es um die Erweiterung eines Kongressgebäudes. In der Presse erscheinen widersprüchliche Meldungen. So wird behauptet, der Stadtrat habe beschlossen, die Eselbastei zu beseitigen. Offenbar handelt es sich aber nur um das sichtbare Mauerwerk aus neuerer Zeit, nämlich aus dem 19. Jahrhundert. Einer anderen Darstellung zufolge werden die archäologischen Untersuchungen an den unterirdisch erhaltenen Resten der Bastion bis Ende des Jahres fortgesetzt. Dennoch gibt es in der Stadt großen Unmut darüber, dass ein historisches Zeugnis unter dem Erdboden verschwindet.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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March 24, 2013

9. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten: Aus Vororten werden Vorstädte

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Veröffentlicht: 21:15, 24. Mär. 2013 (CET)
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musikalischer Beitrag zum Geschichtsmarkt in Dresden 2013

Dresden (Deutschland), 24.03.2013 – Heute endete der 9. Markt für Dresdner Geschichte und Geschichten. Unter dem Motto „Aus Vororten werden Vorstädte“ bot die Veranstaltung mit 741 Besuchern am Sonnabend und Sonntag 16 Vorträge sowie zwölf Führungen und Erläuterungen ehrenamtliche Historiker und Autoren aus Dresden und Umgebung. Themen wie „General Moreau – Gegner und Rivale Napoleon Bonapartes“ von Christian Girbig, „Wie sich Dresden die Vorortgemeinde Trachau einverleibte“ von Klaus Brendler, „‚Ostmoderne‘ – Industriebauten in Dresden“ von Reinhardt Balzk oder „Sieg auf Brett, Feld, Kufen und Planche“ von Klaus Wilk gaben spezielle Einblicke in historisch besondere Zusammenhänge, verfasste Bücher und Entwicklungen der Stadtteile Dresdens.

Seit 2004 gibt es den Geschichtsmarkt in Dresden, im Jahr 2013 wurden von den Ausstellern über 50 Themen angeboten. An den Ständen konnten die Besucher Fragen stellen, Material erhalten und sich mit ehrenamtlichen Historikern fachlich austauschen. Der Schwerpunkt befasste sich gemäß dem Motto mit den Eingemeindungen 1902 und 1903 der zwölf Vororte zu Dresdner Vorstädten.

Bearbeiten Weblinks

Wikimedia Commons
Wikimedia Commons hat Inhalte zu Geschichtsmarkt Dresden.

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Originäre Berichterstattung
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May 31, 2009

Dachau: Polnische Motorrad-Wallfahrt Dachau 2009

Dachau: Polnische Motorrad-Wallfahrt Dachau 2009

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Veröffentlicht: 23:36, 31. Mai 2009 (CEST)
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Dachau (Deutschland), 31.05.2009 – Eine Motorradgruppe aus Polen besuchte am 24. April 2009 das ehemalige KZ Dachau, das auch als „Golgota der polnischen Priester“ bezeichnet wird. Die aus ganz Polen stammenden ca. 80 Biker, unter ihnen sechs Priester, traten nach der feierlichen Saisoneröffnung in Tschenstochau / Jasna Góra am 19. April ihre Reise an. Nach einem Aufenthalt in der Polnischen Botschaft in Prag fuhren sie nach Nürnberg, wo sie das Nürnberger Gericht, das Dokumentationszentrum und das Zeppelinfeld am Dutzendteich besichtigt haben – ehemalige Schauplätze des Naziregimes. Die Idee zu der Fahrt hatte der in Dänemark lebende Pfarrer Jan Zalewski, der diese Wallfahrt dem Bischof Kazimierz Majdanski widmete – einem ehemaligem KZ-Häftling und Opfer pseudomedizinischer Experimente –, von dem er vor 24 Jahren zum Priester geweiht wurde. In einem Corso unter Begleitung der Bayerischen Bereitschaftspolizei bereisten die Pilger die Stadt und besuchten den Friedhof am Leitenberg und den Waldfriedhof, wo mehrere Tausend polnische KZ-Opfer begraben sind. In der Katholischen „Todesangst-Christi-Kapelle“ auf dem Gelände des ehemaligen KZs fand eine feierliche Heilige Messe statt, begleitet von Domkapitular Pf. Klaus-Peter Franzl, der Dr. Reinhard Marx vertrat. Gemeinsam legten sie Kränze an den Gedenktafeln der früheren Baracken Nr. 26 und 28 nieder. Hinter der Kapelle hängt eine Gedenktafel in vier Sprachen: „Hier in Dachau war jeder dritte zu Tode gequälte ein Pole, jeder zweite inhaftierte polnische Priester opferte hier sein Leben. Ihr Gedenken ehren polnische Priester Mitgefangene.“ Dort legten sie ebenfalls Blumen nieder. Anschließend fuhren alle gemeinsam nach Freising, wo ein Treffen mit dem Direktor von Renovabis und dem Freisinger Bürgermeister stattfand. Logistischer Organisator war Jacek Rydwanski von MOTOELITA.

Quellen

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August 3, 2006

Birthler-Behörde gibt Akten frei

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Birthler-Behörde gibt Akten frei

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Artikelstatus: Fertig 23:13, 3. Aug. 2006 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 03.08.2006 – Die „Bundesbeauftragte für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik“ (BStU), Marianne Birthler, kurz die so genannte Birthler-Behörde, hat am Mittwoch die ersten Akten der „Rosenholz-Dateien“ für die Öffentlichkeit freigegeben. Konkret bedeutet das die Freigabe für Journalisten und Wissenschaftler, die entsprechene Anträge an die Behörde zur Einsichtnahme gestellt haben. 20 Personen sollen solche Anträge gestellt haben.

Die ehemaligen Stasiakten enthalten Aufzeichnungen über 16 ehemalige Bundestagsabgeordnete, die entweder aktiv oder passiv für den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen Deutschen Demokratischen Republik Informationen geliefert haben sollen. Elf der genannten Personen sind inzwischen bereits verstorben. Unter den nun veröffentlichten Datensätzen finden sich Informationen über einige bekannte Persönlichkeiten, die der Spionage verdächtigt beziehungsweise auch bereits überführt wurden: William Borm (FDP), Julius Steiner (CDU), Leo Wagner (CSU) sowie die Sozialdemokraten Klaus Wienand und Gerhard Flämig. In den übrigen Fällen ist der Status der genannten Personen als aktive oder nur passive Informanten noch ungeklärt, da die Rosenholz-Akten sowohl „Inoffizielle Mitarbeiter“ (IM) als auch „Kontaktpersonen“ enthalten. Letzteren kann eine aktive Mitarbeit nicht unbedingt unterstellt werden. Viele von ihnen wurden nur „abgeschöpft“, wie sich die Birthler-Behörde ausdrückt. Freigaben für weitere Akten aus dem Rosenholz-Bestand werden in Zukunft erwartet. Das hängt jedoch von der Zustimmung der noch lebenden Personen ab. Die Behörde hat diesen Personenkreis wegen der Zustimmung zur Veröffentlichung ihrer Akten angeschrieben.

Die Rosenholz-Dateien bestanden ursprünglich aus 317.000 Karteikarten über Einzelpersonen sowie 77.000 Karten über Operationen, die auf Mikrofilm gespeichert wurden. Darunter befinden sich Daten über 43 ehemalige Bundestagsabgeordnete. 1989 war der gesamte Datenbestand zunächst in die Hände der CIA gelangt. Genaueres über diesen Transfer ist nicht bekannt. Es gibt Vermutungen, ehemalige MfS-Mitarbeiter hätten die Daten verkauft. Erst 2003 gelangten die Daten in die Hände der Birthler-Behörde. Die Daten liegen inzwischen als CD-ROM vor.

Quellen

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December 17, 2005

NS-Opfer am Stuttgarter Flughafen bestattet

NS-Opfer am Stuttgarter Flughafen bestattet

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Artikelstatus: Fertig 21:28, 19. Dez. 2005 (CET)
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Filderstadt (Deutschland), 17.12.2005 – In Filderstadt wurden 34 NS-Opfer auf dem Grabfeld eines US-Luftwaffenstützpunkt im baden-württembergischen Filderstadt (Landkreis Esslingen) bestattet. Dabei handelt es sich um die sterblichen Überreste von KZ-Insassen, die bei Bauarbeiten am Flughafen zufällig gefunden wurden. Auf dem Gelände des Flughafens befand sich früher ein Konzentrationslager der Nationalsozialisten. Die Vorstandssprecherin der Israelitischen Religionsgemeinschaft Württemberg Barbara Traub berichtete, das in diesem KZ in nur wenigen Monaten eine Vielzahl jüdischer Opfer ermordet wurden.

Unter den 300 Trauergästen befanden sich auch Überlebende des Holocaust. Am Grab sprachen sie Gebete, die Toten wurden in einfachen Kiefernholzsärgen bestattet. Diese wurden mit der gleichen Erde zugedeckt, in der sie auch gefunden wurde. Günther Oettinger, der Ministerpräsident von Baden-Württemberg, versprach, die Geschichte des KZ historisch aufarbeiten zu lassen und einen Gedenkstein für die 119 Opfer zu errichten.

Quellen

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August 23, 2005

Volkskammerbeschluss zur Wiedervereinigung vor 15 Jahren

Volkskammerbeschluss zur Wiedervereinigung vor 15 Jahren

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Artikelstatus: Fertig 22:54, 23. Aug 2005 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 23.08.2005 – Heute vor 15 Jahren, am 23.08.1990, beschloss die Volkskammer der DDR in Ostberlin den „Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit Wirkung zum 03.10.1990“.

Am 22.08.1990 berief Lothar de Maizière, Parteivorsitzender der CDU (DDR), um 21:00 Uhr eine Sondersitzung der Volkskammer ein, die unter dem Thema „Fahrplan zur Herstellung der deutschen Einheit“ stand. Die Sondersitzung zog sich bis in den nächsten Morgen, ehe Sabine Bergmann-Pohl (ebenfalls CDU) das nach ihrer Aussage „wirklich historische Abstimmungsergebnis“ verkündete. 294 der insgesamt 362 Anwesenden stimmten zu, während sich sieben Abgeordnete enthielten und 62 dagegen stimmten.

„Die Volkskammer erklärt den Beitritt der DDR zum Geltungsbereich des Grundgesetzes der BRD gemäß Artikel 23 des Grundgesetzes mit Wirkung vom 03.10.1990. Sie geht dabei davon aus, dass die Beratungen zum Einigungsvertrag zu diesem Termin abgeschlossen sind, die 2 + 4-Verhandlungen einen Stand erreicht haben, der die außen- und sicherheitspolitischen Bedingungen der deutschen Einheit regelt, die Länderbildung so weit vorbereitet ist, dass die Wahl in den Länderparlamenten am 14.10.1990 durchgeführt werden kann.“

Gregor Gysi, der Vorsitzende der aus der SED hervorgegangenen PDS und heutigen Linkspartei, bemerkte in jener Nacht bedauernd, das Parlament habe „nicht weniger als den Untergang der Deutschen Demokratischen Republik zum 3. Oktober beschlossen“.

Mit der letztendlich aus der Abstimmung resultierenden Wiedervereinigung Deutschlands wurde auch ein symbolischer Schluss-Strich unter den Ost-West-Konflikt gezogen und somit das Ende des Kalten Krieges eingeläutet.

Quellen

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