WikiNews de

July 20, 2011

Israelische Soldaten überwältigen 16 pro-palästinensische Aktivisten

Israelische Soldaten überwältigen 16 pro-palästinensische Aktivisten

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 12:06, 20. Jul. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Jerusalem (Israel), 20.07.2011 – Am gestrigen Dienstag hat die israelische Marine ein Hilfsschiff mit 16 Aktivisten aus sechs Nationen (darunter keine Deutschen) an Bord geentert. Die Insassen leisteten keinen Widerstand. Wie ein Sprecher der israelischen Streitkräfte mitteilte, habe man die Aktivisten vorher per Funk informiert, dass sie sich auf dem Weg in gesperrte Gewässer befänden. Die Yacht „Dignité al Karama“ hatte Kurs auf die Küste des Gazastreifens gehalten, bis sie um 8.30 Uhr (MESZ), 40 Seemeilen vor Gaza, gestoppt wurde. Dem Sender al-Dschasira zufolge wird das Schiff in den südisraelischen Hafen Aschdot gefahren, wo die Hilfsgüter ausgeladen werden sollen. Neben Aktivisten der Organisation „Ein französisches Schiff für Gaza“ befinden sich auch Journalisten auf dem Schiff. Neun weitere Schiffe der Hilfsflotte liegen in griechischen Häfen fest. Ende Mai 2010 töteten israelische Soldaten bei einer ähnlichen Aktion neun Aktivisten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Israelisches Militärwesen

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

February 6, 2011

Palästinensische Autonomiebehörde wirft Al-Dschasira wegen der „Palästina-Papiere“ Fälschung vor

Palästinensische Autonomiebehörde wirft Al-Dschasira wegen der „Palästina-Papiere“ Fälschung vor

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 01:02, 6. Feb. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Ramallah (Palästinensische Autonomiegebiete) / Doha (Katar) / London (Vereinigtes Königreich), 06.02.2011 – Angeblich dem arabischen Nachrichtensender Al-Dschasira zugespielte Dokumente, die seit 23. Januar veröffentlicht werden, haben die Verärgerung der Palästinensischen Autonomiebehörde hervorgerufen. Die Berichte von Al-Dschasira und der britischen Zeitung The Guardian, die die Dokumente ebenfalls veröffentlichte, enthielten „Lügen und Halbwahrheiten“, erklärte der palästinensische Chefunterhändler Saeb Erekat der im Jemen erscheinenden Zeitung Al-Ayyam. Man sei bereit, die Unterlagen des palästinensischen Ministeriums für die Verhandlungen mit Israel zu veröffentlichen, um zu beweisen, dass die Dokumente nicht echt seien. Aus Kreisen des Umfeldes von Abbas war zu hören, Al-Dschasira betreibe eine Schmierenkampagne.

Die rund 1.600 Dokumente sollen aus der Zeit von 1999 bis 2000 stammen. Einigen der Dokumente zufolge soll die palästinensische Seite alle israelischen Siedlungen in Ostjerusalem, mit Ausnahme von Har Choma, akzeptiert haben. Führende PLO-Mitgliieder hätten einen Tausch des Gebietes um Sheikh Jarrah gegen Land an anderer Stelle sowie eine gemeinsame Verwaltung des Tempelbergs angeboten. Am Streit um den Tempelberg waren im Jahr 2000 die Gespräche von Camp David gescheitert, weil der damalige PLO-Führer Jassir Arafat kategorisch abgelehnt hatte, dass die Palästinenser die Souveränität über das Gelände um Felsendom und Al-Aqsa-Moschee abgeben sollten.

Zu diesen Zugeständnissen soll es Ende 2008 nach der von US-Präsident George W. Bush initiierten Konferenz von Annapolis gekommen sein. Diese Gespräche wurden schließlich abgebrochen, weil es zu einem dreiwöchigen Krieg im Gazastreifen kam. Kurze Zeit später stürzte die Regierung unter Ehud Olmert wegen Korruptionsvorwürfen gegen den Ministerpräsidenten.

Die im Gazastreifen regierende Hamas und „Falken in der arabischen Welt“ werfen Palästinenserpräsident Mahmud Abbas schon lange zu große Nachgiebigkeit im Umgang mit Israel vor. Ihnen zufolge habe die palästinensische Regierung viel zu nachgiebig mit Israel verhandelt. Die Regierung Abbas′ zerstöre „die gerechte palästinensische Sache“. Die Enthüllungen gelten daher als schädlich für Abbas. „Diese Führung ist nicht ehrlich“, kommentierte Osama Hamdan für Hamas gegenüber Al-Dschasira. Hamas lehnt Verhandlungen mit Israel ab.

In Gaza-Stadt haben sich nach der Bekanntgabe des Inhaltes der Dokumente durch Al-Dschasira tausende von Anhängern der Hamas versammelt und gegen Mahmud Abbas demonstriert. Sie verbrannten Poster mit dessen Konterfei und bejubelten den Emir von Katar, dem der Nachrichtensender gehört. Der Hamasabgeordnete Salah Bardawil verlangte vor den Demonstranten, dass „diese Verräter und jeder, der eines unserer Rechte zum Gegenstand von Kompromissen macht“ vor Gericht gestellt werden sollte. Im Westjordanland wiederum gingen mehrere tausend Anhänger der Fatah auf die Straße. Hier wurden Bilder von Hamas-Funktionären verbrannt, es erklangen Sprechchöre gegen Al-Dschasira und zur Unterstützung des palästinensischen Präsidenten Abbas.

Doch auch auf israelischer Seite führten die Enthüllungen zu Kritik. Der rechtskonservative Außenminister Avigdor Lieberman kritisierte die Vorgängerregierung unter Ministerpräsident Ehud Olmert und Außenministerin Tzipi Liwni. „Selbst die Regierung der Linken von Olmert und Liwni haben es nicht geschafft, zu einem Friedensabkommen zu gelangen, trotz der vielen Zugeständnisse“, sagte Lieberman im israelischen Rundfunk.

Al-Dschasira hat nicht bekannt gegeben, auf welche Weise der Sender an die Dokumente gelangt ist. Der palästinensische Verhandlungsführer Saeb Erekat hat Frankreich, das Vereinigte Königreich und die Vereinigten Staaten um Amtshilfe gebeten. Bei der Untersuchung, wo das Informationsleck entstanden sei, möchte man einen ehemaligen britischen Spion, einen amerikanischen Journalisten und einen französischen Staatsbürger befragen.

Weblinks

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nahostkonflikt
  • Portal:Palästinensische Autonomiegebiete

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

January 30, 2011

Kairo: Lizenzentzug für den arabischen Nachrichtensender „Al Jazeera“

Kairo: Lizenzentzug für den arabischen Nachrichtensender „Al Jazeera“

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:50, 30. Jan. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Al Jazeera: Logo

Kairo (Ägypten), 30.01.2011 – Als eine seiner letzten Amtshandlungen verhängte der scheidende ägyptische Informationsminister Anas el Fekki ein Empfangsverbot gegen den arabischen Fernsehsender Al Jazeera. Dem Satellitensender wurde außerdem die Lizenz entzogen, sein Büro in Kairo geschlossen. Der Sender mit Sitz in Katar hatte in den letzten Tagen umfassend über die politische Entwicklung in Ägypten berichtet. Allen Journalisten des Senders wurde die Akkreditierung entzogen. Das meldete die amtliche ägyptische Nachrichtenagentur Mena am Sonntag.

In einer Erklärung des Senders dazu heißt es, die Schließung des Büros ziele darauf auf ab, die Stimmen des ägyptischen Volkes zu zensieren und zum Schweigen zu bringen. Der Sender kündigte an, seine Berichterstattung aus Ägypten fortzusetzen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Ägypten

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 1, 2007

Afghanistan: Video mit deutscher Geisel ausgestrahlt

Afghanistan: Video mit deutscher Geisel ausgestrahlt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 16:59, 1. Aug. 2007 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Kabul (Afghanistan), 01.08.2007 – Der Fernsehsender al-Dschasira hat gestern ein Video ausgestrahlt, auf dem die deutsche Geisel Rudolf B. in Afghanistan zu sehen ist. Der 62-Jährige befindet sich seit zirka zwei Wochen in der Hand von Kidnappern. Auf dem Videoband ist zu hören, wie er die Forderungen der Kidnapper verliest: Zwölf festgenommene Taliban-Kämpfer sollen freigelassen werden, und die deutschen Soldaten müssten sich aus Afghanistan zurückziehen.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Afghanistan
  • Portal:Terrorismus

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 23, 2006

Malaysia widerspricht thailändischer Äußerung

Malaysia widerspricht thailändischer Äußerung

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 17:55, 23. Nov. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Kuala Lumpur (Malaysia), 23.11.2006 – Malaysias stellvertretender Verteidigungsminister Fu Ah Kiow wies eine Behauptung des thailändischen Übergangspremierministers Surayud Chulanont zurück, derzufolge Restaurants entlang der malaysischen Grenze die Aufständischen im Süden Thailands finanziell unterstützen.

Surayud erklärte am Dienstag, dass Militante Muslime über ein Netzwerk so genannter „Tom yum kung“-Restaurants Gelder mit Erpressung und Schutzgeld sammelten, um ihren bewaffneten Kampf in den mehrheitlich islamisch geprägten Südprovinzen Narathiwat, Yala, Pattani zu finanzieren. Seit 2004 sind über 1.700 Menschen ums Leben gekommen.

Erst vergangenen Montag explodierte eine Bombe in der Grenzstadt Sungai Kolok. Zwei Menschen starben und 16 wurden verletzt. Nach Angaben der thailändischen Polizei war der Sprengsatz in einen Motorrad versteckt und wurde wahrscheinlich mit einem Mobiltelefon gezündet. Ein Passant starb sofort, ein Soldat erlag später seinen Verletzungen. Das Attentat ereignete sich nur einen Tag, nachdem wahrscheinlich muslimische Militanten von einem Motorrad aus das Feuer auf einen Laden eröffneten und dabei einen lokalen Regierungsmitarbeiter und drei seiner Freunde tötete. Seit dem Ausbruch der Gewalt wird der Ort regelmäßig von Anschlägen heimgesucht. Der bisher schlimmste ereignete sich im Februar 2005, als eine Explosion in der Nähe eines Hotels fünf Menschen tötete und weitere 40 verletzte.

Gemäß einem Bericht der englischsprachigen Zeitung New Straits Times verlangt die malaysische Regierung Beweise für diese Behauptung und sagte, diese Äußerung sei „gegenstandslos“. Johari Baharom, Angehöriger des Ministeriums für Sicherheit, sagte: „Wenn das wahr ist, dann werden wir Untersuchungen anstellen. Aber zuerst brauchen wir Informationen.“

In der Vergangenheit hat die Regierung in Kuala Lumpur mit Separatisten aus Thailand Kontakt gehabt, obwohl diese eventuell nicht in den gegenwärtigen Aufstand verwickelt seien. Wan Kadir Che Wan, Anführer einer Gruppe mit dem Namen „Bersatu“, sagte gegenüber dem Nachrichtensender Al-Dschasira, dass die jungen Militanten nicht gewillt seien, mit der thailändischen Regierung zu verhandeln und glaubten, die Oberhand zu haben in dem Kampf, der in einen unabhängigen muslimischen Staat münden solle. Thailand hatte vor etwa 100 Jahren die südlichen Provinzen annektiert.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Krisenregion Südthailand

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 26, 2006

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

Entführte russische Diplomaten im Irak hingerichtet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 14:50, 26. Jun. 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Dubai (Vereinigte Arabische Emirate) / Bagdad (Irak), 26.06.2006 – Eine Al-Qaida nahe Gruppe hat am Sonntag im Internet in einer Videobotschaft die Hinrichtung von drei der vier am 3. Juni entführten russischen Diplomaten veröffentlicht. In einer vorausgegangenen Nachricht forderte sie den Abzug aller russischen Truppen aus Tschetschenien binnen 48 Stunden.

Auf einer Internetseite, die immer wieder von Terroristen für derartige Nachrichten genutzt wird, hinterließ eine Gruppe namens „Mudschaheddin Shura Council“ einen 90 Sekunden langen Film, in dem zwei Maskierte zu sehen waren, die nachdem sie „Gott ist groß“ gerufen hatten, zwei Männer enthaupteten und einen weiteren erschossen. Das Schicksal des vierten Diplomaten ist weiterhin ungewiss. Nach Angaben der Terrorgruppe töteten sie ihn ebenfalls.

In einem Statement sagten die Terroristen, dass das Urteil Gottes über die russischen Diplomaten ausgesprochen worden sei, als Rache für Folter, Töten und Vertreibung ihrer Brüder und Schwestern in Tschetschenien von der ungläubigen russischen Regierung.

Das russische Außenministerium wollte den Tod der Männer jedoch noch nicht bestätigen.

Aliya Agliulin, die Schwester von Rinat Agliulin, hatte in einer Botschaft an die Entführer, die am vergangenen Mittwoch auf dem in Katar ansässigen Fernsehsender Al Jazeera ausgestrahlt wurde, die Männer aufgefordert, weise zu handeln, und bat um Freilassung ihres Bruders und der anderen.

Themenverwandter Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

June 4, 2006

Russischer Diplomat in Bagdad getötet, vier weitere entführt

Russischer Diplomat in Bagdad getötet, vier weitere entführt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 02:30, 4. Juni 2006 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Moskau (Russland), 04.06.2006 – Die Nachrichtenagentur Interfax berichtete gestern, dass bei einem Überfall auf ein Fahrzeug der russischen Botschaft in Bagdad ein Diplomat erschossen und vier weitere verschleppt wurden. Der genaue Hintergrund des Geschehens ist noch unbekannt. Spätere Meldungen über eine Freilassung der vier dementierten russische Quellen gegenüber Interfax.

Nach Angaben des arabischen Fernsehsenders Al Jazeera blockierten zwei Fahrzeuge im Mansur-Distrikt, wo sich ebenfalls die russische Botschaft befindet, das Diplomatenauto. Ein Mann eröffnete das Feuer und verletzte Vitaly Titov tödlich. Der dritte Sekretär, Fyodor Zaitsev, und die Botschaftsmitarbeiter Rinat Agliulin, Anatoly Smirnov und Oleg Fedoseyev wurden als Geiseln genommen.

Das irakische Innenministerium leitete eine sofortige Fahndung nach den zwei Fahrzeugen ein, die aber bisher ergebnislos verlief. Das russische Außenministerium bildete einen Krisenstab, um alle Maßnahmen zur Freilassung der vier Männer zu koordinieren, und setzte sich mit den irakischen Behörden und Mitgliedern des multinationalen Militärkommandos in Verbindung.

Derweil spekulieren russische Sicherheitsexperten über die Hintergründe des Angriffs. Es war der insgesamt dritte Vorfall im Irak, bei dem russische Staatsangehörige einer Entführung zum Opfer fielen. Im April 2004 wurden acht Mitarbeiter des Konzerns Interenergoservis für einen Tag als Geiseln genommen. Einen Monat später starb ein Ingenieur der selben Firma bei einem Überfall, zwei weitere mussten eine Woche auf ihre Freilassung warten.

Quellen

  • Interfax.com: „Moscow not confirming release of kidnapped diplomats“ (englischsprachige Quelle) (03.06.2006, 18:31 Uhr GMT) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Interfax.com: „Corrected – Moscow publicizes names of diplomats killed, kidnapped in Baghdad“ (englischsprachige Quelle) (03.06.2006, 17:49 Uhr GMT) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • Interfax.com: „One Russian diplomat killed, four kidnapped in Baghdad“ (englischsprachige Quelle) (03.06.2006, 15:52 Uhr GMT) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 7, 2005

Verwirrung um Video-Ausstrahlung von Al-Dschasira

Verwirrung um Video-Ausstrahlung von Al-Dschasira

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 07:05, 8. Dez. 2005 (CET)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

Doha (Katar), 07.12.2005 – Um die Video-Ausstrahlung des arabischen Fernsehsenders Al-Dschasira gab es seit heute Nachmittag unter den Medien Verwirrung. Der Sender zeigte eine Botschaft von Al-Qaida, in der Aiman az-Zawahiri, der Stellvertreter Osama bin Ladens, unter anderem zu Anschlägen auf die Ölpipelines aufrief.

Alle wichtigen Medien interpretierten das Video als neu und meldeten sinngemäß: „Osama bin Laden lebt.“ Dabei handelte es sich jedoch um ein altes Band. Ahmed Scheich, der Chef-Redakteur des Senders, entschuldigte sich für die Panne und bestätigte eine vormalige Ausstrahlung eines anderen Teils des Bandes am 19. September.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

November 24, 2005

Blair droht Medien rechtliche Schritte an

Blair droht Medien rechtliche Schritte an

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

London (Vereinigtes Königreich), 24.11.2005 – Die britische Boulevardzeitung „The Daily Mirror“ veröffentlichte gestern, dass Tony Blair in einem vertraulichen Telefongespräch George W. Bush das Vorhaben, Einrichtungen des Senders Al-Dschasira zu bombardieren, ausgeredet habe. Laut Aussage des Blattes konnte die Äußerung von Bush auch scherzhaft gewesen sein.

Nun hat Generalstaatsanwalt Lord Goldsmith dem Blatt untersagt, weitere Veröffentlichungen aus dem vertraulichen Telefongespräch zu machen, sonst werde er rechtliche Schritte einleiten. Des Weiteren sind zwei britische Beamte angeklagt, gegen das strenge britische Geheimhaltungsgesetz verstoßen zu haben, indem sie eine Aufzeichnung des Gespräches im Mai 2004 an den Labour-Hinterbänkler Tony Clark weitergaben. Al-Dschasira hingegen fordert eine Aufklärung der Vorwürfe, da wirklich Studios des Senders durch amerikanische Bomben getroffen wurden. Die US-Regierung habe zwar ihre Unschuld beteuert, jedoch stehen die Treffer durch dieses Memo in einem ganz anderen Licht da.

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

August 1, 2005

Vize-Präsident des Sudan bei Hubschrauberabsturz getötet

Vize-Präsident des Sudan bei Hubschrauberabsturz getötet

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Artikelstatus: Fertig 1. Aug. 2005 (CEST)
Bitte keine weiteren inhaltlichen Veränderungen vornehmen, sondern einen Folgeartikel schreiben.

John Garang im August 2004

Khartum (Sudan) / Kampala (Uganda), 01.08.2005 – Der sudanesische Vizepräsident John Garang ist bei einem Hubschrauberabsturz am Samstag ums Leben gekommen. Die sudanesische Regierung hat den Tod des 60-jährigen Politikers, Mathematiklehrers und Rebellenführer mittlerweile offiziell bestätigt.

Garang war seit 1983 Anführer seiner Rebellentruppe, der Sudanesischen Volksbefreiungsarmee („SPLA“). Nach Angaben des arabischen Senders Al-Dschasira ist es in der sudanesischen Hauptstadt Khartum nach der Bekanntgabe seines Todes zu Unruhen und Plünderungen gekommen. Garang wurde erst vor drei Wochen im Rahmen des Friedensabkommens als Vizepräsident vereidigt.

Der Hubschrauber mit 14 Menschen an Bord befand sich auf dem Weg von Uganda zu seiner Residenz in dem Sudan, als er wegen Schlechtwetters an einer Bergkette im Süden Sudans nahe der Stadt New Site abstürzte. Rettungskräfte haben das Wrack des Hubschraubers bereits gefunden. Es gab keine Überlebenden des Unglücks. Mit an Bord befanden sich auch zwei Leibwächter Garangs.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.