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May 27, 2010

Schwere Unwetter in Europa forderten Menschenleben

Schwere Unwetter in Europa forderten Menschenleben

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Veröffentlicht: 23:08, 27. Mai 2010 (CEST)
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Berlin (Deutschland) / Wien (Österreich), 27.05.2010 – Abgesehen von den Hochwassern im Nordosten Deutschlands und in Polen haben sich zahlreiche Unwetter ausgebildet, die teilweise neben hohen Sachschäden auch einige Menschenleben forderten. Den Anfang machte ein Tornado im sächsischen Großenhein und südbrandenburgischen Mühlberg. Hier kam es zu Schäden in Millionenhöhe, außerdem wurde in Großenhain ein sechsjähriges Mädchen von einem Baum erschlagen und getötet, als der Baum auf das Auto fiel in dem das Kind gerade gesessen hatte. Zudem waren hier 40 Verletzte und zahlreiche beschädigte und zum Teil einsturzgefährdete Objekte zu verzeichnen. Drei Schulen wurden geschlossen und werden vorrausichtlich am Donnerstag wieder geöffnet werden.

In Österreich waren abgesehen von weiten Teilen des Landes vor allem die Regionen Niederösterreich und das Burgenland betroffen: Dauer-Hagelschlag im ganzen Land, Murenabgänge in Stickelberg bei Hollenthon (kosteten eine Frau das Leben) und ein Tornado durch Klosterneuburg hielten Polizei und Feuerwehr in Atem. Die Rettungskräfte und das Technische Hilfswerk waren im Dauereinsatz. Zudem war wegen der Aufregung ein indirektes Opfer zu vermelden, ein Todesfall vermutlich aufgrund eines Herzschlags.

Schwere Unwetter hatten sich am vergangenen Mittwoch durch gegenläufige Luftdruckmassen, einem über bodennaher und höhen Schichten reichender Warmluft liegender Kaltlufttropfen gebildet, was heftige Gewitter teilweise mit heftigem Hagelschlag heraufbeschwor. Durch die vorherrschende Windscherung begünstigt durch die Alpenzüge konnte sich ein Tornado bilden, an Fahrt aufnehmen und eine Schneise der Verwüstung ziehen.

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July 22, 2007

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

Unwetter in Franken übersteigen die Katastrophenschwelle

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Veröffentlicht: 22:02, 22. Jul. 2007 (CEST)
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Erlangen (Deutschland), 22.07.2007 – In den fränkischen Landkreisen Erlangen und Forchheim ist infolge der schweren Unwetter in der vergangenen Nacht der Katastrophenalarm ausgelöst worden. Mehrere Gemeinden wurden völlig überflutet. Einige Gemeinden wurden von anderthalb Meter hohen Fluten überschwemmt. Eine 82-jährige Frau wurde von den Wassermassen in ihrer Kellerwohnung getötet. Sie wurde von ihrer Tochter gefunden, jedoch konnten die Rettungstaucher des Technischen Hilfswerks (THW) nur noch den Leichnam bergen.

Auf der Autobahn 73, die wegen Überflutung gesperrt werden musste, wurden Menschen in ihren Autos von den Wassermassen, die zum Teil 1,50 Meter hoch auf der Fahrbahn standen, eingeschlossen. Sie wurden vom THW befreit und in Notunterkünften untergebracht. Auch auf den Bahnverkehr hatte das Wetter Auswirkungen. Die Bahnstrecke zwischen Erlangen und Bamberg wurde unterspült und wurde daraufhin komplett gesperrt. 35 Menschen mussten aus einem Zug im Baiersdorfer Bahnhof befreit werden. Innerhalb von fünf Stunden gingen im Landkreis Erlangen 2.500 Notrufe ein.

Zahlreiche Katastrophenschutzkräfte der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (vor allem der Fachgruppe Wassergefahren), des Bayerischen Roten Kreuzes und des Malteser Hilfsdienstes waren für Stunden im Einsatz. In den Ort Baiersdorf ist eine Einfahrt bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht möglich. Es wird vor ausströmendem Gas gewarnt.

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May 26, 2007

DWD: Unwetterwarnung für weite Teile Deutschlands

DWD: Unwetterwarnung für weite Teile Deutschlands

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Artikelstatus: Fertig 08:56, 26. Mai 2007 (CEST)
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Offenbach am Main (Deutschland), 26.05.2007 – Der Deutsche Wetterdienst warnte am 25. Mai vor einzelnen Gewittern in weiten Teilen der Bundesrepublik, die stellenweise auch die Unwetterschwelle überschreiten können. Besonders musste mit Starkregen (zirka 30 Liter pro Quadratmeter), Hagel (Körner größer als 1,5 Zentimeter im Durchmesser) und schweren Sturmböen bis Windstärke zehn gerechnet werden. Im Norden und Westen wurden einzelne Gewitter mit Starkregen (zirka 20 Liter pro Quadratmeter), örtlich Hagel und Böen erwartet. Die Bevölkerung sollte sich nach Ausführungen der Offenbacher Experten auf Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und landwirtschaftlichen Kulturen durch Hagel vorbereiten. Außerdem sei mit Verkehrsbehinderungen durch Platzregen sowie örtliche Blitzschäden zu rechnen gewesen.

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  • DWD.de: „Warnlagebericht“ (Seite wird mehrmals täglich aktualisiert) (25.05.2007) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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August 28, 2006

Blitzeinschlag bei Flugschau in Hangelar

Blitzeinschlag bei Flugschau in Hangelar

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Artikelstatus: Fertig 08:20, 28. Aug. 2006 (CEST)
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Sankt Augustin / Gelsenkirchen (Deutschland), 28.08.2006 – Bei einer Flugschau im Stadtteil Hangelar von Sankt Augustin bei Bonn wurden gestern Nachmittag mehrere Menschen vom Blitz getroffen. Wie die Polizei mitteilte, wurden bei dem Blitzeinschlag 19 Menschen verletzt, drei von ihnen schweben noch in Lebensgefahr.

Auf dem Flughafen in Hangelar hatten sich gestern Nachmittag 10.000 Besucher versammelt, um bei einer Flugschau zuzusehen. Aufgrund dessen waren auch viele Rettungskräfte im Einsatz, so dass zwei Personen sofort reanimiert werden konnten. Das Unwetter war gegen 16:00 Uhr über dem Flughafengelände aufgezogen. Die Gruppe, die vom Blitz getroffen wurde, hatte sich entgegen der Anweisungen der Veranstalter nicht im Flughafenhangar in Sicherheit gebracht, sondern versucht, ihre Autos auf Parkplätzen zu erreichen, die sich auf freiem Gelände befanden.

Aber nicht nur in Hangelar, sondern auch in Gelsenkirchen wurden Personen vom Blitz getroffen. Eine Gruppe von Zuschauern bei dem Fußballspiel, das dort gestern Nachmittag stattfand, war unter einen Baum geflüchtet. Dort wurden fünf Leute ebenfalls vom Blitz getroffen, der zunächst in einen Flutlichtmasten eingeschlagen war und sich als Kugelblitz fortgesetzt hatte. Eine Person musste reanimiert werden und wurde anschließend mit einem Hubschrauber in eine Kölner Spezialklinik geflogen.

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September 25, 2005

Britischer Pilot zerschellt mit Cessna in Italien an einem Berg

Britischer Pilot zerschellt mit Cessna in Italien an einem Berg

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Artikelstatus: Fertig 00:25, 26. Sep. 2005 (CEST)
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Reggio Emilia (Italien), 25.09.2005 – Robert Ogden, ein 70-jähriger britischer Pilot und Fluglehrer, zerschellte heute mit einem Kleinflugzeug des Typs „Cessna 150“ an einem Berg in Italien. Der Unglücksort war der Berg Mt Castellino, unmittelbar südlich von Reggio Emilia. Der Mann wollte für seinen Flugverein in Manchester eine Maschine aus Italien überführen und kam in ein schweres Gewitter. Nach der Kollision ging die Cessna sofort in Flammen auf. Als das Wrack gefunden wurde, war die Maschine komplett ausgebrannt, der Körper des Toten wurde an Hand der Papiere identifiziert.

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  • Portal:Luftfahrt

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September 2, 2005

Schäden durch Gewitter in Thüringen

Schäden durch Gewitter in Thüringen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schäden durch Gewitter in Thüringen

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Artikelstatus: Fertig 14:52, 2. Sep 2005 (CEST)
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Erfurt (Deutschland), 02.09.2005 – Ein heftiges Gewitter hat in der letzten Nacht Schäden in Thüringen hinterlassen. In Gerstungen und Asbach-Sickenberg sind nach Blitzeinschlägen zwei Wohnhäuser bis auf die Grundmauern niedergebrannt. Der Schaden wird auf 250.000 Euro beziffert.

Der Zugverkehr um Erfurt und Eisenach wurde durch Blitzschläge lahmgelegt. Für die Strecken sind zentrale Stellwerke zuständig. Das Stellwerk in Neudietendorf bei Erfurt wurde in diesem Jahr schon einmal durch einen Blitzeinschlag lahmgelegt, wodurch der Zugverkehr mehrere Stunden eingestellt werden musste.

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August 6, 2005

Ermittler erheben Vorwürfe gegen Air-France-Piloten

Ermittler erheben Vorwürfe gegen Air-France-Piloten

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Toronto (Kanada) / Paris (Frankreich), 06.08.2005 – Die kanadischen Ermittler haben nach der spektakulären Bruchlandung eines A 340 schwere Vorwürfe gegen die beiden Piloten des Unglücks-Airbus erhoben.

Inzwischen sind präzise Beschuldigungen an die Öffentlichkeit gelangt. Demnach steht insbesondere der Air-France-Kopilot in der Schusslinie, der bei der Landung am Steuer saß. Er hätte den Jet definitiv zu spät auf die Rollbahn aufgesetzt. Der Airbus sei erst „weit hinter der normalen Aufsetzzone“ zu Boden gebracht worden. Dadurch habe er die sichere Zone der 2.800 Meter langen Landebahn verfehlt. Danach war das Flugzeug mit 309 Insassen über die Bahn hinausgeschossen, zerbrach und brannte aus.

Die Piloten hatten zwar, nachdem sie den Fehler bemerkt hatten, noch eine Notbremsung eingeleitet, trotzdem raste der Jet noch mit etwa 150 Stundenkilometern auf das unbefestigte Terrain hinter der Landebahn. Ein weiterer Umstand kommt erschwerend hinzu: Wie sich aus der Auswertung des Bodenradars durch die Ermittler ergab, hatte der Kopilot versucht, mit der Maschine durchzustarten. Dabei wurde die Geschwindigkeit des schweren Flugzeuges zunächst erhöht anstatt verringert.

Allerdings wurde inzwischen auch bekannt, dass auf dem Flughafen Toronto kein Windradar vorhanden ist. Es soll die Piloten vor plötzlichen Böen warnen. In Kanada ist kein Flughafen mit diesem Radar ausgestattet, in den USA hingegen gehört es zum Standard.

Weitere Schlussfolgerungen sollen nach der Auswertung des Flugschreibers gezogen werden. Es stehen noch Befragungen des Kopiloten und des schwer verletzten Kapitäns aus.

Air-France-Chef Jean-Cyril Spinetta weist mittlerweile die Vorwürfe der kanadischen Ermittler zurück. Seiner Meinung nach hätte die Flughafenaufsicht in dieser widrigen Situation von einer Landung dringend abraten müssen. Die Kanadier hingegen sagen, der Pilot trage die „volle Verantwortung“ für die Entscheidung zur Landung.

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August 3, 2005

Airbus hatte bei Abflug keine technischen Probleme

Airbus hatte bei Abflug keine technischen Probleme

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Toronto (Kanada) / Paris (Frankreich), 03.08.2005 – Einen Tag nach dem Airbusunfall in Toronto hat sich der Chef der Air France, Jean-Cyril Spinetta, am Pariser Flughafen Roissy Charles de Gaulle auf einer Pressekonferenz zu Wort gemeldet.

Der Airbus der französischen Fluggesellschaft sei demnach zuletzt am 5. Juli 2005 durchgecheckt worden. Laut Spinetta hatte die Maschine beim Abflug von Paris keine Probleme, der Start sei ohne technische Mängel verlaufen.

Air-France-Direktor Pierre-Henri Gourgeon verkündete am Mittwoch, auch die Landung in Toronto wäre normal verlaufen. Problematisch seien allerdings viel Regenwasser auf der Landepiste und starke Böen gewesen. Er sagte gegenüber der Presse: „Die Wetterbedingungen waren sehr schlecht.“ Seiner Meinung nach wäre ein Blitzeinschlag als mögliche Unfallursache sehr unwahrscheinlich. Der kanadische Flughafen war wegen der schweren Gewitter geschlossen worden und erst kurz vor Landung des Airbus von der kanadischen Flughafenbehörde erneut geöffnet worden. Spinetta kündigte für Mittwoch seinen Abflug nach Toronto an, um dort die Untersuchungsarbeiten koordinieren zu können.

Der Flugzeughersteller Airbus hat bisher zu der Bruchlandung des Airbus A 340 keine Stellung genommen, um keine Spekulationen zu verbreiten, solange sich die Ermittlungen noch in der Anfangsphase befänden.

Auch der kanadische Verkehrsminister Jean Lapierre gab Informationen zum Unglück bekannt. Er sei darüber informiert worden, dass der Airbus mit hoher Wahrscheinlichkeit später als geplant auf der Rollbahn aufsetzte. Die Vertreter Kanadas und Frankreichs verkündeten, sie wollten die Ermittlungen über die Unglücksursache gemeinsam führen. Beide Länder zusammen stellen 15 Luftfahrtexperten zur Verfügung. Diese Kommission hat den Auftrag, das Verhalten der Piloten und die Zusammenarbeit zwischen ihnen und dem Tower zu überprüfen. Ebenso soll geklärt werden, welche Informationen und Anweisungen die kanadischen Fluglotsen gegeben hatten. Eine Auswertung der Blackbox soll ebenfalls helfen, die Unglücksursache zu klären.

Mittlerweile ist die exakte Anzahl der zu Schaden gekommenen Personen bekannt. Alle 297 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder überlebten die Bruchlandung, 43 Menschen erlitten leichte Verletzungen.

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August 2, 2005

Airbus der Air France auf dem Flughafen in Toronto verunglückt

Airbus der Air France auf dem Flughafen in Toronto verunglückt

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Bild eines Airbus 340

Toronto (Kanada) / Paris (Frankreich), 02.08.2005 – Ein Airbus des Typs A 340 der Air France mit 297 Passagieren und 12 Besatzungsmitgliedern an Bord ist auf dem Flughafen in Toronto bei der Landung verunglückt. Die Maschine schoss etwa 200 Meter über die Landebahn hinaus und ist in einen bewaldeten Graben gerutscht. Sie brach in zwei Teile und ging in Flammen auf. Der Passagier Roel Bramar sprach von einem Blitzschlag und verlöschenden Kabinenleuchten unmittelbar nach dem Aufsetzen der Maschine auf der Landebahn. Alle Passagiere wurden von der Besatzung sofort nach Stillstand der Maschine evakuiert. Erst etwa fünf Minuten später brach im Heck beginnend der Brand aus, als sich Kraftstoff entzündete.

Das Unglück geschah um 15:51 Uhr Ortszeit, etwa 22:45 Uhr MESZ. Der Flug „AF 358“ befand sich auf dem Weg von Paris nach Toronto. Die Maschine startete um 13:54 Uhr MESZ auf dem Flughafen Paris – Charles De Gaulle und hätte gegen 16:15 Uhr Ortszeit in Toronto landen sollen.

Zum Zeitpunkt des Unglücks herrschte so schlechtes Wetter, dass andere Flüge bereits abgesagt waren. Starke Gewitterstürme fegten über Toronto. Vor der Landung drehte die Maschine mehrere Warteschleifen wegen des schlechten Wetters. Alle 297 Passagiere und zwölf Besatzungsmitglieder haben laut einer ersten Pressekonferenz überlebt, 24 von ihnen sind leicht verletzt. Der Airbus, eine fünf Jahre und elf Monate alte Maschine, wurde total zerstört.

Nach Angaben von JACDEC 2005, der offiziellen Informationsseite über Flugunfälle, war Aquaplaning, verursacht durch die nasse Rollbahn, für den Unfall verantwortlich.

Am 26. Juni 1978 geschah an der gleichen Stelle ein Unfall mit einer DC-9 der Air Canada, die nach einem Startabbruch in die gleiche Schlucht gerutscht war.

Wikipedia-logo.png Wikipedia bietet Hintergrundinformationen zum Thema: Unfälle auf dem Flughafen Toronto (engl.)
Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Air France Flug 358“.

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July 29, 2005

Gewitter legt Kabelfernsehen in Ilmenau lahm

Gewitter legt Kabelfernsehen in Ilmenau lahm

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Ilmenau (Deutschland), 29.07.2005 – Ein mehrstündiges Gewitter in der Nacht vom 28. zum 29.07.2005 hat das Kabel-Fernsehnetz in Ilmenau lahm gelegt. Erst gegen Abend konnte das Problem seitens des Betreibers Kabel-Deutschland gelöst werden.

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