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January 14, 2006

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf

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Philippsreut (Deutschland), 14.01.2006 – Letzte Woche am Freitag stürzte ein Hubschrauber des Flugunternehmens Wucher nördlich der niederbayerischen Stadt Passau im Mitterfirmiansreuther Skigebiet ab. Der 39-jährige Pilot aus Salzburg wurde dabei schwer verletzt und mit Knochenbrüchen in ein Krankenhaus in der Nähe eingeliefert. Die Ärzte hatten ihn zur Heilung in einen medizinischen Tiefschlaf versetzt. Jetzt haben sie den Piloten aus dem Tiefschlaf zurückgeholt. Er befindet sich inzwischen außer Lebensgefahr. Die Ärzte wollen ihn nun in seine Heimatstadt überführen.

Die Verantwortlichen haben sich mittlerweile zum Unglück geäußert. An dem Hubschrauber konnte kein technischer Defekt festgestellt werden, der den Absturz ausgelöst haben könnte. Die Maschine vom Typ „Lama“ muss wegen Totalschadens komplett abgeschrieben werden.

Wie bereits unmittelbar nach dem Unglück vermutet, verdichten sich Hinweise auf einen Pilotenfehler, der die Situation am Unglücksort falsch eingeschätzt hatte. Die Maschine war in ein „White-out“ geraten, durch das der Pilot jegliche Sicht im dichten Schneewirbel verlor. Orientierungslos streifte er dann mit dem Heckrotor des Hubschraubers Baumkronen, was zum Absturz geführt hat.

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January 7, 2006

Hubschrauberabsturz in Niederbayern nach riskantem Manöver

Hubschrauberabsturz in Niederbayern nach riskantem Manöver

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Artikelstatus: Fertig 18:53, 7. Jan. 2006 (CET)
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Philippsreut (Deutschland), 07.01.2006 – In Niederbayern ist am Freitagmittag, den 6. Januar gegen 12:35 Uhr ein Hubschrauber nach einem riskanten Flugmanöver abgestürzt. Der Absturzort befand sich in einem Waldstück in unmittelbarer Nähe eines Hubschrauberstartplatzes des Skigebiets Mitterfirmiansreut nördlich von Passau. Der Hubschrauber flog bei dichtem Nebel und streifte kurz vor einem Landeversuch mit dem Heckrotor einige Baumwipfel. Beim Absturz in das Waldstück erlitt der erfahrene Pilot aus Salzburg Knochenbrüche an Armen und Beinen.

Der Hubschrauber vom Typ „Eurocopter SA 315 Lama“ gehört der Firma Wucher aus Ludesch in Vorarlberg. Den eine Million Euro teuren Hubschrauber kann das Unternehmen abschreiben, an der Maschine wurde ein Totalschaden festgestellt.

Die Firma Wucher hatte den Auftrag, in dem Skigebiet Bäume zu stutzen, die nahe eines Sessellifts standen. Aufgrund der Schneemassen drohten die Stämme, umzukippen und auf den Sessellift zu fallen. Das Unternehmen aus Vorarlberg betreibt sieben Hubschrauber in Deutschland und Österreich. Wie riskant die Einsätze sind, zeigt die Tatsache, dass mittlerweile sieben Hubschrauber verloren gingen. Dabei starben zwei Piloten.

Das Motiv für den waghalsigen Flug lag darin, dass der Pilot schon einen Tag vorher zurückkehren wollte, was ihm aber aufgrund der Wetterverhältnisse nicht möglich war. Also startete er am Freitag trotz Nebels einen neuen Versuch, in dem er entlang der Sesselbahntrasse fliegen wollte. Unten sollte der Flugbegleiter dem 39-jährigen Piloten auf einem Skibob per Sichtkontakt den Weg weisen. Nachdem das nicht gelang, versuchte er, mit dem Hubschrauber zum Startplatz zurückzukehren, was dann zu dem Unfall führte.

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  • Ärzte weckten den Salzburger Hubschrauberpiloten aus dem Tiefschlaf (07.01.2006)
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October 5, 2005

Gewerkschafter Robert von Virag zehn Tage nach Flugunfall gestorben

Gewerkschafter Robert von Virag zehn Tage nach Flugunfall gestorben

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Eppendorf (Deutschland), 05.10.2005 – Der Geschäftsführer der Gewerkschaft ver.di für die Kreise Steinburg und Pinneberg, Robert von Virag, ist zehn Tage nach einem Absturz mit einem Segelflugzeug gestorben. Er wurde nach dem Unfall mit einem Rettungshubschrauber mit sehr schweren Verletzungen im Universitätskrankenhaus Eppendorf gebracht. Der 53-jährige erlitt Knochenbrüche sowie schwere Kopf- und Halsverletzungen.

In einer ersten Würdigung sagte ver.di-Regionalchef Karsten Wessels: „Sein Verlust trifft uns sehr, sehr heftig.“ Robert von Virag übernahm 1987 die Geschäftsführung für den Kreis Pinneberg. Drei Jahre später wurde er Bezirksleiter für Pinneberg und Steinburg. Er hinterlässt seine Frau und eine 17 Jahre alte Tochter.

In der Zwischenzeit wurde die Untersuchung des Flugunfalls abgeschlossen. Menschliches Versagen wurde ausgeschlossen.

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  • Verdi-Geschäftsführer Robert von Virag bei Segelflugzeugabsturz schwer verletzt (26.09.2005)
  • Portal:Luftfahrt

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September 26, 2005

Verdi-Geschäftsführer Robert von Virag bei Segelflugzeugabsturz schwer verletzt

Verdi-Geschäftsführer Robert von Virag bei Segelflugzeugabsturz schwer verletzt

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Artikelstatus: Fertig 09:03, 27. Sep. 2005 (CEST)
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Eppendorf / Heist (Deutschland), 26.09.2005 – Der Geschäftsführer der Gewerkschaft ver.di für die Kreise Steinburg und Pinneberg, Robert von Virag, stürzte am Sonntag in Heist mit einem Segelflugzeug ab. Er wurde mit dem Rettungshubschrauber von der Unglücksstelle abtransportiert und liegt mit sehr schweren Verletzungen im Universitätskrankenhaus Eppendorf. Er befand sich am Montagmorgen immer noch in Lebensgefahr. Bei dem Unfall erlitt der 53-jährige Knochenbrüche sowie schwere Kopf- und Halsverletzungen.

Das einsitzige Segelflugzeug vom Typ ASW19, das dem Segelflugclub Uetersen gehört, wurde mit einer Seilwinde in die Höhe bugsiert. Augenzeugen konnten in dieser Phase keinerlei Probleme erkennen, auch sei die erforderliche Geschwindigkeit erreicht gewesen. Die Maschine kippte jedoch 20 Meter nach dem Start plötzlich nach links ab und schlug auf der Landebahn auf. Die Gründe für den Unfall sind noch nicht geklärt. Von Virag gilt als erfahrener Segelflieger. Dem Segelflugclub gehört er seit vier Jahren an. Seine Fluglizenz hatte er 2003 erhalten. Allerdings, so berichtet TVR-News Network, sei es erst sein zweiter Alleinflug auf diesem Flugzeugmodell gewesen.

Die Kriminalpolizei sowie die Luftfahrtbehörde Braunschweig haben sich in die Ermittlungen um die Unglücksursache eingeschaltet. Ersten Erkenntnissen zufolge gab es keinen technischen Grund für den Absturz.

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March 5, 2005

Busunfall in Hannover: 31 Menschen verletzt

Busunfall in Hannover: 31 Menschen verletzt

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Hannover

Hannover (Deutschland), 05.03.2005 – Bei einem Unfall eines Busses der hannoverschen Verkehrsbetriebe Üstra am gestrigen Freitag gab es 18 Verletzte. Gegen 13:50 Uhr fuhr der Bus der Linie 121 in Richtung Haltenhoffstraße auf dem Niedersachsenring im Stadtteil Vahrenwald gegen einen Baum und wurde dabei stark beschädigt. Da wahrscheinlich ein Defekt der Bremsen die Unfallursache war, kündigte die Üstra Untersuchungen des Vorfalls an. Etwa die Hälfte der Insassen waren Schulkinder, jedoch wurden nur zwei Menschen ernsthaft verletzt und mussten ins Krankenhaus gebracht werden. Ein Passagier erlitt einen Wadenbeinbruch, ein anderer einen Nasenbeinbruch. Auch der 44-jährige Fahrer des Busses musste wegen eines schweren Schocks ins Krankenhaus eingeliefert werden. Ein Großaufgebot der Rettungskräfte konnte alle Passagiere behandeln. Es wurde sogar ein Rettungshubschrauber gerufen, um einen Vierjährigen in die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) zu bringen. Da die Unfallstelle in der Nähe einer der Hauptverkehrsadern Hannovers, der Vahrenwalder Straße, liegt und viele Rettungswagen und Polizeifahrzeuge zur Unfallstelle kamen, gab es stadteinwärts lange Rückstaus.

Da einige Ohrenzeugen kurz vor dem Aufprall ungewöhnliche Geräusche aus dem Wageninneren gehört haben wollen, kündigte die Üstra an, alle Fahrzeuge dieses Typs zu überprüfen, falls ein technischer Defekt die Unfallursache war. Die Üstra hat etwa 100 Busse dieses Typs in Hannover in Betrieb.

Zu Anfang war nur von 18 Verletzten die Rede. Es meldeten sich über das Wochenende aber noch viele Verletzte bei der Polizei, die nach dem Unfall nach Hause gegangen waren und erst später ins Krankenhaus gingen, um sich behandeln zu lassen. Insgesamt waren es demnach 31 verletzte Personen.

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  • Verkehrsunfall zweier Stadtbahnen in Hannover (14.02.2005)

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February 9, 2005

DFB-Elf trifft heute in Düsseldorf auf Argentinien

DFB-Elf trifft heute in Düsseldorf auf Argentinien

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Deutsche Nationalmannschaft

Düsseldorf (Deutschland), 09.02.2005 – Seit über vier Jahren wartet die deutsche Deutsche Fußballnationalmannschaft von Trainer Jürgen Klinsmann auf den Erfolg gegen ein „großes Team“. Heute Abend gegen Argentinien soll es soweit sein.

Am 7. Oktober 2000 konnte die deutsche Auswahl zuletzt gegen ein Topteam gewinnen. Damals schlugen die deutschen Fußballer England in der WM-Qualifikation für die WM 2002 mit 0:1 im Wembley Stadion in London. Seitdem sieht die Bilanz eher düster aus. In zehn Spielen gegen vermeintlich große Teams fuhr die deutsche Elf acht Niederlagen und zwei Unentschieden ein. Dies soll sich laut Nationaltrainer Jürgen Klinsmann heute Abend ändern. „Das Spiel gegen Argentinien ist unser erstes großes Highlight. Was wir wollen ist mit einem Paukenschlag ins Jahr 2005 zu starten – wir wollen Argentinien schlagen!“ so Klinsmann.

Die mutige Ankündigung kann jedoch nicht über die derzeitig dünne Personaldecke im deutschen Kader hinwegtäuschen. Am gestrigen Dienstag musste Michael Ballack aufgrund einer Grippe die Heimreise nach München antreten. Zudem fallen viel Leistungsträger und Nachwuchskräfte wie Philipp Lahm wegen einem Ermüdungsbruch und Robert Huth wegen Bänderverletzung aus. Zudem fehlen Pander, Podolski und Deisler. Klinsmann wollte noch nicht verraten, wer die Position von Michael Ballack einnehmen wird. Wahrscheinlich ist jedoch, dass Torsten Frings diese Position begleiten wird.

Interessant wird sein, wie Klinsmann die Abwehrreihe auflaufen lassen wird. Nur Andreas Hinkel vom VfB Stuttgart dürfte hier seinen Platz sicher haben. Wahrscheinlich wird Christian Schulz vom amtierenden Meister Werder Bremen seine Chance auf der linken Abwehrseite erhalten.

Etwas überraschend war die Ankündigung von Klinsmann, Jens Lehmann gegen Argentinien spielen zu lassen. Lehmann, der am letzten Spieltag in der Premier League zum ersten Mal seit mehreren Wochen wieder das Tor der Gunners (Arsenal F.C.) hüten durfte, zeigt sich erfreut. „Für mich ist es natürlich ein Vorteil, wenn ich jetzt öfter spielen kann“, so Lehmann.

Auch auf argentinischer Seite freuen sich die Aktiven auf das Spiel gegen Deutschland. „Es ist immer etwas besonderes gegen Deutschland zu spielen“, meint Javier Zanetti der sein Geld beim italienischen Club Inter Mailand verdient. Auch Coach José Pekerman kündigte ein spannendes Spiel an: „Argentinien gibt immer Gas“.

Voraussichtliche Aufstellung:

Deutschland: Lehmann – Hinkel, Friedrich, Wörns, Schulz – Schneider, Ernst, Frings, Bastian Schweinsteiger – Klose, Kuranyi
Argentien: Abbondanzieri – Sorin, Heinze, Rodriguez, Zanetti – Aimar, Cambiasso, Scaloni, Riquelme – Crespo, Saviola

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December 18, 2004

Blitzeis hält Polizei auf Trapp

Blitzeis hält Polizei auf Trapp – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

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Nürnberg im Winter

Nürnberg (Deutschland), 18.12.2004 – Extremer Glatteisregen, auch bekannt als Blitzeis, hat in der Nacht von Donnerstag auf Freitag die Polizei und die Straßenmeistereien in Bayern auf Trapp gehalten. Besonders betroffen war die fränkische Region mit dem Stadtgebiet Nürnberg.

Bis drei Uhr morgens war es noch ruhig in der Notrufzentrale der Polizei, dann begann ein plötzlicher Ansturm, die Notruf-Telefone standen nicht mehr still. Über 50 Einsätze innerhalb kürzester Zeit waren notwendig. Polizeieinsätze gab es wegen Blechschäden bei mehr als 150 Autounfällen, aber auch viele Personentransporte in die Notaufnahmen der Krankenhäuser wurden pausenlos angefordert. Prellungen und komplizierte Knochenbrüche mussten behandelt werden. Der Sachschaden dieser Nacht wird alleine in der Region Nürnberg auf über 100.000 Euro beziffert.

Auch der früh morgens einsetzende Öffentliche Nahverkehr in Nürnberg war beeinträchtigt. Busse, Straßenbahnen und U-Bahnen konnten nicht nach Fahrplan verkehren, zahlreiche Menschen warteten vergebens an den Haltestellen und kamen zu spät zur Arbeit. Auf dem Frankenschnellweg Nürnberg – Fürth war während des Berufsverkehrs am Freitag Morgen wegen eines liegen gebliebenen Lastwagens kein Fortkommen.

Erst im Laufe des Vormittags hat sich die Wetterlage entspannt und die Verkehrssituation wieder normalisiert.

Themenverwandte Artikel

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