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August 27, 2011

IBM baut riesiges Speicherlaufwerk

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IBM baut riesiges Speicherlaufwerk

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Veröffentlicht: 19:20, 27. Aug. 2011 (CEST)
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Supercomputer von IBM (Archivbild)

Armonk (Vereinigte Staaten), 27.08.2011 – 200.000 Festplatten in einem System. IBM baut für einen nicht bekannt gegebenen Kunden einen riesigen Datenspeicher für einen Supercomputer. Die Kapazität soll 120 Petabyte betragen. Gekühlt wird mit Wasser, nicht mehr wie sonst üblich mit Luft.

Ein Petabyte ist die kaum vorstellbare Menge von 1.000.000.000.000.000 Byte. In einem solch komplexen System ist der Ausfall von einzelnen Festplatten nicht vorausberechenbar. So mussten neue Wege zur Sicherung der Daten gegangen werden. Im System selbst werden Kopien abgelegt. Ohne Performance-Verlust kann der Computer auch beim Ausfall einzelner Festplatten auf die Daten zugreifen. Das System reagiert selbständig darauf, wenn es merkt, dass mehr Festplatten ausfallen, als vorausberechnet wurde.

Ein solch großer Speicher könnte beispielsweise bei komplexen Simulationen von Wetter- und Klimamodellen von Vorteil sein.

Im Juli wurde von IBM ein Rekord aufgestellt. 10 Milliarden Dateien wurden in 43 Minuten durchsucht. Zwei PByte waren allein für die Dateiverwaltung nötig.

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March 19, 2008

Neuartiger nanophotonischer Schalter für die nächste Generation von Supercomputern angekündigt

Neuartiger nanophotonischer Schalter für die nächste Generation von Supercomputern angekündigt

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Veröffentlicht: 22:09, 19. Mär. 2008 (CET)
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New York (Vereinigte Staaten), 19.03.2008 – IBM kündigte heute einen wesentlichen Fortschritt in der Entwicklung eines neuen optoelektronischen Schalters an, der in der Lage ist, auf optischem Weg den Informationsaustausch zwischen verschiedenen Prozessorkernen von Computern zu gewährleisten. Der neue Schalter ist ein Nano-Winzling mit einer Größe von 40 mal 9 Mikrometern. Etwa hundert davon nebeneinander gelegt ergeben den Durchmesser eines menschlichen Haares. Ein IBM-Sprecher bezeichnete die Neuentwicklung als einen „entscheidenden Fortschritt bei der Aufgabe ein ‚On-Chip-optisches Netzwerk‘ zu entwickeln“. Die Vision eines solchen Netzwerks sei angesichts der Fortschritte der letzten Jahre auf diesem Gebiet realistischer geworden, sagte Yurii Vlasov vom Thomas J. Watson Research Center von IBM.

Auf den Computerchips von morgen sollen nicht mehr Elektronen in Kupferkabeln diesen Dienst des Informationsaustausches ermöglichen, sondern Lichtimpulse. Die Versuche, die Leistungsfähigkeit von Computerchips mit heutiger Kupfertechnologie weiter zu steigern, stoßen immer wieder wegen der physikalischen Eigenschaften der Kupferleitungen an Grenzen. Diese Grenzen betreffen zum Einen die Geschwindigkeit der Datenübertragung, zum anderen aber auch den Energieverbrauch. Weitere Beschleunigungen der Verarbeitungsgeschwindigkeit können nur noch mit einer höheren Wärmeabgabe erkauft werden, was nicht nur wegen der Energiekosten ein Nachteil ist, sondern auch die Performance negativ beeinflusst.

Der neue Schalter kann Licht unterschiedlicher Farbe, genauer: neun verschiedenen Wellenlägen, innerhalb von zwei Nanosekunden schalten. Das erhöht die Verarbeitungsgeschwindigkeit solcher optischen Systeme enorm, zu denen außer den Schaltern noch weitere Komponenten gehören, an denen IBM seit einigen Jahren arbeitet. IBM zufolge testen ihre Wissenschaftler zurzeit Datenströme im Bereich von 40 Gigabyte pro Sekunde und Wellenlänge. Da Daten auf mehreren Wellenlängen zugleich übertragen werden können, erhöht sich die theoretisch übertragbare Datenmenge auf bis zu einem Terabyte (1012 Byte) pro Sekunde. Es wird erwartet, dass die neuen optischen Systeme 100 mal mehr Daten zwischen verschiedenen Prozessoren übermitteln können und dabei zehnmal weniger Strom verbrauchen als mit der herkömmlichen Kupfertechnologie. Gedacht sind die neuen Bausteine vor allem für Vielkern-Prozessoren, die auf Großrechnern in nicht allzu ferner Zukunft eingesetzt werden sollen. Laut IBM geht die Entwicklung zu Prozessoren mit mehreren Kernen, um solche Features wie Multithreading besser zu ermöglichen. Für Laptops, die auf die Technologie einer Informationsübermittlung mit Lichtimpulsen setzen, nannte IBM vor einigen Monaten ein mögliches Datum für ihre Marktreife – das Jahr 2020.

Neben IBM arbeitet auch Intel an solchen neuen optischen Systemen. Ende Februar hatte IBM bereits eine neue Glasfasertechnologie unter dem werbewirksamen Titel „Green Optical Network Technologie“ vorgestellt, die es ermöglichen soll, den Energiebedarf gegenüber dem Datentransport in Kupferkabeln um den Faktor 100 zu verringern und das bei einer Bandbreite von bis zu theoretischen acht Terabyte pro Sekunde.

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May 25, 2007

IBM Deutschland verlagert Hauptverwaltung von Stuttgart nach Ehningen

IBM Deutschland verlagert Hauptverwaltung von Stuttgart nach Ehningen

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Artikelstatus: Fertig 16:05, 25. Mai 2007 (CEST)
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Stuttgart / Ehningen (Deutschland), 25.05.2007 – Die IBM Deutschland GmbH wird die Mietverträge für die Gebäude in Stuttgart-Vaihingen, in denen zurzeit die Hauptverwaltung des IT-Unternehmens untergebracht ist, nicht über 2009 hinaus verlängern. Die rund 2.800 Beschäftigten der Deutschlandzentrale sollen dann ins ungefähr 20 Kilometer entfernte Ehningen im Kreis Böblingen umziehen.

Als Grund für den Umzug wird von Unternehmensseite angegeben, dass am neuen Standort bessere Möglichkeiten zur Erweiterung und Modernisierung vorhanden seien. In Ehningen befindet sich bereits jetzt das Rechenzentrum der IBM Deutschland. In direkter Nachbarschaft soll dazu ein moderner Campus mit einem neuen Verwaltungsgebäude sowie Kundenforum und Konferenzzentrum entstehen.

Die knapp 8.000 Einwohner der Gemeinde Ehningen und ihr Bürgermeister, Claus Unger, freuen sich schon auf die künftig kräftig sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen. „Weihnachten findet bei uns in diesem Jahr im Mai statt“, sagte Unger gegenüber heise.online.

Der Umzug der Hauptverwaltung ist Teil eines weitreichenden Umstrukturierungsplans bei „Big Blue“, den der seit November 2006 amtierende Vorsitzende der Geschäftsführung, Martin Jetter, bereits im März angekündigt hatte. Im Rahmen dieses Unternehmensumbaus will IBM die Bürogebäude in Ehningen, Herrenberg, Hannover-Bemerode und Nürnberg, die sich noch im Unternehmensbesitz befinden, im Rahmen eines so genannten „Sale and Leaseback“-Verfahrens verkaufen und zurückmieten. Das IBM-Gebäude in der Innenstadt von Hannover soll verkauft werden.

Der US-amerikanische IT-Konzern ist einer der weltweit größten Anbieter von Informationstechnologie mit rund 356.000 Mitarbeitern in über 170 Ländern. Die IBM Deutschland ist mit rund 21.000 Beschäftigten die größte Ländergesellschaft in Europa.

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May 5, 2005

Massive Stellenstreichungen bei IBM

Massive Stellenstreichungen bei IBM – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Massive Stellenstreichungen bei IBM

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IBM

New York (Vereinigte Staaten), 05.05.2005 – Die Computerfirma IBM hat angekündigt, weltweit bis zu 13.000 Stellen abbauen zu wollen. Die meisten Stellen sollen in Europa gestrichen werden.

Die Dienstleistungsgewerkschaft ver.di geht davon aus, dass IBM in Deutschland in den kommenden Jahren bis zu 2.500 Arbeitsplätze abbauen wird; dies wäre jeder zehnten Arbeitsplatz. Betroffen seien Stellen im Verwaltungsbereich, die aus Deutschland, Italien und Frankreich in Niedriglohnländer ausgelagert werden sollen. Ver.di berichtet außerdem von der geplanten Schließung der Standorte der IBM-Tochter Business Services in Schweinfurt und Hannover am 30. September. Dort sind rund 600 Menschen beschäftigt. Die Stellenkürzungen seien, so IBM, Teil eines Umstrukturierungsprogramms, durch welches Kosten gesenkt werden sollen.

Im März schloss IBM bereits Werke in fünf schwedischen Städten, wobei rund 500 Arbeitsplätze betroffen waren. In Österreich sollen keine Arbeitsplätze von den Streichungen betroffen sein.

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March 25, 2005

BlueGene/L: Neuer Rekord bei Supercomputern

BlueGene/L: Neuer Rekord bei Supercomputern

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Lawrence Livermore National Laboratory

Boston (USA), 25.03.2005 – Der vom US-Konzern IBM entwickelte Supercomputer BlueGene/L hat seinen eigenen Rechenrekord gebrochen.

Einer Mitteilung des US-Energieministeriums zufolge, in dessen Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) der Höchstleistungsrechner eingesetzt wird, stellte BlueGene/L mit einer Leistung von 135,3 Teraflops eine neue Bestleistung auf. BlueGene habe damit seinen eigenen Rekord von 70,7 Teraflops aus dem Vorjahr annähernd verdoppelt, mit der er bereits den bis dorthin führenden NEC Earth Simulator auf Platz zwei verwiesen hatte. Aber damit muss noch längst nicht das Ende der Fahnenstange erreicht sein: Die theoretische Leistung der Maschine liege bei 360 Teraflops. Die Leistungssteigerung sei durch Verdopplung der Rackanzahl auf 32 erreicht worden, heißt es in einer Mitteilung. Jedes Rack ist demnach mit 1024 Dual-Prozessoren bestückt, die sich von denen normaler PCs nicht unterscheiden.

Der weitere Ausbau solle unter anderem dazu dienen, unterirdische Atomtests überflüssig zu machen, weil deren Ergebnisse dann durch entsprechend zuverlässige Berechnungen ersetzt werden könnten, wie man sich erhofft.

Mit der neuen Bestleistung übertrifft BlueGene auch einen von Silicon Graphics (SGI) für die NASA entwickelten Supercomputer, der im November 2004 auf 51,9 Teraflops (Trillion floating-point operations per second – Rechenschritte pro Sekunde) kam. Zum Vergleich: Der Superrechner der 70-er Jahre schlechthin, der legendäre Cray-1 für das Los Alamos National Laboratory (Ersteinsatz 1976), brachte es gerade einmal auf 80 Megaflops, was damals schier überwältigend war.

Die schnellsten Supercomputer der Welt derzeit:

  • 1. Blue Gene/L, USA
  • 2. Columbia, USA
  • 3. Earth Simulator, Japan
  • 4. MareNostrum, Spanien
  • 5. Thunder, USA

Supercomputer werden unter anderem für die Lösung komplexer wissenschaftlicher Probleme eingesetzt, etwa in der Chemie zum besseren Verständnis von Molekülstrukturen, bei Wetter- und Klimastudien, bei denen meist ungeheure Datenmengen anfallen – so zum Beispiel um eine besonders aktuelle Anwendung zu nennen, bei der Tsunami-Vorhersage. Mehr und mehr kommen sie allerdings auch bei der Bewältigung eher alltäglicher Aufgaben zum Einsatz, beispielsweise in der Verkehrsplanung.

IBM hat jedoch unlängst eine Abteilung gegründet, die die Anwendungsgebiete auch ins Geschäftliche ausdehnen soll. So kann man die Rechenkraft jener Computer in Neuseeland, die die künstlichen Charaktere und Landschaften – zum Beispiel Gollum, Balrog und Mittelerde – für die Verfilmung von Der Herr der Ringe schufen, mittlerweile auch mieten – auf Stundenbasis und pro eingesetztem Prozessor.

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December 8, 2004

IBM verkauft PC-Sparte nach China

IBM verkauft PC-Sparte nach China – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

IBM verkauft PC-Sparte nach China

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IBM

White Plains (USA) / Peking (China), 08.12.2004 – IBM verkauft seine Personal-Computer-Sparte nach China. Käufer ist der größte chinesische Computerhersteller Lenovo. Der Kaufpreis beträgt 1,25 Milliarden US-Dollar. Damit übernimmt die chinesische Firma einen Mehrheitsanteil und wird damit drittgrößter PC-Hersteller der Welt. Das globale IBM-Geschäft mit Desktop-Computern, Laptops sowie Forschung und Entwicklung gehen ebenfalls an Lenovo über.

IBM legt die Schwerpunkte seiner Geschäftstätigkeit künftig stärker auf den Verkauf von Servern, Software, Computerchips und Dienstleistungen. Neuer Geschäftsführer von IBM wird Stephen Ward.

Weltweit befürchten Marktbeobachter Probleme für Lenovo, die Position von IBM als drittgrößtem PC-Hersteller weiterhin behaupten zu können. Sie verweisen auf die fehlenden Erfahrungen Chinas ausserhalb Asiens.

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  • Massive Stellenstreichungen bei IBM (05.05.2005)

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