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March 23, 2006

Internationales Symposium zur Umweltbeobachtung in Jena

Internationales Symposium zur Umweltbeobachtung in Jena

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Artikelstatus: Fertig 23:15, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Jena (Deutschland), 23.03.2006 – Seit vorgestern findet an der Jenaer Friedrich-Schiller-Universität ein internationales Symposium zur Umweltbeobachtung statt. An dieser Veranstaltung nehmen Vertreter von Regierungen und Weltraumorganisationen sowie Nah- und Fernerkundungsexperten aus der ganzen Welt teil.

Ein Thema ist die Abholzung des tropischen Regenwaldes. So ist die ESA zu dem Ergebnis gekommen, dass heute noch genausoviel abgeholzt wird wie vor zehn Jahren. Schutzmaßnahmen, die bisher getroffen worden, seien wirkungslos.

Der zweite Themenbereich sind die nordischen Wälder. Diese sind vor allem in Russland (60 Prozent) und Kanada (30 Prozent) zu finden. Problematisch hier sind großflächige Waldbrände. Dadurch gehen nicht nur Waldflächen verloren, es werden dabei auch enorme Mengen Kohlendioxid freigesetzt.

Das Symposium mit drei Workshops und einer Plenarveranstaltung wird noch bis zum Samstag andauern.

Themenverwandte Artikel

Quellen

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September 17, 2005

Jenaer Schülerinnen erhalten Bundesumweltpreis

Jenaer Schülerinnen erhalten Bundesumweltpreis

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Braunschweig (Deutschland), 17.09.2005 – Drei Schülerinnen aus Jena erhielten für ihre Idee zum Schutz der Wale gestern den Bundesumweltpreis.

Die Schülerinnen im Alter zwischen 15 und 17 Jahren hatten bei Forschungen auf den Azoren festgestellt, dass die Wale durch die Tourismusboote in Stress geraten. Ihr Vorschlag war, den Tourismusbooten eine bestimmte Route und ein bestimmtes Zeitfenster vorzugeben, damit sich die Wale darauf einstellen können.

An dem Wettbewerb nahmen 200 Nachwuchsforscher teil. Der erste Preis wurde mit 3.000 Euro honoriert. Der zweite Preis und 1.500 Euro gingen an einen 17-jährigen Schüler aus Halle an der Saale und an einen 18-jährigen Gymnasiasten aus Dresden.

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May 29, 2005

Der 30. Deutsche Evangelische Kirchentag geht zu Ende

Der 30. Deutsche Evangelische Kirchentag geht zu Ende

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Hannover (Deutschland), 29.05.2005 – Heute geht in Hannover der 30. Deutsche Evangelische Kirchentag zu Ende.

Zum Abschluss des fünftägigen Kirchentages findet auf dem Schützenplatz in der Innenstadt ein Openair-Gottesdienst statt. Schätzungsweise sind rund 100.000 Menschen auf dem Platz versammelt.

Neben Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzler Gerhard Schröder, Bundesaußenminister Joschka Fischer und Oppositionsführerin Angela Merkel hat auch die Friedensnobelpreisträgerin aus Kenia, Wangari Maathai, den Kirchentag besucht. Neben Christen aus Deutschland waren Gläubige aus etwa 90 weiteren Ländern anwesend.

Aus Sicht der Organisatoren hat der Kirchentag ein Signal des Aufbruchs gesetzt. Kirchentagspräsident Eckhard Nagel hat die Gläubigen zu einem Kurswechsel in der Familienpolitik appelliert. Er gab zu bedenken, eine Gesellschaft ohne Kinder hätte keine Zukunft, an Kindern dürfe nicht gespart werden. In diesem sozialpolitischen Bereich sei eine Umkehr und ein verändertes Denken notwendig. Nur so könne eine familienfreundliche Gesellschaft geschaffen werden.

Der nächste Evangelische Kirchentag findet 2007 in Köln statt.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nobelpreise
  • Hannover: Der Evangelische Kirchentag beginnt (25.05.2005)

Quellen

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May 18, 2005

Die meisten Tiger sterben durch Menschenhand

Die meisten Tiger sterben durch Menschenhand

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Artikelstatus: Fertig
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Panthera tigris tigris.jpg

Neu-Delhi (Indien), 18.05.2005 – Mehr als die Hälfte der von 1999 bis 2003 in indischen Nationalparks oder Reservaten umgekommenen Tiger (Panthera tigris) sind Wilderern zum Opfer gefallen. Diese alarmierende Tatsache geht aus einer Erklärung des indischen Ministeriums für Umwelt und Forsten hervor, über welche die Nachrichtenagentur PTI berichtete.

Die Erklärung war eine Reaktion auf eine Eingabe des Umweltschützers Ashok Kumar, der eine öffentliche Untersuchung über das Verschwinden der Tiger in Indien forderte. Indische Umweltschützer argwöhnen, die offiziellen Schätzungen von etwa 3.500 bis 3.700 frei lebenden Tigern in ihrem Heimatland seien stark übertrieben.

Nach Angaben des Ministeriums für Umwelt und Forsten starben von 1999 bis 2003 insgesamt 411 Tiger. Davon wurden 238 von Wilderern getötet. Lediglich 173 Tiger starben einen natürlichen Tod. Die Zentren der Wilderer seien die Bundesstaaten Uttar Pradesh und Maharashtra.

Wegen der zunehmenden Zahl beschlagnahmter Felle von Tigern und Leoparden, die für China und Südostasien bestimmt waren, kündigte der indische Minsterpräsident Manmohan Singh vor kurzem die Einrichtung einer Behörde an, die Verstöße gegen den Artenschutz bekämpfen soll. Tiger und Leoparden gelten als vom Aussterben bedroht.

Die indische Regierung macht die wenig kontrollierten Grenzen zu den Nachbarländern Nepal, Bangladesh und Myanmar für den ansteigenden Handel mit Tigerfellen verantwortlich.

Quellen

  • de.news.yahoo.com: „Offizielle Erklärung zum Tigersterben in Indien“ B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar
  • deepikaglobal.com: „Centre informs SC about poaching of tigers“ (17.05.2005) B stop.svg Quelle nicht mehr online verfügbar

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December 10, 2004

Alternativer Nobelpreis in Stockholm übergeben

Alternativer Nobelpreis in Stockholm übergeben

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Die Zeremonie fand im Konzerthaus Stockholm statt

Stockholm (Schweden), 10.12.2004 – Neben den offiziellen Nobelpreisen wurden heute auch die Alternativen Nobelpreise in Stockholm verliehen. Die Zeremonie wurde geleitet vom schwedischen König Carl XVI. Gustaf.

Unter den Preisträgern befand sich auch das amerikanische Ex-Model Bianca Jagger. Die ehemalige Ehefrau des Rolling Stones-Frontmanns Mick Jagger wurde dabei für ihr soziales Engagement geehrt.

Weitere Preisträger sind der argentinische Wissenschaftler und Umweltschützer Paul Montenegro, die russische Menschenrechtsorganisation Memorials und die beiden indischen Religionsforscher Swami Agnivesh und Asghar Ali Engineer.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nobelpreise

Quellen

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Friedensnobelpreis an Wangari Maathai

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Friedensnobelpreis an Wangari Maathai

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Wangari Maathai

Oslo (Norwegen), 10.12.2004 – Die Kenianerin Wangari Maathai wurde heute in Stockholm mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet.

Damit ist Wangari Maathai die erste afrikanische Frau, die die begehrte Auszeichnung seit ihrem Bestehen entgegen nehmen durfte. Der Grund für die Verleihung ist ihr großes Engagement für die Aufforstung von Wäldern in ihrer Heimat und zugleich ihr Einsatz für Menschenrechte und Demokratie. Dotiert ist der Preis mit 1,1 Millionen Euro.

1984 wurde Maathai bereits mit dem Alternativen Nobelpreis ausgezeichnet.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Nobelpreise

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