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May 17, 2006

Bocholt: Tödlicher Radunfall eines elfjährigen Schülers

Bocholt: Tödlicher Radunfall eines elfjährigen Schülers

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Artikelstatus: Fertig 09:27, 17. Mai 2006 (CEST)
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Bocholt (Deutschland), 17.05.2006 – Am Montagmorgen des 15. Mai ereignete sich in Bocholt ein schwerer Verkehrsunfall. Dabei wurde ein Schüler im Alter von elf Jahren lebensgefährlich verletzt. Einen Tag später, am Dienstagmorgen, erlag der junge Fahrradfahrer nach Polizeiangaben seinen schweren Verletzungen. Möglicherweise wäre der Unfall durch einen Fahrradhelm glimpflicher ausgegangen.

Der Junge war am Montag mit seinem Fahrrad unterwegs. Als er an der Kreuzung Schwanenstraße/Kurfürstenstraße links abbiegen wollte, erfasste ihn das Auto eines 19-jährigen Mannes. Das Fahrzeug kam ihm entgegen. Der Schüler wurde umgehend in eine Duisburger Spezialklinik eingeliefert, wo er verstarb. Der Autofahrer kam in ein Bocholter Krankenhaus.

Die Ermittlungen hat die Münsteraner Staatsanwaltschaft übernommen. Da der Hergang des Unfalls nicht klar ist, bittet die Polizei dringend um Zeugenmeldungen. Vor allem Eltern, deren Kinder etwas gesehen haben könnten, werden gebeten, die Polizei anzurufen. Zum Unfallzeitpunkt waren viele Schüler auf der Straße unterwegs und könnten den Unfall beobachtet haben. Dass der Junge ohne Helm unterwegs war, schließt die Polizei aus ersten Zeugenaussagen und der Tatsache, dass bei der Unfallaufnahme kein Fahrradhelm gefunden wurde.

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May 30, 2005

„Deshalb frei!“ startet

Filed under: Bocholt,Open-Source-Software,Themenportal Europa,Wiki — admin @ 5:00 am

„Deshalb frei!“ startet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

„Deshalb frei!“ startet

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Bocholt (Deutschland), 30.05.2005 – Auf den Seiten des Wikis Deshalb frei! kann sich jeder Internet-Anwender neuerdings über Freie Software informieren.

Die Texte sollen vor allem Nutzern von Open-Source-Software helfen, anderen gegenüber die Nutzung dieser eher wenig verbreiteten Programmen zu begründen. Für ständig wiederkehrende Themen wie Instant Messenger, Büroprogramme oder IE-optimierte Internetseiten werden offene Briefe erstellt, die über den Unterschied von proprietärer und freier Software aufklären.

Neben dieser Hauptaufgabe arbeiten die Anwender auch an Hilfeseiten für die Nutzung freier Programme zum Beispiel in Schulen.

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January 29, 2005

Siemens will 1.250 Arbeitsplätze abbauen

Siemens will 1.250 Arbeitsplätze abbauen

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München (Deutschland), 29.01.2005 – Gleich an seinem ersten Tag will der neue Vorstandsvorsitzende von Siemens, Klaus Kleinfeld, im Festnetzbereich der angeschlagenen Telekommunikationssparte 1.250 Arbeitsplätze abbauen, 600 davon in Deutschland. Konkret würde das den Abbau von 400 Stellen am Standort Berlin und 200 Stellen am Standort München bedeuten. „Der geplante Stellenabbau ist nicht zwingend mit Entlassungen gleichzusetzen“, sagte Lothar Pauly, der Vorsitzende der Telekommunikationsabteilung im Siemenskonzern. Der Vorstand sei bestrebt, Massenentlassungen durch Versetzungen in andere Abteilungen und sozialverträgliche Kürzungen zu verhindern.

Widerstand kommt unterdessen aus dem Gesamtbetriebsrat des bayerischen Konzerns. „Der Gesamtbetriebsrat hat gegen die Pläne Widerspruch eingelegt und wird mit der Firmenleitung in Beratungen zum Erhalt der Arbeitsplätze eintreten“, sagte Ralf Heckmann, Vorsitzender des Gesamtbetriebsrates. „Es kann nicht angehen, dass der neue Bereich Com jetzt so weitermacht wie der alte Bereich ICN aufgehört hat und sich nichts Besseres einfallen lässt, als ständig Mitarbeiter abzubauen.“

Die ohnehin angeschlagenen Standorte in Bocholt und Kamp-Lintfort sind davon zunächst nicht betroffen. Auch der an die Tochtergesellschaft Vogt electronic ausgegliederte Standort Witten steht vor einer ungewissen Zukunft. Wie es hier weitergeht, muss die Entwicklung in den nächsten Wochen und Monaten zeigen.

Quellen

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January 28, 2005

Klaus Kleinfeld neuer Chef bei Siemens

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Klaus Kleinfeld neuer Chef bei Siemens

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München (Deutschland), 28.01.2005 – Zwölf Jahre stand Heinrich von Pierer auf der Kommandobrücke des bayrischen Siemens-Konzernes. Gestern, einen Tag nach seinem 64. Geburtstag, übergab er den Staffelstab an seinen bisherigen Vize, Klaus Kleinfeld. Im abgelaufenen Quartal hat der Elektrogigant einen operativen Gewinn von 1,43 Milliarden Euro erzielt und steigerte sich damit um 5 Prozent.

Doch „besenrein“ ist der Konzern nicht. Die Sanierung der angeschlagenen Telekommunikationssparte ist die erste Aufgabe, die Klaus Kleinfeld bevorsteht. Im abgelaufenen Quartal sank der Absatz bei Siemens von 15,2 auf 13,5 Millionen verkaufte Handys und Festnetztelefone. Die Handysparte schrieb einen Verlust von 143 Millionen Euro. Ob die Sparte saniert wird, oder ob man, nach dem Vorbild von Sony und Ericsson, ein Joint Venture mit einem anderen Unternehmen bildet, ist derzeit noch offen. Die Option einer Stilllegung der Abteilung ist allerdings die Ultima Ratio. „Siemens hat die Mittel und die Mitarbeiter für Innovationen und für eine führende Position im Kommunikationsmarkt“, wird Siemens-Aufsichtsrat Wolfgang Müller zitiert.

Damit ist auch die Zukunft der angeschlagenen Standorte in Bocholt und Kamp-Lintfort und der an „Vogt electronic“ ausgegliederte Standort Witten nicht gesichert. Ob die über 4.000 Arbeitsplätze zu erhalten sind, wird sich in den nächsten Wochen und Monaten entscheiden.

Quellen

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