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March 27, 2008

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler

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Veröffentlicht: 13:39, 27. Mär. 2008 (CET)
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Adam-Air-Flug 574 stürzte ins Meer.

Jakarta (Indonesien), 27.03.2008 – Der Absturz einer Boeing 737 der indonesischen Billigfluggesellschaft Adam Air am 1. Januar 2007 war in erster Linie ein Pilotenfehler. Das ergaben die Ermittlungen fast 15 Monate nach dem Unglück.

Wie die indonesische Flugsicherheitsaufsicht feststellte, haben die Piloten zwar ein Problem mit dem Navigationssystem gemeldet, jedoch den Ernst der Lage verkannt. Der Autopilot hatte sich dann abgeschaltet, ohne dass die Piloten aufgrund der Kontrollleuchten und Displayanzeigen die manuelle Steuerung der Maschine übernahmen.

Die Piloten der Fluggesellschaft sind dem Bericht zufolge nicht auf die Selbstabschaltung des Autopiloten trainiert gewesen.

Bei dem Absturz der Maschine aus rund 11.000 Metern Höhe vor der Küste von Sulawesi waren alle 102 Personen an Bord getötet worden. Es dauerte mehrere Tage, bis Bruchstücke der Maschine und Gepäckstücke gefunden wurden. Das Wrack des Flugzeugs liegt in etwa 2.000 Metern Wassertiefe, aus der die beiden Flugschreiber erst nach mehreren Monaten geborgen werden konnten.

Im Jahr 2007 hatten sich noch weitere Zwischenfälle mit indonesischen Verkehrsflugzeugen ereignet. Bei der Bruchlandung einer Boeing 737 der Garuda beispielsweise wurden 21 Insassen getötet. Die Europäische Union hatte daraufhin alle indonesischen Fluggesellschaften aus dem europäischen Luftraum verbannt.

Die indonesischen Behörden haben für Adam Air ein dreimonatiges Flugverbot erlassen, nachdem eine Boeing 737-400 in diesem Monat mit 175 Insassen an Bord bei schlechtem Wetter von der Landebahn gerutscht war.

Quellen

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February 12, 2006

Boeing 737-300 nach Ausfall der Navigationsgeräte und des Funkkontaktes notgelandet

Boeing 737-300 nach Ausfall der Navigationsgeräte und des Funkkontaktes notgelandet

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Artikelstatus: Fertig 09:03, 13. Feb. 2006 (CET)
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Sumba (Indonesien), 12.02.2006 – Ohne Verletzung haben die Flugpassagiere die Notlandung einer „Boeing 737-300“ überstanden. An Bord waren die Navigationsgeräte und der Funkkontakt ausgefallen.

Die Maschine der indonesischen Fluggesellschaft „Adam Air“ flog mehrere Stunden lang bis zur Notlandung ohne Kontakt zur Außenwelt. An Bord befanden sich 145 Passagiere.

Ursprünglich war die Landung in der indonesischen Stadt Makassar vorgesehen. Nach einem vierstündigen „Blindflug“ landete der Pilot auf der Insel „Sumba“ im Südosten von Bali. Normalerweise ist die Landebahn auf dem Flughafen in Sumba für Boeings zu kurz, sie ist nur 1.800 Meter lang, notwendig sind jedoch 2.200 Meter. Da der Luftraum über Sumba jedoch fast leer ist, entschied sich der Pilot dennoch für diesen Flughafen.

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