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January 6, 2010

Harter Winter in Großbritannien

Harter Winter in Großbritannien – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Harter Winter in Großbritannien

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Veröffentlicht: 23:32, 6. Jan. 2010 (CET)
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London (Großbritannien), 06.01.2010 – Während in Deutschland Züge entgleisen und das Streusalz knapp wird, gibt es in Großbritannien ein weit größeres Schneechaos. The Association of Train Operating Companies, eine Vereinigung von Zugbetreibergesellschaften, sagte gegenüber „The Independent“, fünf Prozent der Züge seien ausgefallen und jeder dritte Zug habe sich verspätet. Auf einigen Strecken wurden Busse als Ersatz eingesetzt. Weil sich auf der Autobahn A3(M) der Verkehr auf 16 Kilometer staute, mussten die Autofahrer im Auto übernachten. Nach Angaben des „Independent“ handelt es sich um rund tausend Fahrzeuge. Am Flughafen Gatwick fielen 240 Flüge aus, der Flughafen Stansted wurde komplett geschlossen. Die Flughäfen in Liverpool, Manchester und Aberdeen sowie der größte britische Flughafen Heathrow waren am frühen Nachmittag geöffnet, hatten aber mit Verspätungen zu kämpfen.

In Yorkshire wurden gestern hunderte Schulen geschlossen. Heute gab es weitere Schulschließungen in über 20 Bezirken. In London hielten sich die Verkehrsprobleme in Grenzen. Meteorologen sagen, dass das Winterwetter in Großbritannien anhält. Für Deutschland sagt der Deutsche Wetterdienst(DWD) ebenfalls weiteres Winterwetter voraus.

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  • Schneechaos in Europa und Nordamerika (21.12.2009)
  • Portal:Wetter
  • Portal:Vereinigtes Königreich

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April 2, 2008

Flughafen London-Heathrow: Tausende liegengebliebene Koffer werden nun in Mailand sortiert

Flughafen London-Heathrow: Tausende liegengebliebene Koffer werden nun in Mailand sortiert

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Veröffentlicht: 21:04, 2. Apr. 2008 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich) / Mailand (Italien), 02.04.2008 – Die Situation am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow entspannt sich nach Tagen mit hunderten Flugstreichungen nur langsam. Die britische Fluggesellschaft British Airways (BA) kündigte gestern an, ab Donnerstag dieser Woche würden wieder 92 Prozent der Flüge plangemäß starten und landen. Für den heutigen Mittwoch wurden 50 von 392 Flügen gestrichen, am Donnerstag sollen 32 und Freitag erneut 34 Flüge entfallen. Insgesamt musste die BA als einzige Fluggesellschaft, die in dem neuen Terminal 5 bisher untergebracht ist, seit der Inbetriebnahme des Terminals am vergangenen Donnerstag 430 Flüge absagen. Langstreckenflüge sind von den Änderungen der Flugpläne nicht betroffen, erklärte die Fluggesellschaft. Ursache des Desasters ist in erster Linie das Versagen der Gepäcksortieranlage in dem 5,6 Milliarden Euro teuren hochmodernen Terminal.

Durch das Versagen des Gepäcksortierungssystems blieben tausende Koffer auf dem Flughafen liegen und konnten den Besitzern bisher noch nicht vollständig zurück gegeben werden, obwohl bereits 400 freiwillige Helfer im Einsatz sind. Über die Höhe des Kofferberges im Flughafen Heathrow gab die Fluggesellschaft sich widersprechende Zahlen heraus; diese schwanken zwischen 15.000 und 28.000 Gepäckstücken. Wie BA am Mittwochmorgen mitteilte, beschloss die Fluggesellschaft nun, sich Hilfe von außen zu holen. Die Koffer sollen von Koffersortierern einer italienischen Spezialfirma sortiert und den Eigentümern zugestellt werden. Die italienischen Helfer werden dazu aber nicht nach London kommen, sondern die Koffer werden nach Mailand gebracht, und zwar per LKW, um möglichst wenig Zeit durch die besonders intensiven für den Lufttransport von allein reisenden Gepäckstücken geltenden zeitraubenden Sicherheitsprüfungen zu verlieren. Von Mailand aus soll eine Zustellung an Adressen auf dem Festland schneller zu bewerkstelligen sein als von der britischen Insel. Verzögerungen können jedoch dann eintreten, wenn die Koffer, die dann von Mailand aus auf die Reise gehen, möglicherweise trotzdem ihre Besitzer verfehlen, weil diese beispielsweise aus gebuchten Hotels bereits wieder abgereist sind. In diesem Fall sollen die Koffer erneut nach Mailand zurückgeschickt werden, um sie erneut der Sortierprozedur zu unterwerfen.

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March 30, 2008

Heathrow-Debakel: „eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“

Heathrow-Debakel: „eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“

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Veröffentlicht: 19:35, 30. Mär. 2008 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 30.03.2008 – Ein Sprecher von British Airways (BA) sagte heute, man arbeite sehr hart an der Lösung der logistischen Probleme auf dem neu eröffneten Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow, das seit Tagen wegen chaotischer Zustände für Schlagzeilen sorgt.

Auf dem Flughafen türmen sich nach BA-Angaben 15.000 Gepäckstücke, die bisher nicht an ihre Eigentümer übergeben werden konnten. Andere Angaben sprechen sogar von 20.000 Koffern und Taschen, die in den Reservoirs des Flughafens auf ihre Besitzer warten. Die Tücken der Technik schlugen offenbar auch in anderen Bereichen des neuen Terminals zu. Viele Münztelefone seien außer Funktion, beklagten Passagiere, die sich zudem über lange Wartezeiten ärgerten. Von den insgesamt 16 Aufzügen sollen 15 nicht funktionieren.

Viele Mitarbeiter der Fluggesellschaft erklärten sich inzwischen bereit, beim Sortieren und bei der Zustellung des Gepäcks zu helfen. Insgesamt seien 400 zusätzliche Mitarbeiter im Einsatz, sagte die Fluggesellschaft. British Airways betonte, das ganze Problem sei eine Folge von Fehlern in der hochmodernen Gepäckabfertigungsanlage. Die BA sorgte jedoch auch für die positive Nachricht des Tages: Man müsse alles in der richtigen Perspektive sehen, so eine Sprecherin, schließlich seien ja auch 75.000 Gepäckstücke ordnungsgemäß an ihre Besitzer ausgehändigt worden. Am Sonntag sollen erneut 37 Flüge ausfallen, nachdem bereits seit der Eröffnung am Donnerstag 250 Flüge abgesagt werden mussten.

Experten schätzen, dass das Debakel der Terminaleröffnung für Verluste in Höhe von umgerechnet rund 25 Millionen Euro gesorgt hat. Finanz- und Börsenexperten weisen außerdem auf den Imageschaden für die britische Fluggesellschaft hin.

Inzwischen wurde das Problem auch von der politischen Opposition in Großbritannien aufgegriffen: „Dies ist eine fürchterliche Peinlichkeit für die ganze Nation“, sagte David Davis, der Innenminister im Schattenkabinett der Konservativen Partei. Er forderte die Labour-Regierung zum Handeln auf.

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March 29, 2008

Weiter Chaos am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow

Weiter Chaos am neuen Terminal 5 des Londoner Flughafens Heathrow

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Veröffentlicht: 21:11, 29. Mär. 2008 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 29.03.2008 – „Eine Reihe von BA Flügen, die vom Terminal 5 abgewickelt werden, sind verspätet oder müssen gestrichen werden“, heißt es heute lapidar auf der Homepage des Flughafens Heathrow. Der Satz lässt allerdings nur erahnen, wie sich die Situation heute auf dem Londoner Flughafen darstellte. Drei Tage nach der Inbetriebnahme des mit großen Erwartungen eröffneten neuen Terminals 5 des Londoner Flughafens Heathrow herrscht weiterhin Chaos. Nachdem bereits am Donnerstag und Freitag 140 Flüge der britischen Fluggesellschaft British Airways gestrichen werden mussten, blieben heute erneut 54 der für Terminal 5 geplanten 347 Abflüge am Boden. Betroffen waren nach Angaben der Fluggesellschaft vorwiegend Inlands- sowie innereuropäische Flüge, die Langstreckenflüge würden planmäßig stattfinden, hieß es. Als Hauptursache gelten technische Probleme mit der Inbetriebnahme des neuen Gepäckabfertigungssystems. Ein Teil des Problems könnte auch im Personalbereich liegen. Die Gewerkschaften wiesen vor zwei Wochen bereits darauf hin, dass die 2000 Mitarbeiter im Gepäckabfertigungsbereich mangelhaft geschult worden seien. British Airways ist bislang die einzige Fluggesellschaft, die das neue Terminal nutzt.

Das neue Terminal, dessen Baukosten auf 5,4 Milliarden Euro beziffert werden, war vor zwei Wochen im Beisein von Königin Elizabeth II. feierlich eröffnet worden. Künftig sollen hier jährlich 30 Millionen Passagiere abgefertigt werden. In einer Pressemitteilung des Flughafens hieß es dazu, das neue Terminal werde „den Passagieren eine einfache und stressfreie Erfahrung mit Online-Check-in-Geräten und schnellen Gepäckbeförderungseinrichtungen bieten, mit den Vorzügen von Sicherheits- und Gepäckabfertigungssystemen nach dem neuesten Stand der Technik.“ Die Situation war heute jedoch so, dass viele Passagiere angesichts der logistischen Probleme mit der Gepäckanlage von der Fluggesellschaft vor die Alternative gestellt wurden, entweder auf die Flugreise selbst oder auf die Mitnahme des Gepäcks zu verzichten. Das Prestigeprojekt des Flughafens droht nun zu einem gewaltigen Imageproblem für die britische Fluggesellschaft zu werden. Dies wirkte sich bereits auf den Aktienkurs der Fluggesellschaft aus, die Aktien des Unternehmens gaben um drei Prozent nach. Auf die Fluggesellschaft kommen außerdem Schadenersatzansprüche von hunderten Passagieren wegen mangelhafter Informationspolitik zu.

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March 27, 2008

Chaos bei Neueröffnung eines neuen Terminals im Flughafen Heathrow

Chaos bei Neueröffnung eines neuen Terminals im Flughafen Heathrow

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Veröffentlicht: 19:23, 27. Mär. 2008 (CET)
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Außenansicht des neuen Terminals 5 (vom 1.7.2006)

London (Vereinigtes Königreich), 27.03.2008 – Es sollte eine feierliche Neueröffnung von Terminal 5 am Londoner Flughafen Heathrow werden. Doch es kam anders. British Airways musste am Nachmittag 34 Flüge wegen „Anlaufschwierigkeiten“ streichen, die am Morgen aufgetreten waren. Betroffen waren Flüge nach München, Frankfurt, Paris und Brüssel sowie Inlandsflüge nach Glasgow und Aberdeen. Nach Angaben der Fluggesellschaft sind die Probleme darauf zurückzuführen, dass das Personal nicht ausreichend mit den neuen Gegebenheiten des etwa 5,5 Milliarden Euro teuren Terminals 5 vertraut gemacht worden sei.

Schon am Morgen mussten aus Frankfurt ankommende Passagiere über zwei Stunden auf ihr Gepäck warten. Durch einen Systemfehler starteten drei Flugzeuge ganz ohne Gepäck.

Das neue Terminal soll es künftig ermöglichen, 30 Millionen Passagiere mehr zu befördern. Ein geplantes neues Identifikationssystem wurde vorerst nicht benutzt. Mit ihm sollten Fingerabdrücke der Passagiere genommen werden, bevor sie an Bord gehen. Durch den Protest von Datenschützern wurde das Vorhaben vorerst aufgegeben. Jetzt sollen Fotografien der Passagiere genügen.

Außer den entnervten Passagieren, die unter den Anlaufschwierigkeiten des ersten Tages zu leiden hatten, hielten sich auch Demonstranten von „Stop Heathrow Expansion“ im neuen Terminal auf, die den ersten Tag des fünften Terminals auf ihre Weise begingen: Sie forderten einen Stopp des weiteren Flughafenausbaus.

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December 1, 2006

British Airways warnt Kunden vor möglicher Kontaminierung mit radioaktivem Material

British Airways warnt Kunden vor möglicher Kontaminierung mit radioaktivem Material

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Artikelstatus: Fertig 21:56, 1. Dez. 2006 (CET)
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London (Vereinigtes Königreich), 01.12.2006 – Auf Grund von Funden radioaktiver Spuren an Bord mehrerer Flugzeuge hat British Airways drei Maschinen aus dem Flugbetrieb genommen, damit forensische Untersuchungen durchgeführt werden können.

Dienstag Nacht informierte die britischen Regierung die Fluggesellschaft, dass die Maschinen des Typs Boeing 767 in die Untersuchung bezüglich des Todes von Alexander Litwinenko aufgenommen wurden. An Bord zweier Boeings, die in den vergangenen Wochen nach Moskau geflogen waren, waren am Londoner Flughafen Heathrow geringe Spuren der radioaktiven Substanz Polonium 220 gefunden worden. Eine dritte Maschine soll in der russischen Hauptstadt von Experten untersucht werden.

British Airways stuft das Gesundheitsrisiko als gering ein. Derzeit kontaktiert die Airline alle Kunden, die im betroffenen Zeitraum mit diesen Flugzeugen geflogen sind. Ein Sprecher der Fluggesellschaft schätzt die Anzahl der betroffenen Passagiere auf bis zu 33.000, die zwischen dem 25. Oktober und 5. November auf 221 Flügen nach Athen, Barcelona, Düsseldorf, Frankfurt, Istanbul, Larnaca auf Zypern, Madrid, Stockholm und Wien unterwegs waren.

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  • Radioaktive Substanz im Urin von Ex-Spion Litwinenko gefunden (25.11.2006)
  • Portal:Luftfahrt

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August 10, 2006

Terroranschlag in Großbritannien vereitelt

Terroranschlag in Großbritannien vereitelt

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Artikelstatus: Fertig 23:34, 10. Aug. 2006 (CEST)
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Scotland Yard in London

London (Vereinigtes Königreich), 10.08.2006 – Einer Stellungnahme des britischen Innenministers John Reids zufolge, die vom Newsservice des Metropolitan Police Service verbreitet wurde, hat die britische Polizei in Zusammenarbeit mit dem britischen Inlandsgeheimdienst MI5 mehrere Terroranschläge auf Flugzeuge vereitelt, die, wie verlautet, vermutlich von Großbritannien in Richtung der Vereinigten Staaten starten und dann in der Luft zur Explosion gebracht werden sollten.

Neue Sicherheitsbestimmungen für Flüge in Großbritannien
Was ist erlaubt?
  • Reiseunterlagen
  • Geldbörsen
  • Brieftaschen für persönliche Dokumente,
  • verschriebene Medikamente
  • Brillen und Sonnenbrillen
  • Kontaktlinsen
  • Babynahrung, Milch und Reinigungsutensilien.
  • Schlüssel
Was ist nicht erlaubt?
  • Handtaschen und sonstiges nicht oben aufgeführtes Handgepäck
  • nicht sicher identifizierbare Medikamente
  • Brillenetuis
  • Reinigungslösung für Kontaktlinsen
  • Schlüsselanhänger
  • Schlüssel mit elektronischen Türöffner
  • Mobiltelefone, Laptops sowie andere elektronische Geräte

Der Sprengstoff sollte in flüssiger Form per Handgepäck ins Flugzeug geschmuggelt werden. Die Scotland Yard sprach von einem geplanten „Massenmord unvorstellbaren Ausmaßes“. Diese Anschläge konnten laut CNN in einer großen, „monatelang“ vorbereiteten Anti-Terror-Aktion von Polizei und Geheimdiensten vereitelt werden. 25 Tatverdächtige wurden vergangene Nacht festgenommen, inzwischen sind aber vier wieder freigelassen. Die restlichen 21 Personen wurden laut Polizeiangaben hauptsächlich in London, aber auch in Thames Valley und Birmingham festgenommen. Der amerikanische Geheimdienst erklärte, bei dem versuchten Anschlag seien bis zu 50 Personen beteiligt gewesen. Laut Sky News sollten sechs Flugzeuge gesprengt werden, darunter laut CNN Flüge von United, American und Continental Airlines nach New York, Washington und Kalifornien.

Die britische Polizei sprach bei der Festnahme der Verdächtigen von einer Kooperation zwischen britischen und ausländischen Polizeiorganisationen und Geheimdiensten.

Um zwei Uhr heute früh verfügte die Arbeitsgruppe der Polizei für die Analyse terroristischer Gefahren (Joint Terrorism Analysis Centre), die Terrorwarnstufe auf die höchste Stufe zu setzen: „Critical“, was bedeutet, dass die Gefahr von Terroranschlägen akut gegeben ist. Auch wurden die Sicherheitsvorkehrungen an den Flughäfen verstärkt: Handgepäck ist bis auf weiteres – auf Anweisung der britischen Regierung – in Flügen von und nach Großbritannien nicht mehr erlaubt; auch Laptops, Handys, Brillenetuis und MP3-Player dürfen nicht mehr mit an Bord genommen werden. Selbst Babymilch und -nahrung muss vor den Augen der Sicherheitsbeamten von den Passagieren probiert werden. Grund dafür ist die Vermutung, dass die Terroristen versucht haben, Flüssigkeiten an Bord zu schmuggeln, die gemischt einen hochexplosiven Sprengstoff ergeben. Der Flughafen Heathrow wurde teilweise geschlossen. Gleichzeitig verkaufte binnen kürzester Zeit der Eurostar 2.300 Tickets. Die britische Polizei warnte vor schweren Störungen im Flugverkehr, bat aber die Bevölkerung, ihren normalen Tagesgeschäften nachzugehen.

Das FBI hat sich ebenfalls eingeschaltet und will demnächst ein Statement abgeben.

Die Deutsche Lufthansa hatte am Morgen alle Flüge nach Großbritannien bis 14:00 Uhr ausgesetzt. Ryanair setzte rund 100 Flüge aus, darunter auch den Flug Altenburg-London-Stansted. Später gab die Lufthansa bekannt, alle Flüge aus Deutschland zum Londoner Flughafen Heathrow würden bis 20 Uhr gestrichen. 33 Flüge der Airline mit 5.000 Passagieren waren nach laut Auskunft einer Lufthansa-Sprecherin vom Nachmittag davon in Deutschland betroffen. Auch weitere europäische Flugesellschaften strichen Flüge in das Vereinigte Königreich.

Die Sicherheitsmaßnahmen an deutschen Flughäfen wurden durch das Bundesinnenministerium weiter erhöht. Was dies bedeute, wurde nicht erklärt, aber Reisende wurden dazu aufgefordert, frühzeitig bei den Sicherheitskontrollen zu erscheinen.

Die Börse reagierte auf die Nachricht von den geplanten Terroranschlägen mit Kurseinbrüchen. Vor allem British Airways und andere britische Touristikunternehmen waren davon betroffen.

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March 8, 2006

Wildwest in Göteborg: Flugzeug nach Landung überfallen

Wildwest in Göteborg: Flugzeug nach Landung überfallen

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Artikelstatus: Fertig 22:14, 8. Mrz. 2006 (CET)
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Göteborg (Schweden), 08.03.2006 – Unmittelbar nach der Landung eines Passagierflugzeuges auf dem Flughafen Göteborg-Landvetter am gestrigen Dienstag um 11:30 Uhr GMT wurde die Maschine überfallen. Mindestens fünf maskierte Männer durchbrachen mit einem Jeep Cherokee die Absperrung des Flughafens und raubten mit vorgehaltenen Maschinenpistolen das Gepäck des Flugzeuges, welches gerade ausgeladen wurde. Die Maschine der „Scandinavian Airlines“ war auf dem Weg vom Flughafen London Heathrow nach Göteburg. Die 91 Passagiere, darunter zwei Kinder und fünf Besatzungsmitglieder, die sich nach einem rund zweistündigem Flug noch in der Maschine des Typs McDonnell Douglas MD-81 mit der Flugnummer SK524 befanden, sahen dem Überfall zu.

Die Nachrichtenagentur dpa berichtete, es hätte sich um einen Geldtransport auf dem Flughafen gehandelt, der überfallen worden wäre. Neben den Koffern hatten sich auch Kisten mit ausländischem Geld im Transportraum der Maschine befunden.

Nach dem Überfall ließen sie eine Tasche zurück, aus der eine Antenne rausragte. Die Polizei ließ daraufhin Teile des Flughafens evakuieren, da sie eine Bombe vermuteten. Bei der Flucht verstreuten sie Nägel, um eine Verfolgung durch andere Fahrzeuge zu verhindern. Schließlich zündeten sie das Fluchtfahrzeug an. Verletzt wurde niemand.

Unmittelbar nach dem Überfall räumte die Polizei das Flugterminal für Auslandsflüge. Für die nächsten Stunden wurden alle Starts abgesagt.

Am Dienstagnachmittag fand eine Pressekonferenz der schwedischen Polizei statt. Über die Höhe des Schadens oder der entwendeten Geldsumme wurden keine Angaben gemacht. Über den Tathergang sagte die Polizei, das Personal des Geldtransportunternehmens Securitas, welches gerade mit dem Ausladen der Geldkisten beschätigt war, wurde mit den Waffen bedroht, es wurde aber nicht geschossen. Der Flughafendirektor geht davon aus, dass die Täter Kenntnisse über die Abläufe am Flughafen besaßen.

Themenverwandte Artikel

Portal:Luftfahrt

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November 11, 2005

Boeing 777-200LR stellt neuen Weltrekord auf

Boeing 777-200LR stellt neuen Weltrekord auf

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London (Großbritannien) / Hongkong (China), 11.11.2005 – Eine Boeing 777-200LR ist gestern erstmals Non-Stop ohne Zwischenlandung von Hongkong nach London geflogen. Damit wurde der bisherige Weltrekord für den längsten kommerziellen Flug gebrochen.

Bei der Boeing 777-200LR handelt es sich um ein neues Modell mit dem weltweit größten Aktionsradius. Es wurde mit zusätzlichen Tanks ausgerüstet. Nach Angaben von Boeing könnte die Maschine damit von Dubai ohne Zwischenlandung über Los Angeles oder Singapur nach New York fliegen. Boeing plant, dieses Modell nächstes Jahr in den Liniendienst zu übergeben. Dann können pro Flug über 300 Passagiere befördert werden.

Paris Air Show 2005

Der gestrige Flug über eine Strecke von 20.100 Kilometern dauerte 22 Stunden und 45 Minuten. Gesteuert wurde die in Hongkong gestartete Maschine mit 35 Passagieren und vier Besatzungsmitgliedern an Bord von Suzanna Darcy-Hennmann. Sie landete gestern um 14:15 Uhr MEZ auf dem Flughafen Heathrow in London und war damit 15 Minuten schneller als geplant. Suzanna Darcy-Hennmann ist mit diesem Flug der Eintrag ins Guinnessbuch der Rekorde sicher. Sie stellte fest, dass sie während dieses einen Fluges zwei Sonnenaufgänge erlebt hatte.

Der bisherige Weltrekord für Passagiermaschinen aus dem Jahr 1989 lag zuvor bei 17.850 Kilometern. Damals flog eine Boeing 747-400 die Strecke von London nach Sydney in 20 Stunden und zehn Minuten.

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September 2, 2005

Neue Technik am Flughafen: Bis auf die Haut durchleuchtet

Neue Technik am Flughafen: Bis auf die Haut durchleuchtet

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Washington D.C. (USA), 02.09.2005 – Eine neue Röntgentechnologie ermöglicht es, Personen bis auf die Haut zu röntgen und somit Gegenstände wie Waffen, die unter der Kleidung versteckt sind, sichtbar zu machen. Der Name der neuen Röntgengeräte ist „Backscatters“. Die Technologie wird bisher an zwölf US-Flughäfen, darunter Baltimore/Washington und San Francisco, sowie dem britischen Flughafen London-Heathrow erprobt. Jedoch wird die neue Technik bisher nur an mutmaßlichen Drogenschmugglern angewandt. Die durchleuchteten Personen fühlen sich wie nackt vor den Sicherheitsbeamten, da nicht nur Gegenstände zu sehen waren, sondern auch die Formen von Genitalien und Brüsten.

Die amerikanische Sicherheitsbehörde „Transportation Security Administration“ (TSA) plant den Einsatz der Geräte auf allen amerikanischen Flughäfen. Dagegen schlagen aber Bürgerrechtsorganisationen Alarm, da sie die Privatsphäre durch die Geräte als verletzt ansehen.

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