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December 28, 2014

Flugzeug in Indonesien vermisst

Flugzeug in Indonesien vermisst – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Flugzeug in Indonesien vermisst

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Veröffentlicht: 21:07, 28. Dez. 2014 (CET)
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Jakarta (Indonesien) / Singapur, 28.12.2014 – In Indonesien wird ein Verkehrsflugzeug der malaysischen Fluggesellschaft AirAsia vermisst. An Bord der Maschine, die auf dem Weg von Surabaya nach Singapur war, befanden sich 162 Personen. Der Pilot der Maschine hatte sich zuletzt mit der Bitte um eine Kursänderung wegen schlechten Wetters gemeldet. Die Suche nach dem vermissten Flugzeug wurde bei Einbruch der Dunkelheit unterbrochen, sie soll am Morgen fortgesetzt werden.

Nach Angaben der Flugsicherung war die Maschine 42 Minuten nach dem Start von den Radarschirmen verschwunden, als sie gerade im Steigflug auf 10.000 Meter war, weil der Pilot Wolken umfliegen wollte. Es wurde kein Notruf abgesetzt. Die staatliche indonesische Nachrichtenagentur Antara meldete, dass die Behörden von einem Absturz der Maschine in der Javasee zwischen Java und Borneo, etwa 145 Kilometer entfernt von der Insel Belitung ausgehen, doch haben die Suchmannschaften dort bislang keine Wrackteile gefunden.

Das Archivbild zeigt die vermisste Maschine im August 2011 in Singapur.

Die Fluggesellschaft teilte mit, dass der Pilot 6.100 Flugstunden und der Kopilot 2.175 Flugstunden absolviert haben und die Maschine zuletzt am 16. November technisch inspiziert wurde. Der Flugzeughersteller Airbus gab an, dass das Flugzeug im Oktober 2008 ausgeliefert worden sei und seitdem 23.000 Landungen hinter sich habe. Der Airbus A320 habe zwei Triebwerke vom Typ CFM 56-5B.

Von den 162 Personen der Passagierliste sind 155 Indonesier, drei Südkoreaner und je eine Person ist aus Singapur, Malaysia, Frankreich und dem Vereinigten Königreich.

Es ist das dritte Unglück in diesem Jahr, bei dem eine asiatische Fluggesellschaft vom Totalverlust einer Passagiermaschine betroffen ist. Am 8. März 2014 war Malaysia-Airlines-Flug 370 mit 239 Passagieren kurz nach dem Start in Kuala Lumpur von den Radarschirmen verschwunden und wurde bislang noch nicht gefunden, und am 17. Juli wurde über der Ostukraine Malaysia-Airlines-Flug 17 mit 298 Personen an Bord vermutlich durch prorussische Separatisten abgeschossen. AirAsia selbst hatte bis jetzt keine folgenschwere Zwischenfälle zu verzeichnen.

Ein Infrarot-Satellitenbild zeigt die Wetterverhältnisse auf der Flugstrecke

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „AirAsia-Flug 8501“.

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May 10, 2010

Indonesien: Erdbeben der Stärke 7,2 vor Sumatra

Indonesien: Erdbeben der Stärke 7,2 vor Sumatra

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Veröffentlicht: 12:10, 10. Mai 2010 (CEST)
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Jakarta (Indonesien) / Denver (Vereinigte Staaten), 10.05.2010 – Ein starkes Erdbeben hat am 9. Mai um 5:59:42 Uhr UTC (12:59:42 Uhr Ortszeit) den Westen der indonesischen Insel Sumatra erschüttert. Das Hypozentrum des Erdbebens, dessen Intensität vom United States Geological Survey mit 7,2 Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala angegeben wurde, lag 215 km süd-südöstlich von Banda Aceh und 1620 km nordwestlich von Djakarta in einer Tiefe von 45 km im Meer vor der Westküste Sumatras, weswegen die Behörden zunächst die Warnung vor einem Tsunami ausgegeben hatten. Diese wurde nach einigen Stunden aufgehoben.

In Banda Aceh und Medan, einer Großstadt an der Ostküste der Insel flohen nach indonesischen Radioberichten Menschen aus ihren Häusern. Behördenangaben zufolge wurden an der Westküste Häuser beschädigt und die Stromversorgung wurde unterbrochen. Es gibt bislang keine Berichte über Tote oder Verletzte. Gefühlt wurden die Erdstöße auch in Laos, Malaysia, Myanmar, Singapur und Thailand. Erst im vergangenen September hatte ein Erdbeben mit Epizentrum vor Padang rund 1.000 Menschenleben gefordert. Bei Sumatra schieben sich die Australische und die Indische Platte mit einer Geschwindigkeit von 60bis 65 mm jährlich gegen die Sundaplatte.

Unweit des Erdbebens liegt auch das Epizentrum des Seebebens im Indischen Ozean, bei dem am 2. Weihnachtsfeiertag 2004 rund 230.000 Menschen durch einen Tsunami getötet wurden. Sumatra liegt auf dem Pazifischen Feuerring, einer seismisch sehr aktiven Zone. Starke Erdbeben sind häufig in dieser Zone, die den gesamten Pazifik umspannt und von Indonesien über Japan, die Kurilen und Alaska nach Kalifornien führt und entlang der Westküste Amerikas weiter nach Süden bis nach Feuerland reicht. Auch das schwere Erdbeben in Chile am 27. Februar ereignete sich in dieser Zone.

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April 7, 2010

Panik nach Erdbeben auf Sumatra – Tsunami-Warnung aufgehoben

Panik nach Erdbeben auf Sumatra – Tsunami-Warnung aufgehoben

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Veröffentlicht: 20:46, 7. Apr. 2010 (CEST)
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Das Epizentrum des Erdbebens lag westlich vor der Küste Sumatras

Kartographie: USGS

Jakarta (Indonesien) / Denver (Vereinigte Staaten), 07.04.2010 – Ein Erdbeben mit der Stärke 7,7 Mw auf der Momenten-Magnituden-Skala hat am 6. April um 22:15:02 Uhr UTC (05:15:02 Uhr Ortszeit am 7. April) Panik verursacht. Mindestens siebzehn Personen wurden verletzt, einige von ihnen schwer. Das Erdbeben ereignete sich nach Angaben des United States Geological Survey vor der Küste von Sumatra , etwa 200 km westnordwestlich der knapp 80.000 Einwohner zählenden Stadt Sibolga im Norden der Insel und damit 515 km westlich der malaiischen Hauptstadt Kuala Lumpur.

Das Hypozentrum des Erdbebens lag demnach unterseeisch in rund 30 km Tiefe. Aus diesem Grund löste das Pazfische Tsunamiwarnzentrum in Honolulu eine lokale Warnung vor einem Tsunami aus. Durch das Erdbeben fiel im Norden der Insel verbreitet der Strom aus. Auch sollen einige Häuser eingestürzt sein. Es gibt unterschiedliche Schilderungen uber die Dauer des Erdbebens. Ein Reporter von Agence France-Presse berichtete, das Erdbeben habe eine Minute gedauert. Ein Hotelmanager aus der Stadt Medan, dessen Namen mit Jeffry angegeben wurde, sprach davon, dass das Erdbeben eine Dauer von vier Minuten gehabt hätte. Außerdem sei es etwa eine Viertelstunde später zu einem heftigen Nachbeben gekommen.

Vor dem Hintergrund des fünften Jahrestages der Tsunami-Katastrophe von Weihnachten 2004 flüchteten viele Bewohner auf höhergelegene Stellen. „Ich weckte meine Frau und meine beiden Kinder, wir sprangen alle auf das Moped, um uns weiter oben in Sicherheit zu bringen“, schilderte ein 30-jähriger Mann aus Banda Aceh, dessen Mutter 2004 durch den Tsunami umgekommen war, seine Flucht. Insgesamt forderte der Tsunami 2004 in Indonesien 168.000 Menschenleben, im gesamten Indischen Ozean und den angrenzenden Meeresgebieten wurden rund 220.000 Menschen getötet.

Sumatra liegt auf dem Pazifischen Feuerring, starke Erdbeben sind hier häufig. Das Erdbeben ereignete sich in der Subduktionszone zwischen der Australischen und Indischen Platte und der Sunda-Platte östlich davon. Die beiden größeren Platten schieben sich mit einer Geschwindigkeit von 60–65 Millimetern jährlich nach Nordosten.

Das Erdbeben vom 6. April ist das bisher letzte in einer Reihe sehr starker Erdbeben, von denen sich 2002 und 2008 zwei Mw-7,4-Erdbeben 125&nbsk;km weiter nördlich bei Simeulue ereigneten, auch das Mw-9.1-Erdbeben des Jahres 2004 ereignete sich nördlich. Im März riss ein Erdbeben mit der Magnitude Mw 8,7 an der Küste der Insel Nias etwa 1.300 Menschen in den Tod. Im Jahre 2007 brach die Erdkruste bei einem Erdbeben der Stärke Mw 8,5 etwa 375 km weiter südlich auf. Beim letzten starken Beben in Sumatra wurden im September 2009 rund 1.100 Menschen getötet. Damals lag das Epizentrum vor der Küste bei Padang, rund 260 km südlich des Erdbebens vom 6. April.

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March 10, 2010

Indonesien: Meistgesuchter Terrorist Südostasiens anscheinend getötet

Indonesien: Meistgesuchter Terrorist Südostasiens anscheinend getötet

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Veröffentlicht: 22:12, 10. Mär. 2010 (CET)
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Jakarta (Indonesien), 10.03.2010 – Dulmatin, einer der mutmaßlichen Bombenleger der Terroranschläge von Bali (2002), wurde am Dienstag von einer Anti-Terroreinheit Indonesiens gestellt und getötet. Das bestätigte der Präsident Indonesiens, Susilo Bambang Yudhoyono.

Dulmatin galt als der meistgesuchte Terrorist Südostasiens. Er soll den Terroranschlag auf der indonesischen Insel Bali geplant haben und bei der Ausführung beteiligt gewesen sein. Bei dem Anschlag waren über 200 Menschen getötet worden, darunter viele australische Touristen.

Den vorliegenden Informationen zufolge soll Dulmatin in einem Internet-Café in Pamulang, in der Nähe der Hauptstadt Jakarta auf der indonesischen Insel Java, bei einer Razzia entdeckt worden sein. Bei einem Schusswechsel, der dann stattfand, soll Dulmatin getötet worden sein.

Dulmatin gehörte zum Führungszirkel der islamistischen Terrororganisation Jemaah Islamiyah (JI), die für die Durchsetzung eines Gottesstaates in den muslimischen Ländern Südostasiens kämpft. Der Organisation werden enge Verbindungen zum Terrornetzwerk al-Qaida nachgesagt. Dulmatin soll in Ausbildungslagern von al-Qaida zum Spezialisten für Bombenbau ausgebildet worden sein. Das FBI hatte auf den Kopf des 39-jährigen Top-Terroristen ein Lösegeld von umgerechnet 7,3 Millionen Euro ausgesetzt.

Zuletzt machte die JI im Juli 2009 von sich reden: Bei einem Selbstmordattentat auf zwei Luxushotels in Jakarta wurden sieben Menschen getötet.

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March 30, 2009

Sturzfluten nach Staudammbruch in Indonesien

Sturzfluten nach Staudammbruch in Indonesien

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Veröffentlicht: 14:53, 30. Mär. 2009 (CEST)
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Jakarta (Indonesien), 30.03.2009 – Nach sintflutartigen Regenfällen ist am vergangenen Freitag, den 27. März in Indonesien ein aus Erdreich bestehender Staudamm gebrochen. Gegen zwei Uhr nachts strömte eine Sturzflut in Jakartas slum-artigen Vorort Cirendeu und es kam zu zahlreichen Todesopfern. Viele Menschen wurden obdachlos. Medienberichten zufolge war der Damm aus Geldmangel unzureichend gewartet worden.

Der in der Kolonialzeit 1933 errichtete 15 Meter hohe Situ-Gintung-Damm, der die Wassermassen des Stausees mit einem Fassungsvermögen von 200 Kubikmetern Wasser von der Stadt abhalten sollte, ist im Gebiet von Tangerang offenbar von innen heraus unterspült worden.

In den Slums der Stadt sollen die Behausungen durch die Wassermassen einfach fortgespült worden sein, anderswo gaben die Häuser unter dem Druck der Flutwelle einfach nach und fielen wie Kartenhäuser in sich zusammen. Nach Angaben der Rettungskräfte werden noch mindestens 109 Menschen vermisst, 400 Häuser sollen zerstört worden sein. Nach Angaben des Katastrophenschutzes tragen mehrere Personen in dem Gebiet dieselben Namen. Somit sei die tatsächlich zutreffende Anzahl sehr schwer festzustellen. Die Opferzahlen stiegen in den letzten Tagen immer weiter an. Die neuesten Meldungen gehen von 98 geborgenen Leichen aus, mindestens 115 weitere Menschen werden AFP zufolge noch vermisst. Inzwischen wird befürchtet, dass die Zahl der Toten noch auf über 200 steigen wird.

Heute Morgen wurden umfangreiche Rettungsaktionen gestartet. 400 Rettungskräfte, unterstützt von 1.000 Polizisten und Militärangehörigen, sind Behördenangaben zufolge im Einsatz.

Gegen die Behörden werden unterdessen immer schärfere Vorwürfe laut: Diese hätten zu langsam reagiert und die Instandsetzungsarbeiten verzögert. Außerdem hätte man versäumt, ein Warnsystem zu installieren. Angeblich wegen Geldnot habe man die fälligen Sanierungsarbeiten bekannter Risse am Bauwerk verhindert.

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January 13, 2009

Fährunglück in Indonesien fordert mehr als 200 Tote

Fährunglück in Indonesien fordert mehr als 200 Tote

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Veröffentlicht: 19:07, 13. Jan. 2009 (CET)
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Die Straße von Makassar liegt zwischen Borneo und Sulawesi, etwa in der Bildmitte.

Jakarta (Indonesien), 13.01.2009 – Bei einem Fährunglück sind in der Straße von Makassar in der Nacht zum 11. Januar 2009 vermutlich mehr als 200 Personen ertrunken. Bis zum 12. Januar konnten 22 Menschen gerettet werden, 246 wurden noch vermisst. Der Kapitän zählt zu den Überlebenden.

An Bord der Fähre „Teratai Prima“ waren nach der Zahl der verkauften Fahrkarten insgesamt 267 Menschen, davon 17 Mann Besatzung. Nach Auskunft von Verkehrsminister Jusman Syafi’i Djamal wird die Suche nach Überlebenden durch schlechtes Wetter behindert. Daher sinken die Chancen, noch Überlebende bergen zu können.

Die Fähre war auf der Fahrt von Pare-Pare im Süden Sulawesis nach Samarinda auf Borneo bei hohem Wellengang gekentert und dann sehr schnell gesunken. Viele der Reisenden wurden im Schlaf von dem Unglück überrascht. Ungeklärt ist, warum das Schiff trotz Sturmwarnungen ausgelaufen war. Die Fähre konnte 300 Passagiere befördern und soll nicht überladen gewesen sein.

Fährunglücke sind in Indonesien nicht selten. Gründe dafür sind mangelnde Sicherheitsvorkehrungen und der schlechte Zustand der Schiffe. Außerdem werden Fähren oft überladen, da mehr Passagiere an Bord genommen werden, als zugelassen sind. Im Dezember 2006 war eine Fähre mit 600 Passagieren zwischen Java und Borneo gesunken, von denen nur etwa 200 gerettet werden konnten. Drei Monate später starben mindestens 42 Personen bei einem Brand auf einer Fähre vor Sumatra. Im Juli verschwand ein Passagierschiff mit 70 Menschen an Bord während eines Sturmes spurlos.

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January 5, 2009

Erdbeben in Griechenland und Indonesien kosteten Menschenleben

Erdbeben in Griechenland und Indonesien kosteten Menschenleben

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Veröffentlicht: 13:11, 5. Jan. 2009 (CET)
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Epizentrum des Erdbebens bei Manokwari

Jakarta (Indonesien) / Athen (Griechenland), 05.01.2009 – Schwere Erdbeben in Griechenland und Indonesien haben Meldungen zufolge mindestens ein Menschenleben gefordert. Auch an anderen Orten im südlichen Europa ereigneten sich mehr oder weniger starke Beben.

Die Meldungen im Einzelnen:

Gemäß Angabe des Geologischen Instituts der Vereinigten Staaten von Amerika (USGS) kam es am vergangenen Sonntag (um 19:43:54 Uhr (UTC)) etwa 150 Kilometer nordöstlich der indonesischen Provinzhauptstadt Manokwari (West-Neuguinea oder West-Papua) zu einem Erdbeben der Stärke 7,6 und wenig später zu einem Nachbeben der Stärke 7,5 im selben Gebiet. Dort stürzte ein Hotel ein und verschüttete drei Menschen lebend unter den Trümmern. Die Aufräum- und Bergungsarbeiten seien im Gange, hieß es weiter. Ein Tsunamialarm wurde ausgelöst und nach dem Auftreffen eines Mini-Tsunamis auf der japanischen Pazifikküste, in der Größenordnung eines halben Meters, an Land wieder aufgehoben. Angaben des Meteorologischen Instituts sollen in Japan keine Schäden zu verzeichnen gewesen sein.

Ein Erdbeben der Stärke 7,2 auf der nach oben offenen Richterskala ereignete sich ebenfalls auf West Papua-Neuguinea in Indonesien und forderte fünf Menschenleben, es gab mindestens 26 Verletzte.

Erdstöße der Stärken 6,4 erschütterten den indischen Teil Kaschmirs und den Nordwesten Pakistans. Während in Indien offenbar Menschen zu Schaden kamen, meldete Pakistan lediglich drei Verletzte. Das Epizentrum des Erdbebens wird am Hindukusch auf der Grenzlinie von Pakistan und Afghanistan vermutet.

Auf der griechischen Halbinsel Peloponnes forderte ein Beben der Stärke 4,0 ein Menschenleben.

In der Schweiz an der Grenze zum österreichischen Bundesland Vorarlberg kam es zu einem Beben der Stärke 4,2 mit einem Nachbeben der Stärke 3,2, beide in der Nähe von Feldkirch. Menschen kamen ersten Meldungen zufolge nicht zu Schaden, Gebäudeschäden können gemeldet werden.

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March 30, 2008

Seebeben der Stärke 6,2 vor Sumatra

Seebeben der Stärke 6,2 vor Sumatra – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Seebeben der Stärke 6,2 vor Sumatra

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Veröffentlicht: 22:38, 30. Mär. 2008 (CEST)
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Lage der Provinz Aceh (rot markiert)

Jakarta (Indonesien), 30.03.2008 – Am Sonntagmorgen (12:30 Uhr Ortszeit) ereignete sich 113 Kilometer westlich der indonesischen Küste bei der Provinz Aceh ein Seebeben der Stärke 6,2 auf der Richterskala. Das Epizentrum des Bebens lag 30 Kilometer unter dem Meeresboden. Zwei Stunden später gab es ein Nachbeben der Stärke 5,1. Berichte über Sachschäden oder Tote und Verletzte liegen nicht vor.

Zuletzt hatte am 20. Februar ein Beben der Stärke 7,5 die Region erschüttert. Dabei waren drei Menschen getötet und 25 Personen schwer verletzt worden. Die Region Aceh war bei dem Tsunami im Dezember des Jahres 2004 schwer getroffen worden. Damals waren hier 177.000 Menschen ums Leben gekommen.

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March 27, 2008

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Adam-Air-Absturz war Pilotenfehler

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Veröffentlicht: 13:39, 27. Mär. 2008 (CET)
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Adam-Air-Flug 574 stürzte ins Meer.

Jakarta (Indonesien), 27.03.2008 – Der Absturz einer Boeing 737 der indonesischen Billigfluggesellschaft Adam Air am 1. Januar 2007 war in erster Linie ein Pilotenfehler. Das ergaben die Ermittlungen fast 15 Monate nach dem Unglück.

Wie die indonesische Flugsicherheitsaufsicht feststellte, haben die Piloten zwar ein Problem mit dem Navigationssystem gemeldet, jedoch den Ernst der Lage verkannt. Der Autopilot hatte sich dann abgeschaltet, ohne dass die Piloten aufgrund der Kontrollleuchten und Displayanzeigen die manuelle Steuerung der Maschine übernahmen.

Die Piloten der Fluggesellschaft sind dem Bericht zufolge nicht auf die Selbstabschaltung des Autopiloten trainiert gewesen.

Bei dem Absturz der Maschine aus rund 11.000 Metern Höhe vor der Küste von Sulawesi waren alle 102 Personen an Bord getötet worden. Es dauerte mehrere Tage, bis Bruchstücke der Maschine und Gepäckstücke gefunden wurden. Das Wrack des Flugzeugs liegt in etwa 2.000 Metern Wassertiefe, aus der die beiden Flugschreiber erst nach mehreren Monaten geborgen werden konnten.

Im Jahr 2007 hatten sich noch weitere Zwischenfälle mit indonesischen Verkehrsflugzeugen ereignet. Bei der Bruchlandung einer Boeing 737 der Garuda beispielsweise wurden 21 Insassen getötet. Die Europäische Union hatte daraufhin alle indonesischen Fluggesellschaften aus dem europäischen Luftraum verbannt.

Die indonesischen Behörden haben für Adam Air ein dreimonatiges Flugverbot erlassen, nachdem eine Boeing 737-400 in diesem Monat mit 175 Insassen an Bord bei schlechtem Wetter von der Landebahn gerutscht war.

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January 27, 2008

Indonesiens Ex-Diktator Suharto ist tot

Indonesiens Ex-Diktator Suharto ist tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Indonesiens Ex-Diktator Suharto ist tot

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Veröffentlicht: 17:10, 27. Jan. 2008 (CET)
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Suharto

Jakarta (Indonesien), 27.01.2008 – Der ehemalige Machthaber Indonesiens, General Hadji Mohamed Suharto, ist im Alter von 86 Jahren an Organversagen verstorben.

1965 schlug Suharto den angeblichen Putsch der Kommunisten in Indonesien nieder. Mehrere hunderttausend angebliche oder tatsächliche Mitglieder der Kommunistischen Partei wurden danach hingerichtet. Von 1967 bis 1998 hatte er als Präsident den südostasiatischen Inselstaat geführt. In seine 31 Jahre lange Herrschaft fielen unter anderem die Invasion in Timor-Leste und die Unterdrückung der chinesischen Minderheit in Indonesien. Säuberungsaktionen und der Unterdrückung von Minderheiten und Freiheitsbewegungen fielen zwischen 500.000 und 1,2 Millionen Menschen zum Opfer.

Gleichzeitig wird Suharto und seiner Familie Korruption vorgeworfen. Konten, Unternehmensbeteiligungen, Grundbesitz, Preziosen und Kunstgegenstände sollen einen Gesamtwert von 73 Milliarden US-Dollar haben. Mehrere Familienmitglieder wurden daher bereits verurteilt. Versuche, auch Suharto vor Gericht zu bringen, scheiterten an seinem Gesundheitszustand.

Osttimors Präsident und Friedensnobelpreisträger José Ramos-Horta hatte bereits Mitte Januar, als sich das Ende Suhartos abzeichnete, seine Landsleute aufgefordert, Suharto zu vergeben:

„Es ist für uns unmöglich, die Vergangenheit zu vergessen, aber Timor-Leste sollte ihm vergeben, bevor er stirbt. Ich bitte die Menschen für Suharto als den früheren Präsidenten Indonesiens zu beten.“

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  • Timor-Leste: Erinnerung an den Beginn der indonesischen Besatzung vor 30 Jahren (07.12.2005)

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