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March 22, 2006

Hamburg: 40-jähriger Mann tötete Ehefrau

Hamburg: 40-jähriger Mann tötete Ehefrau

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Artikelstatus: Fertig 15:13, 22. Mrz. 2006 (CET)
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Hamburg (Deutschland), 22.03.2006 – Ein wahrscheinlich geistesgestörter 40-jähriger Mann wurde vorgestern in Hamburg-Harburg von der Polizei festgenommen, nachdem er seiner Frau den Kopf abgetrennt hatte. Nach der Tat in der gemeinsamen Wohnung war er am frühen Montagmorgen mit dem Kopf in der Hand zu einer 150 Meter entfernten Tankstelle gegangen und hatte sich dort der Polizei gestellt, wie die Behörde mitteilte. Den Kopf hatte er auf eine Rasenfläche gelegt.

Die Polizei teilte mit, die Motive der Tat seien unklar. Der Mann habe von „versteckten Botschaften in den Medien“ gesprochen, die ihm befohlen hätten, so zu handeln.

Der Mann tötete seine 39-jährige Frau zu einem Zeitpunkt, als sich die beiden sechs und 13 Jahre alten Töchter des Ehepaares auch in der Wohnung aufhielten. Die Kinder hatten während der Tat geschlafen. In der Wohnung wurde auch der Körper der Leiche sichergestellt. Ein Messer, das als Tatwaffe in Betracht kommt, wurde beschlagnahmt.

Am Dienstag, einen Tag nach der Tat, hat ein Haftrichter des Amtsgerichts Hamburg den Mann in die Psychiatrie eingewiesen. Zuvor hatte er ein Geständnis abgelegt. Der Mann wurde bereits vor der Tat wegen einer Psychose ärztlich behandelt.

Quellen

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November 16, 2005

Randale und Sprühparolen in Kapfenberger Kirchen

Randale und Sprühparolen in Kapfenberger Kirchen

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Artikelstatus: Fertig
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Kapfenberg (Österreich), 16.11.2005 – In Karpfenberg wurde ein Randalierer in der St. Oswald Kirche durch einen Messdiener gestört. Der Ministrant wollte etwas in die Sakristei tragen und bemerkte dabei, dass jemand in der Kirche randalierte. Er lief zur Pastoralassistentin Hildegard Reichel, der er sofort davon berichtete. Herbeigerufene Polizeibeamten konnten den 23-jährigen Täter, Christian S., an einer Bushaltestelle auflesen. Sie wiesen den verwirrten jungen Mann in die Grazer Sigmund-Freud-Klinik ein. Gegenüber der Polizei sagte er aus, er habe Stimmen gehört, die ihm befohlen hätten, etwas zu zerstören. Bei dieser Randale wurde ein Kruzifix beschädigt, das ewige Licht zerstört und eine Engelstatue umgeworfen.

Schon am Wochenende ereignete sich ein Fall von Vandalismus in der St. Martin Kirchen am Kapfenberger Friedhof. Es wurden mehrere Schmierereien an den Wänden der Kirche hinterlassen. Ein Schriftzug lautet „Mafia“. Hier ermittelt die Polizei nach den Tätern.

Quellen

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September 4, 2005

Verwirrte Frau zerstört Roy-Lichtenstein-Bild

Verwirrte Frau zerstört Roy-Lichtenstein-Bild

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Artikelstatus: Fertig 20:42, 4. Sep. 2005 (CEST)
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Bregenz (Österreich), 04.09.2005 – Im Kunsthaus der Vorarlberger Landeshauptstadt Bregenz zerstörte am Samstag, den 3. September 2005 eine 35-jährige, offenbar verwirrte Münchnerin mit einem Klappmesser das berühmte Werk „Nudes in Mirror“ des amerikanischen Künstlers Roy Lichtenstein.

Gegen 15.00 Uhr betrat die Deutsche das Bregenzer Kunsthaus (KUB), in dem seit dem 13. Juni 2005 Werke von Roy Lichtenstein ausgestellt sind. Die elegant gekleidete Dame wurde von einer Angestellten darauf hingewiesen, dass es verboten sei, Taschen und Gegenstände mit in den Ausstellungsbereich zu nehmen. Daraufhin sperrte sie ihre Tasche in einen Spind und betrat die Ausstellung.

Im zweiten Obergeschoss zog die Münchnerin vor dem Werk „Nudes in Mirror“ ein Klappmesser, stach auf das Bild ein und zog die Klinge insgesamt viermal rund 30 Zentimeter nach unten. Von einer Angestellten und mehreren Ausstellungsbesuchern konnte sie überwältigt werden. Der eintreffenden Polizei erklärte die Frau, sie sei Kunstkennerin und habe das Bild zerstört, weil es kein Original von Roy Lichtenstein wäre.

Die Frau sitzt nun in Untersuchungshaft. Das Bild ist mit einer Summe von vier Millionen Euro versichert.

Quellen

  • Neue Vorarlberger Tageszeitung: „unbekannt“ (Printausgabe) (unbekannt)

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August 20, 2005

Boeing auf dem Flughafen von Brest notgelandet

Boeing auf dem Flughafen von Brest notgelandet

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Brest (Frankreich) / Leeds (Großbritannien), 20.08.2005 – Eine britische Chartermaschine der Fluggesellschaft Astraeus Airlines ist am Freitagabend um 19:30 Uhr Ortszeit in Brest notgelandet.

Die Maschine vom Typ Boeing 737-300 mit der Flugnummer AEU952 war auf dem Flug von der spanischen Insel Menorca nach Leeds in Großbritannien. An Bord befanden sich 140 erwachsene Passagiere, vier Kinder und sechs Besatzungsmitglieder.

In einer Höhe von 36.000 Fuß erhielten die beiden Piloten eine Warnung vom automatischen Überwachungssystem, in der Maschine sei ein Problem mit dem Druckausgleich aufgetreten. Daraufhin beschlossen sie, in Frankreich notzulanden. Bei dem Zwischenfall wurde niemand verletzt. Mehrere Flugpassagiere erlitten jedoch einen Nervenzusammenbruch als die Maschine im steilen Sinkflug auf den Flughafen zuflog. Sie mussten sich anschließend in Behandlung begeben.

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  • Portal:Luftfahrt

Quellen

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August 17, 2005

Frère Roger bei Attentat getötet

Frère Roger bei Attentat getötet – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Frère Roger bei Attentat getötet

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Artikelstatus: Fertig 14:40, 21. Aug 2005 (CEST)
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Dijon (Frankreich), 17.08.2005 – Der 90-jährige Frère Roger wurde gestern Abend durch ein Attentat getötet.

Roger gründete die internationale ökumenische Gemeinschaft Taizé. Laut Medienberichten soll eine psychisch Kranke für das Attentat verantwortlich sein. Die Attentäterin soll Roger beim Abendgebet mit einer Stichwaffe angegriffen haben. In französischen Quellen wird von einer rumänischen psychisch kranken Frau berichtet, die Frère Roger angegriffen haben soll. Sie versetzte ihm drei Stiche in den Rücken.

Berichten aus der Gemeinschaft von Taizé zufolge ging die Frau während des Abendgebetes beim ersten Lied zu den Kindern, die bei diesen Anlässen immer bei ihm saßen. Dann, um etwa 21:30 Uhr Ortszeit, stach sie auf ihn ein. Laut Aussage eines Mitglieds der Gemeinschaft wurde sofort Erste Hilfe geleistet. Der im Rollstuhl sitzende Gründer der Gemeinschaft wurde blutend aus dem Gottesdienst getragen.

Obwohl sofort von zwei Ärzten Erste Hilfe geleistet worden sei, sei Roger seinen Verletzungen erlegen. Einer der Brüder von Taizé, der Arzt ist, und ein weiterer im Abendgebet anwesender Arzt hätten sofort versucht, das Leben des Gründers von Taizé zu retten, was nicht gelang. Frère Roger starb wenige Minuten nach dem Messerangriff.

Die Gemeinschaft hat auf das schockierende Erlebnis auf ihre Weise reagiert: Während Schwestern sich um die Gäste kümmerten, die direkt Augenzeugen waren, setzten sich Jugendliche auf die freigewordenen Plätze der Brüder. Während ein Teil der Kirche abgesperrt wurde, ging ansonsten das Abendgebet mit der Taizé-Liturgie weiter.

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