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February 16, 2012

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

Honduras: Hunderte Tote bei Gefängnisbrand

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Veröffentlicht: 17:24, 16. Feb. 2012 (CET)
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Präsident Porfirio Lobo Sosa

Comayagua (Honduras), 16.02.2012 – In einem Gefängnis in der Stadt Comayagua tobt ein Feuer. Der Sicherheitsminister von Honduras, Pompeyo Bonilla, sagte zu dem Brand, dass man mit mindestens 350 Toten (Bild) rechnen müsse. Um eine rückhaltlose Aufklärung zu ermöglichen, seien mehrere Verantwortliche des Justizvollzugs entlassen worden.

Am Dienstag, gegen 22.50 Uhr (Ortszeit), war der Brand im Gefängnis ausgebrochen. Als Ursache wird ein Kurzschluss oder Brandstiftung vermutet. In der Strafanstalt waren zu diesem Zeitpunkt 900 Menschen untergebracht. Danilo Orellana, der Leiter des Gefängnisses, sagte über die verstorbenen Insassen, dass die Todesursache zumeist Ersticken war. Schwere Vorwürfe machte ein Angehöriger eines toten Gefangenen: Viele Menschen seien nur gestorben, da die Wachen die Türen nicht geöffnet hätten. Anfangs wurde von einer Gefangenenmeuterei ausgegangen. Nach anderen Berichten soll die Feuerwehr viel zu spät reagiert haben. Präsident Porfirio Lobo sprach von einer nicht akzeptablen Tragödie und versprach Aufklärung.

Für eine Brandstiftung spricht der Bericht einer Sozialarbeiterin. Sie hatte telefonischen Kontakt zu einem Gefangenen. Dieser hatte ihr berichtet, dass ein Mithäftling ihm gesagt habe: „Ich werde einen Brand legen, und wir werden alle sterben.“

Comayagua liegt 61 Kilometer nördlich von Tegucigalpa, Honduras Hauptstadt, und 125 Kilometer südlich von San Pedro Sula und hat 87.000 Einwohner.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Brände
  • Portal:Nordamerika

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June 23, 2005

Boeing des honduranischen Präsidenten notgelandet

Boeing des honduranischen Präsidenten notgelandet

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Tegucigalpa (Honduras) / New York (Vereinigte Staaten), 23.06.2005 – Eine Boeing 757 mit dem honduranischen Präsidenten Ricardo Maduro an Bord musste am Sonntag in der Karibik notlanden.

Die Maschine der American Airlines war mit insgesamt 188 Passagieren und sechs Besatzungsmitgliedern unterwegs, als sich der Pilot zur Landung in Grand Cayman auf den Cayman-Inseln entschloss. Seine technischen Anlagen hatten ihm Probleme mit dem Enteisungssystem gemeldet.

Maduro, der sich in Begleitung seiner Ehefrau befand, war auf dem Weg von New York zur honduranischen Hauptstadt Tegucigalpa. Beide blieben unverletzt, zwei weitere Insassen erlitten bei der Notlandung leichte Verletzungen. Am Montag wurden die Passagiere mit einer Ersatzmaschine nach Honduras geflogen.

Erst im Mai 2005 hatte Ricardo Maduro einen Flugzeugabsturz ohne größere Verletzungen überlebt. Damals war er an Bord eines Kleinflugzeugs unterwegs, als dieses vor der Küste von Honduras abstürzte.

Themenverwandte Artikel

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