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June 30, 2011

Niederlande: KLM führt ersten kommerziellen Flug mit Bio-Kerosin durch

Niederlande: KLM führt ersten kommerziellen Flug mit Bio-Kerosin durch

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Veröffentlicht: 16:50, 30. Jun. 2011 (CEST)
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Haarlemmermeer (Niederlande), 30.06.2011 – Am Mittwochmittag startete vom Amsterdamer Flughafen Schiphol der erste kommerzielle Flug mit Bio-Kerosin. Es handelte sich um einen Flug der KLM nach Paris, der von einem Gemisch aus 50 Prozent Bio-Kerosin und 50 Prozent fossilem Kerosin angetrieben wurde.

Das Bio-Kerosin wurde aus gebrauchtem Frittierfett gewonnen.

KLM plant, noch in diesem Herbst 200 Flüge zwischen Paris und Amsterdam mit diesem Treibstoffgemisch durchzuführen.

Laut KLM-Direktor und Ex-Verkehrsminister Camiel Eurlings, entfielen bei der Verwendung von gebrauchtem Frittierfett wichtige Nachteile von „Standard-Biotreibstoffen”, wie Entwaldung, Wassermangel in Entwicklungsländern, die die Energiepflanzen anbauten, und Nahrungsmittelknappheit.

Nach Schätzungen des Financieel Dagblad könne der gesamte niederländische Vorrat an gebrauchtem Frittierfett allerdings nur 35 Millionen Liter Bio-Kerosin im Jahr liefern, während der jährliche Kerosinverbrauch der KLM bei 2,5 Milliarden Litern liege.

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December 26, 2009

Bombenanschlag im Flug nach USA misslungen

Bombenanschlag im Flug nach USA misslungen

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Veröffentlicht: 16:21, 26. Dez. 2009 (CET)
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Aufnahme eines Delta-Flugzeugs. Bild: Gietje

Amsterdam (Niederlande), 26.12.2009 – Wie die Nachrichtenagentur Associated Press berichtet, hat der 23-jährige nigerianische Passagier Abdul Farouk Abdulmutallab versucht, einen Anschlag auf den Northwest-Airlines-Flug 253 von Amsterdam (Niederlande) nach Detroit (Michigan/USA) zu verüben, was zunächst wie ein Feuerwerk aussah. Sein Vorhaben, einen Brand im Flugzeug oder eine Explosion auszulösen, ist jedoch misslungen.

Der Airbus A330 landete gestern um die Mittagszeit sicher in den USA. Der verdächtige Passagier wurde in das Medizin-Zentrum der Universität von Michigan in Ann Arbor gebracht und behauptete, er habe Verbindungen zu Al Qaida.

Die US-Luftfahrtbehörde und die für Transport zuständige Sicherheitsbehörde untersuchen, wie der Sprengstoff in das Flugzeug gelangt ist. Der Mann wurde nicht auf einer „no fly“-Liste angezeigt, aber sein Name hat einen signifikanten terroristischen Bezug. Regierungsbeamte behandeln den Fall als Terroranschlag.

US-Präsident Barack Obama berief eine Sitzung ein, als er von dem Vorfall unterrichtet wurde. In einer Erklärung sagte ein Sprecher des Weißen Hauses „[Präsident Obama] gab Anweisung, alle geeigneten Maßnahmen zu treffen, um die Sicherheit im Luftverkehr zu erhöhen.“

„Die Fahrgäste sollen merken, dass zusätzliche Überwachungsmaßnahmen eingeführt werden, um die Sicherheit der Reisenden auf inländischen und internationalen Flügen zu gewährleisten,“ sagte Sicherheitssprecherin Sara Kuban in einer Erklärung. „Wie immer empfehlen wir der reisenden Öffentlichkeit, aufmerksam zu sein und ihre Umgebung zu beobachten. Melden Sie verdächtiges Verhalten oder Tätigkeiten den Strafverfolgungsbehörden.“

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Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 26.12.2009

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April 9, 2006

Bombendrohung auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol

Bombendrohung auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol

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Artikelstatus: Fertig 12:53, 9. Apr. 2006 (CEST)
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Amsterdam (Niederlande), 09.04.2006 – Ein spanisches Passagierflugzeug, das erst kurz zuvor gestartet war, musste am Freitag, den 7. April wegen einer Bombendrohung im niederländischen Luftraum umkehren und zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückfliegen. Die Maschine der spanischen Fluggesellschaft Iberia befand sich auf dem Weg zu ihrem Heimatflughafen Madrid.

Die Landung in Amsterdam erfolgte problemlos. Es gab keine Verletzten. Anschließend wurde die Maschine evakuiert und durchsucht. Der Grund für die Umkehr war ein Fluggast, der erklärt hatte, er habe eine Bombe bei sich.

Ob tatsächlich eine Bombe an Bord war und warum der Passagier damit gedroht hat, wurde am frühen Abend noch untersucht. Der Mann wurde unmittelbar nach der Landung in Amsterdam verhaftet.

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October 27, 2005

Elf Tote bei Brand auf Amsterdamer Flughafen

Elf Tote bei Brand auf Amsterdamer Flughafen

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Artikelstatus: Fertig 10:24, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Amsterdam (Niederlande), 27.10.2005 – In einem Komplex mit 24 Zellen und 43 Inhaftierten in dem Gefägnis des Amsterdamer Flughafens Schiphol ist in der Nacht zu Donnerstag ein Feuer ausgebrochen. Dies tötete elf Menschen. Fünfzehn wurden verletzt, wobei einer noch in Lebensgefahr schwebt. Unter den Toten sind ausschließlich Ausländer, zu den Verletzten gehören auch Angehörige des Personals.

Bei den Häftlingen handelt es sich nach Angaben der niederländischen Polizei vor allem um Drogenschmuggler und illegale Einwanderer.

Häftlinge werfen dem Personal vor, zu spät auf das Feuer reagiert zu haben. Der Bürgermeister der für den Flughafen Schiphol zuständigen Gemeinde Haarlemmermeer kündigte eine unabhängige Untersuchung an. Ein Sprecher der Militärpolizei, die für die Sicherheit des größten Amsterdamer Flughafens zuständig ist, sagte, man habe drei flüchtende Häftlinge aufgegriffen. Wievielen Häftlingen die Flucht gelungen sei, wurde nicht bekannt gegeben.

Nach einem Bericht von Spiegel Online geht die Polizei davon aus, dass niemand den Brand zur Flucht genutzt hat. Sie sucht aber mit Hubschraubern nach möglichen Flüchtlingen.

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May 15, 2005

Erste Details zu Onur Air bekannt

Erste Details zu Onur Air bekannt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erste Details zu Onur Air bekannt

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Artikelstatus: Fertig 21:45, 15. Mai 2005 (UTC)
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Braunschweig (Deutschland) / Amsterdam (Niederlande) / Istanbul / Ankara (Türkei), 15.05.2005 – Die Zentrale Onur Airs in Istanbul hat auf das am Donnerstag ausgesprochene Flugverbot mit der Androhung von Klagen gegen Deutschland und die Niederlande reagiert. Onur-Air-Chef Cankut Bagana erwartet eine Erklärung für die Entscheidung der Luftfahrtbehörden. Käme diese nicht, werde er den Gang vor Gericht antreten. Bis zum Verbot flog Onur Air 73 Flughäfen in ganz Europa an. Sie besitzt 25 Maschinen des Typ Airbus A 320, A 321 und A 300. Nach eigenen Angaben beförderte die Fluggesellschaft im vergangenen Jahr 2,5 Millionen Fluggäste aus Westeuropa in die verschiedenen Urlaubsländer.

Ein Mitarbeiter der Onur Air in Düsseldorf hingegen zeigte sich kooperativ. Er bat um Aufklärung, welche Mängel vorhanden seien, damit diese behoben werden könnten. Derzeit ist Onur Air damit beschäftigt, alle Flugpassagiere auf andere Airlines umzubuchen. Probleme gäbe es dabei nicht, diese Aktion sei nur sehr kostspielig und zeitaufwändig.

Mittlerweile wurden auch erste Details bekannt, wegen denen das Flugverbot ausgesprochen wurde. Offenbar wurden bereits seit längerer Zeit bei Onur Air-Maschinen erhebliche Sicherheitsmängel festgestellt. Neben zahlreichen Zwischenfällen hat ein Vorgang vom letzten Dienstag den Anlass für das Verbot ausgelöst. Eine Sprecherin aus den Niederlanden nannte dabei konkret den Start eines Airbus in Antalya. Dabei habe der Pilot eine Fehlermeldung in dem zum Abbremsen nötigen Schubumkehrsystem erhalten. Trotzdem sei das Flugzeug gestartet und später auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol gelandet. Auch Probleme mit defekten Triebwerken und abgewetzten Reifen wurden genannt.

Onur Air hätte zuvor schon mehrere Warnungen von den Luftfahrtbehörden bekommen, auch eine „letzte Warnung“ sei den Verantwortlichen zugegangen. Jetzt ist es Angelegenheit Onur Airs, Verbesserungen an den Maschinen nachzuweisen, ehe das Flugverbot wieder aufgehoben würde.

Bereits morgen sollen Luftfahrtbehörden in den Niederlanden Gespräche zwischen den türkischen, niederländischen und deutschen Luftfahrtbehörden stattfinden. Die Verantwortlichen aus Ankara sind bestrebt, die Krise baldmöglichst beilegen zu können. Der türkische Verkehrsminister Yildirim sagte in einem Fernsehbericht: „Wir erwarten, dass das Problem im gegenseitigen Verständnis gelöst wird.“

Nach dem Flugverbot verhängte die Türkei kurzfristig ein Landeverbot für deutsche Ersatzmaschinen. Nach einer Intervention der deutschen Botschaft in Ankara und des Außenministeriums wurde dieses aber wieder aufgehoben. Auch der deutsche Bundesverkehrsminister Manfred Stolpe hatte wegen der vielen tausend europäischen Fluggäste vermittelt.

Themenverwandte Artikel

  • Flugverbot für türkische Chartergesellschaft Onur Air (14.05.2005)

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May 11, 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

Die Niederlande verlangen Aufklärung über Sperrung des Luftraums im April 2005

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Boeing 747 der KLM

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 11.05.2005 – Die niederländischen Behörden fordern von den USA eine Klärung des Vorfalls am 9. April 2005. Damals wurde einem Jumbo 747 der niederländischen Gesellschaft KLM mit der Flug-Nummer KL-685 auf dem Weg von Amsterdam nach Mexiko-Stadt der Flug über die USA verweigert. Die Maschine musste daraufhin umkehren und zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren. Die holländische Maschine hatte wegen der Weigerung der USA einen 16-stündigen Irrflug hinter sich gebracht, an Bord befanden sich 278 Passagiere.

Grund für diese Entscheidung der USA waren damals die Namen zweier saudischer Passagiere in der KLM-Maschine. Beide standen auf der US-Liste terrorverdächtiger Personen und sollen Kontakt zur Terrororganisation al-Qaida haben. Einer der beiden Saudis hatte in den USA vor Jahren Flugstunden zusammen mit Hani Hanjour absolviert. Hanjour war einer der Terroristen, der am 11. September 2001 ein gekidnapptes Flugzeug in das New Yorker World Trade Center gesteuert hatte.

Die US-Behörde für Verkehrssicherheit hat nach dem Vorfall bekräftigt, zukünftig die Passagierlisten aller Flugzeuge zu kontrollieren, die den Luftraum der USA durchqueren, aber nicht landen. Flugzeuge, die auf einem US-Flughafen möchten, müssen bereits seit geraumer Zeit im Voraus Listen mit den Flugpassagieren an die USA übermitteln. Dort werden dann die Namen mit dieser Liste abgeglichen. Sollten Fluggesellschaften mit dieser neuen Regelung nicht einverstanden sein, so müssen sie nach US-Angaben einen Umweg um das US-Territorium fliegen.

Seitens der ausländischen Fluggesellschaften gibt es erheblichen Widerstand gegen diese Offenlegung ihrer Passagierlisten. Trotzdem rücken die USA von ihrem Vorhaben nicht ab. Nachdem auf die Fluggesellschaften durch eine Umkehr enorme Zusatzkosten zukommen, rechnen die USA mit deren Kooperation.

Die KLM war nach dem Vorfall über gesperrten US-Luftraum sehr verärgert. Geschäftsleute haben Schadensersatzklagen wegen entgangener Termine angekündigt. Nun verlangt die holländische Fluglinie Aufklärung über die Sperrung des US-amerikanischen Luftraums und darüber, wie die USA an die Daten der Fluggäste kam. Nach Angaben der KLM hätten die US-Behörden die Namen der Passagiere nie erhalten dürfen. Normalerweise dürfen sich US-Behörden ausschließlich Daten über Passagiere von Flugzeugen besorgen, die auf einem US-Flughafen landen wollen.

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  • Luftraum über den USA gesperrt (10.04.2005)
  • Themenportal Luftfahrt
  • Themenportal Boeing

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April 11, 2005

Luftraum über den USA gesperrt

Luftraum über den USA gesperrt – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Luftraum über den USA gesperrt

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Boeing 747 der KLM

Amsterdam / Den Haag (Niederlande), 11.04.2005 – Die USA haben am Samstag, den 09.04.2005, einem anfliegenden Flugzeug aus den Niederlanden den Luftraum gesperrt.

Die Boeing 747 der niederländischen Gesellschaft KLM kam aus Amsterdam und war auf dem Flug nach Mexiko. In den USA sollte eine Zwischenlandung stattfinden. Im kanadischen Luftraum wurden die Piloten über die Sperrung des Luftraumes informiert.

Als Begründung gaben die USA an, vermutlich halten sich in der Maschine zwei verdächtige Passagiere auf. Daraufhin musste das Flugzeug zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückkehren, da auf kanadischem Gebiet kein geeigneter Flughafen für eine Zwischenlandung vorhanden ist.

Die holländische Fluggesellschaft KLM versicherte am darauffolgenden Tag, sie würden die Passagierlisten der Überlandflüge selbst auch kontrollieren. Gegen die beiden verdächtigen Personen läge jedoch in den Niederlanden nichts vor. Ein Flug in die USA wäre demnach durchaus vertretbar gewesen.

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