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January 4, 2007

Nach Anschlag: Friedensverhandlungen mit der ETA gescheitert

Nach Anschlag: Friedensverhandlungen mit der ETA gescheitert

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Artikelstatus: Fertig 22:48, 4. Jan. 2007 (CET)
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Madrid (Spanien), 04.01.2007 – Am Samstag, dem 30. Dezember 2006, verübte die spanische Untergrundorganisation ETA einen Terroranschlag auf den Madrider Flughafen Barajas und brach damit den am 22. März verkündeten permanenten Waffenstillstand. Nach offiziellen Verlautbarungen wurden mindestens 19 Menschen durch die Autobombe verletzt, die auf dem Parkdeck des Flughafens zur Detonation kam. Die ETA hatte telefonisch vor dem bevorstehenden Attentat gewarnt. Der Friedensprozess mit der ETA, den der spanische Regierungschef José Luis Zapatero (PSOE) seit einigen Monaten auch gegen heftige Kritik im eigenen Land vorangetrieben hatte (Wikinews berichtete), ist von der spanischen Regierung nach den Anschlägen für beendet erklärt worden. Zapatero verurteilte den Anschlag auf einer am selben Tag anberaumten Pressekonferenz scharf und erklärte den Dialog mit der ETA für ausgesetzt. Er sprach den betroffenen Familien sein Beleid aus und erklärte wörtlich: „Heute hat die ETA einen Weg eingeschlagen, der zu nichts führt, außer Schmerz hervorzurufen, weil die große Mehrheit der Bürger von Madrid, des Baskenlandes und aller Ecken Spaniens das Ende des Terrorismus sehen wollen und nicht gewillt sind, die Gewalt weiterhin zu tolerieren.“

Die verbotene Batasuna-Partei, die als politischer Arm der ETA gilt, zeigte sich von dem Anschlag überrascht und brachte ihr Unverständnis zum Ausdruck. Auch wenn politische Beobachter darüber spekulieren, ob dies ein Anzeichen für die Zerstrittenheit innerhalb der ETA oder zwischen Batasuna und der Terrororganisation sein könnte, warnt der Sicherheitsexperte Joachim Krause davor, voreilige Schlüsse zu ziehen. Batasuna habe auch in der Vergangenheit oft die Verantwortung für Anschläge abgestritten und sich von diesen distanziert. Jedoch gebe es Indizien für einen handfesten Konflikt innerhalb der ETA.

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April 9, 2006

Bombendrohung auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol

Bombendrohung auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol

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Artikelstatus: Fertig 12:53, 9. Apr. 2006 (CEST)
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Amsterdam (Niederlande), 09.04.2006 – Ein spanisches Passagierflugzeug, das erst kurz zuvor gestartet war, musste am Freitag, den 7. April wegen einer Bombendrohung im niederländischen Luftraum umkehren und zum Amsterdamer Flughafen Schiphol zurückfliegen. Die Maschine der spanischen Fluggesellschaft Iberia befand sich auf dem Weg zu ihrem Heimatflughafen Madrid.

Die Landung in Amsterdam erfolgte problemlos. Es gab keine Verletzten. Anschließend wurde die Maschine evakuiert und durchsucht. Der Grund für die Umkehr war ein Fluggast, der erklärt hatte, er habe eine Bombe bei sich.

Ob tatsächlich eine Bombe an Bord war und warum der Passagier damit gedroht hat, wurde am frühen Abend noch untersucht. Der Mann wurde unmittelbar nach der Landung in Amsterdam verhaftet.

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June 30, 2005

David Coulthard und Jenson Button: Notlandung in Madrid

David Coulthard und Jenson Button: Notlandung in Madrid

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Madrid (Spanien) / Goodwood (Großbritannien), 30.06.2005 – Die beiden Rennfahrer Jenson Button und David Coulthard erlebten letztes Wochenende mit ihrem Privatjet in Madrid eine Notlandung.

Nach einer Rauchentwicklung in der Flugzeugkabine einige Minuten nach dem Start entschloss sich der Pilot zu diesem unfreiwilligen Zwischenstopp auf dem Madrider Flughafen. Die beiden Formel-1-Stars entstiegen dem Jet unverletzt. Sie kamen von Testfahrten in Jerez nahe der spanischen Costa de la Luz und waren auf dem Weg zum „Festival of Speed“ in Goodwood.

Im Nachhinein hatte sich herausgestellt, die Rauchentwicklung habe sich durch ein durchgeschmortes Kabel an einer Kaffeemaschine im Flugzeug entwickelt. Nach der Landung sind die beiden in eine Linienmaschine umgestiegen und nach London weitergeflogen. Nachdem der Zwischenfall für den Jet nicht bedrohlich war, hätten beide auch mit diesem den Flug fortsetzen können.

Für den Schotten David Coulthard war diese Notlandung nicht der erste Zwischenfall an Bord eines Flugzeuges. Vor rund fünf Jahren hatte er in Lyon zusammen mit seiner damaligen Verlobten und seinem Fitnesstrainer einen schweren Flugzeugabsturz fast unverletzt überlebt. Der Pilot und der Co-Pilot starben bei dem Absturz.

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