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September 13, 2015

Irische Wirtschaft wächst im 2.Quartal kräftig

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Irische Wirtschaft wächst im 2.Quartal kräftig

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Veröffentlicht: 09:33, 13. Sep. 2015 (CEST)
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Dublin (Irland), 13.09.2015 – Die Wirtschaft des ehemaligen Krisenlandes Irland legte im 2. Quartal um 1,9 Prozent im Vergleich zum zum Vorquartal zu, im Vergleich zum Vorjahr gesehen stieg die Wirtschaftsleistung um 6,7 Prozent. Volkswirte und Experten hatten im 2. Quartal mit einem Anstieg von 1,0 Prozent gerechnet – statt mit den tatsächlichen 1,9 Prozent. Im Gesamtjahr 2015 soll die Wirtschaft nun 6,7 Prozent zulegen, was nicht nur die höchste Wachstumsquote in der ganzen EU ist, sondern auch eine der höchsten der Welt.

Für das 1. Quartal konnte das Wachstum ebenfalls angehoben werden: von 1,4 Prozent auf 2,1 Prozent. Damit wuchs die irische Wirtschaft auch im Anfangsquartal des Jahres deutlich stärker als bisher erwartet. Hauptgrund für das starke Wirtschaftswachstum ist der schwache Euro, der die Exporte in die USA und nach Großbritannien ankurbelt.

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December 5, 2014

S&P stuft Irlands Kreditwürdigkeit hoch

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S&P stuft Irlands Kreditwürdigkeit hoch

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Veröffentlicht: 21:56, 6. Dez. 2014 (CET)
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Standard & Poor's.svg

Dublin (Irland), 05.12.2014 – Die amerikanische Ratingagentur Standard & Poor’s hat die Kreditwürdigkeit des Eurolandes Irland um eine Stufe von „A-“ auf „A“ erhöht. S&P begründet diese Anhebung mit der besseren Konjunkturlage in Irland und im Euroraum insgesamt. Der Internationale Währungsfonds (IWF) geht für Irland 2014 von einem Wachstum von 3,6% aus. Laut S&P kann Irland mittlerweile ein stabiles Wachstum verzeichnen, und die Lage am Arbeitsmarkt hat sich ebenfalls deutlich verbessert. Darin sehen die Experten von S&P eine Verbesserung für den Staatshaushalt. Der Ausblick wurde auf „stabil“ gesetzt. Das heißt, auf absehbare Zeit ist nicht mit einer Neubewertung zu rechnen.

Irland wurde 2010 mit einem 98 Mrd. € schweren Rettungsprogramm von Eurozone und IWF gerettet, nachdem es seine Banken aufgrund der Finanzkrise massiv stützen musste. Irland hat in den letzten Jahren die Spar- und Reformvorgaben, welche vom damaligen EU-Wirtschafts- und Währungskommissar Olli Rehn gestellt wurden, zielstrebig umgesetzt. Deshalb gilt Irland unter den Krisenländer als „Musterschüler“ im Hinblick auf eine gelungene Rettung.

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March 9, 2011

Enda Kenny zum neuen Premierminister Irlands gewählt

Enda Kenny zum neuen Premierminister Irlands gewählt

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Veröffentlicht: 23:55, 9. Mär. 2011 (CET)
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Enda Kenny, 2007

Dublin (Irland), 09.03.2011 – Irland hat einen neuen Premierminister. Der Vorsitzende der Fine-Gael-Partei, Enda Kenny (59), wurde am Mittwoch vom irischen Parlament mit 117 der insgesamt 166 Stimmen im irischen Unterhaus zum Nachfolger von Brian Cowen (Fianna Fáil) gewählt. Nur 27 Abgeordneten stimmten gegen ihn. Fine-Gael verfügt über 76 Abgeordnete.

Kenny führt eine Koalitionsregierung mit der Labour-Partei, die über 37 Sitze im Parlament verfügt. Das größte innen- wie außenpolitische Problem Irlands ist die hohe Staatsverschuldung. Wie bekannt wurde, hat sich die Koalition darauf geeinigt, das Haushaltsdefizit bis 2015 wieder unter die in der Europäischen Union geltende Obergrenze von drei Prozent der Wirtschaftsleistung zu bringen. Dieses Sparziel soll vor allem durch Einsparungen im Haushalt erzielt werden. Auch der Verkauf von Staatsvermögen zum Abbau der Verschuldung ist geplant. Im Öffentlichen Dienst ist außerdem die Streichung von rund 25.000 Stellen vorgesehen. Die Europäische Union und der Internationale Währungsfonds hatten Irland im Gegenzug für die Umsetzung eines drastischen Sparprogramms ein Rettungspaket in Höhe von 85 Milliarden Euro gewährt. Neuer Finanzminister wird Michael Noonan von der Partei Fine Gael.

Die irische Wirtschaft war im Zuge der internationalen Bankenkrise in Schwierigkeiten geraten. Das Land stand kurz vor einem Staatsbankrott.

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November 28, 2010

Irland: Proteste gegen Sparpolitik

Irland: Proteste gegen Sparpolitik – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Irland: Proteste gegen Sparpolitik

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Veröffentlicht: 15:18, 28. Nov. 2010 (CET)
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Dublin (Irland), 28.11.2010 – In der irischen Hauptstadt haben zwischen 50.000 und 150.000 Menschen gegen die angekündigte Sparpolitik der amtierenden Regierung Cowen demonstriert. Die Sparmaßnahmen sind notwendig, um die beantragten Kredite aus dem Euro-Rettungsschirm zu erhalten. Das irische Bankensystem steht vor dem Bankrott und gefährdet damit die europäische Gemeinschaftswährung. Für den Staat ist die Refinanzierung über die Finanzmärkte äußerst schwierig geworden (Wikinews berichtete).

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November 22, 2010

Irland will nun doch Hilfe vom Euro-Rettungspaket annehmen

Irland will nun doch Hilfe vom Euro-Rettungspaket annehmen

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Veröffentlicht: 18:05, 22. Nov. 2010 (CET)
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Dublin (Irland), 22.11.2010 – Nach Angaben des irischen Finanzministers Brian Lenihan will die Republik Irland nun doch, anders als bisher verlautbart, Kredite des so genannten Euro-Rettungsschirms in Anspruch nehmen, um das übermäßig angewachsene Haushaltsdefizit auszugleichen und das Bankensystem vor dem Kollaps zu bewahren. Es wird mit zehn- bis elfstelligen Eurobeträgen gerechnet. Im Gegenzug wird sich Irland in Abstimmung mit den Geldgebern einen mehrjährigen Austeritätsplan auferlegen, der die Einnahmen und Ausgaben des Staatshaushalts wieder in ein Gleichgewicht bringen soll. Die Regierung beabsichtigt dabei, die ungewöhnlich niedrige Körperschaftssteuer von derzeit 12,5 Prozent nicht anzutasten.

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Regierungskrise in Irland

Regierungskrise in Irland – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Regierungskrise in Irland

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Veröffentlicht: 22:53, 22. Nov. 2010 (CET)
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Die Republik Irland an der westlichen Peripherie des europäischen Kontinents ist zusätzlich zur Finanz- nun auch von einer politischen Krise betroffen

Dublin (Irland), 22.11.2010 – Nachdem die irische Regierung entgegen den bisherigen Plänen Hilfen aus dem Euro-Rettungsschirm annehmen will (Wikinews berichtete), haben sowohl die wichtigsten Oppositionsparteien als auch der grüne Juniorpartner in der Koalition Neuwahlen gefordert. Das Rettungspaket ist an die Bedingung geknüpft, dass sich Irland mit den Kreditgebern auf einen für mehrere Jahre angelegten Austeritätsplan einigt, der den Staatshaushalt wieder in ein Gleichgewicht bringen soll. Damit stehen deutliche Budgetkürzungen und Steuererhöhungen an.

Die Grünen sind der Meinung, dass vor solch drastischen Einschnitten das Volk gehört werden sollte. Dem haben sich die Labour-Partei und Fine Gael (dt. „Familie der Iren“) angeschlossen. Die Koalition aus Fianna Fáil (dt. „Ritter des Schicksals“) und den Grünen unter Taoiseach (Premierminister) Brian Cowen verfügt über eine knappe Mehrheit von drei Stimmen im Dáil, dem Repräsentantenhaus der irischen Republik. Während die Grünen eine Neuwahl nach der anstehenden Verabschiedung des Staatshaushaltes für das Fiskaljahr 2011 anstreben, fordert die Fianna Fáil, dass bereits vorher das neue Dáil gewählt werden soll.

Angesichts der politischen Ereignisse ist der Euro-Kurs auf den Devisenmärkten gesunken, und auf den Euro-Anleihemärkten verzeichneten sich Renditezuwächse (Kursverluste): offensichtlich sind die Märkte um den Wert der europäischen Gemeinschaftswährung besorgt.

In Dublin kam es zu Auseinandersetzungen zwischen der Polizei und Demonstranten, die Sitzblockaden vor Regierungsgebäuden durchführten, um gegen die wohl anstehenden Budgetkürzungen Stellung zu beziehen.

In Griechenland, wo ebenfalls zur Abwendung eines Staatsbankrotts Rettungskredite mit einer drastischen Austeritätspolitik, die vor allem aus Kürzungen im öffentlichen Dienst und bei Sozialleistungen bestehen, einhergehen, manifestiert sich bereits seit Wochen Widerstand von Teilen der Bevölkerung auf der Straße. Die Republik Portugal und das Königreich Spanien betreiben ebenfalls, allerdings bisher ohne die Inanspruchnahme von Rettungskrediten, eine Politik drastischer Budgetkürzungen, um das Vertrauen der Investoren zurückzugewinnen.

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May 23, 2010

RYANAIR muss mindestens eine kostenlose Zahlungsart anbieten

Ryanair muss mindestens eine kostenlose Zahlungsart anbieten

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Veröffentlicht: 10:37, 23. Mai 2010 (CEST)
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Karlsruhe (Deutschland) / Dublin (Irland), 23.05.2010 – Der irische Billigflieger Ryanair darf keine Gebühren für die Kartenzahlung verlangen, wenn er keine Barzahlung annehmen will. Der Bundesverband der Verbraucherzentralen hatte gegen die Fluglinie geklagt, weil diese keine gebührenfreie Bezahlung ermöglichte. Dieser Klage gab der Bundesgerichtshofs teilweise statt. Es wurde die Gebühr für den Fall untersagt, dass es keine Zahlungsart „auf einem gängigen Weg“ ohne zusätzliche Gebühren gibt. Es bleibt dem Unternehmen jedoch erlaubt, die Barzahlung weiterhin auszuschließen. Bis dato hatte das Unternehmen vier Euro bei Bezahlung mit Kreditkarte und 1,50 Euro bei Bezahlung mit EC-Karte gefordert, aber keine kostenlose, weit verbreitete Zahlungsart angeboten.

Das Aktenzeichen für dieses Urteil lautet: Xa ZR 68/09.

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  • Portal:Verbraucherschutz

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May 6, 2010

Neue Vulkanaschewolke stört Flugverkehr in Schottland und Nordirland

Neue Vulkanaschewolke stört Flugverkehr in Schottland und Nordirland

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Veröffentlicht: 20:25, 6. Mai 2010 (CEST)
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Glasgow / Belfast (Vereinigtes Königreich) / Dublin (Irland), 06.05.2010 – Gut zwei Wochen nach dem Ende des Flugverbotes, das aufgrund einer großen Vulkanaschewolke nach dem Ausbruch des Eyjafjallajökull auf Island verhängt wurde, hat erneut Vulkanasche für eine Störung des Flugverkehrs gesorgt.

Bis Mittwoch wurden nach Angaben der europäischen Koordinierungsbehörde für Flugsicherheit Eurocontrol in Maastricht rund 300 Flüge gestrichen. Nach Anweisung der Civil Aviation Authority (CAA) werden seit dem 5. Mai, 8:00 Uhr MESZ (7:00 Uhr Ortszeit) keine Fluge von und nach Barra, Benbecula, Campbeltown, Derry, Glasgow, Inverness, Islay, Prestwick, Stornoway und Tiree durchgeführt, zwei Stunden später galt das Flugverbot auch für Dublin. Von 14:00 Uhr MESZ an waren auch die Flughäfen in Belfast und Edinburgh betroffen. Im Tagesverlauf wurde ein Flugverbot auch für Ronaldsway, Lands End und die Isles of Scilly verhängt. In Inverness wurde die Schließung bereits am Mittwoch Nachmittag aufgehoben. In Aberdeen wurde der Flugverkehr nicht unterbrochen. Bereits am Dienstag, dem 4. Mai war der Flugverkehr auf den britischen Inseln für sechs Stunden eingeschränkt. Im Laufe des frühen Donnerstags, dem 6. Mai, wurde das Flugverbot auf den Britischen Inseln stufenweise aufgehoben.

Unser Archivbild zeigt den Eyjafjallajökull am 17. April 2010.

Foto: Árni Friðriksson

Aufgrund von derzeit herrschenden Ostwindes bleibe das europäische Festland von der neuen Aschewolke vorraussichtlich unbeeinflusst, hieß es am Dienstag. „Die Wolke zieht nicht weiter nach Deutschland oder Mitteleuropa“, erklärte Andreas Beck vom Deutschen Wetterdienst in Hamburg. Auch der Südosten Englands mit den verkehrsreichen Flughäfen in London bleibe von der neuen Aschewolke voraussichtlich verschont. Nach den Berechnungen vom Mittwochnachmittag solle die Aschewolke gemäß der Neuen Zürcher Zeitung indessen über den Atlantik und vielleicht nun doch über Deutschland hinwegziehen, letzteres hat sich nicht bewahrheitet.

Nach Auskunft der Geophysikerin Sigrun Hreinsdottir von der Universität Reykjakvik stieß der Vulkan am Dienstag Asche bis in eine Höhe von 6.000 Meter aus und blieb damit deutlich hinter der Intensität zurück, mit der Aschepartikel im April bis zu 9.000 Meter hoch in die Atmosphäre ausgestoßen wurden. Dennoch ist die Gefahr keineswegs gebannt, die vulkanische Aktivität des benannten Vulkans bleibt ungebrochen.

Der Vulkan hatte Europa bereits zwischen dem 17. und 22. April in ein nie dagewesenes Verkehrschaos gestürzt, als wegen zu hoher Aschekonzentration rund 40.000 Flüge in Europa ausfielen. In Deutschland und seinen Nachbarstaaten kam der Flugverkehr mehr als vier Tage lang vollständig zum Erliegen. Die Flugausfälle verusachten einen Ausfall von 1,26 Milliarden Euro, teilte der internationale Luftfahrtverband IATA mit.

Die Verhängung des Flugverbotes durch die Verkehrsminister der Europäischen Union wurde von den Fluggesellschaften als übertrieben kritisiert. Die Verkehrsminister der Europäischen Union hatten gestern verbindliche Grenzwerte beschlossen, bei deren Überschreitung der Flugverkehr eingestellt werden muss. Sie folgten damit den Vorschlägen von Eurocontrol in Maastricht und dem Volcanic Ash Advisory Center des Met Office in London. Die Regelung trat sofort in Kraft und stößt aber, wegen der immensen Kosten durch die Luftraum-Sperrungen verbreitet auf Mißmut und Ratlosigkeit der betroffenen Airlines, die um ihre wirtschaftliche Lage fürchten.

Ein absolutes Flugverbot gilt nach den neuen Regeln in Gebieten, in denen die Aschekonzentration höher als zwei Milligramm pro Kubikmeter Luft erreicht, wobei eine Pufferzone von 60 Seemeilen (rund 110 Kilometer) gilt. Für Flugzeuge, die in Gebiete mit mehr als 0,2 Milligramm pro Kubikmeter Luft einfliegen, werden durch die neuen Bestimmungen zusätzliche Wartungen angeordnet. Der deutsche Bundesverkehrsminister Peter Ramsauer zeigte sich nach den Beratungen in Brüssel befriedigt: „Ich glaube, dass wir damit im Interesse von Verantwortung und Sicherheit erhebliche Fortschritte erzielt haben.“ Bis zum nächsten Ministertreffen in Luxemburg am 24. Juni sollen die Voraussetzungen für die Einführung eines europaweit einheitlichen Messsystems geschaffen werden.

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  • Portal:Naturkatastrophen

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April 13, 2010

Irland und die Konzern-Gruppe Renault-Nissan schließen Abkommen zu Elektroautos

Irland und die Konzern-Gruppe Renault-Nissan schließen Abkommen zu Elektroautos

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Veröffentlicht: 11:38, 13. Apr. 2010 (CEST)
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Paris (Frankreich) / Dublin (Irland), 13.04.2010 – Bis Ende 2010 sollen in Irland für Elektroautos 30 Schnell-Ladezentren sowie 3.500 Ladestationen bis 2011 entstehen. Das sieht ein neues Abkommen vor, das vom Staat Irland, der Konzern-Gruppe Renault-Nissan sowie dem Energieversorger ESB geschlossen wurde. Zusätzlich werden Fahrer von Elektroautos von der Kraftfahrzeugsteuer befreit und erhalten je Fehrzeug einen Kaufanreiz in Höhe von 5.000 Euro. In Dublin sind die ersten Stromtankstellen bereits im Betrieb, weitere folgen kurzfristig in Cork, Galway, Waterford und Limerick. „Da sich die Bevölkerung Irlands überwiegend in den großen städtischen Gebieten von Dublin, Cork, Limerick, Galway und Waterford zentriert, und durchschnittlich 75 Kilometer pro Tag zurücklgen, eigenen sich Elektrofahrzeuge ideal zur Bewältigung der täglichen Bedürfnisse sowohl private wie auch geschäftlich“, sagte Eric Basset, Geschäftsführer von Renault Deutschland

Ziel der Projektbeteiligten ist es, den Anteil von Elektrofahrzeugen am gesamten Fahrzeugbestand bis zum Jahr 2020 auf 20 Prozent zu erhöhen. Den Anfang wird der Konzern im Jahr 2011 machen, dann sollen 2000 Autos mit reinem Elektroantrieb ausgeliefert werden. Es steht auch schon konkret fest, welche Modelle mit Lithium-Ionen-Batterien der Firma NEC ausgeliefert werden sollen: das fünfsitzige Schrägheckmodell „Leaf“ Anfang 2011, danach der Transporter Kangoo Z.E. und Fluence.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Elektroautos
  • Portal:Wirtschaft

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October 4, 2009

Iren stimmten dem Vertrag von Lissabon mit großer Mehrheit zu

Iren stimmten dem Vertrag von Lissabon mit großer Mehrheit zu

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Veröffentlicht: 21:40, 4. Okt. 2009 (CEST)
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Logo der Regierungskonferenz zum Vertrag von Lissabon

Status des Ratifizierungsprozesses zum Vertrag von Lissabon

Dublin (Irand), 04.10.2009 – In einem Referendum stimmten die Iren am Freitag mit großer Mehrheit dem EU-Reformvertrag (auch: Vertrag von Lissabon genannt) zu. Nachdem das Reformwerk, das die Rechte der Mitgliedsstaaten innerhalb der Europäischen Union in einigen wichtigen Punkten neu regeln soll, in einer ersten Abstimmung vom Juni 2008 mehrheitlich abgelehnt worden war, stimmten nun 67,1 Prozent für den Vertrag. Das Lager der Vertragsgegner kam nun nur noch auf 32,9 Prozent der Stimmen. Im Juni 2008 hatten 53,4 Prozent gegen die Reform gestimmt.

Das veränderte Abstimmungsverhalten der Iren wird von Beobachtern im Kontext der Wirtschafts- und Finanzkrise gesehen. Irland wurde besonders hart von der Wirtschaftskrise getroffen. Viele Iren erhoffen sich Unterstützung von der Europäischen Union in dieser schwierigen Zeit.

Der Vertrag von Lissabon war als Nachfolgeprojekt für das gescheiterte Projekt einer gemeinsamen europäischen Verfassung auf den Weg gebracht worden. Damit der Vertrag in Kraft treten kann, müssen nun noch zwei der 27 EU-Staaten den Vertrag ratifizieren: Polen und Tschechien. Die Präsidenten beider Länder gelten als ausgesprochene Gegner der Europäischen Union. Auch der Oppositionsführer im Vereinigten Königreich, der Führer der Konservativen, David Cameron, will den Lissaboner Vertrag im Falle eines Wahlsieges bei den nächsten Unterhauswahlen durch ein Referendum zu Fall bringen.

Der tschechische Präsident Václav Klaus erklärte nach dem Ausgang des Referendums in Irland, er sehe keine Eile für eine Unterzeichnung des durch das tschechische Parlament bereits gebilligten Vertrages, weil er zunächst eine anhängige Klage vor dem Verfassungsgericht Tschechiens gegen den Vertrag von Lissabon abwarten wolle. Auf Antrag von 17 tschechischen Senatoren soll das Verfassungsgericht mit Sitz in Brno (Brünn) die Rechtmäßigkeit des Vertrages prüfen. Das oberste tschechische Gericht hatte sich bereits im November 2008 schon einmal mit dem Vertrag beschäftigt und keinen Widerspruch zur tschechischen Verfassung festgestellt. Der tschechische Präsident Klaus hatte nach diesem Gerichtsentscheid im November letzten Jahres erklärt, er werde seine Bereitschaft zur Unterzeichnung eines durch das Parlament Tschechiens abgesegneten Vertrages von der Haltung Irlands abhängig machen.

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