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February 4, 2010

Sotheby\’s: Giacometti-Skulptur „L\’Homme qui marche I“ erzielt Rekord-Auktionspreis von 74 Millionen Euro

Sotheby’s: Giacometti-Skulptur „L’Homme qui marche I“ erzielt Rekord-Auktionspreis von 74 Millionen Euro

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Veröffentlicht: 20:44, 4. Feb. 2010 (CET)
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„Der schreitende Mann“ auf der Rückseite einer Schweizer Banknote

London (Vereinigtes Königreich), 04.02.2010 – Auch im Kunstmarkt werden Weltrekorde erzielt. 65.001.250 Pfund Pfund (umgerechnet 74 Millionen Euro) für eine Bronzeskulptur – das ist Weltrekord. Damit erzielte die lebensgroße Figur des Schweizer Bildhauers Alberto Giacometti „L’Homme qui marche I“ (1961) den höchsten jemals erzielten Verkaufspreis für ein Kunstwerk bei einer Auktion.

Das Kunstwerk stammt aus der Sammlung der Commerzbank und zierte bisher die Konferenzetage im Frankfurter Hochhaus der Dresdner Bank. Der erzielte Verkaufspreis fließt in eine Stiftung der Bank und an ausgewählte Museen.

Die Versteigerung dauerte nur acht Minuten, innerhalb derer der geschätzte Preis (zwischen 12 und 18 Millionen Pfund) schnell bis auf den Rekordwert stieg. Käufer ist ein anonymer Bieter. Der bisherige Rekordpreis wird von einem Gemälde Pablo Picassos („Junge mit Pfeife“) gehalten. Es wechselte 2004 in New York für 104.327.006 US-Dollar den Besitzer.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Kultur

Quellen

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Sotheby’s: Giacometti-Skulptur „L’Homme qui marche I“ erzielt Rekord-Auktionspreis von 74 Millionen Euro

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„Der schreitende Mann“ auf der Rückseite einer Schweizer Banknote

London (Vereinigtes Königreich), 04.02.2010 – Auch im Kunstmarkt werden Weltrekorde erzielt. 65.001.250 Pfund Pfund (umgerechnet 74 Millionen Euro) für eine Bronzeskulptur – das ist Weltrekord. Damit erzielte die lebensgroße Figur des Schweizer Bildhauers Alberto GiacomettiL’Homme qui marche I“ (1961) den höchsten jemals erzielten Verkaufspreis für ein Kunstwerk bei einer Auktion.

Das Kunstwerk stammt aus der Sammlung der Commerzbank und zierte bisher die Konferenzetage im Frankfurter Hochhaus der Dresdner Bank. Der erzielte Verkaufspreis fließt in eine Stiftung der Bank und an ausgewählte Museen.

Die Versteigerung dauerte nur acht Minuten, innerhalb derer der geschätzte Preis (zwischen 12 und 18 Millionen Pfund) schnell bis auf den Rekordwert stieg. Käufer ist ein anonymer Bieter. Der bisherige Rekordpreis wird von einem Gemälde Pablo Picassos („Junge mit Pfeife“) gehalten. Es wechselte 2004 in New York für 104.327.006 US-Dollar den Besitzer.

[Bearbeiten] Themenverwandte Artikel

[Bearbeiten] Quellen

  • welt.de: „74 Millionen Euro: Giacometti-Skulptur bricht Weltrekord bei Auktion“ (04.02.2010)
  • dw-world.de: „‚Schreitender Mann‘ erzielt Rekordpreis“ (04.02.2010)
  • tagesschau.de: „Rekordpreis bei Kunstauktion: 74 Millionen Euro für ein Kunstwerk“ (04.02.2010)
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July 23, 2009

Postbank-Tochter übernimmt Watergate-Hotel

Postbank-Tochter übernimmt Watergate-Hotel

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Veröffentlicht: 08:55, 23. Jul. 2009 (CEST)
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Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 23.07.2009 – Die Postbank-Tochter PB Capital, eine New Yorker Immobilienbank, hat bei einer Auktion in Washington das legendäre Watergate-Hotel ersteigert. Das Hotel ist Teil des Washingtoner Watergate-Gebäudekomplexes, das sich aus dem Hotel, zwei Bürogebäuden, drei Appartement-Gebäuden und einem Einkaufszentrum zusammensetzt. Der bisherige Eigentümer „Monument Realty“ hat den Gebäudekomplex aus finanziellen Gründen verkauft. Zwar erhielt die Auktion beträchtliche Aufmerksamkeit durch die Presse, die Auktion verlief aus Sicht des Auktionshauses und Monument Realty aber nicht zufriedenstellend. Von den zehn Bietern gab lediglich PB Capital ein Gebot ab und erhielt den Zuschlag zum Startgebot von 25 Millionen Dollar. PB Capitel hofft, den Gebäudekomplex für mindestens 40 Millionen Dollar weiterverkaufen zu können.

Im Jahr 1972 wurden Einbrecher verhaftet, als sie in den Watergate-Komplex eingestiegen, um in den sich dort befindlichen Büros des Vorstandes der Demokratischen Partei Abhörwanzen zu installieren. Der Einbruch konnte mit engen Mitarbeitern des damaligen Präsidenten Richard Nixon in Verbindung gebracht werden. Weitere Ermittlungen des FBI führten zur Aufdeckung zahlreicher Vergehen, die bis zum Weißen Haus zurückverfolgt werden konnten. Die Weigerung Nixons mit den Ermittlungsbehörden, der Justiz und mehreren Ausschüssen des Kongresses zusammenzuarbeiten und die aktive Behinderung der Untersuchungen führten zu einer Verfassungskrise, die erst mit dem Rücktritt Nixons im August 1974 endete. Dieser Vorgang wurde als Watergate-Affäre bekannt und ist der Grund für die noch heute bestehende mediale Aufmerksamkeit für den Gebäudekomplex.

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June 25, 2008

Kunstmarkt: Rekordpreis für Monet-Bild bei „Christie\’s“

Kunstmarkt: Rekordpreis für Monet-Bild bei „Christie’s“

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Veröffentlicht: 22:25, 25. Jun. 2008 (CEST)
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Le bassin aux nymphéas (Claude Monet, 1919)

London (Vereinigtes Königreich), 25.06.2008 – Das 1919 gemalte Bild des französischen Impressionisten Claude Monet „Le bassin aux nymphéas“ erzielte bei einer Versteigerung im Londoner Auktionshaus Christie’s mit 41 Millionen englischen Pfund (etwa 52 Millionen Euro) einen neuen Rekordpreis des traditionsreichen Auktionshauses. Der Schätzpreis des Gemäldes lag zwischen 18 und 24 Millionen Pfund. Käufer ist ein anonymer Bieter. Der bisherige Höchstpreis für ein Gemälde lag bei Christie’s bisher bei 26,7 Millionen Euro, die für das 1873 entstandene Werk Monets „Le Pont du chemin de fer à Argenteuil“ im Mai des Jahres gezahlt wurden. Das teilte das Auktionshaus am Dienstagabend mit.

Le Pont du chemin de fer à Argenteuil (Claude Monet, 1873)

Bei dem Bild handelt es sich um ein Werk aus dem Seerosenzyklus, zu dem noch drei weitere Bilder gehören, die der Maler in seinem Haus in Giverny gemalt hatte. Das aus dem Privatbesitz des Ehepaars J. Irwin und Xenia Simons Miller stammende Bild konnte bei der Auktion auch deshalb einen so außergewöhnlichen Verkaufspreis erzielen, weil die Interessenten sich gegenseitig durch steigernde Gebote in einem langen Bietergefecht zu überbieten trachteten. Das Auktionshaus Christie’s erzielte an dem Abend einen Gesamterlös von 144 Millionen Pfund (etwa 182 Millionen Euro). Zu den Künstlern, deren Gemälde ebenfalls Höchstpreise erzielten, gehörten Pablo Picasso, Henri Matisse, Henri de Toulouse-Lautrec und Edgar Degas.

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June 2, 2008

Ein Lichtblick für das Hasenbergl: Auktion bei Sotheby’s in München

Ein Lichtblick für das Hasenbergl: Auktion bei Sotheby’s in München

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Veröffentlicht: 20:10, 2. Jun. 2008 (CEST)
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Der Künstler Peter Wittmann vor einem seiner Bilder

München (Deutschland), 02.06.2008 – Beim Auktionshaus Sotheby’s am Münchener Odeonsplatz fand am Donnerstag, den 29. Mai eine ungewöhnliche Auktion statt. Kunst hatte man dort schon oft versteigert – sonst aber nicht mit so geringen Startbeträgen und selten für einen solchen Zweck. Bilder des Künstlers Peter Wittmann, teilweise für diesen Zweck gekauft von Peter Eduard Meier vom gleichnamigen Schuhhaus, teilweise zugestiftet vom Künstler selbst, wurden von Dr. Philipp Herzog von Württemberg im traditionsreichen Auktionshaus Sotheby’s in München versteigert. Ziel der Auktion war eine Vergrößerung des Stiftungsvermögens der gemeinnützigen „Stiftung Lichtblick Hasenbergl“, die Georg Randlkofer, Leiter des traditionsreichen Kaffeehauses Dallmayr, ins Leben gerufen hatte und aus der die Arbeit im Projekt der „Lichtblick Hasenbergl“ der Münchenerin Johanna Hofmeir unterstützt und schließlich getragen werden soll. Zu den Unterstützern gehört auch der Präsident von Sotheby’s Deutschland, Heinrich Graf von Spreti sowie der Innenminister Bayerns, Joachim Herrmann.

Während die kleineren Arbeiten und Skizzen nach heißen Bietkämpfen deutlich über dem Schätzpreis weggingen, konnte, wer eines der größeren Bilder ersteigern wollte, schöne Werke zum fairen Preis erwerben. Der ursprünglich aus Regensburg stammende Künstler, geboren 1951, der 1968 mit der Malerei begann, wurde in seiner Zeit in Indien von der Freundschaft mit dem naturalistischen Maler Alfred W. Hallett und dem künstlerischen Kontrast zu ihm geprägt. Seine Bilder sind nach vielen Ausstellungen in einigen privaten und öffentlichen Sammlungen zu finden. Mit der Auktion dieser Bilder wurde bisher schon eine Summe von 30.000 Euro erlöst, die in vollem Umfang der Stiftung zugute kommen. Insgesamt kann die Aktion, auch wegen des kostenlosen Engagements so vieler Personen und Firmen, als voller Erfolg bezeichnet werden.

Quellen

Originäre Berichterstattung
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May 8, 2007

Alternatives Kulturzentrum Köpi wird zwangsversteigert

Alternatives Kulturzentrum Köpi wird zwangsversteigert

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Artikelstatus: Fertig 00:00, 9. Mai 2007 (CEST)
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Kundgebung vor dem Amtsgericht

Berlin (Deutschland), 08.05.2007 – Unter friedlichen Protesten von Bewohnern und Sympathisanten wurde die Köpenicker Straße 137 zwangsversteigert. Auf dem Grundstück befindet sich das alternative Wohn- und Kulturprojekt Köpi. Gegen 9 Uhr wurde die Köpenicker Straße 137 für das geringste Gebot von rund 835.000 Euro verkauft. Der Verkehrswert des Grundstücks beträgt 1.670.000 Euro. Der Bieter Herr Fichtner handelte im Auftrag einer VKB GmbH & Co, die von dem Vorratsgesellschaftsanbieter VRB GmbH vor einigen Tagen verkauft wurde.

Köpenicker Straße 137 „Köpi“

Das Köpi ist ein 1990 besetztes und 1991 legalisiertes Haus in der Köpenicker Straße 137 in Berlin-Mitte und wurde als autonomes Wohnprojekt und Kulturzentrum bezeichnet. Nachdem es in Eigenarbeit renoviert und umgebaut wurde, bietet es Wohn- und Lebenraum für zirka 60 Personen, sowie diverse Veranstaltungsräume. Seit 1999 drängte die Commerzbank als einer der Hauptgläubiger des Besitzers auf eine Zwangsversteigerung, welche aber im ersten Anlauf erfolglos blieb.

Die Grundstücke 133–136, auf denen sich ein Wagenplatz befindet, wurden um 12:30 Uhr ebenfalls an den gleichen Bieter versteigert. Sie erreichten einen Verkaufspreis von 907.500 Euro bei einem Verkehrswert von 1,81 Millionen Euro.

Der Versteigerung war am Samstag eine Protestdemonstration mit über 1.000 Teilnehmern vorausgegangen. Auch am Sonntag fanden spontane Demonstrationen statt, die von der Berliner Polizei wegen Hausfriedensbruch aufgelöst wurden. Am Vorabend der Versteigerung hatten Demonstranten vor dem Amtsgericht Mitte gegen die Versteigerung protestiert. In der Nacht vom 7. Mai auf den 8. Mai nahm die Polizei vier Jugendliche am Boxhagener Platz wegen schwerer Brandstiftung fest, auch in Schöneberg musste die Feuerwehr brennende Müllcontainer löschen. Am 8. Mai protestierten rund 300 Demonstranten mit Livemusik und gemeinsamem Essen „sehr laut, aber friedlich“ (Polizeimeldung) vor dem Amtsgericht gegen die Versteigerung. Nach Bekanntgabe der Versteigerung zogen rund 400 Demonstranten zum Heinrichplatz in Kreuzberg. Am Heinrichplatz wurde die Demonstration von der Polizei gewaltsam aufgelöst, ein Demonstrant wurde mit schweren Verletzungen in ein Krankenhaus geliefert, sieben wurden festgenommen. Von den rund 200 im Einsatz befindlichen Polizisten wurden vier leicht verletzt. Gegen 13 Uhr versammelten sich noch einmal knapp 100 Personen vor dem Amtsgericht, um gegen die Versteigerung der Grundstücke Köpenicker Straße 133–136 zu protestieren. Für den Abend sind weitere Demonstrationen angekündigt.

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July 1, 2006

Egon Schieles Bild „Herbstsonne“ wurde versteigert

Egon Schieles Bild „Herbstsonne“ wurde versteigert

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Artikelstatus: Fertig 17:53, 1. Jul. 2006 (CEST)
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London (Vereinigtes Königreich), 01.07.2006 – Ein lange Zeit verschollenes Bild des österreichischen Malers Egon Schiele (1890-1918) wurde am vergangenen Dienstag durch das Londoner Auktionshaus Christie’s versteigert. Das Bild erzielte einen Verkaufspreis von 17,2 Millionen Euro. Experten von Christie’s hatten mit nur halb so viel Einnahmen gerechnet, wie die Versteigerung letztlich einbrachte.

Der Maler hatte das Gemälde „Herbstsonne“ kurz vor dem Beginn des Ersten Weltkrieges im Jahre 1914 gemalt. Es zeigt welkende Sonnenblumen und stellt eine Hommage an ein Sonnenblumenbild van Goghs dar. Das Kunstwerk gelangte dann in den Besitz eines Wiener Sammlers, der 1938 nach Frankreich geflohen war. Seit dem Jahr 1942 galt das Bild als verschwunden. Mehr als 60 Jahre war es verschollen, bis es im Februar 2006 in einer französischen Sammlung wieder zum Vorschein kam.

Erst ein paar Tage zuvor, Mitte Juni 2006, war in New York ein Porträt Klimts, eines anderen österreichischen Malers, zu einem Rekordverkaufpreis von 135 Millionen US-Dollar unter den Hammer gekommen. Die Tatsache, dass Bilder österreichischer Maler solche horrenden Erlöse erzielen, wirkt sich nach Ansicht von Experten auf den österreichischen Kunstmarkt wertsteigernd aus. Solche Auktionserlöse wirkten „wie Zugpferde“ auf die Preise österreichischer Kunst, sagte die Leiterin von Christie’s (Österreich), Angela Baillou.

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Bilder des Malers Egon Schiele“.

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June 28, 2006

Privatarchiv von Martin Luther King verkauft

Privatarchiv von Martin Luther King verkauft

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Artikelstatus: Fertig 18:48, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Martin Luther King – Marsch nach Washington

Atlanta (Vereinigte Staaten), 28.06.2006 – Das Privatarchiv von Martin Luther King wurde am 23. Juni verkauft. Am 30. Juni sollte eine Auktion bei Sotheby’s in New York stattfinden, die jetzt aber nicht mehr zustande kommen wird.

Im Archiv des amerikanischen Bürgerrechtlers, der im Jahr 1968 ermordet wurde, befindet sich unter anderem das Manuskript seiner weltberühmten Rede „I have a dream“, die er am 28. August 1963 beim „Marsch auf Washington“ hielt. Käufer des Archivs ist die Universität, an der King studiert hat, das „Morehouse College“ in Atlanta (im US-Bundesstaat Georgia). Die Verkäufer sind Kings Kinder. Die Bürgermeisterin von Atlanta, Shirley Franklin, sagte, dass das private Aktionsbündnis, das die Transaktion möglich gemacht habe, einen fairen Preis für die unschätzbare Sammlung bezahlt habe. Nach Angabe der Stadt beträgt die Kaufsumme 32 Millionen US-Dollar. Der Verkauf wird von den amerikanischen Medien sehr kritisch betrachtet, da den Kindern Kings mehr Interesse am Geld nachgesagt wird und es ihnen angeblich nicht um die geistigen Inhalte des Geschriebenen gehe. Diese Annahme unterstreicht ein Copyright, das die Kinder auf die Schriftstücke gelegt haben. Sie würden also an weiteren Verkäufen verdienen.

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Requisiten aus allen zwölf WM-Stadien werden versteigert

Requisiten aus allen zwölf WM-Stadien werden versteigert

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Artikelstatus: Fertig 22:10, 28. Jun. 2006 (CEST)
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Leipzig / Nürnberg / Hamburg (Deutschland), 28.06.2006 – Die ersten zwei Wochen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 in Deutschland sind vorüber. Die Spiele in den ersten beiden Städten Leipzig und Nürnberg sind vorbei. Nun beginnt die Versteigerung der WM-Requisiten aus den WM-Stadien nicht nur in diesen beiden Städten, sondern in allen noch folgenden Städten.

Das nationale Organisationskomitee (OK) hat den Auftrag zur Versteigerung aus allen zwölf WM-Spielorten dem Hamburger Auktionshaus Dechow übertragen. Dechow versteigert normalerweise keine Kunstgegenstände wie Bilder und Gemälde, sondern ist auf das Bewerten und Vermarkten von industriellem Anlagevermögen spezialisiert.

Das Originalinventar aus den Stadien geht zum Teil per Höchstangebot weg und zum Teil in einem Festpreisverkauf an die jeweiligen Käufer. Um die Teile nach der WM wegzuwerfen, war der Anschaffungspreis zu hoch und das Abfallproblem. Alles soll wieder verwertet werden. Das 1904 gegründete Auktionshaus hat solch einen Auftrag zum ersten Mal erhalten. Diese Art der Verwertung nach einer WM ist Premiere, das gab es vorher noch nie. Eine Teilsumme aus der Ersteigerung soll guten Zwecken zukommen. Wie hoch der Erlös für das Auktionshaus ist, gab das OK nicht bekannt.

Zur Versteigerung gelangen unter anderem Laptops, Drucker, Faxgeräte, Kopierer, Lampen, Kaffeemaschinen, Tischfußballgeräte, Empfangstheken, Tische, Stühle der Fotographen und Journalisten. Sogar der Rasen kommt unter den Hammer. Pro Stadion kommen etwa 1.100 Kubikmeter Möbel in die Auktion, insgesamt 5.200 Einzelposten.

Die FIFA räumt bis Mitte nächster Woche die Stadien Leipzig und Nürnberg. Nach Abschluss der Versteigerung werden die Stadien wieder in den früheren Zustand zurückversetzt.

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June 17, 2006

Egon Schieles Bild „Sonnenblumen“ wird versteigert

Egon Schieles Bild „Sonnenblumen“ wird versteigert

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Tulln / Wien (Österreich) / London (Vereinigtes Königreich), 17.06.2006 – Ein lange Zeit verschollenes Bild des Malers Egon Schiele wird versteigert. Das Londoner Auktionshaus Christie’s wird das Bild am kommenden Dienstag zum Kauf anbieten. Das im Jahr 1914 entstandene Gemälde war im Jahr 1942 verschwunden. Mehr als 60 Jahre war es verschollen, im Februar 2006 kam es wieder zum Vorschein. Christie’s erwartet bei der Versteigerung einen Kaufpreis von vier bis sechs Millionen Pfund.

Der Maler Schiele wurde am 12. Juni 1890 in Tulln an der Donau geboren. Gestorben ist er im Alter von 28 Jahren 1918 an der Spanischen Grippe.

Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Bilder des Malers Egon Schiele“.

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