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July 24, 2008

Weltjugendtag in Sydney mit 500.000 Menschen beendet

Weltjugendtag in Sydney mit 500.000 Menschen beendet

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Veröffentlicht: 22:48, 24. Jul. 2008 (CEST)
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Sydney (Australien), 24.07.2008 – 150.000 Pilger bereiteten Papst Benedikt XVI. einen begeisterten Empfang. In seiner Eröffnungsrede zum Weltjugendtag 2008, der unter dem Leitwort „Ihr werdet die Kraft des Heiligen Geistes empfangen, der auf euch herabkommen wird; und ihr werdet meine Zeugen sein“ veranstaltet wird, rief er zum Glauben an Christus auf.

Ausdrücklich wandte er sich gegen die Orientierungslosigkeit unter den jungen Menschen. Der Papst appellierte an die jungen Menschen: „Lasst euch nicht von Leuten täuschen, die in euch nur Konsumenten in einem Markt unbestimmter Möglichkeiten sehen.“ Am Rande des Weltjugendtages traf sich der Papst am Freitag mit Rabbinern und Muslimen. „In einer Welt, die von bösen und unüberlegten Formen der Gewalt bedroht ist, fordert die einheitliche Stimme der Religiösen Nationen und Gemeinschaften auf, Konflikte mit friedlichen Mittel und mit vollem Respekt der menschlichen Würde zu lösen“, formulierte er bei diesem interreligiösen Dialog.

Weltjugendtag 2008

In der Vigil am Vorabend des Abschlusstages thematisierte die Veranstaltung die sieben Gaben des Heiligen Geistes.

Bei einer Heiligen Messe in der Kathedrale St. Mary wandte sich der Papst direkt an Seminaristen und Novizen: „Vergesst niemals, dass die Ehelosigkeit um des Himmelreiches willen bedeutet, ein ganz der Liebe gewidmetes Leben zu ergreifen – einer Liebe, die Euch befähigt, Euch rückhaltlos dem Dienst für Gott zu verschreiben und ganz für Eure Brüder und Schwestern da zu sein, besonders für die in Not. Die größten Schätze, die Ihr mit anderen jungen Menschen gemeinsam habt – Euer Idealismus, Eure Großherzigkeit, Eure Zeit und Energie – sie sind die echten Opfergaben, die Ihr auf den Altar des Herrn legt. Mögt Ihr dieses wunderschöne Charisma, das Gott Euch zu seiner Ehre und zum Aufbau der Kirche geschenkt hat, immer schätzen und pflegen!“

500.000 Menschen nahmen an der Abschlussmesse teil, nach der der Papst noch Männer und Frauen traf, die als Heranwachsende von Priestern sexuell missbraucht wurden. Dies hatten Opferverbände gefordert.

Offiziell nahmen 223.000 angemeldete Pilger, 113.000 aus Australien und 110.000 aus 170 anderen Ländern an dem Treffen teil.

Der nächste Weltjugendtag soll nach den Vorstellungen des Papstes in Madrid stattfinden.

Zitate

  • Wo immer der Mensch herabgewürdigt wird, verliert auch unsere Umwelt an Wert; sie verliert ihren letzten Sinn und verfehlt ihr Ziel. Was daraus hervorgeht, ist eine Kultur nicht des Lebens, sondern des Todes. Wie könnte man so etwas als ,Fortschritt’ betrachten? Es ist ein Schritt zurück, eine Form der Regression, die letztlich die Quellen des Lebens selbst für den einzelnen Menschen und für die ganze Gesellschaft austrocknen lässt. (Papst Benedikt XVI., Quelle: Newsletter Radio Vatikan)
  • Eine neue Generation von Christen ist dazu berufen, zum Aufbau einer Welt beizutragen, in der das Leben angenommen, geachtet und geliebt und nicht abgelehnt, wie eine Bedrohung gefürchtet und zerstört wird. Eine neue Zeit, in der die Liebe nicht gierig und selbstsüchtig, sondern rein, treu und wahrhaft frei, offen für andere und voll Achtung für ihre Würde ist, ihr Wohl sucht und Freude und Schönheit ausstrahlt. (Papst Benedikt XVI. Quelle: kreuz.net)

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August 16, 2006

Erster Todestag von Frère Roger

Erster Todestag von Frère Roger – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Erster Todestag von Frère Roger

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Artikelstatus: Fertig 17:51, 16. Aug. 2006 (CEST)
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Taizé (Frankreich), 16.08.2006 – Heute vor einem Jahr, am 16. August 2005, wurde der Begründer von einer ökumenischen Gemeinschaft in Taizé (Communauté de Taizé), Frère Roger von einer Geistig verwirrten Frau beim Abendgebet erstochen. Die Tat geschah zeitgleich zum XX. Weltjugendtag in Köln. Der Prozess gegen die Täterin ist noch nicht eröffnet worden.

Frére Roger während eines Gebets

Frère Roger stammt aus der Schweiz und gründete 1940 in Frankreich seine Taizé Bruderschaft. Deren Mitglieder müssen ehelos und einfach leben und den Unterhalt für das Kloster selbst verdienen. Anfangs arbeiteten sie daher in Fabriken oder als Arzt, heute bauen sie selber Früchte an oder vermarkten ihre Bruderschaft. Rogers große Schwester Geneviève zog als Ersatzmutter Waisen und Pflegekinder in Taizé groß. Frère Roger erhielt für sein Wirken auch mehrere Preise, so 1974 den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und 1989 den Internationalen Karlspreis der Stadt Aachen. 2005 erhielt er, obwohl er ein Calvinist war, vom damaligen Kardinal Ratzinger bei der Totenmesse für Papst Johannes Paul II. die heilige Kommunion.

Sein Nachfolger wurde Frère Alois. Der 52-Jährige kam aus Stuttgart zur internationalen ökumenischen Bruderschaft. Bereits vor fast zwanzig Jahren sagte Frère Roger zu dem Deutschen: „Du wirst mein Nachfolger.“ Frère Alois wird heute aber nicht, wie sein Vorgänger als Übervater gehandelt, sondern als „Erzengel“ bezeichnet.

Heute soll eine Gedenkgottesdienst für den Gründer von Taizé stattfinden. Daran werden wahrscheinlich neben den 100 Brüdern der Gemeinschaft 5.000 Gäste aus über 70 Ländern (laut networld.at) bzw. 60 Ländern (laut stephanscom.at) teilnehmen.

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March 25, 2006

Urteil wegen versuchten Anschlags auf ein Weltjugendtags-Camp

Urteil wegen versuchten Anschlags auf ein Weltjugendtags-Camp

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Artikelstatus: Fertig 14:03, 25. Mrz. 2006 (CET)
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Mühlhausen (Deutschland), 25.03.2006 – Im letzten Jahr haben drei junge Männer in einem Weltjugendtagscamp in Volkenroda, einem Ortsteil von Körner, randaliert. Die Täter trugen bei ihrer Festnahme außerdem mehrere Molotowcocktails bei sich, weswegen sie wegen gemeinschaftlicher Sachbeschädigung und versuchter schwerer Brandstiftung und gefährlicher Körperverletzung vor Gericht gestellt wurden. Die 16- und 18-jährigen Täter wurden bereits zu Bewährungsstrafen verurteilt. Der 21-jährige Täter wurde am Mittwoch, den 22. März vom Amtsgericht Mühlhausen in allen Anklagepunkten für schuldig befunden und zu zwei Jahren Haft verurteilt.

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  • Weltjugendtag: Mutmaßliche Täter des Brandanschlages vor Gericht (03.03.2006)
  • Weltjugendtag: Bistumstag und vereitelter Brandanschlag (13.08.2005)

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March 24, 2006

Einladung für Papst Benedikt XVI. nach Israel

Einladung für Papst Benedikt XVI. nach Israel

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Artikelstatus: Fertig 15:58, 24. Mrz. 2006 (CET)
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Vatikanstadt, 24.03.2006 – Die israelische Außenministerin Zippi Liwni hat vorgestern dem Oberhaupt der Katholische Kirche, Papst Benedikt XVI., eine Einladung ihres Landes überbracht. Laut Aussage des Vatikans wird der Papst die Einladung annehmen und versuchen, wie schon sein Vorgänger Papst Johannes Paul II. im Jahr 2000, nach Israel zu reisen. Papst Benedikt XVI. versucht bereits seit Beginn seiner Amtszeit, Versöhnung zwischen Juden und Christen zu erreichen. Insbesondere zeigte sich dies zum Weltjugendtag in Köln, als der Heilige Vater eine Synagoge besuchte und eine Ansprache vor der jüdischen Gemeinde hielt.

Bei dem Treffen, bei dem die Einladung ausgesprochen wurde, unterhielten sich der vatikanische Außenminister Monsignore Giovanni Lajolo und die israelische Außenministerin auch über die aktuelle Lage im Nahen Osten und im Irak sowie über den Islam.

Themenverwandte Artikel

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March 3, 2006

Weltjugendtag: Mutmaßliche Täter des Brandanschlages vor Gericht

Weltjugendtag: Mutmaßliche Täter des Brandanschlages vor Gericht

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Artikelstatus: Fertig 16:24, 3. Mrz. 2006 (CET)
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Körner (Deutschland), 03.03.2006 – Während des Weltjugendtages im letzten Jahr wurde versucht, einen Brandanschlag auf das Zeltlager in Volkenroda, einem Ortsteil von Körner im Unstrut-Hainich-Kreis auszuüben. Die Polizei nahm kurz nach der Tat drei Personen fest.

Am 1. März 2006 begann der Prozess vor dem Amtsgericht Mühlhausen. Angeklagt sind drei Männer im Alter von 16, 18 und 21 Jahren. Sie hatten laut Polizeiangaben versucht, sich dem Zeltlager mit zirka 2.000 Jugendlichen mit Molotowcocktails zu nähern.

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August 21, 2005

Über 800.000 Pilger auf dem Marienfeld in Köln

Über 800.000 Pilger auf dem Marienfeld in Köln

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Köln (Deutschland), 21.08.2005 – Auf dem Marienfeld bei Köln feierten über 800.000 Pilger eine gemeinsame Messe mit Papst Benedikt XVI. Dieser Gottesdienst wird zum Abschluss des Weltjugendtages abgehalten. Gestern Abend begann um 20:15 Uhr die so genannte „Vigil“, das Nachtgebet.

500.000 meist junge Menschen hatten die Nacht auf dem Marienfeld verbracht, um beim Gottesdienst mit dem Papst ab 10:00 Uhr nicht zu spät zu kommen.

Das gemeinsame Abendmahl, die Eucharistie-Messe, das vom Oberhaupt der katholischen Kirche mit schätzungsweise einer Million Gläubigen zelebriert wurde, war eine der größten Massenveranstaltungen, die Deutschland je gesehen hat. Papst Benedikt XVI. wandte sich ruhig, aber mit eindringlichen Worten an die Jugendlichen aus aller Welt und beschwor die Notwendigkeit von Religion und christlichem Glauben für die Menschen von heute. „Nur von dieser innersten Explosion des Guten her, das das Böse überwindet, kann dann die Kette der Verwandlung ausgehen, die allmählich die Welt umformt“, sagte der Papst. Er verband seine Predigt auch mit mahnenden Worten über die Rolle der Religion in der heutigen Zeit: Diese werde „geradezu zum Marktprodukt“. „Man sucht sich heraus, was einem gefällt und manche wissen, Gewinn daraus zu ziehen. Aber die selbst gesuchte Religion hilft uns im letzten nicht weiter. Sie ist bequem, aber in der Stunde der Krise lässt sie uns allein.“ Der Papst rief die Pilger auch zur praktischen Nächstenliebe auf: „Wir dürfen zum Beispiel die alten Menschen nicht ihrer Einsamkeit überlassen, an den Leidenden nicht vorbeigehen.“ Die Nächstenliebe stellte er in den theologischen Sinnzusammenhang des christlichen Glaubens mit den Worten: „Wenn wir von Christus her denken und leben, dann gehen uns die Augen auf, und dann leben wir nicht mehr für uns selber dahin, sondern dann sehen wir, wo und wie wir gebraucht werden.“

An dem Gottesdienst nahmen auch der Bundespräsident Horst Köhler, Bundeskanzler Gerhard Schröder und die CDU-Vorsitzende Angela Merkel teil. Die Kollekte soll den Opfern der Tsunami-Katastrophe in Asien zu Gute kommen.

Unter dem Jubel der Anwesenden kündigte der Papst außerdem den nächsten Weltjugendtag im Jahre 2008 an. Dieser soll in Sydney, Australien, stattfinden.

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  • Portal:Religion
  • Portal:Papst

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August 19, 2005

Weltjugendtag: Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Ankunft Papst Benedikts

Weltjugendtag: Der vierte Tag stand ganz im Zeichen der Ankunft Papst Benedikts

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Papst Benedikt XVI. im Papa-Mobile gleich nach der Heiligen Messe zur Amtseinführung

Köln (Deutschland), 19.08.2005 – Der vierte Tag des Weltjugendtages stand ganz im Zeichen der Ankunft von Papst Benedikt XVI. in Köln. Um 12:06 Uhr stieg er aus dem Alitalia-Flugzeug mit der Bezeichnung VP1, was für „Vole Papale“ steht.

Am Flughafen Köln/Bonn wurde er neben den wartenden Pilgern auch von einer Ehrenformation der Bundeswehr und Bundespräsident Horst Köhler erwartet. Dieser beschrieb den Weltjugendtag mit den Worten: „Das ist ein großer Tag für uns alle“. Am Flughafen wandte sich der Papst das erste Mal mit einer Rede an die Pilger und die Gastgeber.

Weiter ging die Reise in einer Limousine zur Residenz des gastgebenden Kölner Kardinals Joachim Meisner, wo der Papst während des Weltjugendtages untergebracht ist. Nachmittags fuhr er mit einem Schiff der Reederei Köln-Düsseldorf eine Runde auf dem Rhein, wo er durch Pilger am Strand bejubelt wurde. Auf dem Schiff waren neben Journalisten und weiteren Priestern auch ausgewählte Jugendliche. Viele Pilger sind sogar weit in den Rhein hineingelaufen, um sich einerseits abzukühlen, andererseits aber auch um dem Schiff des Papstes etwas näher zu sein.

Aus Sicherheitsgründen war der Rhein teilweise und alle Rheinbrücken in dem Bereich der Schiffsfahrt für jeglichen Verkehr gesperrt worden. Das Schiff wurde außerdem von mehreren Polizeibooten eskortiert.

Die Pilgerreise des Papstes ging vom Rhein zum Dom teilweise zu Fuß, teils auch mit dem alten Papamobil von Papst Johannes Paul II., weiter zum Kölner Dom. Der gesamte Weg des Papstes war von Pilgern gesäumt. Ihm wurden auch immer wieder Kinder zur Segnung gereicht. Am Dom wurde der Papst vom Domkapitular mit einer kurzen Begrüßung empfangen. Hier segnete er auch kurz die Umstehenden mit einem ihm gereichten Aspergil. Im Dom sang ein Chor, während Papst Benedikt XVI. vor dem Dreikönigs-Reliquienschrein kurz betete. Eine besondere Tradition des Domkapitels ist auch der Ehrenplatz für den Papst, der immer für ihn freigehalten wird. Papst Benedikt setzte sich wie schon sein Vorgänger kurz auf diesen Ehrenplatz.

Bevor er die Krypta besuchte, machte er vor dem Dom noch einmal eine kurze Ansprache. Dabei musste er sich immer wieder Gehör bei den jubelnden Pilgern verschaffen. Bei der Ansprache dankte er auch der Kölner Bevölkerung, dass sie die „Invasion so vieler Jugendlicher aus aller Welt“ so friedlich hinnehmen. Außerdem wurde in Andenken an den am Dienstag getöteten Frère Roger, dem Gründer des Klosters Taizé, ein Pater Noster und ein Ave Maria gebetet. Nach dem Besuch des Kölner Doms fuhr der Papst zurück in sein Quartier.

Das Weltjugendtagsbüro rief die Pilger auf, mehr Wasser zu trinken. Steigende Temperaturen und das lange Stehen bei den Veranstaltungen haben immer mehr zu Kreislaufkollapsen von Pilgern geführt. Das Büro wies darauf hin, dass die Pilger sich ihre Wasserflaschen an einem der 105 Wassertürme kostenlos auffüllen können.

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  • Portal:Religion
  • Portal:Papst

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Weltjugendtag: Webfilter im Pressezentrum war ein Versehen

Filed under: Internet allg.,Köln,Themenportal Europa,Weltjugendtag — admin @ 5:00 am

Weltjugendtag: Webfilter im Pressezentrum war ein Versehen

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Köln (Deutschland), 19.08.2005 – Ein Webfilter, der im Pressezentrum des Weltjugendtages installiert war, wurde nach der Kritik von der Zeitschrift Stern deaktiviert.

Die Installation der Kommunikationsstruktur zum Weltjugendtag war öffentlich ausgeschrieben gewesen. Dabei sei auch darauf bestanden worden, Sicherheitsvorkehrungen wie Anti-Virensoftware und Contentfilter zu integrieren. Die Kölner Telekommunikationsgesellschaft „NetCologne“, die den Zuschlag bekam, hat daraufhin unter anderem den umstrittenen Webfilter installiert. Der Filter war nicht darauf gerichtet, nicht Kirchenkonforme Webseiten auszuschließen, sondern Porno- und Naziseiten zu filtern. Dabei wurde auch auf Standardfilter zurückgegriffen, die, unter anderem, Seiten die das Wort Sex beinhalten, sperrten. Dadurch waren auch Seiten mit dem Begriff Homosexualität gesperrt.

Das Weltjugendtagsbüro hat nach ersten Beschwerden die Anweisung gegeben, die Filter zu entschärfen. Seit heute sind sie nun völlig ausgeschaltet.

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  • Weltjugendtag: Zensur der Pressearbeit? (18.08.2005)

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Weltjugendtag: Streit um Domain

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Weltjugendtag: Streit um Domain

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Köln (Deutschland), 19.08.2005 – Im Internet surfende Pilger waren seit letzter Woche überrascht, als über die Domain „www.wjt.de“ nicht mehr die offizielle Seite des Weltjugendtages in Köln erreicht wurde, sondern die einer Gegenveranstaltung zum Weltjugendtag. Henrik Teichmann, der Besitzer der Domain, wollte sich nur einen Scherz erlauben, bekam aber am Dienstag ein Einschreiben der Anwaltskanzlei, die die Organisatoren des Weltjugendtages vertritt.

Die Geschichte der Domain begann schon im Jahr 2000, als Henrik Teichmann die Domain mit einem Freund registrierte um hier einen Webservice aufzubauen. Die Domain beinhaltete damals die Initialien der Freunde und war nicht für den Weltjugendtag gedacht. Als Henrik Teichmann später immer mehr unzustellbare E-Mails für das Weltjugendtagsbüro bekam, bot er dem Büro die Domain für 400 Euro zum Kauf an. Dieses lehnte jedoch ab.

Bis vor einer Woche verlinkte er die Domain dann auf die offizielle Seite des Weltjugendtages. Als „rheinischen Scherz“, änderte er dann aber die Verlinkung auf eine Gegenseite des Weltjugendtags. Das Weltjugendtagsbüro reagierte prompt mit einem Ultimatum und der Forderung, die Verlinkung zu entfernen und die Domain aufzugeben. Begründet wurde dies mit dem Schutz der fehlgeleiteten Pilger. Henrik Teichmann legte es nicht auf einen kostspieligen Gerichtsentscheid an und kam der Aufforderung dahingehend nach, die Verlinkung zu entfernen. Das Weltjugendtagsbüro war damit zufrieden und will es dabei belassen.

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  • Portal:Religion

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Messdiener auf dem Weltjugendtag

Messdiener auf dem Weltjugendtag – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Messdiener auf dem Weltjugendtag

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Logo des Weltjugendtags 2005

Köln (Deutschland), 19.08.2005 – Die Messdiener sind auf dem Weltjugendtag mit einem eigenen Zentrum in der „Messehalle 7“ in Köln vertreten. Hier befindet sich auch die Ministrantenregistratur für die Abschlussmesse bei Papst Benedikt XVI. auf dem Marienfeld.

Im Ministrantenzentrum wird den Messdienern ein Ort der Entspannung geboten. Neben heißen Getränken bieten viele Verlage an eigenen Ständen Bücher zum Schmökern an. Vertreten ist auch das größte Weihrauchfass der Welt. Es ist 3,21 Meter groß und wiegt 5.000 Kilogramm. Die Erbauer streben einen Eintrag im „Guinessbuch der Rekorde“ an, was ihnen bisher verwehrt war, da die Redaktion sich nicht vorstellen konnte, dass es ein interessiertes Publikum für das liturgische Gerät gibt.

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