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Bonndorf: Firmenchef aus Singen mit Sportflugzeug tödlich verunglückt

Thursday, March 23rd, 2006
Artikelstatus: Fertig 00:15, 23. Mrz. 2006 (CET)
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Bonndorf im Schwarzwald (Deutschland), 23.03.2006 – Bei Bonndorf im Schwarzwald ist am Sonntagmittag gegen 14:00 Uhr ein Sportflugzeug vom Typ „Piper 28 Alpha“ in einen Wald gestürzt. Der Pilot kam bei dem Unglück ums Leben. Er war um 13:25 Uhr auf dem Flugplatz in Donaueschingen gestartet und hatte diesen Flugplatz auch als Zielort angegeben.

Die Unglücksstelle liegt in einem großen Wald in der Nähe des Schluchsees. Augenzeugen hatten Motorenprobleme bei der Piper bemerkt. Sie flog über einem Waldstück bergaufwärts, als sie in Kontakt mit den Baumwipfeln geriet. Dabei wurden die Tragflächen abgerissen, und der Flugzeugkörper stürzte weiter auf den Erdboden. Erst danach wurde die einmotorige Maschine durch einen weiteren Baum gestoppt.

Nach dem Absturz wurde Großalarm ausgelöst, denn die Maschine musste zuerst einmal gesucht werden. Für die über einstündige Suche wurden neben dem Deutschen Roten Kreuz auch Einsatzkräfte der Bergwacht sowie der Feuerwehr und drei Hubschrauber der Rettungsflugwacht sowie der Bundeswehr eingesetzt. Insgesamt waren 65 Personen im Einsatz. Am Sonntag gegen 15:00 Uhr wurde die Maschine dann von einem der Hubschrauber gefunden.

Um den Rettern den Zugang zum Unglücksort zu ermöglichen, musste zuerst ein Schneepflug eingesetzt werden. In dem Gebiet lag der Schnee am Sonntag teilweise noch bis zu einen Meter hoch. Die Bergungsmannschaften konnten den toten Piloten nicht umgehend bergen. Sie mussten erst abwarten, bis ein Flugsachverständiger und die zuständige Kriminaldienststelle die Spurenaufnahme abgeschlossen hatten. In die Ermittlungen über die Unglücksursache wurde anschließend auch das Bundesamt für Flugunfalluntersuchung eingeschaltet. Während der Bergungsarbeiten war die in der Nähe liegende Straße bis etwa 22:00 Uhr komplett gesperrt.

Mittlerweile hat die Polizei auch die Identität des verunglückten Piloten bekannt gegeben. Es ist der geschäftsführende Gesellschafter des Autohauses Böller bei Singen, Klaus Hanßler. Der 45-jährige Hanßler hatte sehr große Flugerfahrung. Die Tatsache, dass er vor dem Absturz keinen Notruf abgesetzt hatte, veranlasste die Flugexperten zur Annahme, Hanßler sei von dem Aussetzen des Motors vollkommen überrascht worden. Eine Bestätigung dieser Annahme wird erst nach der Auswertung des Flugschreibers erwartet.

Erst zwei Tage vor seinem tödlichen Unfall, am Freitag, erschien über die Firmenphilosophie bei Böller ein Artikel im Südkurier. Darin wurde berichtet, dass Hanßler zusammen mit dem „Arbeitskreis Schule-Wirtschaft“ in seinem Autohaus Informationstage für Azubis abgehalten hatte. Für Hanßler war die Förderung des Firmennachwuchses und die Motivation seiner Mitarbeiter sehr wichtig.

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