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December 12, 2013

Caldera des Yellowstone-Vulkans sehr viel größer als bisher gedacht

Caldera des Yellowstone-Vulkans sehr viel größer als bisher gedacht

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Veröffentlicht: 0:26, 12.12.2013 (CET)
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Die Yellowstone Caldera

Billings (Montana) (Vereinigte Staaten), 11.12.2013 – Untersuchungen der Caldera des Supervulkans, der sich unter dem Yellowstone-Nationalpark in Wyoming in den Vereinigten Staaten befindet, haben ergeben, dass sie größer ist, als bisher angenommen. Neueste Messungen haben ergeben, das die Caldera mit einer Länge von etwa 90 Kilometern und einer Breite von etwa 20 Kilometern fast 2,5-mal so groß ist wie bisher angenommen. Die dazu gehörige Magmakammer befindet sich in einer Tiefe von zwei bis 15 Kilometern unter der Oberfläche und enthält zwischen 200 und 600 Kubikkilometer flüssiges sowie festes Gestein. Die Kammer ist damit die größte jemals entdeckte Magmakammer eines Vulkans.

Dass der Vulkan damit gefährlicher wird, als bisher angenommen, wird von Experten jedoch bezweifelt. Die Experten streiten darüber, ob und wann der Vulkan wieder ausbrechen wird. Es gibt bisher nur zwei gesicherte Daten, die auf eine Eruption alle 700.000 Jahre hindeuten, eine Zeitspanne, die jetzt abgelaufen ist. Aber die Experten weisen darauf hin, dass diese zwei Daten allein keine zuverlässige Aussage für einen Vulkan erlauben, der sich seit Jahrmillionen dort befindet. Andere Untersuchungen im Bereich der Erdplatten des Vulkans haben ergeben, dass Ausbrüche dort weniger häufiger auftraten, als man sie eigentlich erwartet hätte. Die geologische Aktivität in der Umgebung des Vulkans unterliegt ständiger Beobachtung. Man hofft, so einen vorherstehenden Ausbruch früh erkenen zu können, und es waren auch eben diese Untersuchungen der seismischen Wellen, die die neuen Erkenntnisse begründeten.

Ein Ausbruch des Yellowstone-Vulkans würde nicht nur Asche über den gesamten nordamerikanischen Kontinent verteilen, sondern auch Auswirkungen auf das globale Klima haben.

Quellen[Bearbeiten]

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November 20, 2005

US-Regierung schlägt vor, die Yellowstone-Grizzlybären von der Liste der bedrohten Arten zu nehmen

US-Regierung schlägt vor, die Yellowstone-Grizzlybären von der Liste der bedrohten Arten zu nehmen

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Artikelstatus: Fertig 18:05, 20. Nov. 2005 (CET)
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Grizzlybären

Washington D.C. (Vereinigte Staaten), 20.11.2005 – Der „United States Fish and Wildlife Service“ hat bekannt gegeben, dass „der größte Teil der Yellowstone-Grizzlybären […] wiederhergestellt ist.“ Er beabsichtigt daher, diese Art von der Liste der bedrohten und gefährdeten Tiere zu nehmen.

Mehr als 600 Grizzlybären leben momentan in der weiteren Umgebung von Yellowstone. Dieses Gebiet, das den Yellowstone-Nationalpark, den Grand-Teton-Nationalpark und einige nationale Wälder beinhaltet, deckt 18 Millionen Acre (rund 7300 Quadratkilometer) ab. Grizzlys leben auf 68 Prozent des nützlichen Lebensraums in diesem Gebiet. Sie wurden über 60 Meilen (etwa 100 Kilometer) von ihrem ursprünglich angenommenen äußersten Randgrenzgebieten beobachtet. Die Anzahl und Verbreitung der Bären hat sich jährlich vergrößert und ist heute 48 Prozent höher als zum Zeitpunkt der Eintragung in die Artenschutzliste.

Als Lewis und Clark 1804 Nordamerika durchquerten, gab es mehr als 50.000 Grizzlys im Westen. In den 70er Jahre waren es sogar weniger als 1.000, die nur in zwei Prozent ihrer bisherigen Lebensräume lebten. 1975, als der Grizzlybär als bedrohte Art galt, schätzten Experten die Zahl der Bären im Ökosystem von Yellowstone auf 220 bis 320. Seither arbeiteten verschiedene Regierungsinstitutionen und private Organisationen an Artenschutzprogrammen, die Bildung, Konfliktlösung und Überwachungsprogramme beinhalteten.

Vier andere Populationen von Grizzlybären in den übrigen 48 Staaten bleiben weiterhin auf der Liste.

Quellen

englischsprachige Quelle Dieser Artikel ist eine Übersetzung eines fremdsprachigen Artikels (mit originärer Berichterstattung) vom 20.10.2005

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October 23, 2005

Linum: Derzeit keine Vogelgrippe-Gefahr

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Linum: Derzeit keine Vogelgrippe-Gefahr

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Artikelstatus: Fertig 21:23, 27. Okt. 2005 (CEST)
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Fehrbellin (Deutschland), 23.10.2005 – Etwa 31.000 Kraniche und bis zu 20.000 Wildgänse rasten derzeit im „Linumer Bruch“, einer Naturlandschaft im Landkreis Ostprignitz-Ruppin. Obwohl diese Vogelgattung zu den Zugvögeln zählt, sieht die Naturschutzstation „Rhinluch in Linum“ keine akute Gefahr durch diese Tiere.

Der Stationsleiter und Biologe, Norbert Schneeweiß, sagte gestern dazu: „Die Vogelgrippe ist hier noch kein Thema.“ Schneeweiß begründet seinen Optimismus mit der Tatsache, dass diese Zugvögel nicht aus den gefährdeten Regionen kamen. Ihre Flugroute führt von Nordost-Europa nach Süden, während die Vogelgrippe aus dem Osten kommt.

Der „Linumer Bruch“ ist der größte Binnenrastplatz für Wildvögel in Europa.

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Quellen

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October 19, 2005

Zehntausende Kraniche rasten in der Vorpommerschen Boddenlandschaft

Zehntausende Kraniche rasten in der Vorpommerschen Boddenlandschaft

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Kranich (Grus grus)

Groß Mohrdorf (Deutschland), 19.10.2005 – Die Vorpommersche Boddenlandschaft ist der größte Nationalpark im Bundesland Mecklenburg-Vorpommern. Die Gegend ist zurzeit Rastplatz zehntausender Kraniche, die hier einige Tage rasten, um Kraft zu tanken für ihren Weiterflug in ihre Überwinterungsgebiete in Südfrankreich und Spanien.

Die Zahl der Kraniche in der Vorpommerschen Boddenlandschaft erreicht in dieser Woche ihren Höhepunkt. Eine Zählung vom 13.10.2005 ergab eine Zahl von 43.070 Kranichen, die hier ihre Schlafplätze eingerichtet haben. Das berichtet Dr. Günter Nowald, Leiter des Kranich-Informationszentrums (NABU, WWF, Lufthansa).

Die Zahl wäre noch weit höher, hätten nicht am letzten Wochenende bereits 20.000 Kraniche ihren Flug nach Süden angetreten. Aus den skandinavischen Ländern waren in den letzten Tagen weitere tausende Kraniche in die Region gekommen. Sie hatten das schöne Wetter ausgenutzt, um die Überquerung der Ostsee zu wagen. Die Nachrücker füllten die entstandene Lücke durch die abgeflogenen Kraniche in etwa wieder auf. Sie nehmen entweder auf abgeernteten Maisfeldern, die noch von den Stoppeln der abgeernteten Maispflanzen übersät sind, oder auf so genannten Ablenkflächen Nahrung auf. Zurzeit äsen hier noch immer ungefähr 40.000 dieser außergewöhnlichen Vögel.

Dieses Naturschauspiel lockt auch viele Naturfreunde an, die sich in einer Ausstellung des Kranich-Informationszentrums in Groß Mohrdorf über Hintergründe des Vogelzugs informieren können.

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Quellen

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April 22, 2005

Neuer Radwanderweg am Edersee

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Neuer Radwanderweg am Edersee

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Lage Kassels

Edersee (Deutschland), 22.04.2005 – Am nordhessischen Edersee im Bezirk Kassel wird am Samstag ein neuer „Urwald-Radwanderweg“ eröffnet. Er führt über 75 Kilometer durch naturbelassene Wälder, die teilweise zum an den See südlich angrenzenden Nationalpark Kellerwald gehören. Nach Auskunft der Tourismuszentrale benötigen die Radfahrer eine „gute Kondition“, wenn sie die 75 Kilometer in drei Tagen schaffen wollen.

Quellen

hr-online.de: „Ab in den Urwald“ – 23.04.2005

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December 14, 2004

Bonobos vom Aussterben bedroht

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Bonobos vom Aussterben bedroht

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Bonobos

Gland VD (Schweiz), 14.12.2004 – Eine Expedition in das Kongobecken in Afrika bringt traurige Ergebnisse mit. Nach ihrer Zählung steht der Zwergschimpanse (Pan paniscus), auch bekannt als Bonobo, kurz vor dem Aussterben in freier Wildbahn. Die Bestandszahlen sind vor allem durch eine intensive Bejagung viel weiter zurück gegangen als dies die Forscher befürchtet hatten.

Auf ihrer Expedition durch ein Drittel des 36.000 Quadratkilometer großen Salonga National Park konnten die Mitarbeiter des Congolese Institute for Nature Conservation (ICCN) und der New York-based Wildlife Conservation Society nicht einen einzigen Bonobo finden. Die Spuren in Form von Nestern und Kot deuten nach ihren Angaben darauf hin, dass die Anzahl der Tiere extrem gering sein muss. Nach ihren Hochrechnungen gibt es demnach nur noch 10.000 freilebende Bonobos, bislang ging man von etwa 50.000 Individuen aus.

Nach Aussagen des World Wildlife Fund (WWF) ist die Hauptursache des Bestandsrückgangs die Wilderei. Während des Bürgerkriegs versteckten sich die bewaffneten Milizen vorwiegend in den Waldgebieten und jagten dort unter anderem die Zwergschimpansen. Da die Situation innerhalb des Nationalparks bereits als bedrohlich angesehen wird, ist davon auszugehen, dass sie außerhalb desselben noch dramatischer ist.

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Quellen

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