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March 22, 2005

Michael Meier verlässt den BVB

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Michael Meier verlässt den BVB

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Westfalenstation Dortmund

Dortmund (Deutschland), 22.03.2005 – Der noch bis zum 30. Juni 2005 laufende Vertrag mit Vereinsmanager und KGaA-Geschäftsführer Michael Meier wird nicht mehr verlängert. Das gab die Dortmunder Borussia heute bekannt.

Vereinspräsident Reinhard Rauball sagte: „Diese Entscheidung hat der BVB-Präsidialausschuss einstimmig gefällt. Sie war im Sinne eines Neuanfangs unumgänglich.“ Meier selbst sagte: „Ich wäre bereit gewesen, mich auch weiterhin in den Dienst der Borussia zu stellen. Diese Entscheidung respektiere ich, auch wenn sie mir persönlich weh tut.“

1989 war Meier als geschäftsführendes Vorstandsmitglied zu den Schwarz-Gelben gestoßen, nachdem er vorher beim 1. FC Köln und dem TSV Bayer 04 Leverkusen tätig war. Gemeinsam mit Gerd Niebaum brachte er den Verein im Oktober 2000 an die Börse.

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March 12, 2005

Borussia Dortmund: Ermittlungsverfahren gegen Meier und Niebaum

Borussia Dortmund: Ermittlungsverfahren gegen Meier und Niebaum

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Westfalenstadion Dortmund

Dortmund (Deutschland), 12.03.2005 – Ende Februar erging eine Strafanzeige einer Münchener Anwaltskanzlei gegen den ehemaligen BVB-Präsidenten und Geschäftsführer Dr. Gerd Niebaum und Vereinsmanager Michael Meier wegen Kapitalanlagebetrugs und Kurspreismanipulation. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat nun ein Ermittlungsverfahren aufgenommen. „Nach dem Eingang der Strafanzeige bleibt uns kaum etwas anderes übrig“, sagte Oberstaatsanwalt Heiko Oltmanns. Über den Abschluss der Ermittlungen könne noch nichts gesagt werden.

Gerade jetzt kann der schwarz-gelbe Traditionsverein keine negative Presse brauchen. Am kommenden Montag werden 5.800 Zeichner des Stadionfonds MOLSIRIS über die Zukunft des Vereins entscheiden. Geschäftsführer Hans-Joachim Watzke glaubt, der Verein stehe vorm „schwierigsten Tag“ seiner Geschichte.

Wenn die Anteilseigner dem Sanierungskonzept zustimmen werden, kann der Verein wohl weiterhin in der Bundesliga spielen, wenn die Borussia die Lizenz erhält und nicht sportlich absteigt. Sollte der Plan keine Zustimmung erhalten, wird die Borussia Insolvenz beantragen müssen. 15 Prozent der Zeichner müssen am Montag erscheinen und drei Viertel von ihnen dem Sanierungsplan zustimmen. „Die Chancen stehen fifty-fifty“, sagte der Geschäftsführer dem Sportinformationsdienst.

Sollte es am Montag zur Zustimmung kommen, würde die Liquidität bis zum Saisonende mit neun Millionen Euro aus dem Bardepot gesichert werden. Weitere 42,8 Millionen Euro würden zum Rückkauf des Westfalenstadions zur Verfügung stehen. Das Westfalenstadion wurde Ende 2002 zu 94 Prozent an MOLSIRIS verkauft und für 17 Millionen Euro pro Jahr gemietet.

Bei einer Zustimmung könnte sich die Gesamtlage des Vereins verbessern. Die Großaktionäre und der türkische Investor Sadettin Saran haben eine Aufstockung ihrer Anteile in Aussicht gestellt. Darüberhinaus bringt das Engagement des neuen Sponsors GoYellow bis zum 30. Juni 2007 etwa zwei Millionen Euro in die chronisch leere Vereinskasse.

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February 15, 2005

Hans-Joachim Watzke wird neuer Geschäftsführer von Borussia Dortmund

Hans-Joachim Watzke wird neuer Geschäftsführer von Borussia Dortmund

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Westfalenstation Dortmund

Dortmund (Deutschland), 15.02.2005 – Heute wurde Hans-Joachim Watzke als Nachfolger des vor fünf Tagen zurückgetretenen Dr. Gerd Niebaum vorgestellt.

Der 45-jährige Watzke, der einen Vertrag bis 2006 unterschrieben hat, wird bis zum 30.06.2005 auf sein komplettes Gehalt verzichten. Er ist bereits Schatzmeister des Vereins Borussia Dortmund und übernimmt nun zusammen mit Michael Meier die Geschäftsführung des – nach Angaben der Sport-Bild – mit ca. 98 Millionen Euro verschuldeten Traditionsvereins, bzw. der dazugehörigen KGaA. Meier ist für den Verein alleine vertretungsberechtigt.

Watzke war bereits durch sein Amt als Geschäftsführer der Watex-Schutzbekleidungs GmbH bekannt. Zur aktuellen Lage des Unternehmens und seiner neuen Aufgabe wird Watzke auf der offiziellen Internetseite von Borussia Dortmund wie folgt zitiert: „(…) Es gab bestimmt auch Jahre hier beim BVB, wo ich dieses Amt mit mehr Freude übernommen hätte. Ich weiß, dass wir uns in einer schwierigen, aber meiner Meinung nach lösbaren Situation befinden.“

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February 9, 2005

Gerd Niebaum ist nicht mehr Geschäftsführer von Borussia Dortmund

Gerd Niebaum ist nicht mehr Geschäftsführer von Borussia Dortmund

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Westfalenstation Dortmund

Dortmund (Deutschland), 09.02.2005– Der Geschäftsführer und ehemalige Präsident von Borussia Dortmund, Dr. Gerd Niebaum, ist heute von seinem Posten zurückgetreten.

Der 57-Jährige, der bereits im vergangenen November seine Stellung als Präsident des Vereins Borussia Dortmund aufgegeben hat, ist nun auch als Geschäftsführer der Borussia Dortmund KGaA zurückgetreten. Zu seinen Beweggründen wird Niebaum in einer offiziellen Presseerklärung von Borussia Dortmund wie folgt zitiert: „Ich habe mich im Hinblick auf die zur Zeit sehr emotional geführte Diskussion zu diesem Schritt entschlossen, um damit einen Beitrag zur Versachlichung der Situation zu leisten. (…)“

Auch Michael Meier, der ebenfalls der Geschäftsführung angehört, bot seinen Rücktritt an, dieser wurde jedoch von Dr. Reinhard Rauball, Niebaums Nachfolger im Präsidentenamt abgelehnt.

Niebaum stand dem Verein über 18 Jahre als Präsident vor und feierte seine größten Erfolge mit dem Gewinn der Champions League 1997, des DFB-Pokals 1989 und der deutschen Meisterschaften (1995, 1996 und 2002).

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