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August 17, 2012

Afghanistan: Mehrere Tote bei Absturz eines ISAF-Helikopters

Afghanistan: Mehrere Tote bei Absturz eines ISAF-Helikopters

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Veröffentlicht: 18:43, 17. Aug. 2012 (CEST)
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Ein UH-60L „Black Hawk“ der US Army im Irak

Kabul (Afghanistan), 17.08.2012 – Wie die internationale Schutztruppe ISAF mitteilte, starben am gestrigen Donnerstag bei dem Absturz eines ISAF-Helikopters elf Menschen, unter denen sich sieben US-Soldaten, drei afghanische Sicherheitskräfte und ein afghanischer Übersetzer befinden sollen.

Die Ursache des Absturzes ist noch unklar und wird weiterhin untersucht. Hingegen wurde von Seiten der Taliban von einem gezielten Abschuss gesprochen. Nach Angaben des Taliban-Sprechers Kari Jussif Ahmadi soll der Hubschrauber bereits in der Luft in Flammen aufgegangen sein, nachdem er von einer Panzerfaust getroffen wurde, wobei niemand überlebt haben soll. Der Angriff soll sich in der Provinz Kandahar im Bezirk Shah Wali Kot zugetragen haben.

Dschawid Faisal, Sprecher der Provinz Kandahar, bestätigte den Absturz des Helikopters im Bezirk Shah Wali Kot. Er konnte jedoch keinerlei Angaben zur Absturzursache machen. Laut einem ISAF-Sprecher liegen noch keine genaueren Informationen vor. Die einzig genaue Information ist, dass es sich bei dem Helikopter um einen UH-60 Black Hawk handelt. Es wurden schon des öfteren ISAF-Helikopter von den Taliban abgeschossen.

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Quellen

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August 2, 2012

Bad Feilnbach: Familiendrama endet mit zwei Toten

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Veröffentlicht: 14:39, 2. Aug. 2012 (CEST)
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Beamter eines Sondereinsatzkommandos (Archivbild)

Bad Feilnbach (Deutschland), 02.08.2012 – Am Mittwoch wurde die Polizei in Bad Feilnbach, im Landkreis Rosenheim, von einem 68-jährigen Mann zu seinem Haus gerufen. Er teilte mit, dass eine Gewalttat stattgefunden habe und er seinem Leben nun selbst ein Ende setzen würde. Anschließend war der Anrufer nicht mehr erreichbar.

Die Polizei zog starke Kräfte zusammen, darunter auch das Sondereinsatzkommando (SEK) und einen Polizeihubschrauber. Vorsorglich wurden Rettungsdienst, Notarzt und Feuerwehr verständigt, um gegebenenfalls schnelle Hilfe leisten zu können. Die Umgebung des Hauses wurde weiträumig abgesperrt, dann begaben sich Beamte des SEK in den Garten und fanden dort die Leichen des Mannes und seiner 66-jährigen Frau.

Nachbarn zeigten sich überrascht. Das Ehepaar habe eher abgeschieden gelebt. Oft habe man sie auf einer Bank vor dem Haus sitzen sehen. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen und prüft, ob weitere Personen an der Tat beteiligt waren. Dem ersten Anschein nach handelt es sich um einen erweiterten Selbstmord. Davon spricht man, wenn der Selbstmörder vorher noch andere Personen tötet, meist den Partner oder die eigenen Kinder.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren


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July 26, 2012

Schwandorf: Angebliches Krokodil im Klausensee war eine Bartagame

Schwandorf: Angebliches Krokodil im Klausensee war eine Bartagame

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Veröffentlicht: 20:58, 26. Jul. 2012 (CEST)
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Kopf einer Bartagame (Pogona vitticeps)

Schwandorf (Deutschland), 26.07.2012 – Am Dienstagnachmittag wurde das Rätsel um das angebliche Krokodil am Klausensee durch einen 67-jährigen Schwandorfer gelöst. Weder Biber noch Krokodil, eine harmlose Bartagame hatte sich am See herumgetrieben und damit eine erfolglose große Suchaktion ausgelöst.

Das Reptil ist entweder seinem Besitzer entwischt oder wurde ausgesetzt. Bartagamen haben ihr natürliches Verbreitungsgebiet in Australien, dort sind sie mit sieben Arten vertreten. Sie werden zwischen 30 und 60 cm lang. Es handelt sich um Allesfresser, deren Nahrung kleine Wirbeltiere und Wirbellose, Blätter, Blüten und Früchte umfasst. Bis zum Einsetzen des Frostes hätte die Echse in unseren Breitengraden überleben können. Losgetreten wurde der Trubel am 7. Juli am Badesee, als ein Spaziergänger ein Tier mit einem langen Schwanz entdeckte, bei dem es sich möglicherweise um ein Krokodil gehandelt haben soll. Der Badesee wurde gesperrt. Mit großem Aufwand hatten Einsatzkräfte von Feuerwehr, Wasserwacht und Technischem Hilfswerk, mit Hubschrauber und Booten, den Exoten gesucht.

Jetzt half der Zufall. Ein Mann aus Schwandorf war mit dem Motorroller unterwegs, als die 45 cm lange Echse vor ihm die Straße überquerte. Kurzentschlossen packte er das Tier in einen Sack und brachte es zur Polizei. Jetzt ist es in einer Reptilienauffangstation untergebracht. Zwischenzeitlich ist auch gesichert, dass es das Tier ist, das am 7. Juli erstmals gesehen worden war.

Bild des Reptils

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  • Portal:Tierwelt

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July 17, 2012

Istanbul: Feuer im Polat Tower gelöscht – keine Verletzten

Istanbul: Feuer im Polat Tower gelöscht – keine Verletzten

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Veröffentlicht: 21:55, 17. Jul. 2012 (CEST)
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Stadtviertel Besiktas vom Bosporus aus

Istanbul (Türkei), 17.07.2012 – Im Zentrum von Istanbul stand der 153 Meter hohe Polat Tower, ein Hochhaus im Viertel Besiktas auf der europäischen Seite der Stadt, in Flammen.

Das Gebäude hat 42 Stockwerke, neben Büros und Geschäften befinden sich 400 Wohnungen darin. Die Flammen schlugen aus der Fassade. Die Feuerwehr musste hunderte Personen evakuieren. Gebäudeteile fielen während der Brandbekämfpung auf die Straße. Von der Feuerwehr wurden auch Hubschrauber zum Löschen des Brandes eingesetzt. Die umliegenden Straßen waren gesperrt, Tankstellen und eine Privatklinik wurden geräumt. Angeblich ist der Brand in einer im Gebäude untergebrachten Bankfiliale ausgebrochen, Ursache könnte ein technischer Defekt an einer Klimaanlage gewesen sein.

Bürgermeister Topbas und andere Lokalpolitiker sagten über die 15 Millionen Stadt Istanbul, es gebe hier 1,6 Millionen Gebäude, bei 70 Prozent seien die Bau- und Sicherheitsbestimmungen nicht eingehalten worden. Beim Polat Tower habe es dank der Brandsensoren, der Sprinkleranlagen und der Feuertreppen keine Verletzten und Toten gegeben.

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  • Portal:Türkei
  • Portal:Brände

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June 21, 2012

Spanien: Deutscher tödlich beim Paragliding verunglückt

Spanien: Deutscher tödlich beim Paragliding verunglückt

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Veröffentlicht: 13:32, 21. Jun. 2012 (CEST)
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Ein Paraglider über dem Stubaital

Organyà (Spanien), 21.06.2012 – Am vergangenen Mittwoch ist ein 36 Jahre alter Deutscher beim Paragliding in der spanischen Region Katalonien in den Tod gestürzt.

Vorläufigen Ermittlungen zufolge wollte der Mann auf dem Flughafen der Ortschaft Organyà landen, doch sein Gleitschirm hatte sich gelöst und verursachte somit den Absturz, so berichtete es die spanische Nachrichtenagentur Europa Press.

Der 36-Jährige soll abseits der Landebahn auf den Boden geprallt sein. Die Feuerwehrmänner der in der Nähe liegenden Stadt Lleida eilten mit einem Hubschrauber zum Unfallort, konnten den 36 Jahre alten Deutschen jedoch nicht mehr retten.

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June 19, 2012

16-jähriger Schüler im Zürichsee ertrunken

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Veröffentlicht: 07:20, 19. Jun. 2012 (CEST)
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Der Zürichsee

Zürich (Schweiz), 19.06.2012 – Gestern kurz nach 13.30 Uhr trafen sich drei Oberstufenschüler rund 50 Meter vom Ufer des Zürichsee entfernt bei einer Markierungsboje im Seebad Wädenswil im Kanton Zürich. Als einer der Schüler sah, wie sein 16 Jahre alter Freund plötzlich lautlos unterging, rief er um Hilfe und meldete den Vorfall der Kantonspolizei Zürich.

Nachdem der Bademeister vergeblich nach dem Vermissten gesucht hatte, tauchte die Polizei nach ihm. In 19 Metern Tiefe wurde er gefunden und ans Land gebracht. Dort wurden unverzüglich lebensrettende Massnahmen eingeleitet.

Der 16-Jährige wurde im kritischem Zustand mit dem Rettungshelikopter ins Spital gebracht. Kurz nach seiner Einlieferung ins Spital verstarb der 16-jährige Oberstufenschüler. Die Unfallursache ist noch nicht ermittelt.

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January 29, 2012

Neuss: Schwer bewaffnete Bande überfällt Geldtransport

Neuss: Schwer bewaffnete Bande überfällt Geldtransport

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Veröffentlicht: 11:32, 29. Jan. 2012 (CET)
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Ein Geldtransportfahrzeug

Neuss (Deutschland), 29.01.2012 – Am Freitag kurz vor Mitternacht überfielen im Neusser Ortsteil Grimlinghausen vier schwer bewaffnete Männer einen Geldtransporter. Sie erbeuteten mehrere hunderttausend Euro.

Die Werttransportfirma war dabei, die Tageseinnahmen eines Großmarktes abzuholen. Ein Mitarbeiter hatte nach dem Verladen des Geldes die Türen des Geldtransporters von außen versperrt. Ein Mann mit einer Maschinenpistole trat an ihn heran und hielt ihn in Schach. Es näherte sich ein älterer silberfarbener Mercedes; aus diesem sprangen zwei Männer, einer davon war mit einer Panzerfaust bewaffnet. Er zielte damit auf den Transportwagen und konnte so den Fahrer dazu bewegen, die Türen wieder zu öffnen.

Rasch luden die Täter den wertvollen Inhalt in ihr Fahrzeug um und flüchteten. Unweit des Tatortes ließen sie ihren Fluchtwagen in Flammen aufgehen, er brannte völlig aus. Der Mercedes war wenige Tage vor der Tat in Bochum gestohlen worden. Die Fahndung nach den Tätern brachte bislang keinen Erfolg; ein Hubschrauber der Polizei wurde eingesetzt.

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  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

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June 4, 2011

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

NATO-Kampfhubschrauber greifen militärische Ziele in Libyen an

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Veröffentlicht: 18:38, 4. Jun. 2011 (CEST)
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Hubschrauber vom Typ Apache (Archivbild)

Hellfire-Raketen (Archivbild)

Brega (Libyen), 04.06.2011 – NATO-Kampfhubschrauber flogen am Samstag erstmals seit Beginn des NATO-Einsatzes in Libyen Einsätze gegen Ziele in Libyen. Laut Angaben der NATO-Militärführung waren an dem Einsatz in der Nähe der libyschen Hafenstadt Brega Hubschrauber des britischen und französischen Militärs beteiligt.

Zwei der britischen Kampfhubschrauber vom Typ Apache wurden dabei vom Boden aus beschossen. Beide Hubschrauber konnten nach Angaben des britischen Generalmajors Nick Pope vom britischen Verteidigungsministerium zu dem Kriegsschiff der Royal Navy, „HMS Ocean“, zurückkehren, auf dem insgesamt vier Hubschrauber dieses Typs stationiert sind.

Nach NATO-Angaben wurden bei den Angriffen Militärfahrzeuge und militärisches Gerät angegriffen. In der Nähe von Brega wurde demnach eine Radaranlage zerstört. Außerdem wurde ein militärischer Kontrollpunkt in der Nähe der Stadt ins Visier genommen. Bei dem Einsatz kamen Hellfire-Raketen und 30-Millimeter-Kanonen zum Einsatz.

Die Hubschrauber kamen auf Beschluss der britischen Regierung von der vergangenen Woche zum Einsatz. Beobachter sehen darin eine weitere Eskalationsstufe des bewaffneten Konflikts. Durch den Einsatz von Kampfhubschraubern steigt das Risiko für die NATO-Soldaten, da die Hubschrauber sehr tief fliegen und dadurch potentielle Ziele für Luftabwehrstellungen werden.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Libyen
  • Portal:NATO

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November 3, 2006

Schiffsunglück in der Ostsee

Schiffsunglück in der Ostsee – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Schiffsunglück in der Ostsee

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Artikelstatus: Fertig 07:59, 3. Nov. 2006 (CET)
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Stockholm (Schweden), 03.11.2006 – Am 1. November ist der 155 Meter lange Containerfrachter „Finnbirch“ aus Schweden bei schwerer See gekentert. Der Unglücksort befindet sich zwischen den Inseln Gotland und Öland. Bei dem Unglück konnte ein Besatzungsmitglied nicht aus dem Meer gerettet werden, ein weiterer Seemann starb im Krankenhaus an den schweren Verletzungen und der erlittenen Unterkühlung. Es gelang der Seerettung jedoch, 13 Menschen aus dem offenen Meer zu retten, nachdem das Schiff untergegangen war.

Es herrschten zum Zeitpunkt des Unglücks extreme Wetterbedingungen. Die Wellen schlugen acht bis zehn Meter hoch, und es herrschte Schneefall. Verursacht wurden die Wellen durch den ersten schweren Herbststurm und dem Tief „Britta“. Dabei wurden auf der Insel Spiekeroog Windgeschwindigkeiten bis zu 156 Kilometern pro Stunde erreicht. Die Behörden registrierten an Teilen der Küste eine Flut, die so hoch wie seit 100 Jahren nicht mehr war.

Die vorhandenen Hubschrauber der schwedischen Seerettung waren mit dem schweren Sturm und dem hohen Seegang, der am Mittwochabend die Situation auf der Ostsee bestimmte, zunächst überfordert, so dass ein Einsatz als zu riskant abgelehnt wurde. Die zehn philippinischen und vier schwedischen Besatzungsmitglieder harrten nach dem Kentern des Schiffes zunächst auf der Außenwand der Backbordseite des gekenterten Schiffes aus. Um 19:37 Uhr sank schließlich das Schiff, so dass die Besatzungsmitglieder ins Wasser springen mussten. Zu diesem Zeitpunkt wurde mit der Rettung begonnen, immer noch unter sehr schwierigen Bedingungen, die einer der Retter so beschrieb: „Die hohen Wellen, der Wind, Schneefall, schlechte Sicht, überall Planken und Container der Last, dazwischen schwammen die Menschen.“ 13 der 14 Besatzungsmitglieder konnten trotz hohem Wellengang von bis zu acht Metern aus dem Wasser geborgen und mit Hubschraubern in das Krankenhaus von Kalmar gebracht werden. Die Suche nach dem letzten noch verbliebenen Mannschaftsmitglied wurde nach zehn Stunden aufgegeben, da keine Aussicht mehr auf Rettung bestand. Ein weiteres Besatzungsmitglied verstarb später im Krankenhaus. Alle geretteten Seeleute erlitten Knochenbrüche, zum Teil Schädelbrüche und Unterkühlungen. Außerdem standen die Geretteten unter schwerem Schock.

Bergungsspezialist Lars Flemström kritisierte im schwedischen Rundfunk die Neuorganisation der schwedischen Seerettung. Die Anzahl der für Einsätze zur Verfügung stehenden Hubschrauber sei nach der Verselbstständigung der Seerettung von der schwedischen Marine reduziert worden, und die vorhandenen Maschinen hätten einen niedrigeren Wirkungskreis. So mussten die Hubschrauber nach zwei Stunden Einsatz zum Tanken zurückfliegen und konnten auch nur sieben Verletzte aufnehmen. Früher wurde die Seerettung in Zusammenarbeit mit dem Militär organisiert, das größere Helikopter einsetzen konnte. Ulf Hallström, der Chef der Seerettung, wies die Vorwürfe jedoch zurück. Die neuen Hubschrauber seien flexibler und entsprächen dem neuesten Stand der Technik. Im Bedarfsfalle könne auch das Militär zu Hilfe gerufen werden.

Ein weiteres Problem geht nun noch von dem gesunkenen Frachter aus. Aus dem in 70 Metern Tiefe liegenden Containerschiff läuft Öl aus.

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March 27, 2006

Anklage gegen Hubschrauberpiloten von Sölden erhoben

Anklage gegen Hubschrauberpiloten von Sölden erhoben

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Artikelstatus: Fertig 14:17, 27. Mrz. 2006 (CEST)
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Sölden (Österreich), 27.03.2006 – Gegen den Hubschrauberpiloten, der am 5. September 2005 ein Betonteil über der Gondelbahn in Sölden verloren hatte, hat die Staatsanwaltschaft Innsbruck Mitte März 2006 Anklage erhoben. Dem Mann wird von der Staatsanwaltschaft Innsbruck fahrlässige Tötung vorgeworfen, da bei dem Vorfall neun Skifahrer aus Bayern und Baden-Württemberg starben.

Den 35-jährige Piloten erwartet eine Anklage wegen fahrlässiger Körperverletzung und fahrlässiger Gemeingefährdung. Der Staatsanwalt beruft sich dabei auf amtliche Verordnungen, die bei einem Hubschrauberflug mit Lasten über eine Seilbahn hinweg beachtet werden müssen. Die Ansichten des Piloten, der Huberschrauberfirma sowie des Staatsanwaltes weichen in der Auslegung der Verordnung voneinander ab. Die beteiligten Parteien legen die Verordnung unterschiedlich aus. Das technische Gutachten, auf das die Staatsanwaltschaft gewartet hatte, liegt mittlerweile vor. Entscheiden muss nun das Gericht. Ein genauer Termin für den Prozess liegt noch nicht fest.

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