WikiNews de

August 16, 2012

Bundeswehrkaserne in Niedersachsen: Junge Soldatin vergewaltigt

Bundeswehrkaserne in Niedersachsen: Junge Soldatin vergewaltigt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 14:38, 16. Aug. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Abzeichen der Luftwaffe

Bückeburg (Deutschland), 16.08.2012 – Am Sonntagabend (12. August) wurde in einer Bundeswehrkaserne in Bückeburg in Niedersachsen eine junge Soldatin von einem bislang unbekannten Täter vergewaltigt. Das Opfer soll eine Unteroffizierin sein. Nachdem sie missbraucht worden war, hat sie der Täter geknebelt, gefesselt und in einen Spind eingeschlossen.

Die Soldatin wird psychologisch betreut. Der Täter hatte der Frau ein Handy mit in den Spind gelegt, damit sie später Hilfe holen kann. Ob sich die Frau selbst befreien oder Hilfe holen konnte, ist noch offen, da Polizei und Staatsanwaltschaft aus ermittlungstaktischen Gründen zunächst nur wenige Informationen herausgaben. Auf die Frage nach dem möglichen Täterkreis sagte ein Sprecher der Staatsanwaltschaft, es sei nicht auszuschließen, dass sich jemand unbefugt Zutritt zur Kaserne verschafft habe. Die Jägerkaserne in Bückeburg ist gesperrt. Personal, das aus dem Wochenende kam, durfte das Gelände nicht betreten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Bundeswehr

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

May 11, 2012

Hannover: Opfer eines Giftspritzenanschlags nach Monaten verstorben

Hannover: Opfer eines Giftspritzenanschlags nach Monaten verstorben

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:56, 11. Mai 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Flüssiges, reines Quecksilber

Hannover (Deutschland), 11.05.2012 – Am Mittwoch verstarb in Hannover ein 40-jähriger IT-Fachmann an den Folgen eines heimtückischen Giftspritzenanschlags. Die Staatsanwaltschaft hat am Freitag die Obduktion des Leichnams angeordnet.

Am 5. Juli 2011 war das Opfer im hannoverischen Stadtteil Calenberger Neustadt spazieren gegangen. Ein 45-jähriger schlanker Mann mit dunkler Baseballkappe, schwarzer Kunstlederjacke und einem auffälligen Pflaster im Gesicht stach mit einem Regenschirm nach dem Gesäß des jetzt Verstorbenen. An der Spitze des Schirms war eine Spritze angebracht die mit Quecksilber aufgezogen war. Das Opfer verspürte einen Stich und einen brennenden Schmerz, bei einer Verfolgung konnte der Täter vom IT-Fachmann nicht festgehalten werden. Es gelang ihm allerdings das Tatwerkzeug an sich zu bringen.

Erst Wochen später begannen Organe des Opfers zu versagen. Die Benutzung von Quecksilber bei der Attacke wurde erst Anfang 2012 festgestellt. Nach dem Organversagen war der Mann in ein Krankenhaus eingeliefert worden und verstarb jetzt an der Vergiftung. Ermittlungen wegen Körperverletzung mit Todesfolge sind eingeleitet. Seit September 2011 werden die Ermittlungen zu dem Fall von mehreren Beamten des Zentralen Kriminaldienstes von Hannover geführt. Ein Motiv ist nicht bekannt geworden, möglicherweise war der 40-Jährige ein Zufallsopfer.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Straftaten und Ermittlungsverfahren

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 1, 2012

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

Mordfall Lena († 11): 18-Jähriger gesteht die Tat

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 20:16, 1. Apr. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Emden (Deutschland), 01.04.2012 – Am Samstag war der 18-jährige David H. wegen Mordverdachts festgenommen worden. Ein Haftbefehl wurde heute vom Amtsgericht Emden erlassen. Der 18-Jährige hat die Tat gestanden und soll für ein weiteres Sexualdelikt verantwortlich sein.

Neben seinem Geständnis wurde der Mann durch DNA-Vergleiche überführt. Ein entscheidender Hinweis kam von zwei Frauen. Diese hatten den mutmaßlichen Täter in der Nähe des Parkhauses gesehen, in dem die Leiche der 11-jährigen Lena von ihrer Mutter gefunden wurde. Dem Verhafteten wird vorgeworfen, das Mädchen sexuell missbraucht und anschließend getötet zu haben. Das Motiv des Mannes für die Tötung dürfte es gewesen sein zu verhindern, für das Sexualdelikt zu Rechenschaft gezogen zu werden.

Bei der Polizei ist David H. kein Unbekannter. Er soll im Jahr 2010 eine Sachbeschädigung begangen haben. Von der 40-köpfigen Sonderkommission wird auch geprüft, ob er als Täter für eine im Herbst 2011 stattgefundene versuchte Vergewaltigung an einer Joggerin in Frage kommt. Erst in der Gerichtsverhandlung wird entschieden werden, ob er als 18-Jähriger nach dem Jugendstrafrecht oder dem Erwachsenenstrafrecht verurteilt wird. Während er als Erwachsener mit einer lebenslangen Freiheitsstrafe zu rechnen hat und nach 15 Jahren frühestens mit einer Entlassung rechnen kann, drohen ihm nach dem Jugendstrafrecht höchstens zehn Jahre Freiheitsstrafe.

Bei der Sonderkommission waren 300 Hinweise aus der Bevölkerung eingegangen. Mehrere davon brachten den jetzt Verhafteten unter Verdacht. Nach Angaben von Zeugen wurde von einem Beamten des Landeskriminalamts ein Phantombild erstellt. Dieses hatte eine große Übereinstimmung mit der Person, die auf den Videoaufzeichnungen des Parkhauses zu sehen war. Am Samstagvormittag war es soweit, dass Beamte David H. in seiner Wohnung festnahmen.

Nach der Tat war zunächst ein 17-Jähriger unter dringenden Tatverdacht geraten und befand sich zwei Tage in Untersuchungshaft, bis weitere Ermittlungen seine Unschuld bewiesen und zu seiner Entlassung führten.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 30, 2012

Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 02:52, 30. Mär. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Nach dem Mord vom Samstag an der 11-jährigen Lena wurde bereits am Mittwoch Haftbefehl gegen einen 17-jährigen Berufsschüler erlassen. Ein Bekannter des Tatverdächtigen hatte ihn auf einem Überwachungsvideo wiedererkannt. Die Leiche des Mädchens war von ihrer Mutter in einem Parkhaus in Emden aufgefunden worden.

Der Leiter der Mordkommission Werner Brandt gab am Donnerstag auf einer Pressekonferenz bekannt, dass der Berufsschüler Angaben gemacht hatte, wo er sich zur Tatzeit aufgehalten habe, diese Angaben konnten durch die Ermittler widerlegt werden. Neben der Zeugenaussage gab es weitere Indizien die am Dienstag zur Festnahme geführt hatten. Einzelheiten hierzu gaben weder Polizei noch Staatsanwaltschaft bekannt.

Der junge Mann bestreitet mit der Tat etwas zu tun zu haben. Mehrere Gegenstände aus seinem Besitz wurden von der Polizei sichergestellt. Staatsanwalt Südbeck betonte, dass für den Festgenommenen, der in einer Jugendjustizanstalt untergebracht ist und sich in psychotherapeutischer Behandlung befindet, die Unschuldsvermutung gilt. Der Ermittlungsrichter geht von einem dringenden Tatverdacht aus, dieser ist Voraussetzung für den Erlass eines Haftbehls.

Vom Landeskriminalamt in Hannover werden DNA-Spuren vom Tatort mit der DNA des 17-Jährigen verglichen. Geprüft dürfte auch werden, ob sich DNA der Getöteten an Gegenständen aus dem Besitz des Verhafteten befindet. Der 11-jährige Begleiter des Opfers steht unter Schock und muss psychisch behandelt werden. Weitere Befragungen des Jungen verbieten sich derzeit, so der Leiter der Mordkommission.

Auf Wunsch der Familie des Mädchens soll die Beisetzung im engen Familienkreis stattfinden, dies gab ein Polizeisprecher bekannt. Familienangehörige wurden an einem der Öffentlichkeit nicht bekannten Ort untergebracht und dort von Polizeibeamten betreut.

Einem jugendlichen Täter droht bei Mord eine Freiheitsstrafe von bis zu zehn Jahren.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

Mord an 11-Jähriger in Emden: Verdächtiger aus U-Haft entlassen

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 22:27, 30. Mär. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.
020 Grave candles.JPG

Emden (Deutschland), 30.03.2012 – Am Freitag wurde der bisher tatverdächtige 17-jährige Berufsschüler aus der Untersuchungshaft entlassen. Der Staatsanwalt hat keine Zweifel daran, dass der junge Mann unschuldig ist. Zwei Tage hatte er in Haft verbracht und musste psychisch behandelt werden. Der Mord an der elfjährigen Lena, die heute im engsten Familienkreis beigesetzt wurde, ist somit wieder völlig im Dunkeln.

Trotz des Fehlschlags ist die Mordkommission zuversichtlich die Tat klären zu können. Bereits 170 Hinweise sind aus der Bevölkerung eingegangen. Der leitende Oberstaatsanwalt Bernard Südbeck: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Und ich bin nach wie vor sehr zuversichtlich, dass wir den Täter des Morddelikts auch bekommen werden.“. Zur Entlassung des Berufsschülers sagte er: „Die Indizien, die gegen ihn vorlagen sind durch Fakten, die wir herausgearbeitet haben widerlegt worden.“ Die Festnahme hätte erfolgen müssen: „Wir mussten diesen Haftbefehl beantragen, da zu diesem Zeitpunkt ein dringender Tatverdacht bestand“. Nach wie vor gehen die Ermittler bei der am Samstag getöteten 11-jährigen Lena davon aus, dass sie sexuell missbraucht wurde und der Täter sie anschließend ermordete, um der Strafverfolgung zu entkommen.

In sozialen Netzwerken im Internet war es zu Lynchjustiz-Aufrufen gekommen. Vor einer Polizeiwache war eine Menschenmenge von 50 Personen zusammengekommen, diese hatten ebenfalls dazu aufgerufen, den unschuldigen jungen Mann zu lynchen. Bernhard Witthaut von einer Gewerkschaft der Polizei äußerte dazu kritisch: „Wer hinter den Lynchaufrufen steckt, muss die volle Härte des Gesetzes zu spüren bekommen. Es darf nicht toleriert werden, dass einige soziale Netzwerker glauben, in unserem Rechtsstaat Wild-West-Methoden wiederbeleben zu dürfen.“ Der Berufsschüler wird jetzt von der Polizei betreut und geschützt.

Der Stadtrat von Emden hat beschlossen eine Belohnung von 10.000 Euro für sachdienliche Hinweise, die zur Aufklärung der Tat und zur Ergreifung des Täters führen, auszusetzen. Die Polizei sucht weiter nach Zeugen und bittet diese sich unter der Telefonnummer 0491/976-90-414 oder 411 zu melden. Die Ermittler wollen wissen, wer die Kinder im Tatzeitraum Samstag, 24.03.2012, zwischen 17.30 und 19.00 Uhr gesehen hat? Sie müssten sich in Wallanlagen, im Parkhaus oder im Kino in Emden, aufgehalten haben.

Video aus dem Parkhaus, auf dem der mutmaßliche Mörder zu sehen ist

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte
  • Mädchenmord in Emden: 17-Jähriger ist tatverdächtig (30.03.2012) auch Quelle
  • Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt (26.03.2012)

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 26, 2012

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

Tötungsdelikt in Emden: Leiche eines 11-jährigen Mädchens entdeckt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 02:31, 26. Mär. 2012 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

(Symbolbild)

Emden (Deutschland), 26.03.2012 – Im Cityparkhaus am Wasserturm in Emden in Ostfriesland wurde am Samstagabend die Leiche eines 11-jährigen Mädchens von ihrer eigenen Mutter aufgefunden. Eine Polizeisprecherin gab am Sonntag bekannt: „Alles deutet auf ein Gewaltverbrechen hin“.

Am Samstagnachmittag soll das Mädchen mit Freunden ein Kinocenter besucht haben. Als sie nicht rechtzeitig nach Haus kam, begann die Mutter sie zu suchen. Im Parkhaus wurde sie dabei von einem Parkwächter unterstützt. Im Bereich eines Notausgangs machten sie den schrecklichen Fund.

Oberstaatsanwalt Bernhard Südbeck gab bekannt, dass bereits eine Obduktion stattgefunden hat. Zur Frage, ob es sich um ein Sexualdelikt gehandelt hat machte er keinen Angaben. Nach Informationen der Bildzeitung wurde das Mädchen vergewaltigt. Die Ermittlungen sind angelaufen. Die Bildaufzeichnungen im Parkhaus werden ausgewertet. Voraussichtlich am Montag soll es eine Pressekonferenz geben.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • Portal:Tötungsdelikte

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

December 4, 2011

Bundesweit erstes Strafverfahren wegen Schächtens geplatzt

Bundesweit erstes Strafverfahren wegen Schächtens geplatzt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 08:18, 4. Dez. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Buxtehude (Deutschland), 04.12.2011 – Das für kommenden Montag, den 5. Dezember, geplante Strafverfahren wegen der rituellen Schlachtung eines Tieres ohne Betäubung ist abgewendet. Gegen einen Mitarbeiter eines muslimischen Schlachters war ein Strafbefehl wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz erlassen worden, gegen den der Beschuldigte aber Widerspruch eingelegt hatte. Das Amtsgericht Buxtehude teilte jedoch mit, der Mitarbeiter habe seinen Widerspruch gegen den Strafbefehl zurückgezogen. Der Betriebsinhaber hatte bereits zuvor ein Bußgeld in Höhe von über 2.500 Euro akzeptiert. Ein Aktivist des Vereins „Tierfreunde e.V.“ hatte vor vier Jahren mit versteckter Kamera gefilmt, wie einem Schaf ohne Betäubung die Kehle durchgeschnitten wurde. Er fand mehrere Schafe, die auf diese Weise getötet worden waren. Daraufhin wurde Strafanzeige gegen den Betreiber der Schlachterei, einen Mitarbeiter und gegen die zuständige Tierärztin erstattet.

Das Schächten ist ein religiöses Ritual im Islam und Judentum. Es soll bewirken, dass das Tier möglichst vollständig ausblutet. In Deutschland ist das Schächten laut § 4 a des Tierschutzgesetzes verboten, es kann jedoch eine Ausnahmegenehmigung aus Gründen der Religionsfreiheit erteilt werden.

Rechtsanwalt Hans-Georg Kluge, stellvertretender Vorsitzender des Vereins „Tierfreunde e.V.“, wertet das Bußgeld gegen den Betriebsinhaber als Erfolg: „Der Schlachter ist jetzt vorbestraft. Damit ist endlich klar, dass Schächten in Deutschland verboten ist.“ Das Schächten wird auch von der Bundestierärztekammer als Tierquälerei abgelehnt.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Quellen[Bearbeiten]

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 16, 2011

Rotenburg: Nach Phishing-Attacke zahlreiche Schadsoftware auf PC entdeckt

Rotenburg: Nach Phishing-Attacke zahlreiche Schadsoftware auf PC entdeckt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 21:56, 16. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Rotenburg (Wümme) (Deutschland), 16.04.2011 – Während des Aufrufs der Onlinebankingseite ihrer Hausbank wurde eine Frau aus dem niedersächsischen Rotenburg an der Wümme aufgefordert, 100 Transaktionsnummern (TAN) einzugeben. Der Aufforderung kam sie nach. Nicht ohne Folgen. Nach vier Tagen fehlten 650 Euro auf ihrem Konto. Sie war auf eine Phishing-Attacke hereingefallen.

Immer wieder versuchen Täter über E-Mails oder Umleitung auf andere Seiten an Passwörter oder sonstige persönliche Daten, wie Transaktionsnummern zu kommen. Diese Seiten sehen sehr professionell aus und sind oft schwer als Fälschungen zu erkennen. Aktuelle Sicherheitssoftware kann einen Schutz bieten.

Der Computer der Frau wurde nach ihrer Anzeigenerstattung überprüft. Das Ergebnis: 3.800 Schadprogramme wurden gefunden. Es handelte sich um Viren, Würmer und Trojaner.

Die Polizei konnte die Herkunft der Popup-Seite ermitteln. Oft operieren die Täter aus dem Ausland und es gelingt ihnen, das Konto leerzuräumen bevor der Eingriff entdeckt wird.

Themenverwandte Artikel

Quellen

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

April 15, 2011

Mutmaßlicher Mörder von Dennis festgenommen – zehn Jahre jagte die Polizei ein Phantom

Mutmaßlicher Mörder von Dennis festgenommen – zehn Jahre jagte die Polizei ein Phantom

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 18:13, 15. Apr. 2011 (CEST)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Zeltlager gehörten zu den bevorzugten Tatorten des Serienmörders

Fahndungsbild der Polizei im Fall Dennis

Verden (Deutschland), 15.04.2011 – Vor fast zehn Jahren verschwand der neunjährige Dennis aus Osterholz-Scharmbeck aus einem Schullandheim in Wulsbüttel im Kreis Cuxhaven. Am 20. September, fünfzehn Tage nach seinem Verschwinden, wurde seine Leiche im Wald von Pilzsammlern aufgefunden. Die Todesursache war Ersticken. Nach einem Hinweis gelang es der Soko „Dennis“ jetzt, den mutmaßlichen Mörder zu verhaften. Der Mann steht im Verdacht ein Serienmörder[1] zu sein. Weitere Morde soll er in den Jahren 1992 und 2004 in Deutschland, Frankreich und den Niederlanden begangen haben. 40 Mal soll er Kinder in Schullandheimen, Zeltlagern und Einfamilienhäusern in Norddeutschland missbraucht haben.

Umfangreiche Ermittlungen[2] hatte die Polizei in den vielen Jahren durchgeführt. Der SoKo-Leiter Martin Erftenbeck: „Es gibt Fälle die man nie zu den Akten legt“. Profiler aus Bayern versuchten den Täter greifbar zu machen. Ihr Täterprofil: Deutscher ohne Dialekt, groß und stämmig, Brillenträger, sozial angepasst mit guter Ortskenntnis in Bremen und Umgebung, der vermutlich auch im Urlaub mordet.

2011 war die Polizei wieder mit dem Fall an die Öffentlichkeit gegangen, nachdem sich 2010 ein Zeuge gemeldet hatte[3], der Dennis Anfang Dezember 2001 in einem hellen Personenwagen, Opel-Omega, gesehen hatte. Der Zeuge hatte sich gemeldet, weil er eine Dokumentation über den Fall angeschaut hatte und seine Feststellung in Zusammenhang mit dem Geschehen brachte. Der entscheidende Hinweis sei von einem Opfer gekommen. Dieses erinnerte sich, dass einer der Betreuer auf einer Ferienfreizeit auffällig nach seiner Wohnsituation gefragt hatte. Später soll der damals 10-jährige Junge in seinem Wohnhaus in Bremen missbraucht worden sein. Nach Ausstrahlung einer Dokumentation teilte er seine Erinnerung den Ermittlern mit.

Der mutmaßliche Täter soll weitere Sexualmorde begangen haben:

31. März 1992: Der 13-jährige Stefan aus Hamburg verschwindet aus einem Internat in Scheeßel (Niedersachsen). Im Mai wird seine Leiche im Dünengebiet bei Neumühlen aufgefunden.

Am 24. Juli 1995 wird der achtjährige Dennis R. aus einem Zeltlager in Selker Noor in Schleswig-Holstein vermisst. Zwei Wochen später wird er tot bei Skive in Dänemark aufgefunden.

1998 in einem Zeltlager bei Brunssum in den Niederlanden: Der elf Jahre alte Nicky V. ist verschwunden. Einen Tag später wurde die Leiche des Jungen in der Nähe aufgefunden.

Am 15. April gab der Sprecher der Sonderkommission, Jürgen Menzel die Festnahme bekannt: „Wir haben einen Haftbefehl wegen mehrfachen Mordes“. Heute Mittag gab die Polizei weitere Einzelheiten in einer Pressekonferenz bekannt. Danach soll der Täter ein 40-jähriger gebürtiger Bremer und ehemaliger Lehramtsstudent sein. Drei Morde sowie dutzende Missbrauchsfälle habe er bereits eingeräumt. Zuletzt soll er in Hamburg gewohnt haben, wo seine Wohnung durchsucht worden war. Er sei im Jahr 2005 wegen eines Sexualdelikts und versuchter räuberischer Erpressung bereits in Erscheinung getreten.

Themenverwandte Artikel

  • Portal:Tötungsdelikte

Quellen

Fußnoten

  1. http://de.wikipedia.org/wiki/Liste_von_Serienm%C3%B6rdern Weltweite Liste von Serienmördern
  2. http://www.youtube.com/watch?v=lpwO-thECTs
  3. http://www.youtube.com/watch?v=aPmmhgZO_5A

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.

March 26, 2011

Landgericht Oldenburg: Drei Mitglieder des Rockerklubs „Gremium MC“ wegen versuchten Totschlags angeklagt

Landgericht Oldenburg: Drei Mitglieder des Rockerklubs „Gremium MC“ wegen versuchten Totschlags angeklagt

aus Wikinews, einem freien Wiki für Nachrichten
Wechseln zu: Navigation, Suche
Veröffentlicht: 17:35, 26. Mär. 2011 (CET)
Bitte keine inhaltlichen Veränderungen vornehmen.

Oldenburg (Oldb) (Deutschland), 26.03.2011 – Christian K. (38) aus Emstek, Tammo M. (35) aus Großenkneten und Thorsten I. (40) sind Mitglieder des Chapters Vechta, der zum berüchtigten Rockerklub „Gremium MC“ gehört. Beim Landgericht Oldenburg begann am Freitag, den 25. März 2011 der Prozess gegen sie. Ihnen wird versuchter Totschlag und dem Angeklagten Tammo M. zusätzlich der geplante Mord am Oldenburger Oberstaatsanwalt Thomas Kirstein vorgeworfen.

Im Oktober 2009 hatten die Angeklagten den Präsidenten ihres eigenen Rockerklubs mit dem Ziel überfallen, ihn zu töten. An dem Übergriff sollen nach Auskunft der Staatsanwaltschaft 60 Rocker der „schnellen Eingreiftruppe“ des „Gremium MC“ beteiligt gewesen sein. Das Opfer erlitt schwere Kopfverletzungen. Der Angeklagte Christian K. war als neuer Präsident vorgesehen.

Gegen Tammo M. wird auch verhandelt, da er Ende 2009 geplant hatte, den Oldenburger Oberstaatsanwalt Thomas Kirstein mit einer Maschinenpistole zu ermorden. Allen drei Angeklagten wird zudem der Vorwurf der Erpressung und Nötigung sowie Verstöße gegen das Waffengesetz gemacht.

Zum Auftakt des Prozesses waren 50 Rocker angereist, diesen standen 150 Polizisten gegenüber. Erst nach strengen Personenkontrollen durften die Angereisten den Verhandlungssaal betreten. Der Prozess wird am Dienstag fortgesetzt. Es sind 21 Verhandlungstage geplant.

Der Motorradklub Gremium MC[1] gehört zu den größten in Europa und ist in den Ländern Deutschland, Italien, Polen, den kanarischen Inseln, Slowenien, Bosnien-Herzegowina, Österreich, Spanien, Venezuela, Thailand, Serbien und der Türkei organisiert. Schon häufig standen Mitglieder wegen Drogenhandels, Zuhälterei, Verstößen gegen das Waffengesetz und Gewaltdelikten vor Gericht.

Themenverwandte Artikel

  • Portal: Recht

Quellen

Einzelnachweise

  1. Homepage des Gremium MC

This text comes from Wikinews. Permission is granted to copy, distribute and/or modify this document under the terms of the Creative Commons Attribution 2.5 licence. For a complete list of contributors for this article, visit the corresponding history entry on Wikinews.
Older Posts »