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December 2, 2015

Mehrere Tote bei Schießerei in Kalifornien

Mehrere Tote bei Schießerei in Kalifornien

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Veröffentlicht: 21:35, 5. Dez. 2015 (CET)
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San Bernardino (Vereinigte Staaten), 02.12.2015 – Nach Medienberichten wurden bei einer Schießerei im kalifornischen San Bernardino 14 Personen erschossen. Die drei mit Gewehren bewaffneten Täter flüchteten mit einem schwarzen SUV. Polizeihubschrauber kreisten über der Stadt. Die Polizei forderte die Bewohner der Stadt auf, zu Hause zu bleiben. Beamte des Federal Bureau of Investigation (FBI) und des Bureau of Alcohol (AFT) ermittelten.

Vier Stunden nach der Tat wurden zwei der mutmaßlichen Täter von der Polizei erschossen, ein dritter wurde festgenommen. Es ist noch unklar, ob noch weitere Personen in die Bluttat verwickelt sind. Auch das Motiv der Täter liegt noch im Dunkeln.

Sieben Verletzte wurden in das Loma Linda University Medical Center gebracht, acht weitere werden im Arrowhead Regional Medical Center behandelt. Die Tat wurde in einem Zentrum für Behinderte verübt. Die Bewaffneten hätten in einem Konferenzraum, in dem gerade eine Weihnachtsfeier stattfand, das Feuer eröffnet. Die Täter seien maskiert und militärisch gekleidet gewesen, sagten Augenzeugen.

Tödliche Gewalt mit Schusswaffen in der Öffentlichkeit ist in den Vereinigten Staaten an der Tagesordnung. In der letzten Novemberwoche waren in einer Abtreibungsklinik in Colorado drei Menschen getötet worden.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

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Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Schießerei von San Bernardino 2015“.

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June 28, 2015

Elektroauto gewinnt Rennen am Pikes Peak

Elektroauto gewinnt Rennen am Pikes Peak

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Veröffentlicht: 21:16, 9. Juli 2015 (CEST)
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Elektroautos bedrohen den Rekord von Rekord-Rallye-Weltmeister Loeb am Pikes Peak

Pikes Peak: 20 km steil bergauf

Pikes Peak (USA), 28.06.2015 – Erstmals konnte am 28. Juni ein Elektroauto ein großes Autorennen gewinnen. Das legendäre Bergrennen am Pikes Peak in den Rocky Mountains zählt zu den ältesten Autorennen der Welt. Der Neuseeländer Rhys Millen war mit seinem Elektroauto PP03 der lettischen Firma Drive eO der Schnellste in allen Wettbewerbs-Klassen.

Grundsätzlich haben Elektromotoren relativ mehr Leistung als Verbrennungsmotoren. So hatte der eO PP03 eine Leistung von 1.020 Kilowatt und ein Drehmoment von 2.160 Newtonmeter. Das sind 1.386 PS, die noch kein anderes Fahrzeug auf diese Bergstrecke brachte. Große und schwere Akkus waren bisher ein Problem, aber sie wurden stetig weiterentwickelt. Bereits im letzten Jahr belegten Elektroautos Platz 2 und 3 und dieses Jahr Platz 1 und 2. Das Gewicht des Siegers betrug nur noch 1.200 kg.

Fachleute rechnen damit, dass das Rennen am Pikes Peak in Zukunft von Elektroautos dominiert werde, da diese am Berg ihre große Leistungsstärke gegenüber Benzinern ausspielen können. Die kurze Renndauer von 9 bis 10 Minuten ist ein weiterer Vorteil, da keine großen Energiereserven mitgeführt werden müssen.

Sturm und Hagel verhinderten in diesem Jahr einen Angriff auf den Allzeitrekord von 2013, damals saß Rekord-Rallyeweltmeister Sébastien Loeb am Steuer. Sein Peugeot mit Verbrennungsmotor hatte jedoch etwa 15 % weniger Leistung pro Gewicht als der Sieger von 2015, weshalb Loebs Rekord sicher nicht mehr sehr lange Bestand haben wird. – Bereits von 1898 bis April 1902 waren die Elektoautos Jeantaud Duc und La Jamais Contente die schnellsten Straßenfahrzeuge der Welt.

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December 23, 2014

Rock- und Blues Legende Joe Cocker gestorben

Rock- und Blues Legende Joe Cocker gestorben

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Veröffentlicht: 19:13, 23. Dez. 2014 (CET)
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JoeCocker03 new.jpg

Crawford (Colorado) (USA), 23.12.2014 – Nach einem langjährigen Lungenkrebsleiden ist John Robert „Joe“ Cocker gestern verstorben. Er starb nach Angaben seines Managements in seinem Haus in Crawford, Colorado. Joe Cocker veröffentlichte 40 Alben, sein letztes, „Fire it up“, erschien 2012. Cocker, der weder Songwriter noch Instrumentalist war, lebte von seiner Stimme, die nicht selten mit einem Reibeisen verglichen wurde und ihm den Ruf einbrachte, er gurgele mit Glasscherben. Mit dem Lied „Up Where We Belong“, das er in den 1980ern im Duett mit Jennifer Warnes sang, gelang ihm ein Nummer-Eins-Hit in den USA.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

Wikipedia-logo-v2.svg In Wikipedia gibt es den weiterführenden Artikel „Joe Cocker“.
Commons-logo.svg Wikimedia Commons: Weitere Bilder, Videos oder Audiodateien zum Thema „Joe Cocker“.

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December 7, 2014

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Jemen: Zwei westliche Geiseln sind tot

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Veröffentlicht: 19:37, 8. Dez. 2014 (CET)
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Lage des Gouvernements Schabwa

Washington D.C. (Vereinigte Staaten) / Aden (Jemen), 07.12.2014 – Der US-amerikanische Journalist britischer Herkunft Luke Somers und eine weitere westliche Geisel von al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel, der südafrikanische Lehrer Pierre Korkie, sind tot. Das sagte der noch amtierende US-Verteidigungsminister Chuck Hagel bei einem Besuch in Kabul, Afghanistan. Die beiden Männer wurden während einer Befreiungsaktion im jemenitischen Gouvernement Schabwa getötet. Der Einsatz der US-amerikanischen Spezialkräfte fand in der Nacht von Freitag auf Samstag statt und hatte nicht den gewünschten Erfolg. Einer der Geiselnehmer musste den Berichten zufolge austreten und entdeckte die US-Soldaten bei ihrem Vorrücken auf das Versteck der Terroristen. Es kam zu einem Schusswechsel zwischen den Soldaten und den Terroristen, in dessen Verlauf einer der al-Qaida-Angehörigen in das Gebäude rannte, in der die beiden Geiseln festgehalten wurden, und Schüsse auf Somers und Korkie abfeuerte. Einer der beiden verstarb dann im Hubschrauber, der andere auf der Lazarettstation des US-Kriegsschiffes „Makin Island“ vor der Küste des Landes.

Zehn al-Qaida-Angehörige wurden durch die US-Sondereinheit getötet. Dass die beiden Geiseln eventuell während des rund halbstündigen Schusswechsels durch Friendly Fire zu Schaden kamen, ist nach US-Angaben nicht möglich.

US-Präsident Barack Obama nannte die Tötung Somers′ einen „barbarischen Mord“. Obama verwies auf das Video, in dem mit der Tötung von Somers gedroht worden war, falls die amerikanische Regierung Forderungen von al-Qaida nicht erfüllen würde, und weil auch „andere Informationen andeuteten, dass Lukes Leben in unmittelbarer Gefahr war“, habe er den Befreiungsversuch genehmigt. Nach Angaben von Generalmajor Ali al-Ahmadi, des nationalen Sicherheitschefs des Jemen, hätten die Terroristen Somers am Sonntag töten wollen.

Die südafrikanische Hilfsorganisation „Gift of the Givers“ sagte, dass Korkies Freigabe nur einen Tag später hätte stattfinden sollen. Das hätten Verhandlungen mit al-Qaida auf der Arabischen Halbinsel ergeben, in deren Verlauf auch ein Lösegeld bezahlt worden sei. Korkie und seine Frau waren im Mai 2013 in die Gewalt der Terroristen gelangt. Seine Frau war bereits am 10. Januar freigelassen worden. Ein nichtbenannter US-Regierungsangehöriger sagte gegenüber der BBC, man habe nicht gewusst, dass Korkie und Somers gemeinsam festgehalten wurden.

Eine Geiselbefreiungsaktion Ende November führte nicht zur Befreiung Somers′, weil dieser mit einer weiteren Geisel nur wenige Tage zuvor weggebracht worden war. Bei der Aktion wurden jedoch acht andere Geiseln aus der Hand ihrer Entführer befreit.

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September 4, 2014

Fotostrecke: Die US Open in ihrer 134. Auflage

Fotostrecke: Die US Open in ihrer 134. Auflage

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Veröffentlicht: 07:39, 4. Sep. 2014 (CEST)
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New York (Vereinigte Staaten), 04.09.2014 – Die US Open 2014 wurden am 25. August im USTA Billie Jean King National Tennis Center eröffnet. Das letzte Grand-Slam-Tennisturnier des Jahres endet am 8. September. Im Dameneinzel verteidigt Serena Williams ihren Titel, während Rafael Nadal, der Titelverteidiger im Herreneinzel, verletzungsbedingt nicht teilnehmen kann. Die traditionsreiche Veranstaltung begeht ihre 134. Auflage mit Preisgeldern in der Höhe von 38,3 Millionen Dollar, so viel wie nie zuvor.

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August 15, 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014

Fotostrecke: Nisei Week 2014 – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Fotostrecke: Nisei Week 2014

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Veröffentlicht: 00:23, 15. Aug. 2014 (CEST)
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Los Angeles (Vereinigte Staaten), 15.08.2014 – Die 74. Nisei Week findet von 8. bis 17. August in Little Tokyo, einem Stadtteil von Los Angeles, statt. Das Festival ist der japanischen Kultur in den Vereinigten Staaten gewidmet. Nisei bezeichnet einen Amerikaner japanischer Abstammung der zweiten Generation.

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July 18, 2014

Oberster US-Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland ist ausgereist

Oberster US-Geheimdienstmitarbeiter in Deutschland ist ausgereist

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Veröffentlicht: 18:07, 11:38 (CEST)
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Berlin (Deutschland), 18.07.2014 – Nach Informationen der Deutschen Presse-Agentur (dpa) ist der oberste Mitarbeiter der amerikanischen Geheimdienste in Deutschland ausgereist. Der Geheimdienstler hatte nach der Aufdeckung eines zweiten möglichen Falls von Spionage gegen die Bundesregierung innerhalb weniger Tage, die Aufforderung der deutschen Regierung erhalten, das Land zu verlassen. Da er nicht zur Persona non grata erklärt worden war, hatte er mehr Zeit als die in jenem Fall üblichen 72 Stunden für die Ausreise und er folgte nach einer Woche nun lediglich einer „Bitte“ der Regierung. Wie die Tagesschau meldet, soll die Person über den Flughafen Frankfurt am Main ausgereist sein.

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July 11, 2014

Weiterer Fall von möglicher Spionage für die USA entdeckt

Weiterer Fall von möglicher Spionage für die USA entdeckt

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Veröffentlicht: 11.07.2014,11:42 (CEST)
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Bundesverteidiungsministerium

Berlin (Deutschland), 11.07.2014 – Nur eine Woche, nachdem die ersten Nachrichten über den Fall eines BND-Mitarbeiters, der für die CIA spioniert haben soll, bekannt geworden waren, wurde am Mittwoch (9. Juli) ein weiterer Fall von möglicher Spionage für die USA in Berlin aufgedeckt. Diesmal handelt es sich um einen Mitarbeiter des Verteidigungsministeriums, der für einen nicht genannten US-Geheimdienst – allerdings wohl nicht die CIA – Informationen geliefert haben soll. Ähnlich wie im Fall des BND-Mitarbeiters sind auch hier zunächst nur wenige Einzelheiten bekannt geworden. Dieser Fall wurde vom Militärischen Abschirmdienst (MAD) verfolgt, was darauf hindeuten könnte, dass es sich um einen Soldaten handelt. Klar ist bis jetzt nur, dass der Mann, um den es diesmal geht, in der Abteilung Politik des Verteidigungsministeriums arbeitete; es könnte sich dementsprechend auch um einen Zivilisten handeln, der im Verteidigungsministerium und damit in einer Einrichtung im Bereich der Bundeswehr und somit im Zuständigkeitsbereich des MAD arbeitete. Der Verdächtige hat durch seine Arbeitsstelle, die dem Ministerium direkt zuarbeitet, Zugang zur Politikplanung des Ministeriums und wäre deshalb als Spion interessant, meldet der Spiegel. Bislang gab es in der Angelegenheit nur Durchsuchungen, ein Haftbefehl erging zunächst nicht, da noch kein hinreichender Tatverdacht besteht. Die Fahnder griffen möglicherweise auf dem Hintergrund der BND-Affäre schneller als eigentlich geplant zu, um die Vernichtung von möglichen Beweismitteln zu verhindern, heißt es dazu ebenfalls im Spiegel.

Wappen des MAD

Der Verdächtige wurde auffällig, weil er sich wiederholt mit Mitarbeitern der US-Botschaft in Berlin getroffen hatte, die dem Geheimdienst zugeordnet werden. Das letzte dieser Treffen wurde im Februar 2014 beobachtet. Der US-Botschafter in Berlin John B. Emerson wurde wegen des Vorgangs wie schon beim Fall des möglichen Spions beim BND ins Außenministerium bestellt.

Es handelt sich um den zweiten Fall von möglicher US-Spionage in Deutschland, der innerhalb weniger Tage aufgedeckt wurde. Aber in den USA ist dies kein besonderes Thema wie deutsche Parlamentarier, die sich gerade im Zusammenhang mit der NSA-Affäre in Washington mit entsprechenden Gesprächspartnern treffen, feststellen mussten. Allein von der New York Times wurden Fragen danach laut, warum Präsident Barack Obama nicht vor einem Gespräch mit Angela Merkel am 3. Juli, als der Fall des BND-Mitarbeiters bereits bekannt war, über diesen informiert worden war und ob dahinter wohl System stecke. Deutsche Politiker äußern sich hingegen besorgt über die Vorgänge. Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen stellte in der Frankfurter Rundschau die Frage an die USA, sich zu überlegen, wie sie die weitere gemeinsame Zusammenarbeit gestalten wollten. Der Fall wird als „sehr ernst“ eingestuft und ist möglicherweise bedeutender als der beim BND.

Ein Telefonat von CIA-Chef John Brennan mit Angela Merkel wurde zwar bestätigt, aber es wurden zunächst keine weiteren Informationen dazu gegeben, außer, dass Angela Merkel den am 10. Juli für eine Sondersitzung zusammentretenden Parlamentarischen Kontrollausschuss über die Entwicklungen informieren wolle. Der Ausschuss, der für die Geheimdienste zuständig ist, tagt immer in geheimer Sitzung. Trotzdem meldete der Spiegel später, der Aussschuss habe erfahren, dass Brennan sich in seinem Telefonat, neben Allgemeinplätzen zum deutsch-amerikanischen Verhältnis, nur kritisch über die deutsche Presse geäußert habe.

In Berlin selbst sprachen sich hingegen wohl Thomas de Maiziere, Frank-Walter Steinmeier und Peter Altmaier ab, ehe am späten Donnerstagvormittag als Entscheidung der Bundesregierung bekannt gegeben wurde, dass eine öffentlich nicht näher genannte Person, die als Leiter des Geheimdienstes in der US-Bostschaft in Berlin arbeiten soll, Deutschland verlassen muss. Wie das ARD-Hauptstadtstudio dazu in Erfahrung brachte, wird der US-Geheimdienstler nicht zur Persona non grata erklärt, sondern soll Deutschland nur auf „Aufforderung“ durch die Bundesregierung verlassen. Diese Aufforderung gilt als sehr starke Geste, mit der der völlige Affront vermieden werden soll. Vom Leiter des Parlamentarischen Kontrollausschusses Clemens Binninger wurde die Entscheidung begrüßt. Er sieht dies nicht nur als Konsequenz der aktuellen Fälle, sondern als generell gute Lösung nach „einem Jahr von Nicht-Zusammenarbeit“. Binninger spielte damit vor allem auf die NSA-Affäre an, mit deren Aufklärung sich seit März 2014 auch ein Untersuchungsausschuß des Bundestags beschäftigt.

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July 7, 2014

Mutmaßlicher Doppelagent festgenommen

Mutmaßlicher Doppelagent festgenommen – Wikinews, die freie Nachrichtenquelle

Mutmaßlicher Doppelagent festgenommen

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Berlin (Deutschland), 07.07.2014 – Am Freitag wurde bekannt, dass ein BND-Mitarbeiter von der Bundesanwaltschaft wegen dringenden Verdachts auf geheimdienstliche Agententätigkeit am 2. Juli festgenommen wurde. Der 31-jährige Deutsche wird verdächtigt, möglicherweise den NSA-Untersuchungsausschuss im Auftrag eines US-Geheimdienstes ausspioniert zu haben. Der BND-Mitarbeiter soll mehrfach vom US-Geheimdienst befragt worden sein und mindestens einmal über die Aktivitäten des NSA-Untersuchungsausschusses in die USA berichtet haben. Daraufhin ist der Botschafter der Vereinigten Staaten in Deutschland, John B. Emerson, nach der Festnahme des mutmaßlichen Spions zu einem Gespräch ins Auswärtige Amt gebeten worden. Am selben Tag wurde bekannt, dass der BND-Mitarbeiter seit 2012 insgesamt 218 Geheimpapiere des BND an sich gebracht und diese auf USB-Sticks bei konspirativen Treffen für insgesamt 25.000 Euro an US-Dienste verkauft haben soll. Mindestens drei Dokumente hätten einen Bezug zum NSA-Ausschuss gehabt.

(Quellen im Quelltext)

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June 27, 2014

Deutschland siegt über die US Auswahl bei der WM 2014.

Deutschland siegt über die US Auswahl bei der WM 2014.

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Veröffentlicht: 14:00, 27. Jun. 2014 (CEST)
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Recife (Brasilien), 27.06.2014 – Im Kampf um den Fußballweltmeistertitel in Brasilien ist Deutschland einen Schritt weiter. Beim letzten Spiel der Gruppenrunde gestern (den 26. Juni) triumphierte die DFB-Elf in der regenüberströmten Arena Pernambuco (Recife) über ihre Kontrahenten aus den USA 1:0. Bei einem eher gemächlichen Spieltempo mit wenigen Torchancen beiderseits hat Deutschland (mit wenigen Ausnahmen) den Ton und die Gangart bestimmt, bis nach einer Ecke in der 55. Spielminute und nach einem abgewehrten Torschuss Thomas Müller erfolgreich nachgelegt hat. Ab diesen Moment kam das Spiel in Fahrt, für ein weiteres Tor hat es aber auf beiden Seiten trotz mehrerer guter Chancen nicht gereicht. Das Ergebnis des Spieltages ist, dass sowohl die deutsche Nationalelf als auch Jürgen Klinsmanns Schützlinge aus der Gruppenrunde endgültig in der KO-Runde des Turniers angekommen sind.

Themenverwandte Artikel[Bearbeiten]

  • w:Fußball-Weltmeisterschaft 2014 (27.06.2014)

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